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book love, die siebte: Cowboy Klaus und das pupsende Pony

Es ist allerhöchste Zeit.

Zeit, die book love-Serie weiter zu führen, die ich seit der Sommerpause nicht wieder aufgegriffen habe. Shame on me! Es macht mich unzufrieden, dass ich das nicht durchgezogen habe und ich frage mich, wie ich ein 365-Tage-Projekt durchhalten soll, wenn ich nicht mal eine wöchentliche Kategorie regelmäßig online stellen kann. Pfui, so geht das nicht und das wird es auch nicht. Gleich heute geht es weiter mit den samstäglichen Büchern, jetzt sofort, um genau zu sein. Und heute, nach der langen Pause, gibt’s heute was für Erstleser:

Cowboy Klaus und das pupsende Pony von Karsten Teich und Eva Muszynski, ist ein kleines Hardcover aus der Erstleser-Reihe Tulipan-ABC im Tulipan Verlag. Nachdem der letzte Titel aus der Kategorie Lieblingsbücher wieder eher ein Mädchenbuch war, ist dieses hier sicherlich vor allem für kleine Jungs ansprechend und für einen ebensolchen habe ich es vor einiger Zeit angeschafft, nämlich für meinen. Die Wahl fiel eher zufällig auf diesen Titel, weil unser Sohn Cowboys so sehr liebt, aber nach der ersten Lektüre war er schon begeistert. Und wir, die vorlesen müssen, sind es auch.

Cowboy Klaus ist kein typischer Cowboy, er lebt mit Schwein Lisa und Kuh Rosi auf seiner Farm, trinkt gerne aus geblümten Porzellantassen und pflanzt und erntet Mais. Er ist eher der vorsichtige Typ und – hat kein Pferd. Gerade macht er sich Sorgen, ob ein richtiger Cowboy eigentlich wirklich gärtnert oder eher wild reitet, an Lagerfeuern hockt und aus Blechtassen trinkt, da fängt es in seinem Maisfeld an zu stinken. Nach Froschpipi und Hühnerdreck und Ponypups! Zu seiner großen Überraschung steht dann dort wirklich ein Pony, frisst Mais und – pupst. Klaus ist glücklich, dass er so unerwartet zu einem Pferd gekommen ist, und ermutigt von Rosi und Lisa, versucht er sich zum ersten Mal in seinem Cowboyleben daran, zu reiten. Das muss natürlich schief gehen und das pupsende Pony schleift Klaus hinter sich her in Richtung der blauen Berge. Nun macht er die Bekanntschaft eines kleinen Indianers mit dem lustigen Namen Bitte-recht-freundlich und die ganze Geschichte nimmt eine neue Wendung…

Cover

Der Wortwitz in diesem Buch ist entzückend, zum Beispiel werden Klaus und Bitte-recht-freundlich später Milchbrüder statt Blutsbrüder und Bitte-recht-freundlich hat das Anschleichen zugunsten seines neuen Hobbys aufgegeben: des Fotografierens. Unser Sohn (und auch die beiden Mädchen) lieben neben der witzigen Geschichte die schönen Illustrationen von Eva Muszynski. Dass sie früher Comics gezeichnet hat, sieht man Klaus und Bitte-recht-freundlich an, aber im besten Sinn: es sind einprägsame Figuren mit ganz eigenen Gesichtern und jeweils ausgestattet mit typischer Mimik und typischen Attributen. Sehr, sehr gelungen.

Ich habe übrigens mit Freuden entdeckt, dass es inzwischen neben den diversen Bänden über Cowboy Klaus auch eine CD mit dem Geschichten gibt. Ob die allerdings gut ist, kann ich nicht beurteilen. Noch nicht. Ich werde mir die Hörspiele mit Sicherheit besorgen und die kleine Cowboy Klaus-Fangemeinde in diesem Haus als Testpublikum heranziehen. Und überhaupt werde ich gleich heute mal das Buch „wieder beleben“ – ich werde die Große verdonnern, es den Kleinen vorzulesen.

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