Monate: Juni 2012

sun, sun, sun – here it comes.

Meine Stimme ist weg. So gut wie. Die Bude war von gestern noch in Trümmern und ich habe schon wie so eine arme Irre hier rum gesaugt, geräumt, gewirbelt. Die Spülmaschine ist kaputt (ich warte auf einen Rückruf von Küppersbusch). Die Kita-Gutscheinstelle geht seit zwei Stunden nicht ans Telefon. Die Termine in dieser Woche schlagen Purzelbäume und sortieren sich hinter meinem Rücken neu, so dass ich überhaupt keinen Überblick mehr habe. Das kleinste Kind hat zu wenig geschlafen (erste Halbzeit mit geguckt gestern…) und ist jetzt extrem schlecht gelaunt, will sich nicht vom Babysitter bespaßen lassen und stattdessen an mir kleben. Meine Lieblingstasse hat einen Sprung. Ich habe eine Million wichtiger Dinge noch nicht erledigt, die HEUTE sein müssen. Mein Kopp ist noch nicht trocken. Und um 12:00 einen wichtigen (und schönen) Termin. So. Aber die Sonne scheint. Es ist warm. Herrlich geradezu. Und ist das nicht das Schönste überhaupt? Here comes the sun, endlich! Here comes the sun, doo doo doo doo – and I say: it’s all right. Genau, John Lennon. Allet raus, …

Zemanta Related Posts Thumbnail

book love, die sechste: Der verzauberte Garten von Edith Nesbit

Als ich 9 Jahre alt war, verreisten wir zum ersten Mal in meinem Leben in den Sommerferien nicht. Meine Schwester war neugeboren und meine Eltern trafen die Entscheidung, mit dem Säugling würde im brütenden Hochsommer nicht nach Spanien oder Frankreich oder sonst wohin ans Meer gefahren. Ich weiß nicht mehr, was mein Bruder in diesen Ferien unternahm, aber ich fuhr mit meinen Tanten, meiner Lieblingscousine und meinem einzigen (und daher also auch liebsten) Cousin in den Schwarzwald. Vielleicht erinnere ich mich so gut daran, weil ich in diesen Ferien zum ersten Mal Tagebuch führte und heute noch nachlesen kann, was wir wann unternahmen und wie ich die jeweilige Unternehmung dann fand. Ein Faktor dafür, dass ich mich so gut erinnere ist aber sicher auch, dass meine Mutter mir vorher in der schon mal erwähnten Lieblingsbuchhandlung Lesefutter für die Ferien kaufte. Anna Luz de León on Google+

20120615-164436.jpg

leben im park

Ich blogge zum ersten Mal via Iphone von einer Wiese voller Kastanienbäume! Deshalb auch vorraussichtlich eher kurz, obschon mich die schiere Möglichkeit begeistert. (Bin wohl vom technophilen Mann infiziert.) Die zwei Kleinen schwirren hier herum und spielen allerhand Sachen mit Stöckchen, Blättern, Schleich-Prinzessinnen, Raumfahrern und Rittern. Dabei gibts folgende Dialoge: „Rosanna, meine Ritter wären hier in Mamas Schuh in ihrer Burg, ok?“ „Ah, das ist die Käsemaukenburg!“ „Nee, die Löwenburg, du Schnulli!“ „Aber die Schuhe sind doch zu stinkig für die Ritter…?!“ „Nee, das ist kein Problem. Sind ja Ritter, die haben keine Detektivnasen!“ „Okeee… Diese Gelogenheit ist abverredet!“ … So siehts aus. In diesem Sinne fröhlichen Start ins Wochenende. Ich seh mal zu wie ich die Löwenburg zurück erobern kann. Und muss mir diverses Grünzeug aus den Haaren klauben. Die wären nämlich ein Wald… Anna Luz de León on Google+

trans

Perlensammeln

Meine große Tochter ist ein gutes Kind. Ein kluges, vernunftbegabtes, vielseitig interessiertes Kind. Eins, das kreativ ist, sehr fantasievoll und sehr empfinsam. Ich könnte viel über sie schreiben, was sie alles gut kann und was ihre herausragenden Eigenschaften sind. Heute widme ich diesen Blogeintrag aber einer besonderen ihrer Eigenschaften: sie ist ein Widerspruchsgeist. Anna Luz de León on Google+

Die Nonsense-Offensive: Donald Duck am Montagmorgen

Der Montagmorgen ist mein Feind. Immer schon. Und seit ich ein schulpflichtiges Kind habe, das auch noch einen Bus pünktlich erreichen muss, erst recht. Und da der Montagmorgen mein Feind ist, ist er auch der Feind meiner Kinder. Manchmal, kurz bevor ich mir selber leid tue, tun mir meine Kinder leid, wenn ich montags morgens hier die Nerven verliere, weil der Laden nicht läuft. Aber meine Kinder sind schlau und haben ihren eigenen Umgang mit ihrer Montagsmutter (oder Morgenmutter? Oder beides? Wie auch immer.). Da reicht das Repertoire von Ignorieren über Schmeicheln bis hin zu der von mir am meisten gefürchteten Nonsense-Offensive. Damit drohen sie nämlich regelmäßig, mir den Verstand zu rauben. Und das geht so… Anna Luz de León on Google+

Die rote Zora und der mutige Branko

Sonntags auf meinem Balkon. Also auf dem Balkon, von dem aus ich hier alle soweit überblicken kann, dass meine Kinder auch mal ein paar Schritte alleine tun und ein bisschen ungestört Rollerfahren oder Kreidemalen oder Seilhüpfen üben können. Harmlose Sachen, alle. Und ich gönne meinen Kids wirklich diese Bewegungsfreiheit, die für unsere zentrale Wohnlage nicht so alltäglich ist. Manchmal allerdings tun sie dann Sachen, die ich, wenn ich sie schon nicht verhindern kann, am liebsten gar nicht gesehen hätte. Von meinem Balkon aus. Nie davon gewusst hätte! Aber man kann nicht das eine wollen und das andere verdammen, in diesem Fall die Bewegungsfreiheit und das damit einhergehende Risiko, dass die Gören Sauereien machen. Anna Luz de León on Google+

Fußballgeschichten vom Franz, Christine Nöstlinger, Kinderbuch, Erstlesereihe, Oetinger, Sonne, Mond und Sterne,

book love, die fünfte: Fußballgeschichten vom Franz

Irgendwie kommt bei doch immer die Mädchenmutter durch, und ich stelle fest, dass die meisten meiner Titel auf den Lieblingslisten, die ich hier heimlich anlege, Mädchenbücher sind. Also gibt es heute ganz bewusst wieder einen Jungstitel, ganz passend zur gerade gestarteten EM: die wunderbaren Fußballgeschichten vom Franz. Anna Luz de León on Google+

Lieblingssitzplatz mit Aussicht

sommer vorm balkon

Hier sitze ich, manchmal auch wenn es regnet. Mit Laptop auf dem Schoß und mit Blick auf meine blühenden Lieblinge. Am schönsten finde ich im Augenblick die tiefblaue Hortensie und das pinke Rosenhochstämmchen mit Namen Leonardo da Vinci. Und jetzt kann der Sommer aber bleiben! Anna Luz de León on Google+