Monate: August 2013

Lieblinks, Linktipps, Links der Woche, Linkempfehlungen, Berlinmittemoms Linktipps, Favoriten

lieblinks der woche ::: fundstücke, nachdenkliches und inspirierendes für euch

Als Social Media-Junkie und außerdem fast immer im Netz unterwegs, stolpere ich quasi täglich über Schönes, Wichtiges, Besonderes, das ich gar nicht alles so verarbeiten oder verwerten kann, wie ich es gerne würde, also gibt es von jetzt ab hier unregelmäßig die Sammlung meiner Lieblinks: Artikel, Fotos, Inspirationen, Lustiges und Außergewöhnliches – für mich zum Festhalten, für euch zum Entdecken! 1. Beeindruckend fand ich diese Woche den Artikel „Ich bekenne mich zum Zebra„, in dem Sarah, Bloggerin bei Kleine Elfe, darüber schreibt, dass sie stolz darauf ist, was ihr Körper mit Schwangerschaft und Geburt geleistet hat und dass sie die Spuren, die das hinterlassen hat, ebenfalls mit Stolz trägt. Sie dokumentiert das mit geschmackvollen Schwarz-Weiß-Fotos von ihrem Bauch und hat außerdem einige Fotos von Leserinnen im Artikel veröffentlicht, die ebenfalls ihre After-Baby-Bäuche zeigen: unperfekt, mit Dehnungsstreifen, erleichternd normal. Mutig! 2. Zu den Lieblinks der Woche gehört außerdem der Artikel von Susanne Mierau auf ihrem von mir sehr geliebten Blog „Geborgen wachsen„. Sie schreibt darüber, wie sie durchs Muttersein Gelassenheit lernte, wie wichtig sie ist, wie schnell …

kindgerechte Aufklärung, Peter, Ida und Minimum, Hurra wir kriegen ein Baby, 70-er Jahre Aufklärung, Ravensburger Verlag

so was mach ich mal nicht, wenn ich groß bin! ::: kindgerechte aufklärung im selbsttest

Ich habe meinen Sohn zur Verzweiflung gebracht. Was wiederum mich zum Lachen brachte – und das war bei weitem nicht so schlimm, wie es sich jetzt liest. Nämlich so: Gestern entdeckten der Lieblingsbub und das Goldkind im Bad meinen Korb mit den Tampons, während ich unschuldig Wäsche aufhängte. Ich weiß, sie haben sie unzählige Male zuvor schon gesehen und  den Korb geöffnet, ich erinnere mich daran, dass der Bub als Krabbler mal davor saß und so eine Art Zielwerfen mit den Tampons veranstaltete. Aber gestern stellte sich offenbar zum ersten Mal die Frage: „Was ist das und wozu brauchst du das, Mama?“ Puh, okay. Here we go. Ich erklärte den beiden also, was es mit einer Monatsblutung auf sich hat, wieso, weshalb, warum. Möglichst knapp. Und der Bub legte bereits das erste Mal die Stirn in tiefe Sorgenfalten: „Mama, das ist ja schrecklich! Tut das weh? Ist das eine Wunde?“ Ich verneinte und log ein bisschen, es täte überhaupt nicht weh. Bringt ja nix, da ins Detail zu gehen. Kurz beruhigt, suchte ihn gleich die …

Herzensmädchen, Pre-Teen, Mehr Mut zum Ich

pre-teen meines herzens ::: brief an meine tochter

Mein Herzensmädchen ist seit gestern auf Klassenfahrt. Fröhlich verließ sie das Haus mit ihrem blauen Koffer gen Schule und winkte mir noch mal zu, bevor sie für den Rest der Woche die Stadt verließ. Es ist Klassenfahrtszeit in Berlin, fast alle Grundschulkinder fahren in diesen Tagen auf Klassenreise, und für die meisten ist das völlig normal. Aber nicht für dieses Kind, mein Kind, meine große Tochter. Denn die Trennungsangst war immer ihre größte Angst und das außer-Haus-Schlafen ein Riesenproblem für sie. Seit der Nacht, in der ihr Bruder geboren wurde und wir sie halb schlafend (wie vorher besprochen) zu einer Freundin brachten, konnte sie nirgends mehr schlafen. Sie war vier. Aber heute ist sie zehneinhalb, sie hat ihren Koffer komplett alleine gepackt („Ich mache das lieber alleine, Mama, schließlich muss ich den am Freitag auch wieder alleine packen…“) und ist glücklich und aufgeregt zu ihrer Klassenreise aufgebrochen, wo dieselbe Situation im letzten Jahr doch noch ein einziges Drama war, voller Tränen, Ausbrüche und Panik. Ich bin erstaunt, stolz und hingerissen davon, wer sie seitdem geworden …

Fajitas con Pollo, Rezept, Familienessen, Kinderwunschessen, Lieblingsrezept

lieblingsrezept für einen sommerabend ::: fajitas con pollo – wrap&roll!

Das sonntägliche Familienessen war in meiner Kindheit immer eine Riesennummer. Wenn wir nicht zu meinen Großeltern fuhren, wo meine Großmutter das typisch deutsche Sonntags-Essen zubereitet hatte: einen Braten mit brauner Soße, Kartoffeln, einen Salat und mindestens zwei verschiedene Gemüsesorten, übernahm meine Mutter diesen Part. Und auch sie blieb dem deutschen Klischee treu. Wenn auch dem Zeitgeist gehorchend in sich wandelnden Rezepten, gab es Fleisch, Kartoffeln, Gemüse. Wir essen als Familie immer gemeinsam am Tisch, das ist etwas, das wir sehr genießen und daher auch eine Familienregel, die uns sehr wichtig ist. Aber von einem aufwendigen Sonntagsessen kann bei uns selten die Rede sein. Eher verbringen wir die Zeit gemeinsam draußen oder kosten bis zur letzten Minute das unabänderlich verrinnende Wochenende aus. Im Winter kommt es schon mal eher vor, dass ich eine Mahlzeit zubereite, die sich in der oben beschriebenen Tradition einordnen könnte. Aber im Sommer wird viel eher ein schnelles Pastagericht gekocht oder Gemüse und Hühnchen auf den Grill gelegt, weil man dabei so schön weiter draußen rumhängen kann, als seien eigentlich Ferien. Gestern …

Suq, Jerusalem mit Kindern, Old City, Altstadt von Jerusalem, Muslimisches Viertel, Reisetipps, Israel

reisebericht aus israel II ::: jerusalem mit kindern

Die Schule hat angefangen, alle Kinder sind zurück in ihren Alltagsroutinen, die Urlaubswäsche ist gewaschen und die Koffer sind zurück auf dem Schrank, aber unsere Reise nach Israel spukt mir immer noch durch den Kopf, durchs Herz und durch meine Träume. Ein bisschen ist es so, als hätten wir uns alle in dieses bis vor kurzen unbekannte Land, Israel, verliebt, und ich muss sagen, dass wir in Jerusalem und Umgebung in der einen kurzen Woche so viel Beeindruckendes gesehen und erlebt haben, dass es uns alle nicht mehr loslässt. Was läge also für mich näher, als darüber zu bloggen? Nach meinem ersten Post mit ein paar Eindrücken unserer Reise, kommt also hier der zweite: über das, was man als Familie in Jerusalem alles machen kann, wo es schöne Dinge für Kinder zu sehen und zu erleben gibt und was uns am besten gefallen hat. Jerusalem ist in jeder Hinsicht wahnsinnig vielseitig. Es gibt so viel zu sehen, zu erleben und zu tun, und wir hatten das Glück, die Stadt durch die Augen unserer israelischen Freunde …

Matroschka, Bento-Box, Bento, Snackbox, Bentoliebe, Kids Bento, Silikonformen, Miffy, Bento-Zubehör

bento-box-love ::: meine liebsten bento-blogs und shops zur inspiration

Die Schule hat wieder angefangen: Schulbrotzeit = Bento-Box-Zeit! Das bedeutet also nicht nur, dass die Kinder wieder dreiviertel des Tages aus dem Haus sind und ich (zumindest in der Theorie) wieder Zeit zum Arbeiten habe. Es bedeutet außerdem, dass ich wieder meiner morgendlichen Zen-Übung frönen kann: dem Spielen mit dem Essen meiner Kinder, wenn ich ihre Snackboxen für den Tag befülle. Eine Bento-Box ist natürlich streng genommen noch viel mehr als die mit verspielt von mir zurecht geschnittenen, in Form gebrachten oder bunt zusammen arrangierten Häppchen befüllten Boxen, die ich meinen Kindern in die Schule und die Kita mitgebe. Aber der Trend ist eindeutig und ich bin seine glühendste Anhängerin, seit ich das für mich entdeckte: die Brotdose ist nicht länger eine Brotdose, sondern eine Bento-Box und, einmal ins Bento-Fieber geraten, bin ich eine leidenschaftliche Sammlerin des Bento-Zubehörs geworden. Regelmäßige Leserinnen meines Blogs erinnern sich sicher an meinen ersten Blogpost zum Thema Bento. Da meine Instagram-Follower und auch meine Facebook-Anhänger*innen sich stets so für die von mir fotografierten Frühstücksboxen begeistern und ich so oft nach …

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mit kindern über den tod sprechen ::: ein nachtrag mit buchtipp

Mein Artikel dazu, wie wir mit unseren Kindern über den Tod sprechen könnten, war zwar sehr persönlich, hat aber natürlich einiges außer Acht gelassen, was mir alles noch dazu durch den Kopf ging. Welche Bücher zum Thema haben uns geholfen zum Beispiel. Wie sind die Kinder nach außen damit umgegangen? Welche Reaktionen von anderen waren hilfreich und welche waren schwierig? Und: wie haben die Kinder untereinander darüber gesprochen? Dieser letzte Aspekt hat neben aller Schwere auch so viel Erstaunliches, mitunter Drolliges, weil all die Begriffe, vor denen wir Erwachsene manchmal zurück schrecken, für Kinder zunächst mal unbelastet sind: Tod, Sterben, Grab, aber auch die ganz großen quasi philosophisch-religiösen Vokabeln: Himmel, Gott, Seele, Ewigkeit. Alles große Fragen des Seins – und die Kinder können sie für sich mitunter so leicht zusammen fassen, ja, sogar beantworten! Manchmal ist das alles nämlich viel eindeutiger, als wir Erwachsene uns das so vorstellen. Ich habe oft gelauscht und gestaunt darüber, wie sie sich selbst und gegenseitig erklären, wohin diejenigen gegangen sind, die jetzt tot sind. Gerade ist das Thema wieder …

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berlin-tipp aus dem westteil der stadt ::: lula deli deluxe in friedenau

Manchmal finden sich kleine Schätze nur durch Zufälle, durch einen versehentlich fallen gelassenen Schlüssel zum Beispiel, der plötzlich neben dem interessantesten Fundstück beim Waldspaziergang wieder auftaucht. Und manchmal gerate ich an Orte, an denen mich meine alltäglichen Wege überhaupt nicht führen und finde einen neuen Lieblingsplatz. So geschehen gestern, als ich aus meinem schönen Berlin-Mitte quer durch die Stadt in den Westen fuhr, um in Friedenau beim Restaurator meines Vertrauens meinen Schrank in Augenschein zu nehmen. Die Fahrt war furchtbar, weil Berlin wie immer durchlöchert und unterbrochen ist von scheinbar willkürlich hingespuckten Baustellen, Sperrungen und Umleitungen – aber was soll’s, eine Zen-Übung am Morgen hat noch niemandem geschadet. Schließlich kam ich ja auch an, erledigte meinen Schrank-Termin und schaffte es sogar, mich spontan mit meiner West-Berliner Freundin zu treffen, die unerwarteter Weise Zeit für mich hatte. Auf der Suche nach einem geeigneten Ort für einen schnellen Kaffee mussten wir feststellen, dass dort, wo einst ein uns wohl bekannter Italiener leckeren Cappuccino servierte, jetzt ein verdächtig aussehender Sushi-Laden aufgemacht hat und wir brauchten eine Alternative. Wir …