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12 von 12 im februar

Es ist wieder soweit: Zeit für meine 12 von 12!

Eigentlich ist das eins meiner monatlichen Blog-Highlights und ich freue mich immer schon, wenn der 12. näher rückt. Heute allerdings, das muss ich gestehen, bin ich von der gestrigen Rosenmontags-Festivität hier im Haus noch ein bisschen angeschlagen. Als Exil-Rheinländer haben der Mann und ich nämlich seit Jahren die Tradition, den Gleichgesinnten hier in der Berliner Fastelovend-Diaspora wenigstens an Rosenmontag eine karnevalistische Heimstatt zu bieten. Und so feiern wir jedes Jahr bei uns eine rheinische Karnevalsparty, mit Kölsch vom Fass, Kostümen und kölschem Liedgut, Höhner, Bläck Föös und Brings inklusive. Isch sach üch, et wor widder herrlisch!

Weil ich aber deshalb heute hauptsächlich mit Bude renovieren, Reste beseitigen und mich selbst langsam in Gang bringen beschäftigt war (von den Wäschebergen aus den Skiferien gar nicht zu sprechen!), fließen ein, zwei Bildchen von gestern in die „12 von 12“ mit ein.

Mit einem müden, aber nicht minder glücklichen „Alaaf!“ kommen hier also meine Februar-Bilder, die 12 von 12. Enjoy!

 

Mein Tag beginnt (noch ohne die rettende Wirkung von Aspirin und Konsorten) mit dem Schminken und Verkleiden der Karnevalskinder, die heute in Kita und Vorschule eine „Faschingsparty“ gefeiert haben. Jeder vernünftige Mensch im Rheinland würde sich eher die Hand abhacken, als Fasching zu sagen, aber gut. Karnevals-Diaspora. Sagte ich ja schon.

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Während die Kinder fröhlich das Haus verlassen, herrscht hier noch post-karnevalistisches Chaos. Ich schwelge mit Bildern von der Rosenmontags-Nahrung in Erinnerungen an gestern. Die anderen Fotos sind leider nicht internettauglich, weil zu entlarvend. Für mich und für alle meine Gäste. Und ich will ja, dass sie nächstes Jahr wieder kommen! Also hier nur ein kleiner Eindruck davon, was wir gestern so zu uns genommen haben. Nicht im Bild: lecker Chili con Carne. Karnevalsessen.

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Beim Aufräumen entdeckt: ein vergessener Partyhut. (Nochens: alaaf!)

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Und noch mehr Karnevalsreste: wieder gespülte Kölschstangen in Kartons, ungetrunkener Ouzo, ungepustete Luftschlangen. Tschö, bis nächstes Jahr!

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Auf dem Weg zu einem Mittagessen mit meinem Vater und seiner Frau: die erste feste Nahrung des Tages erwartet mich. Mein zweitliebster Vietnamese der Stadt. Nomnom.

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Gestärkt spaziere ich durch Mitte gen Schule, um die verkarnevalten Kinder abzuholen. Hey there, Fernsehturm!
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Vorbei an den ungentrifizierbaren Platten in der Linienstraße. Hertha-Devotionalien und Schwarz-Rot-Gold inklusive.
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Kinder mühsam eingsammelt und auf dem Weg zum Bus. Da sehen sie auf dem Bürgersteig… ja, was sehen sie da eigentlich? Jedenfalls gab es ein schönes Motiv ab.
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Zu Hause: Matheübereien für den multiplication test morgen. Mit Tränen beim Herzensmädchen. Wah!
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Der Lieblingsbub hockt sich ganz freiwillig dazu und lernt schreiben. Das macht er gerne zwischendurch. „Ich muss arbeiten“, sagt er. Herz!
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Ein Teechen für die kalten Hände und ein paar M&Ms für die Nerven. Für Mama!

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Kinder im Bett, Mann geschäftlich zum Dinner auf Jück: Babyleaves mit Sesam für mich. Yum.
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Das wars mit 12v12 im Februar. Ich hoffe, im März sind ein paar Frühblüher dabei! Die komplette Liste aller 12-von-12-er gibt’s wie immer bei Nessy’s Draußen nur Kännchen.

2 Kommentare

  1. Drei Mol „Kölle Alaaf“ für euch Berliner Jecke! In einer Stunde wird hier über den Platz das Klagegeheul erklingen :-(.
    Ich habe diese Session mit sehr wechselhaften Stimmungen, aber insgesamt heil an Leib & Seele überstanden. Mehr dazu in meinem Blog.
    Herzlichst
    Astrid

  2. berlinmittemom sagt

    Liebe Astrid,

    wie jedes Jahr beneide ich alle Rheinländer – seit ich ein (ab August dann 2) schulpflichtiges Kind habe, können wir nicht mehr einfach das Karnevalswochenende in der alten Heimat verbringen, sondern müssen unsere Berliner Kinder montags in die Schule schicken… 🙁

    Irgendwann…

    Liebe Grüße, Anna

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