Monate: September 2012

lieblingsbub-talk zur nacht

Bevor ich den großen Mädchen (ja, schon wieder ein Übernachtungskind im Hause Berlinmittemom, diesmal die Lieblingsfreundin vom Herzensmädchen) den Saft abdrehe und wieder zu meinen Nachbern zum Geburtstagfeiern rübergehe, schnell eine Anekdote von gestern, die ich noch loswerden muss. Der Lieblingsbub hat eine Rotznase. Und weil er das so übertrieben eklig findet, stellt er sich wahnsinnig an beim Naseputzen. Als würde man ihn ermorden wollen. Mindestens. Und wie um sich von seinem Schmerz übers Naseputzen abzulenken, hatte er sich heute früh darauf verlegt, mir, während ich versuchte, seine Nase vom Rotz zu befreien, permanent die Hände ins Dekolleté zu stopfen, meinen Busen zu befühlen, das ganze Programm. Ich bin ja da normalerweise recht tolerant, aber irgend wann reicht es auch mir. Ich ermahnte ihn also: „Bub, jetzt lass das mal sein, ich möchte das nicht!“ Er fummelt weiter und sagt dazu auch noch dauernd: „Busi, Busi, Busi!“ Ich wieder: „Jetzt isses aber mal gut, ich habe doch gesagt, ich möchte das nicht. Hör‘ also bitte auf damit. Jetzt.“ Er legt sein ganzes entzückendes kleines Gesicht …

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chestnut joy ::: glück zum anfassen

Gestern war ein anstrengender Tag für uns alle. Die Kinder waren nicht ausgelastet und haben nur Unsinn ausgebrütet, ich war gestresst von meiner Erkältung und dem permanenten Kinderüberschuss im Haus (es gab dann zu guter Letzt noch einen kleinen Übernachtungsgast beim Lieblingsbub). Und der Vater der Kinder hatte eine heftige Woche hinter sich, inklusive Erkältung und Achillessehnenschmerz. Aber als das Herzensmädchen bei seinem Freitagstermin war und ich mit Lieblingsbub und Goldkind im Park auf sie wartete, fanden wir unerwartet… einen echten Schatz. Und das war meine glücklichste Stunde am gestrigen Freitag: im Kastanienwald und im Finderglück mit den beiden Kleinen. Anna Luz de León on Google+

professional development day ::: wie fünf kinder dem wahnsinn methode verleihen

Es ist Freitag, eigentlich einer meiner Lieblingstage bisher, weil da selten etwas Außergewöhnliches auf dem Plan steht, oftmals am Vormittag meine liebste Herzensfreundin (deren freier Tag das ist, wie passend!) zum Tee vorbeischlittert und weil abends kein Zeitdruck drin ist im Ins-Bett-gehen-Abendessen-Alarm. Leider ist der Freitag heute nicht mein Freund, denn es ist Professional Development Day in Schule und Kita. Das bedeutet nicht nur, dass alle meine drei Kinder zu Hause sind, sondern auch, dass meine Große eine Schulfreundin zu Besuch hat und Nachbarskind Lilly schon vor Tau und Tag vor der Tür stand, um zu spielen. Mit eigentlich-egal-wem. Und das traf sich natürlich mit den Wünschen der beiden Kleinen. Soweit so gut. Nebenbei stattete mir der Gutachter für unseren Dachschaden am Haus (meine Nemesis!) einen Besuch ab und verlangte, durchs Haus aufs (Flach-)Dach gehen zu dürfen, er habe nämlich Höhenangst und könne nicht aufs Gerüst. Außerdem gefühlte 100 Telefonanrufe von Menschen mit diversen Ansinnen. Mitten beim Frühstücken, Schulfreundin an der Tür in Empfang nehmen, Nachbarslilly zum Schuheausziehen anhalten und kleines Mädchen kämmen, legt sich …

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the barn roastery berlin – ein betonpoller für kinderfeindlichkeit

Als Erstes mal vorneweg: ich war noch nicht da. Das Gourmet-Café mit dem Kinderwagenverbot im Prenzlauer Berg, über das sich zur Zeit hier überall und in der Lokalpresse, sogar überregional in Welt und Spiegel, die Köpfe heiß gestritten werden: The Barn Roastery in der Schönhauser Allee, gerade eröffnet. Und wie es aussieht, wird sich das auch in Zukunft nicht ändern. Im Augenblick gehen viele hin, um zu sehen, ob es wirklich so ist – ob da wirklich ein gigantischer Betonpoller steht, der verhindert, dass Kinderwagen ins Café geschoben werden können (für Rollstühle wird der Poller zur Seite geschoben, wie der Besitzer Ralf Rüller in Interviews nicht müde wird, zu betonen). Wenn die Idee hinter dem Poller auch nur im entferntesten eine Marketingstrategie ist, dann funktioniert sie auf jeden Fall prächtig. Ob sich das allerdings positiv auf die Besucherzahlen auswirken wird, bleibt abzuwarten. Hinter dem Versuch, Kinderwagenstaus zu verhindern und laut Betreiber dafür zu sorgen, dass im Brandfall keine Hindernisse im Weg stehen, steckt aber offensichtlich mehr. Denn nicht nur wird klar gemacht, dass Kinderwagen unerwünscht …

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berlinmittemom stats: fakten, fakten, fakten!

Nachdem meine Herzchenanzahl bei den Brigitte-Mom-Blogs stetig steigt (danke, danke, dankeschön an alle meine treuen LeserInnen und HerzchenverschenkerInnen!) und ich sowieso regelmäßig nachschaue, wie sich meine Zahlen so zusammensetzen, wollte ich das heute mal (mit-)teilen. Wer wieviel von wo aus liest. Welche Topics am meisten gelesen werden. Und wer wie oft von wo nach wo klickt. Alles höchste interessant…   Das sind die Top 5 der meistgelesenen Tags/Kategorien in den letzten 7 Tagen. Keine Überraschung  ist Platz 1: kinder! Mit 242 Klicks Naja, darum geht’s ja hier meistens. Irgendwie. Gefolgt von every day business (198 Klicks) , goldmädchen (172 Klicks) , family love (168 Klicks) und photo diary (142 Klicks). Hab ich Goldmädchen so oft erwähnt? Getaggt? Ich glaub, ich muss mal wieder ein bisschen mehr über die anderen beiden schreiben…  Die views by country finde ich ja auch immer hochspannend! Gestern haben mich Menschen aus 9 Ländern gelesen, ist das zu fassen? Die meisten natürlich in Deutschland (139 Klicks), aber ich habe auch 8 Klicks aus Schweden, 4 aus der Schweiz, 4 aus Belgien, 3 …

von gott zusammengebröselt – familienplanung à la lieblingsbub

Heute haben mich meine Kinder mal wieder eiskalt erwischt. Das schaffen sie immer dann besonders gut, wenn sie mit Themen um die Ecke kommen, von denen ich nicht mal geahnt habe, dass sie sie auf dem Radar haben. Auf der Heimfahrt von der Schule/Kita sprachen wir im Auto von allerhand Schulsachen: das große Herzensmädchen (auf dem Beifahrersitz) hatte sich über eine Klassenkameradin geärgert, der Bub wollte mit mir besprechen, ob er seinem Kumpel Valentin morgen zum Geburtstag den StarWars Todesstern von Lego schenken soll oder doch lieber ein Malbuch (dazu muss man einfach gar nix sagen, das ist unfassbar: der To-des-stern! Unter Fünfjährigen! Aber es ist so, sie sind alle infiziert, starwarsverseucht, dabei kennen sie nicht mal die Geschichte. Das nenn ich mal cleveres Merchandising!) und das kleinste Goldmädchen sang munter englisch-deutsch gemischte Liedchen aus dem heutigen Musikunterricht vor sich hin. In eigenen Versionen. Also alles wie immer. Und plötzlich, aus dem Hinterhalt und ohne Vorwarnung kommt der Lieblingsbub: Lieblingsbub: „Mama, weißt du was?“ Ich: „Hmmm?“ Lieblingsbub: „Ich wünsch mir noch ein Baby. Einen Bruder! …

goldmädchentalk

Meine jüngste Tochter, mein Goldmädchen, bringt mich schier um mit all ihrer Süßigkeit. Sie kann so entzückend sein, dass ich sprachlos bin (ich!) und nur noch staunend niederknien und ihre Miniaturhände knutschen möchte. Im übertragenen und im wörtlichen Sinn. Heute hat sie es geschafft, mich in diesen Zustand zu versetzen, als wir bei Kaiser’s an der Kasse anstanden. Eigentlich war es eine typische Stresssituation, 17:30, der Laden voll mit genervten Leuten auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, die mit der Minimalausstattung anstehen und schon mit den Augen rollen, wenn sie mich nur sehen: eine Mama mit drei Kindern, zwei davon im besten Quengelalter und mit einem Wagen voller Zeugs. Ich kann sie förmlich denken hören: das muss ja stundenlang dauern und wird wahrscheinlich spätestens dann unerträglich, wenn die Kinder auf der Höhe der Ü-Eier und Gummietiere ankommen. Zugegeben, ganz oft ist das genau so. Wobei ich mich schon oft gefragt habe, ob es nicht auch damit zu tun hat, dass die Kinder diese Spannung genauso spüren wie ich und dann so reagieren, wie …

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digital boheme 2.0

Mein Haus ist seit heute der Vorhof zur Lärmhölle. Danach kommt nur noch ein Konzert von Einstürzende Neubauten ohne Gehörschutz. Die Sanierungsmaßnahmen haben nämlich endlich begonnen, und eigentlich finde ich das natürlich gut. Wenn es nur nicht so laut wäre. Ich bin also mit Macbook und Notizen und allem, was ich sonst so brauche ins Lieblingscafé geflohen, wo ich heute früh schon Posten bezogen habe. Und kein Internet! Damit ich keine Entzugserscheinungen kriege, blogge ich schnell mobil fürs Photo Diary. Schön hier. So ruhig. Anna Luz de León on Google+