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tüfteln, basteln, pusten, tanzen & staunen ::: teil eins der tollabox-trilogie

Seit Wochen schon stand auf dem Stuhl an meinem Sekretär ein Paket. Die Kinder schlichen immer wieder drum herum, denn bekanntlich sind in Paketen ja oftmals schöne Dinge drin. Zu recht vermuteten sie das auch bei diesem, denn es handelte sich um die erste Tollabox unseres Lebens.

Als Anhängerin von Kinderbildung auf allen Ebenen hatte die Tollabox ohnehin schon mein Interesse geweckt und ein Gespräch mit einer der Gründerinnen, Béa Beste, tat ein Übriges. Und so kam erst eine, dann eine zweite Tollabox ins Haus. Und als endlich mal alle zu Hause und keiner krank war und es außerdem draußen regnete, war der Moment gekommen: wir machten die erste Tollabox auf. Der Effekt war in etwa so, wie wenn man die Büchse der Pandora öffnet, nur im ganz und gar positiven Sinn, denn einmal in alle Tüten und Päckchen geguckt, waren die Kinder für nichts anderes mehr zu haben und der Nachmittag verging wie im Flug. Seitdem warten sie auf die nächste Box…

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Weil unser erstes, ausführliches Tollabox-Erlebnis so schön war und ich so viel dabei fotografiert und gefilmt habe, mache ich aus diesem tolla-Event drei Blogposts, jeweils einen über eins der drei Entdecker-Spiele, die die Kids aus den Einzelheiten zusammengebaut und ausführlich ausprobiert, bespielt und strapaziert haben. Wir haben einen „Fallschirmspringer“, ein „Pustekugel“ -Spiel (mein Favorit!) und ein „Flatterband“ gebaut, und dank der Tatsache, dass das Herzensmädchen mit von der Partie war, musste ich nicht mal die Anleitung vorlesen. Jedes Kind hatte sich ein Spiel vorgenommen, und während der Bub sich mit dem Flatterband beschäftigte, baute das Herzensmädchen den Fallschirmspringer. Für die Kleinste war es am Schwierigsten, aber „ihr“ Spiel, die Pustekugel, hat sie mit so wenig Hilfe wie möglich zusammen gebracht und vor allem ausführlich ausprobiert.

Heute zeige ich euch die Bilder vom Flatterband – und ein kleines Video!

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Der Lieblingsbub hat sich wirklich ziemlich alleine durch die Anfertigung des Flatterbandes gewurstelt, und ich war erstaunt, wie gut er das hinkriegte. Es gab ein, zwei Momente, in denen er Hilfe brauchte, z.B. beim Aufbiegen des kleinen Häkchens, wo das Band eingehängt werden sollte. Aber ansonsten habe ich wirklich nur ein bisschen assistiert: „Halt mal da fest, Mama!“ oder „Schneid das bitte mal für mich durch, Mama!“. Seine anfängliche Enttäuschung darüber, dass er nicht den Fallschirmspringer hatte, sondern ein „Mädchenspielzeug“ legte sich beim Herstellen desselben vollständig. Und die Begeisterung, als es dann wirklich fertig war und auch noch funktionierte, war riesig.

tollabox_flatterband_in_the_making.jpg

Es war wirklich alles dabei, was man brauchte und die Anleitung war „kinderleicht“: nach einmaligem Vorlesen durch die große Schwester ,waren die Bildanleitungen so eindeutig für den Bub, dass er nicht mehr nachfragen oder sich vorlesen lassen musste. Er konnte die durch nummerierten Bilder nachvollziehen und sich zwischendurch da absichern, dass er es richtig macht.

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Er wollte das fertige Flatterband auch gar nicht mehr abgeben – ich musste für das Goldkind ein bisschen kämpfen, damit sie auch mal flattern durften. Und schließlich haben wir noch ein Minivideo gemacht, das zeigt, wie gut er seine aktuelle Michael-Jackson-Begeisterung mit dem neuen Entdeckerspiel kombiniert hat. Der Vogel!

So viel heute von der Tollabox und den Berlinmittekids. Nächste Woche zeige ich an dieser Stelle, was wir mit dem Fallschirmspringer gemacht haben. Und morgen geht’s für mich erstmal zu THE HIVE. Ich freue mich wahnsinnig und werde natürlich berichten. Wer mir auf Twitter oder Instagram folgt, wird sicher ziemlich zeitnah mitkriegen, was die europäische Bloggerszene da so treibt im Betahaus in Kreuzberg…

Bis dahin, Liebe, Licht & Erbsen allerseits!

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1 Kommentare

  1. Selbst basteln und anschließend noch damit tolle Spiele machen, ist immer ein Erfolgserlebnis für die Kids. Toll finde ich auch die Ideen, die es in Bastelbüchern mit „Müll“ gibt. Ob ein Mensch-Ärger-Dich-Nicht aus Flaschenverschlüssen, die bemalt oder beklebt werden und viele andere Ideen, wie man alte Sachen ganz neu verwenden und aufpeppen kann. Vielleicht wäre das auch noch eine Idee für trübe Regentage.

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