Monate: Dezember 2012

2012 in review ::: gratitude, happiness & appreciation

Ihr Lieben, Weihnachten ist vorbei, ich habe mit meinen Liebsten jeden Augenblick davon ausgekostet und, ehrlich gesagt, auch die kleine Online-Pause genossen. Vor dem Jahreswechsel wollte ich mich aber doch dringend noch mal melden. Heute ist Silvester. Ein Lieblingstag meiner Kinder, ein Fest, das ich sehr gerne zelebriere und das wir, wie schon im letzten Jahr, in der alten Heimat verbringen, genauer gesagt bei den liebsten Bonner Freunden auf dem Berg, den Paten unserer Kinder, den Wegbegleitern seit vielen Jahren, sogar Jahrzehnten. Uns verbindet eine besondere Freundschaft, die alle unsere Kinder mit einschließt und für die sich wohl keiner der Beteiligten Bedingungen vorstellen kann, unter denen sie Risse bekommen oder zerbrechen könnte. Das ist für mich etwas ganz Besonderes für das ich immer wieder und zutiefst dankbar bin. Irgendwo las ich dieser Tage, diese ewigen Rückschauen und Dankbarkeits-Arien seien ermüdend und es sei doch einigermaßen lächerlich, dass jedermann das genau jetzt tue, öffentlich oder privat. Ich finde das nicht. Es mag jeder finden wie er will, ich blicke auf mein Jahr zurück und ziehe für …

10 wumbabare liedverhörer by berlinmittemomkids

Meine Kinder singen ständig. Alle drei. Manchmal macht mich das irre, zum Beispiel morgens, wenn sie eigentlich Zähneputzen-Schuheanziehen-Zahnspangesuchen-Aufhörenzuzanken-sollen. Dann stehen sie aber gerade oft zu dritt am Waschbecken, rempeln sich gegenseitig weg, um den besten Platz beim Ausspucken zu haben und singen dabei permanent. Jeder was anderes. So höre ich manchen Morgen einen atonalen Medley aus „All the leaves are brown“, „Beat It“ und der Titelmelodie von „Bibi und Tina“. Uff. Und natürlich kommen bei den diversen Versuchen auch die lustigsten Ver-sprecher/-hörer und damit individuelle Versionen verschiedener Lieder heraus. Ganz in der Tradition vom  „Weißen Neger Wumbaba“ von Axel Hacke, sammele ich regelmäßig die Hitlisten der Kinder und habe heute mal für euch die Top-Ten unserer weihnachtlichen Liedverhörer zusammengestellt: Anna Luz de León on Google+

ein kind, kein kind ::: babyflaute in deutschland

Die Süddeutsche verkündete es an diesem Montag, in den Nachrichten wird es erwähnt, und da ich zu Hause hocke und meine zwei kranken Kleinen sowie die allererste eigene Mittelohrentzündung meines Lebens pflege, hörte ich es auch zu jeder vollen Stunde in den Radio-Nachrichten: die Geburtenzahlen in Deutschland sinken weiter, die Deutschen sterben aus. Das an sich ist ja keine Neuigkeit. Das kennen wir ja hierzulande schon seit Jahren (außer hier im Prenzlauer Berg, da wachsen die Babybäuche wie gedüngt). Aber während in anderen europäischen Ländern die Geburtenzahlen leicht angestiegen sind, hat es in Deutschland die durchschnittliche Frau nur noch auf 1,39 Kinder gebracht. Neu an dieser Nachricht ist, dass das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung erstmals untersucht hat, was die Gründe für die Babyflaute in Deutschland sind. Und wenn ich die lese, weiß ich gar nicht, wo ich mit dem aufregen anfangen soll. Anna Luz de León on Google+

weihnachten für alle!

In elf Tagen ist Weihnachten. Schon vor zwei Wochen haben meine Kinder ihre Wunschzettel ans Christkind (ja, auch bei uns kommt das Christkind, liebe Mia!) geschrieben bzw. gemalt und schreiben lassen und in unser Leuchtbäumchen vor dem Haus gesteckt, damit ihre Wünsche dort ankommen und eine Chance darauf haben erfüllt zu werden. Sie wünschen sich Bücher, Hörspiele, Ritterburgen und neue Schultaschen, Fillypferdchen und Babypuppen, Glitzerkronen und Laserschwerter – ihre Wunschzettel sind voller Wünsche von Kindern, die alles haben, was sie brauchen und noch viel mehr. Meine Kinder sind solche Kinder. Sie haben Eltern, die sie lieben, sie haben Geschwister, mit denen sie eng verbunden sind, sie haben Großeltern, Onkel und Tanten, die liebevoll über sie wachen. Sie haben jeder ein Zimmer voller schöner Kinderdinge, sie leben in einem Haus mit (Mini-)Garten, sie haben Freunde und gehen in eine tolle Schule. Sie mussten noch nie in ihrem Leben auf etwas Existenzielles verzichten oder darum wirklich bangen. Sie sind gesund. Sie sind der Mittelpunkt der Welt für mich und ihren Vater und das wissen sie und sind …

12 von 12 im dezember 2012

Erst mein zweites Mal und dann gleich zu so einem tollen Datum: 12.12.2012! Hier also meine 12 Bilder aus unserem Tag: So, jetzt häng ich mich bei Caro’s Draußen nur Kännchen in die Liste und stöbere dann morgen in aller Ruhe durch die anderen 12 von 12. Für heute: gute Nacht. Anna Luz de León on Google+

frühstücksphilosophie mit dem goldkind (jahresrückblick)

Beim Erstellen des schnellen Jahresrückblickes in meinem Facebookprofil, bin ich auf einige von mir dokumentierte Gespräche mit meinen Kids gestoßen. Dieses hier hat mich heute sehr berührt, daher möchte  ich es hier teilen. „mama, ist omas herz gebrochen?“ „wieso denkst du das?“ „na, weil sie doch gestorben ist.“ „nein, es ist nicht gebrochen, es hat aufgehört zu schlagen.“ „und wenn es nicht mehr schlägt, ist man tot?“ „ja, genau. so ist das bei allen menschen. irgendwann hört unser herz auf zu schlagen und wir sterben.“ „aber wenn man tot ist, wacht man nicht mehr auf, oder?“ „stimmt, dann wacht man nicht mehr auf.“ (überlegt, dann freudestrahlend): „aber dann kommt ein prinz und küsst die oma und sie wacht wieder auf und tanzt mit ihm!“♥ was für eine schöne idee. ich habe es nicht übers herz gebracht, ihr zu sagen, dass das nur im märchen geht und nicht in wirklichkeit. das merkt sie noch früh genug. und bis dahin stelle ich mir mit ihr vor, wie die oma mit einem prinzen tanzt. ♥ Diese Woche ist der …

hätte, hätte, fahrradkette ::: mein leben im lazarett.

Eigentlich möchte ich über die erste Discoparty in meinem Leben als Mutter eines Pre-Teens berichten, die hier am Sonntag stattfand und die mich von vorne bis hinten sehr amüsiert hat. Eigentlich wollte ich heute mit den Kindern backen, dabei alles sehr schön für euch fotografieren und meine Weihnachtssereie fortsetzen. Eigentlich habe ich auch noch einen Blogbeitrag über Weihnachtsmusik in der Warteschleife, einen über Weihnachtsbücher und einen mit sehr aufregenden News. Eigentlich hätte ich heute einen vorweihnachtlichen Raubzug durch Westberliner Läden machen wollen und die letzten Kleinigkeiten besorgen sollen. Und ich hätte in meinem Wochenplan bleiben und meine von mir festgelegten Schreibaufgaben erledigen wollen. Alles Essig. Denn… …die Kranke-Kinder-Saison hat begonnen. Wir sind inzwischen in Woche 3 mit kranken Kids: in Woche 1 blieb der Lieblingsbub zu Hause mit Husten und Schnupfen, und da er, wie alle meine Kinder, ein Bronchitiskind mit Lungenentzündungsneigung ist, hockte ich mindestens dreimal am Tag mit gezücktem Inhalator vor ihm und sorgte dafür, dass die kleinen Alveolen nicht zukleistern mit Schleim. Lecker. In Woche 2 klatschte das Goldkind den großen Bruder …

nikolaus habits

Er war da! Heute früh fanden alle Kinder ihre frischgeputzten Stiefel gefüllt mit Nüssen, Mandarinen und ein bisschen Schoki, dazu für jeden ein verpacktes Buch und eine Kleinigkeit. Die Freude war riesig. Das Goldkind war außer sich über den „lieben, lieben Nikolaus, der wusste genau, was ich mag, Mama: eine Mandarine UND Hello-Kitty Handschuhe!“ und stülpte sich gleich die neuen Handschuhe über (dank sei H&M). Der Lieblingsbub freute sich vor allem über seine Drei Fragezeichen ??? Kids-CD, während sein Buch ihn nur beiläufig interessierte, wohingegen das Herzensmädchen sich gleich in ihr neues Buch: „Goethe für Kinder“ vertiefte. Dazu draußen noch dicke weiße Flocken, die vom Himmel fielen – perfektes Nikolaus-Glück. Und während ich meine fröhlichen Kinder betrachtete, dachte ich darüber nach, was denn die Nikolaustraditionen in meiner Familie so sind. Bei Nachbars habe ich nämlich die Stiefel vor der Tür stehen sehen mit gigantischen Paketen dran und drum herum. Bei uns ist Nikolaus ein Buch-Schenk-Tag, von jeher. Und genauso, wie es zu Ostern nur etwas gibt, das auch ins Osternest hineinpasst, gibt es zu Nikolaus …