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tag 11 in der adventschallenge ::: dankbarkeit statt sachen

Dankbarkeit statt Sachen, selbstgemaltes Bild, Lieblingsbub, Indianerbild

Über der Beantwortung der Fragen für den Best Blog Award ist mir meine Adventschallenge fast durch die Lappen gegangen, aber Dankbarkeit statt Sachen geht natürlich weiter. Es sind mal wieder meine Kinder.

In Anbetracht der späten Stunde (und meiner bleiernen Müdigkeit) heute eher knapp. Dennoch.

Heute bin ich dankbar für…

1. … eine emotionale Explosion meines Pre-Teens, die zwar im ersten Moment anstrengend und unangenehm war, die aber mal wieder dafür gesorgt hat, dass klar wird, was sie braucht. Danke, mein liebstes Herzensmädchen, für dein Temperament, dein Talent, dich und uns zu konfrontieren und dein Versöhnlichkeit, wenn du uns erreicht hast. Du bist wunderbar.

2. … ein Geschenk, das mir der Lieblingsbub gemacht hat: ein selbst gemaltes Bild. Dazu muss man wissen, dass der Bub so gut wie nie gemalt hat. Sein Malstil erscheint daher oft ungeübt, aber er erzählt mit jedem Bild Geschichten, die er üblicherweise auch auf die Bilder schreibt. Diesmal hatte er dazu keine Zeit, denn er malte mir das Bild blitzschnell hin, genau als ich mit dem Pre-Teen im Disput verstrickt war. Er schob es mir, zu einem kleinen Brief gefaltet, in die Hand, sah mich schokoladenäugig an und sagte: „Für dich, Mama. Zum Freuen. Es ist ein Indianer, der schon fünf Heldentaten vollbracht hat. Deshalb hat er fünf Federn in seiner Federkrone.“ Und wie ich mich gefreut habe. Bub. Lieblings. Held.

 

Dankbarkeit statt Sachen, selbstgemaltes Bild, Lieblingsbub, Indianerbild

 

3. … das lustige Goldkind, das heute nachmittag mit seiner Freundin Isa die Zahl der Kinder im Haus auf 6 erhöht hat. Als ich ihr vorschlug, sie könnten doch auch bei Isa spielen, hier seien ja schon 4 Kinder und das sei alles ganz schön voll hier, bei Isa hätten sie viel mehr ihre Ruhe, sah sie mich ein bisschen spöttisch an und sprach: „Mama, du glaubst doch nicht, dass ich jetzt rüber gehe mit Isa? Wir haben schon zwei Nachmittage drüben gespielt. Heute bist du dran, ob es dir passt oder nicht. Gerecht ist gerecht.“ Sprach’s und verschwand mit Isa in ihr Zimmer, um als nächstes das komplette Stockwerk mit Verkleideklamotten zu zu müllen. Herrliches Kinderleben!

So viel ist klar: Vorweihnachtszeit hin oder her, das Leben prangt hier in voller Pracht, macht Flecken auf die Kissen, rülpst laut beim Essen und will sich nicht die Haare kämmen. Es ist wunderbar.

Und bei euch so?

signatur

4 Kommentare

  1. Hallo.
    Mal überlegen, wofür ich gestern dankbar war.

    1. für ein Mittagessen mit meiner Mama. Wir haben und sehr gut unterhalten, das war richtig schön

    2. für die Möglichkeit, mich am freien Tag bis 10:30 ins Bett legen zu können, hach war das herrlich

    3. für meinen Mann, der mir im Netz zwei drei Seiten rausgesucht hat, von denen er dachte, sie interessieren mich bei einem bestimmten Thema.

    Ein schöner Tag

  2. Kleinmy sagt

    Man hält inne und lässt den Tag Revue passieren, hmmmm was war da also gestern?
    Ich war dankbar, dass Opa mit der Großen zum Klaviervorspiel gefahren ist, wir ganz spontan Plätzchen gebacken haben und der schnupfen sich wieder verabschiedet…..und schwuppps ist da heute schon wieder x-mas-Halbzeit….bei uns hier im Norden sagt man: De Tied , de löpt…..

  3. Sabine sagt

    Der letzte Absatz ist der Kracher! Wunderbar, danke dafür! (das war mein 1. ;-))
    2. bin ich dankbar dafür, dass meine Freundin beim US heute ein Herzchen bewundern durfte und
    3., dass meine Liebe Schwiegermama zu Besuch ist.

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