Monate: Juni 2013

lovely books ::: meine ostsee – leseliste

Reisezeit ist Lesezeit! Und obwohl sich auf meiner Ostsee-Wunschliste von vorletzer Woche nur ein Lesewunsch für diesen Sommer befand, Was ich liebte von Siri Hustvedt, habe ich, wie jedes Jahr, einen ganzen Stapel Bücher im Gepäck. Da ich gerade so viel zum Lesen komme (Regen!) und meine Leserin Alice nach ein paar Lesetipps fragte, zeige ich euch heute mal, in was ich mich hier so versenke. 1. Seit dem „Geisterhaus“ bin ich ein Isabél Allende-Fan. Vielleicht liegt es an ihrer lateinamerikanischen Fabulierlust, die mir so nahe ist, jedenfalls trifft Allendes Erzählstil bei mir fast immer den Punkt. Allerdings habe ich seit über zehn Jahren nichts mehr von ihr gelesen und fand, es sei mal wieder Zeit. Ihre Art zu erzählen hat Sogwirkung auf mich, und ich tauche mit Genuss in ihre Wortwelten und Sprachbilder ein. Dieses Jahr hatte ich zwei ihrer Bücher im Gepäck, die eigentlich untypisch für sie, weil keine konstruierten Romane sind. Beide habe ich mehr oder weniger schon verschlungen. In „Paula“ beschreibt sie das Leben und Sterben ihrer Tochter, die an Porphyrie …

provence meets ostsee in der sommerküche ::: ratatouille mit frischem rosmarin

Heute ist Siebenschläfer und von allen Seiten höre (und lese) ich das Gejammer: es ist zu kalt und zu windig und jetzt bleibt es die nächsten sieben Wochen so! Ich kann nur sagen, hier auf’m Darß ist das Wetter jeden Tag besser, als die Vorhersage, und heute fielen nur drei winzige Tröpfchen versprengten Regens, die wir bei einem Latte Macchiato (der Mann und ich) und ein paar Kugeln Cassis-Sorbet (die Kinder) in einem Café an der Seebrücke abwarteten, bevor wir den Strandspaziergang wieder aufnahmen. Den Nachmittag haben wir übrigens im sonnigen Garten mit Fußballspielen verbracht, und gerade sehe ich die Reste eines verheißungsvollen Sonnenuntergangs in der Ferne. Nicht wolkenfrei, das nicht. Aber wunderbar rot-orange. Und um den Sommer zu feiern, auch wenn er sich heute zwischendurch hinter Wind und Wolken versteckt hat, gab es in der Ferienküche ein herrliches Ratatouille aus knackig-buntem Gemüse und mit frischen Kräutern. Holt euch den Sommer in die Küche mit diesem Rezept! Man braucht dafür: – 1 Aubergine – je eine grüne, gelbe und rote Paprikaschote – 6 große reife …

family love ::: über abenteuer, liebe und ferien

Wir sind an der Ostsee. Eigentlich ist dieser Satz schon ein einziges, tiefes Durchatmen. Habt ihr’s gehört? Denn wir sind in den Ferien. Wir haben die Kinder ins Auto gepackt, die Fahrräder aufgeladen und sind nur drei Stunden gefahren, um in einem Ferienparadies für müde Städterseelen anzkommen: auf dem Darß. Hier rollt die Ostsee zu unseren Füßen, wenn wir in unserem blauweißen Strandkorb sitzen, während die Kinder Ball spielen, Burgen bauen oder Muscheln sammeln. Beim Strandspaziergang finden wir Hühnergötter und jeden Morgen nach dem Frühstück geht’s aufs Pferd. Es gibt Wolken, Wind, Sonne und Sand. Wir sind in den Ferien. Seit wir Kinder haben, hat das Wort „Ferien“ nämlich eine andere Bedeutung bekommen, als es früher hatte. Früher, da fuhren wir mit dem Rucksack durch Sri Lanka und Indonesien, schliefen in winzigen Hüttchen unter zerlöcherten Moskitonetzen auf kleinen Inseln, auf denen es nicht mal Strom gab und aßen frittierte Dinge, die wir nicht erkannten aus Garküchen am Straßenrand. Ferien – das war die vorlesungsfreie Zeit, in der die Abenteuer quasi von den Bäumen hingen und …

6 sommer-tipps für die besten berliner tage des jahres

Es ist irre heiß in Berlin, und entgegen dem allgemeinen Ächzen und Stöhnen möchte ich dazu folgendes sagen: ich LIEBE es! Berlin ist eine wunderbare Stadt, aus vielerlei Gründen, und ich habe noch niemals bereut, hier her gezogen zu sein. Aber im Winter macht die Stadt es einem manchmal sehr schwer, sie aus vollster Brust zu lieben. Dafür sind die Sommer hier unschlagbar schön, und wer wie ich aus dem Rheinland stammt und es gewöhnt ist, dass an heißen Tagen die Luft im Rheintal quasi steht und eine Glocke von Hitze über den Städten hängt, der kann den ständigen leichten Wind im Berliner Sommer nur begrüßen. Der perfekte Sommertag in Berlin hat strahlend blauen Himmel, ein paar Schäfchenwolken ab und zu und eine leichte Brise, die einem auch die heißesten Tage versüßt. Und genau so ein Tag war heute. Es ist der erste Ferientag. Die Berlinmittekids hingen zwanglos in der Gegend herum und zwei Gastkinder hatte ich auch noch zum Spielen hier. Wenn ich nicht schon im Kofferpack-Modus gewesen wäre, hätte ich die Bande ein …

ostsee, ahoi! ::: meine baltic-sea-bucket-list

Der letzte Schultag steht vor der Tür, und nachdem ich nun alle Abschiedsfeiern, Picknicks, Farewell-Geschenke und Schulübernachtungen gut hinter uns/mich gebracht habe, geht es nahtlos über in die Reisevorbereitungen: alles waschen und zurecht legen für 5 Reisende, genügend Bücher und Spiele und Gummistiefel einpacken, die Fahrradhelme der Kinder checken, die Lieblingssachen aus der Reinigung holen, die Meerschweinchenversorgung sicher stellen und schnell noch mal in die Apotheke und die Drogerie düsen – am Freitag geht’s an die Ostsee! Damit all das reibungslos funktioniert, schreibe ich Listen. Abgesehen davon, dass ich Listen LIEBE, sind diese hier zwar wichtig, aber in erster Linie mal praktisch und vollkommen langweilig. Eigentlich habe ich viel mehr Lust auf eine ganz andere Sorte Liste! Auf eine, die mir die letzten Tage vor dem Familienurlaub versüßt und meine Vorfreude auf die Ferien an der See steigert. Und deshalb gibt es heute hier meine Ostsee-Wunschliste mit all den Dingen, die ich mir für die Ferien auf den Zettel schreibe, um sie alleine oder mit den Kids oder nur mit dem Mann zu machen. Baltic …

12 von 12 im juni

Es ist Sommer in Berlin, der 12. des Monats ist da und ich hätte es fast verpasst! In Berlin gibt’s am Dienstag Zeugnisse, und jeder, der Schulkinder hat weiß, wie es am Ende des Schuljahres zugeht: hier noch ein Abschiedsfrühstück, da noch eine Vorführung, ein Picknick, ein Last-Minute-Beitrag für ein Jahrbuch, ein Theaterbesuch, ein Sommerfest, ein Klassenausflug… Verteilt auf ein Kita-, ein Vorschul- und ein Schulkind macht das zig Veranstaltungen jedes Jahr, die sich in den letzten zwei, maximal drei Wochen des Schuljahres in die engen Zeitpläne der Familienmitglieder quetschen. So geht’s mir seit letzter Woche. Dazu kommt jetzt noch eine Hochzeit am Samstag, der Abschied von Freunden, die ins Ausland gehen und die Reisevorbereitungen für unsere Sommerreise auf den Darß (ich kann’s kaum erwarten!) – aber ich habe das Gefühl, dass ich wahrscheinlich bald vergessen werde, meine Kinder morgens anzuziehen oder einzukaufen oder mir die Zähne zu putzen. Irgend etwas ganz Alltägliches wird bald aus meinem Zeitplan rauspurzeln, fürchte ich. Dafür gibt’s ein weiteres Blech Muffins für die Schulübernachtung oder so was. Uff. Beinahe hätte …

ich bin kein ramschladen ::: sponsored posts, kooperationen & co

Heute fällt der Shop-till-you-drop-Dienstag aus. Bäm. Ich hab nämlich gerade die Schnauze voll. Ich habe Anfragen von sehr interessanten potentiellen Kooperationspartnern, über die ich mit Freuden schreiben würde. Wirklich. Aber hier ist nicht die Blogger-Resterampe. Liebe Leute, Shops, Unternehmen, whatsoever da draußen, es sei mal in aller Deutlichkeit gesagt: Blogs sind keine billigen PR-Maschinen, auf denen ihr die Knöppchen drücken könnt, wie es euch passt. Wir sind relevant. Wir sind als potentielle Werbeträger (abhängig von den Produkten) besser als Print. Wir sind glaubwürdiger und authentischer, als jedes Testemonial aus TV-Spots. Denn das, was wir machen, ist bei den meisten Bloggern, die ich kenne, mit Herzblut und Leidenschaft gemacht. Wir schreiben über Dinge, die uns wichtig sind, große wie kleine. Deshalb werden wir gelesen. Von vielen, vielen Menschen. Gleichzeitig bedeutet das, dass unsere Leser*innen uns vertrauen, viel mehr, als sie euch und euren Produkten je vertrauen würden. Und damit ist jedes Produkt, das in einem solchen Blog platziert wird, schon mal virtuelles Gold wert. Und ihr wollte dafür nichts bezahlen? Euch nicht zu den Blogs bekennen, …

schenken und beschenkt werden ::: give away von hintz + töchter

Heute weiß ich gar nicht, wie ich wo anfangen soll. Es gibt die Bekanntgabe derjenigen, die die schönen Mom-Armbänder von Hintz + Töchter gewonnen haben, ja. Aber bevor ich euch beschenke, möchte ich mich von Herzen bei euch bedanken. Denn ihr habt mich auf die schönstmögliche Art und Weise beschenkt, mit der man virtuell schenken kann: mit euren lieben Kommentaren. Ich weiß ja theoretisch, dass viele Menschen das sehr mögen, was ich hier mache und gerne mitlesen. Das sagen mir meine Statistiken. Zahlen können aber niemals zeigen, was tatsächlich dahinter steckt, denn sie geben nur abstrakte Werte an und zeigen mir keine Gesichter oder Geschichten. Aber das Feedback, das ich von euch bekommen habe, die lieben Kommentare, der Zuspruch und die Anerkennung, das schlägt jede Statistik und alle Zahlen, die mir meine Tools je ausspucken könnten: ich bin ganz gerührt und ein bisschen beschämt. Ich danke euch allen: für eure lieben Worte, für euer treues Mitlesen, für eure vielen Kommentare und Ideen, für die Inspiration, die ich durch euch bekomme und die Einblicke in eure …