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familie 2.0 ::: ein offener brief an angela merkel, kristina schröder und ursula von der leyen

Heute ist internationaler Frauentag. In der Schule meiner Kinder gibt es dazu ein Event, ein Fest, Vorträge. Und um Frauen soll es heute auch hier gehen, um Mütter, aber auch um Väter, um Eltern generell und ihre Kinder – die Familie.

Was ist Familie heutzutage? Die vom Grundgesetz geschützte Keimzelle der Gesellschaft, in der sich fortgepflanzt und bis ins Grab zusammen geblieben wird? Vater-Mutter-Kind, verheiratet und steuerlich begünstigt? Die statistische Realität ist eine andere.
Viel häufiger gibt es heutzutage die Patchworkfamilien, die alleinerziehenden Eltern, die getrennt lebenden Eltern mit gemeinsamem Sorgerecht, die homosexuellen Paare mit Kindern – DAS ist sie, die Familie 2.0 in all ihrer Vielfalt und dennoch nicht weniger als das: Familie.

Tatsächlich wird es heute hier und hoffentlich auch auf vielen anderen Blogs engagierter Frauen und Mütter zu einem großen Familienthema miteinander verwandte Beiträge geben: denn die Familie 2.0 hat sich formiert. Einige engagierte Frauen (Mütter) haben in einem offenen Brief an drei der wichtigsten und einflussreichsten Frauen unserer Regierung, Frau Merkel, Frau Schröder und Frau von der Leyen, zusammengetragen, was die Gemeinsamkeiten all der verschiedenen Familien sind und die gemeinsamen Probleme und Herausforderungen formuliert. Es geht um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, es geht um gleichberechtigte steuerliche Situationen für Alleinerziehende, es geht um die Qualität der Bildung, die Verantwortung von Lehrer*innen und Erzieher*innen – es geht um unsere Kinder.

Der offene Brief, den ich als PDF unten anhänge, kann und soll geteilt werden: druckt ihn aus und schickt ihn ab, liket die Seite von Familie 2.0 auf Facebook, folgt und retweetet auf Twitter und schreibt darüber auf euren Blogs, auf euren Facebook-Seiten und bei Google+, erzählt es in den Schulen und Kitas eurer Kinder, berichtet in euren Büros und Betrieben darüber, ladet eure Nachbar*innen ein, den Brief zu lesen und ebenfalls zu unterschreiben, denn es geht um Elementares, um Existentielles.

Seid ein Teil von Familie 2.0 und helft den Initiatorinnen und allen Eltern, ihrem Anliegen Gewicht zu verleihen. Nein, nicht Gewicht: Wucht! Es soll sich was ändern, es muss sich was ändern. Das hier ist ein guter Anfang und ich bin mit und bei Berlinmittemom sehr  gerne dabei.

 

7 Kommentare

  1. Liebe Anna,
    und wieder hast du mich zum Weinen gebracht, du wirst mir irgendwann mal Taschentücher schuldig sein. Diesmal allerdings vor Stolz. Stolz auf uns Frauen und unseren Zusammenhalt. Danke, dass du dabei bist.
    Lieben Gruß
    Tina Weinmayer von Familie 2.0

    • Also das mit den Taschentüchern kriegen wir hin! 😉 Und ich bin aus vollem Herzen Teil von Familie 2.0! Außerdem hast du recht: Stolz kannst du sein, sowas mit auf die Beine gestellt zu haben, und es macht froh, wenn Vernetzung und Solidarität solche Kraft haben.
      (Diese Heulereie muss jetzt aber
      aufhören, ja?)

  2. Marion Berger sagt

    Liebe Anna,
    tolle Aktion, die mir als ehemaliger Ost-Mutter aus dem Herzen spricht. Die engagierten Politikerinnen sind leider etwas realitätsfern. Es bleibt nur zu hoffen, dass sie ein offenes Ohr haben und dann auch noch etwas umsetzen wollen und können.
    Ab 26.03.13 bin ich jobfrei und kann dann meine Omi Freuden und Pflichten auch mal öfter in Berlin ausleben. Das ist ein Angebot!
    Liebe Grüße und Küsse an Euch alle von Maja

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