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bin ich schön? ::: über body shaming, märchenmütter und starke mädchen

Body Shaming

„Das Äußere ist nicht so wichtig.“ „Schönheit liegt im Auge des Betrachters.“ „Wirklich schöne Menschen sind vor allem innerlich schön, nicht nur äußerlich. Darauf kommt es an.“ Diese und ähnliche Aussagen sind die Parolen und die Glaubenssätze, mit denen vor allem wir Frauen umgehen, die wir uns gegen gängige Schönheitsideale abgrenzen möchten: gegen Size-Zero und Heroin-Chic, gegen die genormten Looks in den Medien und den Druck, konform zu sein. Das Schizophrene ist dabei aber, dass wir uns während dessen permanent damit beschäftigen und das Gefühl haben, uns einsortieren zu müssen: auf die Seite der Konformen oder die derer, die sich abgrenzen möchten. Denn was viele von uns zerreibt, ist nicht die Zugehörigkeit zu einer der beiden Seiten von „Schönheit“, sondern das Spannungsfeld zwischen beidem. Wir wollen ja schön sein. Irgendwie. Und wenn nicht wie in den Hochglanzmagazinen und den Instagramprofilen der Hollywoodbeauties dieser Welt, dann eben im Gegenentwurf. Ich habe mich ja hier schon öfter mit Konstruktionen von Schönheit befasst. Heute geht’s mir um Body Shaming und meinen Umgang damit als Mutter.

Body Shaming? Bitte nicht!

Ich selbst bin Lichtjahre von gängigen Schönheitsidealen entfernt, aber bin ich deshalb frei von dem Wunsch, schön sein zu wollen? Mitnichten. Und was mich noch viel mehr bewegt in dieser Sache: ich bin Mutter. Ich bin eine wichtige Orientierung für meine Töchter. Und ich weiß nicht, wie ich für diese beiden das Spannungsverhältnis zwischen Olivia Palermo und Beth Ditto auflösen soll. Ich weiß es ja oft nicht mal für mich selbst. Denn was wir überall zu hören kriegen, was wir in den Medien sehen und in Magazinen und im Internet lesen, sind Kategorisierungen von Schönheit und Körperlichkeit. Frauen werden Labels angeheftet und die reichen von „dürre Ziege“ bis „fette Kuh“ – und das sollen die Kategorien von Schönheit sein, in die sich meine Mädchen einsortieren sollen? Willkommen in der schönen Welt des Body Shamings.

body shaming

Wir merken es wahrscheinlich kaum, aber wir sind oftmals selbst mitten drin im Body Shaming. Unser Blick auf uns selbst und auf andere Menschen, speziell Frauen, ist nicht frei von diesen Labels. Und das ist der Punkt, an dem ich für mich selbst und für meine Mädchen ansetzen möchte. Ich möchte nicht mehr Teil davon sein, andere Frauen mit diesen Labels im Hinterkopf anzuschauen. Ich möchte damit aufhören, mich selbst so anzuschauen. Denn verbunden mit der „dürren Ziege“ ist allzu oft das Vorurteil von der oberflächlichen, nur auf Äußerlichkeiten bedachten Frau, die sich vor allem mit ihrer äußeren Erscheinung beschäftigt und vermuteter Weise genuss- und lebensfeindlich und zu keinerlei Tiefgang fähig ist. Ebenso gilt für die „fette Kuh“ der Verdacht, sie sei faul, undiszipliniert und ihr Übergewicht deshalb das Resultat von schlechter Lebensführung, um nur mal die klischeehaftesten Beispiele zu nennen. Und richtig schlimm wird es, wenn wir Frauen und Mütter uns gegenseitig ins Visier nehmen. Das für mich schlimmste Beispiel ist das Foto der Dreifachmama mit perfekt geshaptem Körper, die für ihr Fitnessprogramm wirbt mit dem Slogan: „What’s your excuse?“ Damit setzt sie eine Norm und suggeriert: alle Mütter mit drei Kindern sollten, nein müssten so aussehen.

Body Shaming

Wir müssen damit aufhören. Wir sind, wer wir sind, so wie wir sind. Ob das jetzt schön ist, sei dahin gestellt und liegt tatsächlich im Auge der Betrachterin. Aber wir dürfen da nicht mitspielen. Nicht als Frauen und als Mütter schon gar nicht.

Die Märchenmutter

Eins meiner Lieblingsmärchen war schon als Kind das Märchen von der Gänsemagd. In dieser Geschichte wird eine Prinzessin an einen fernen Prinzen verheiratet und von ihrer Mutter allein auf die Reise zu ihrer eigenen Hochzeit geschickt. Zum Geleitschutz gibt sie ihr ein sprechendes Zauberpferd mit, eine Dienerin, die sich als fatale Fehlbesetzung erweist und ein besonderes Schutzobjekt: ein Taschentuch mit drei Blutstropfen der Mutter, das zum Schutz der Tochter seine magischen Kräfte entwickelt, wenn sie es nicht verliert (was sie natürlich tut, sonst gäb’s ja keinen Spannungsbogen).

Mal abgesehen davon, dass Taschentücher mit Blutstropfen im echten Leben leider nicht funktionieren, erinnere ich mich immer an dieses Bild, wenn ich mir vorstelle, wie ich meine Kinder (im übertragenen Sinn) in die Welt hinaus schicke: ich möchte ihnen etwas von mir mitgeben, etwas von dem, was mich ausmacht, damit es sie beschützen soll. Sie sollen das, was ich täglich an Liebe, Aufmerksamkeit, Interesse, Wissen, Überzeugungen, Glauben etc. mit ihnen teile, beherzigen und wie einen unsichtbaren Schutzzauber mit sich nehmen, wohin sie auch gehen. Und wenn die Welt um sie her feindlich ist oder andere Menschen sie verletzen, dann sollen sie sich daran erinnern und es soll sie stärken.

„Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Es kommt auf die innere Schönheit an.“ Natürlich sind das auch Parolen, die ich meinen Kindern mitgebe, vor allem meinen Töchtern. Aber taugen diese Aussagen als quasi magische Blutstropfen zur Bestärkung eines (guten) Selbstwertgefühls und sind sie ein geeignetes Schutzschild gegen die Anfeindungen der (Erwachsenen-)Welt, in der es so oft auf den äußeren Schein ankommt? Können diese Glaubenssätze meine Kinder stützen, wenn sie mit alltäglichem Body Shaming konfrontiert werden und sie denken, sie müssten sich einsortieren?

Ganz ehrlich: ich weiß es nicht. Ich kann nur hoffen, dass ich näher dran bin an meinen Töchtern als die Märchenmutter mit den Blutstropfen – selbst wenn ich deren Magie gerne über sie breiten möchte. Ich möchte die Mutter sein, die die Aufmerksamkeit ihrer drei Kinder (ja, auch unsere Söhne können von Body Shaming betroffen sein und sollten außerdem ebenfalls lernen, mit diesen Kategorien vorsichtig zu sein oder sie am besten zu vermeiden) in diesem Zusammenhang sowohl auf den bewussten Umgang mit Sprache als auch auf den sorgsamen und liebevollen Umgang mit ihren Körpern lenkt. Ich möchte die Mutter sein, die ihren Kindern vorlebt, dass glücklich, liebevoll und erfüllt zu sein nicht davon abhängt, welche Konfektionsgröße sie tragen. Natürlich wollen wir gesund sein. Natürlich ist Bewegung und gesunde Ernährung wahnsinnig wichtig. Aber das definiert nicht gleichzeitig, wie wir aussehen. Oder umgekehrt.

Wenn ich mit drei Blutstropfen auf einem Taschentuch diese Art Zauber über meine Kinder legen könnte, ich würde es sofort tun.

Vom hässlichen Entlein zum Schwan – und retour.

„Bin ich schön?“ Mein inzwischen pubertäres Herzensmädchen beschäftigt diese Frage sehr, und ich kann ihr mehr oder weniger täglich dabei zusehen, wie sie eine emotionale Achterbahnfahrt mitmacht beim Blick in den Spiegel: in einem Moment findet sie sich okay, sie mag sich sogar. Und im nächsten Moment stürzt das Selbstbewusstsein in irgendwelche unterirdischen Regionen ab und es erscheint ihr, als gäbe es nichts Schrecklicheres als diesen Anblick im Spiegel. Dabei schwankt sie zwischen „Oh Gott, man sieht die Rippen, ich bin zu dünn!“ und „Mein Bauch steht vor, das darf nicht sein, ich bin zu dick!“ Sie fragt mich nicht, ob ich sie schön finde und wenn ich ihr das dennoch sage, kriege ich oft ein“Das musst du ja sagen, du bist meine Mutter!“ zur Antwort.

Was tun? Ich schaue ihr ein bisschen beunruhigt beim Betreten dieses neuen Lebensabschnitts zu und versuche, mich an die Dinge zu erinnern, die ich aus unserem Mütterworkshop Anfang des Jahres mitgenommen habe:

  • Ich versuche, darauf zu vertrauen, dass ich bisher nicht alles falsch gemacht habe und dass unserer Beziehung so stark ist, dass mein Kind sich auch in dieser Phase weiter an mich wendet, wenn es schwierig wird.
  • Ich mische mich möglichst wenig ein (Ich übe noch! Riesenseufzer!) und lasse sie ihre Erfahrungen machen, sofern sie sich nicht in Gefahr begibt.
  • Ich gebe ihr den Rahmen (wie auch bisher schon) und vertraue ihr, ihren eigenen Weg zu finden. Ich bin die Basis, auf die sie sich  verlassen und zu der sie jederzeit zurück kehren kann.
  • Bezogen aufs Body Shaming: ich spreche mit ihr über diese Kategorien. Ich lenke ihre Aufmerksamkeit auf die Menschen und ihre Persönlichkeiten, nicht auf die äußere Erscheinung.
  • Ich beantworte ihre Fragen, aber ich zwinge ihr keine Themen auf, mit denen sie nicht von selbst kommt oder die sich nicht im Gespräch ergeben.

Aber obwohl ich weiß, dass in der Theorie alles so ungefähr richtig ist, bleibt in der Praxis die Verunsicherung dennoch und ich taste mich mit vielen Fragezeichen im Hinterkopf an diesen neuen Abschnitt in unserem Leben heran.

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Tochterpubertät = Mutterprüfstein

Ich sehe meine Freundinnen, die Mütter von Teenagertöchtern sind und bewundere viele von ihnen für ihre Geduld und ihren Langmut. Ihre Häuser und Wohnungen quellen über von langbeinigen Mädchen mit albernem Verhalten, die zu lautem Gekicher neigen und nachts Kekse backen wollen. Sie ertragen deren ersten Liebeskummer und gehen mit ihnen in die Mädchensprechstunden der Gynäkologiepraxen. Sie warten vor den schlimmsten Trashläden mit der schrecklichsten Musik, in denen ihre Töchter die geschmacklosesten Klamotten bei Neonlicht anprobieren. Sie kutschieren die Kinder zu ihren ersten Konzerten und holen sie nachts wieder ab. Sie lassen sie bei sich zu Hause Parties abhalten, dass die Wände wackeln und die Nachbarn sich beschweren. Sie erleben den ersten Alkoholkonsum und eventuell auch seine Folgen mit. Und sie sind dennoch diejenigen, die immer ihre Arme öffnen und die halberwachsenen Mädchen bei sich im Bett übernachten lassen oder die Hand halten, wenn sie mal wieder zeigen, dass sie doch noch ganz klein sind.

Ich sehe, dass diese Töchter mit den engen Bindungen an ihre Mütter tolle Mädchen sind. Ich sehe, dass sie Fehler machen (wie wir sie alle gemacht haben) und dass sie sich berappeln und wieder aufrichten. Und ich sehe, dass das Vertrauensverhältnis zu ihren Müttern eine große Rolle dabei spielt, wie sie sich einsortieren, ihre Wege finden und sie schließlich gehen.

Das alles sehe ich, bin sehr beeindruckt, atme tief durch und hoffe, ich bin bereit für diese Phase im Leben meiner Tochter und in meinem Leben als ihre Mutter. Ich hoffe, ich werde weiter aufmerksam sein und nicht überbehütend. Ich hoffe, ich sortiere meine eigenen Kategorien im Kopf richtig und gebe kein schlechtes Beispiel, indem ich andere Frauen oder gar meine Tochter (!) in der Tradition von Body Shaming beurteile. Ich hoffe, ich mache das gut, was ich als nächstes zu tun habe in meinem Leben als Mutter dieser Tochter.

Ich möchte mich in den nächsten Tagen und Wochen hier noch weiter mit dem Thema beschäftigen, so wie ich es in der Vergangenheit auch schon getan habe. Es wird immer mal wieder um starke Mütter und ihre Töchter in einer herausfordernden Lebensphase, der Pubertät, gehen. Und ich bin außerdem in der glücklichen Lage, einem solchen Mutter-Tochter-Paar unter meinen lieben Leserinnen ein Sommerwochenende bei der Mehr Mut zum Ich-Freizeit verlosen zu dürfen, an dem ihr mit anderen Müttern und Töchtern bei Workshops und Freizeitaktivitäten eure Beziehung stärken könnt. Wie das geht und was ihr dafür tun müsst, lest ihr hier morgen.

Habe ich denn unter euch, meine Lieben, Mütter, die meine Gedanken oben teilen? Seid ihr da draußen, Mütter von pubertären Mädchen, die mich (hoffentlich?) verstehen? Steckt ihr schon mittendrin in den pubertären Herausforderungen oder steht ihr wie ich an der Schwelle dazu?

signatur

19 Kommentare

  1. Sehr schöner Artikel, der mich allerdings traurig gemacht hat. Meine Mutter war nie so, meine ganze Familie nicht. Body Shaming war bei uns alltäglich 🙁

    Das fing schon weit vor der Pubertät an (darüber hab ich hier geschrieben… ich lasse einfach mal den Link da: http://robinsurbanlifestories.wordpress.com/2013/01/06/blogparade-das-leidige-thema/ ) und hält teils heute noch an, obwohl ich inzwischen stark auf die 30 zugehe.

    So habe ich vor ein paar Wochen meine Examensarbeitsnote bekommen und rief deswegen euphorisch meine Oma an. Ich erzählte ihr, dass ich abends ein paar Leute eingeladen habe, wir ein bisschen feiern und trinken wollen und ich plane, auch was zu kochen. Antwort: „Feiern und trinken, das macht dick!!“ Ja, genau das will ich hören, wenn ich mich gerade über einen Erfolg freue…

    Meine Oma ist unbelehrbar, aber meiner Mutter habe ich vor kurzem klipp und klar gesagt, dass ich mir von ihr jedwede weitere Bemerkung über mein Gewicht verbitte, selbst wenn ich 100 Kilo zunehmen würde. Mit ihrem Verhalten hat sie sich das Recht dazu verspielt. Sie hat mich nicht geschützt, im Gegenteil. Und was hat es mir eingebracht? Depressionen und eine nette kleine Essstörung. Ich schreibe „klein“, weil mein Verhältnis zum Essen sicher noch nicht ausreicht, um tatsächlich als pathologisch eingeordnet zu werden, aber normal ist es trotzdem nicht.

    Ich finde es toll, wie du damit umgehst und hoffe, ich kann das genauso halten, wenn ich mal Kinder haben sollte. Es wird schwer, weil ich bei dem Thema so viel mit mir rumschleppe, aber ich will nicht, dass meine zukünftige Tochter mal genauso kaputt ist wie ich.

    Deine Kleine ist übrigens ne richtig Hübsche, wenn ich das so sagen darf 🙂

  2. Marianne sagt

    Hallo,

    Sehr schön geschrieben! Mir geht es ähnlich wie Robin oben, zum einen war meine Mutter nie an einer so engen Beziehung interessiert und zum anderen wurde die Figur immer kritisiert (aber zb. Nie Sport in den Alltag integriert). Sie käme im entferntesten nie zu solchen Gedanken wie oben.
    Das macht mich sehr traurig – und auch bei meiner Tochter kommentiert sie das optische zu stark wie ich finde. Muss man über eine 3 jährige besprechen, ob die Beine tendenziell lang seien und das Gesicht nun schmaler? Ständig geht es um sowas.

    Ich wünschte mir eine Mama, die ein Anker ist, wie du für deine Kinder. Ich hoffe ich schaffe es anders.

    Liebe Grüße.

  3. Tanja sagt

    Hallo Anna, toll, wie du euren geplanten Weg beschreibst. Ich wünsche mir für ganz viele Mädchen Mütter, Erzieherinnen und Lehrerinnen mit deiner Denkweise!
    Ich hab leider – so toll das Verhältnis ansonsten zu meiner Ma (sie ist vor kurzem an Krebs gestorben) war und zu meiner Oma ist- Ähnliches wie meine Vorschreiberinnen erlebt: als Kindergartenkind war ich zu moppelig und meine Verwandtschaft erhielt das Verbot, mir Süßigkeiten zu geben, als Teenie wurde mir vorgehalten, dass ich mit 71 kg bei 1,82m schwerer als mein Vater (in der Folge: „Du bist die schwerste aus der Familie!“) sei, meine beiden Schwangerschaften wurden argusäugig bewacht („Langsam solltest du aber nicht mehr zunehmen!“), die Zeit danach strengstens kontrolliert und kommentiert („Ja, bei Till hattest du viel länger mit deinem Bauch zu kämpfen“, „Durch das Stillen nimmst du jetzt viel besser ab, aber pass auf deinen Busen auf, der wird davon ja nicht schöner!“ „Hast du denn schon wieder dein altes Gewicht?“).
    Ich hoffe, dass es mir gelingt, meine Söhne von solchen Kategorien fernzuhalten…

  4. Sehr schöner Artikel. Ich bin ja schon fast wieder „fertig“ mit der Tochterpubertät, aber nicht mit dem Thema Body Shaming. Das geht, wie die anderen sagen, ja immer weiter und es ist ein tägliches Übungsfeld. Zu oft liegen mir Sätze auf der Zunge wie: du bist ganz schön dünn geworden… Und das obwohl es keinen Anlass zur Sorge gibt. Meine Tochter hat ein ganz wunderbares Verhältnis zum Essen, sie kocht und ißt und hat Freude daran. Denn das ist, glaube ich, auch noch eine wichtige Sache zum Thema: die Freude am Essen…
    Lieben Gruß

  5. Toll geschrieben! 🙂
    Meine Bambina ist erst 2 Jahre alt & somit sind wir noch sehr weit von der Pubertät entfernt, doch meine jüngste Schwester steckt gerade mittendrin.
    Ich wünsche mir sehr, dass meine Tochter mal so ein großes Vertrauen zu mir hat und unsere enge Bindung bleibt. Mir fällt es sehr schwer vorzuleben, dass die Persönlichkeit wichtiger ist als der Körper. Denn obwohl ich es so sehe, wende ich es bei mir selbst nicht an & definiere mich zu einem großen Teil über mein Gewicht, das momentan leider viel zu hoch ist. Aber ich arbeite ab mir und hoffe, ihr ein starkes Selbstbewusstsein mit auf den Weg geben zu können.
    Danke für Deinen Text!

  6. Manu sagt

    Hallo,
    wieder mal ein sehr schöner Text der zum nachdenken anregt. Manchmal glaube ich wir stecken da auch grade mittendrin. Meine Tochter wird bald 13 und steht zum Glück nicht zu oft missmutig vorm Spiegel. Ich selbst hab ein paar Kilo zu viel auf den Rippen die ich gern für mein eigenes Ego wieder los werden würde. Doch das beeinträchtigt meine Tochter in kleinster Weise. Sie weiß das sie allein sich wohlfühlen muss in ihrem Körper und das dass außer ihr niemanden etwas angeht. Bis jetzt hat sie es, glaube ich, „geschnallt“. Ich hoffe und wünsche mir ganz sehr das dass so bleibt. Trotzdem denke ich manchmal wie du und es tut gut zu wissen das ich damit nicht allein bin.

  7. Hallo! Danke erstmal für deinen wunderschön geschriebenen Artikel.
    Meine Kinder sind noch relativ klein ( zwischen 7 1/2 Jahren und 20 Monaten). Ich entspreche auch nicht dem geängigen Idealbild. Bodyshaming wurde (und wird) bei uns so sehr von meiner Oma betrieben, dass die Töchter ihrer Töchter (meine Cousine und ich) noch damit zu kämpfen haben. Unsere Mütter sind so stark darin gefangen, dass sie (obwohl beide großartige Mütter sind, die eine liebevolle und enge Beziehung zu ihren Kindern haben) ihre Komplexe massiv weiter gegeben haben. Ich habe eine Essstörung mit der ich seit meinem 18 Lebensjahr massiv zu kämpfen habe (ich bin 34) und hoffe, dass ich das nicht an meine Kinder weiter gebe.
    Dass meine Schwiegereltern leider auch nichts besseres zu tun haben als mir bei jeder Gelegenheit neue Diätvorschläge zu machen macht die Sache nicht besser. Mein Großer nimmt sich das besonders zu Herzen. Er war schon immer sehr dünn und achtet sehr auf sein Aussehen.
    Das absurde ist: obwohl ich jetzt deutliches Übergewicht habe fühle ich mich mit meinem Körper mehr eins als mit 18, als ich dem „Idealbild“ zummindest im Gewicht entsprach. 🙂 Ich lasse mich nicht unterkriegen und „kämpfe“ jeden Tag weiter. Dabei hift es mir zu sehen, dass ich geliebt werde- von meinem Mann, den Kindern und der Familie- auch ohne Idealmaße! Ich habe Freunde und werde nicht auf mein Äußeres reduziert. Und das möchte ich auch für meine Kinder- sich schön fühlen unabhängig von äßeren und äußerlichen Idealen.

  8. Marisa sagt

    Liebe Anna!

    Deine Töchter können sich glücklich schätzen, eine Mama zu haben, die sie darin bestärkt, dass sie schön sind, egal wie viel sie auf die Waage bringen. Das ist so wichtig! In den vorherigen Kommentaren habe ich schon viel gelesen, was mir sehr bekannt vorkommt. Meine Mama und auch Oma registrierten auch jedes abgenommene und zugenomme Gramm an mir und zuppelten immer an zu kurzen Shirts rum oder liesen Kommentare fallen, wenn ich beim Italiener eine Pizza Salami bestellte. Mein Vater mäkelt noch heute ständig an meiner Figur rum und ich esse nicht gerne in seiner Gegenwart. Das finde ich ganz furchtbar und ich möchte nie, dass es jemandem umgekehrt mit mir so geht.

    Ich habe zwar keine Tochter, aber zwei Söhne, denen ich auch beibringen möchte, dass ein Mensch mehr ist als seine Figur und sein Gewicht. Hoffentlich gelingt mir das, ich bleib dran 🙂

    Alles Liebe,
    Marisa

  9. Ich bin selbst noch gar keine Mutter, kann also nur über meine eigenen Erfahrungen sprechen. Ich bin jetzt 21 und fühle mich seit einigen Jahren, etwa seit der Oberstufenzeit am Gymnasium, so richtig wohl in meinem Körper. Ich mag meine Figur, bin mit meinem Gewicht zufrieden.
    Den Begriff Body Shaming höre bzw. lese ich hier jetzt grad zum allerersten Mal. Ich habe allerdings auch nie wirklich Kommentare zu meinem Gewicht bekommen, außer dem Satz meiner Oma, „ach, du bist dünn geworden“ (stimmt meistens überhaupt nicht, denn ich halte, wie gesagt, seit einigen Jahren mein Gewicht), aber eben in diesem besorgten-Oma-Tonfall 😉

    Allerdings finde ich es problematisch zu suggerieren, dass jedes Gewicht i.O. sei, weil es darauf ja nicht in erster Linie ankommt. Natürlich ist die Persönlichkeit eines Menschen wichtiger als sein Aussehen, ganz klar, ich bin die Letzte, die jemanden aufgrund seines Aussehens beurteilt. Aber ich sehe auch so viele Menschen auf der Straße, auch so viele junge Menschen, wo ich mir denke, sagt dem/der denn keiner, dass sie vllt. mal abnehmen sollte oder zumindest mit dieser Figur nicht diese Klamotten anziehen sollte? Denn bei (zu hohem) Gewicht geht es ja auch nicht nur um das Aussehen, sondern auch Gesundheitsrisiken, Beschwerden, die sich dadurch ergeben (können), etc. Im Übrigen meine ich auch, dass gerade die Mutter (der Vater, die Oma) die Menschen sind, die einem, selbstverständlich in angemessenem Tonfall usw., so etwas auch mal sagen könnnen/dürfen/müssen. Oder anders: Wer, wenn nicht die eigene Familie, soll einen denn darauf hinweisen und dann natürlich ggf. auch Hilfe anbieten, etc. Und wie viele Übergewichtige gibt es nicht, die nunmal mit ihrem Körper, so wie er ist, nicht glücklich sind?

    Natürlich sind diese ganzen Magerwahns und „Super-Models“, die alle aussehen, als könnten sie vom leichtesten Windstoß umgepustet werden, z.T. sogar schädlich, grade für junge Mädchen, und sollten ganz sicher nicht als Vorbilder dienen. Aber trotzdem finde ich, sollte Übergewicht, grade innerhalb der Familie, schon angesprochen werden (dürfen).

    LG, Hannah

    • Mary sagt

      Liebe Hannah;
      dein Kommentar macht mich traurig, muss ich ehrlich sagen.
      Ich kann dir versichern, dass dicke Menschen (wie auch allen anderen, die optisch von der Norm abweichen) sehr, sehr oft auf ihr Gewicht hingewiesen werden und sehr oft auch genau deswegen mit Kommentaren verletzt werden. Die meisten von ihnen werden auch einen Spiegel zu Hause haben und sich über ihr „Übergewicht“ im Klaren sein. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie unter den zahlreichen negativen Kommentaren ihr Äußeres betreffen leiden – warum soll das in der Familie dann auch noch zusätzlich thematisiert werden und die Situation nur noch schlimmer machen? Klar sollten Eltern auf eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung ihrer Kinder achten. Nur führt das nicht zwangsläufig zu einem schlanken Körper und dicke Menschen sind nicht zwangsläufig ungesund. „Mal abnehmen“ ist leichter gesagt, als getan – bei vielen Menschen steckt einfach eine genetische Veranlagung hinter dem Dicksein – die müssten dann praktisch ihr Leben lang auf Diät sein, um schlank sein zu können – nein, das kann nicht gesund sein! Auch psychische oder physische Krankheiten sind häufig ein Auslöser von „Übergewicht“.
      Und warum machst du dir überhaupt Gedanken darüber, welche Klamotten irgendwer mit irgendeiner Figur anziehen sollte? Sollte nicht jede*r das anziehen, in dem sie*er sich wohlfühlt?

      Ich war schon immer groß und dünn (Windstoß-Typ, um in deinen Kategorieren zu sprechen) und wurde in meiner Schulzeit täglich damit aufgezogen, beleidigt, als hässlich bezeichnet usw (passiert mir auch heute noch). Ich bin sehr dankbar dafür, dass meine Eltern mich schon immer so akzeptiert haben, wie ich bin und mir so Schutz gegen die zahlreichen verletzenden Bemerkungen geboten haben. Gut für mich gekocht haben sie auch immer ;).
      Deshalb auch danke, Anna, für diesen schönen und wichtigen Beitrag! Ich versuche seit einiger Zeit, körpernormative Aussagen strikt zu vermeiden, auch im Bezug auf meinen eigenen Körper und ich hoffe, dass ich damit meinen zukünftigen Kindern ein gutes Vorbild sein kann.

      Viele Grüße,
      Mary

  10. Natalie sagt

    Liebe Anna,

    Auch bei mir gibt es – wie oben oft gelesen – eine sehr mit Gewicht und Aussehen beschäftigte Oma (+ Opa) und Mutter.
    Meine Oma kann aufgrund starker Probleme mit Magen, Galle, Darm sehr vieles nicht essen, trägt deshalb mit 75 eine Größe 36/38 und hat für sich wohl aus der Not eine Tugend gemacht und zusammen mit meinem Opa versucht den Leitsatz für die Familie zu prägen „dünne Menschen sind die besseren Menschen“. Das war schon so, seitdem ich denken kann. Mit 12 hat meine Oma mir zum ersten Mal Kaugummi in die Hand gedrückt, anstatt Nachtisch, weil sie meint, ich müsse auf mein Gewicht achten und hätte zugenommen. Normal in dem Alter. Über Jahre hinweg bekam ich immer wieder Tipps zum weniger-Essen (ich sage bewusst nicht Abnehmen) und bei jedem Besuch einen Kommentar zu meinem Gewicht. Andererseits musste ich natürlich, wenn wir gemeinsam gegessen haben, gut zulangen – nach einem Teller aufhören hab es nicht („Iss noch etwas, Kind.“ „Na, machste jetzt einen auf schlank?!“). Überflüssig zu sagen, dass mir das einige Schwierigkeiten mit dem Thema Essen und meinem Körperselbstbild zugefügt hat.
    Meine Mutter macht das auf eine andere Weise: Sie war immer ziemlich schlank, hat aber in den letzten Jahren etwas zugenommen, meiner Meinung nach kaum merklich. Seitdem ist das Thema Diäten nicht mehr vom Essenstisch (!) wegzudenken. Seitdem noch dazukommt, welche Lebensmittel man besser nicht essen soll (Zucker, Milchprodukte, Weizen, alles was möglicherweise Gluten enthalten könnte und so weiter) empfinde ich gemeinsame Mahlzeiten fast unerträglich. Diese Obsession mit dem Essen, die bei uns auch über Generationen weitergegeben wurde (das Thema nimmt geschätzt ein Drittel aller Unterhaltungen ein) hat mich jede Sicherheit bei dem Thema verlieren lassen, ich habe mich sowohl schon einmal auf ein bedenklich niedriges Gewicht heruntergehungert als auch einmal 10 Kilo in einem Jahr zugenommen.

    Ich bin jetzt 23, habe keine Figur, die den Idealfiguren in den Medien gleicht, bin aber auch nicht dick. Ich esse gerne und koche auch gerne, weil Essen für mich auch viel mit Genuss und Geselligkeit zu tun hat. Ich habe auch (nach einigen Jahren des Überdrusses) Bewegung wieder lieben gelernt und feile noch nach meiner perfekten Mischung aus Tanzen, Yoga und Laufen. Und wenn ich ehrlich bin, finde ich mich inzwischen recht hübsch, bin meistens zufrieden mit mir. Ich bin eine Frau und darf/möchte auch so aussehen – ich will gar nicht mit einem Kleiderständer verwechselt werden.
    Trotzdem kämpfe ich noch fast jeden Tag mit Gedanken wie „ich bin zu dick“ (was definitiv nicht stimmt) und arbeite noch daran, dieser Stimme in meinem Kopf, die so lange durch meine Familie bestärkt wurde, die Macht zu nehmen, auch wenn ich noch nicht genau weiß, wie.

    Liebe Grüße,
    Natalie

    PS: Das ist jetzt sehr lang geworden – aber Dein Text und die Kommentare dazu haben mich so berührt, ich habe mich so darin wiederentdeckt, das wollte ich gerne ausdrücken.

  11. Pingback: mutter-tochter-gewinnspiel ::: ein wochenende für mehr mut zum ich

  12. Christine sagt

    Denke für diesen Post!
    Ich selbst hatte und habe in gewisser Weise auch heute noch massive Probleme mit meinem Körper.
    Ich war immer schon etwas moppelig, mit fast 4000g ein propperer Säugling und das hat sich nie geändert, ich war immer so an der Schwelle zum Übergewicht. Als ich in die Schule gekommen bin und mein Gewicht endgültig nicht mehr als Babyspeck bezeichnet werden konnte, wurde mein Körper immer mehr zum Thema innerhalb der Familie. Beispiel: Weihnachtsmarktbesuch. Meine beiden Brüder bekommen gebrannte Mandeln, ich nicht. Objektiv gesehen eine vertretbare Entscheidung. Aber für mich war das echt schlimm. Zum einen, weil ich natürlich sehr gerne gebrannte Mandeln gehabt hätte, aber auch, weil ich mir in diesem Moment so zurückgesetzt vorgekommen bin, das hat mich traurig und sauer zugleich gemacht. Im Endeffekt hat es bei mir genau das Gegenteil bewirkt, ich wollte nicht dünn werden, nur weil ich meinen Eltern dann besser gefalle und habe stattdessen angefangen, mir heimlich Süßigkeiten zu kaufen usw., sodass ich mit 15 massivst übergewichtig war. Rückblickend gesehen ist das natürlich Schwachsinn, meine Eltern haben mich als ich richtig dick war genauso geliebt, wie als Moppelkind. Es zeigt aber auch, dass Kinder eben anders ticken und vieles in den falschen Hals kriegen – nicht alles, was gut gemeint ist, ist auch gut.

  13. Oma – Mama – ich…

    …vielleicht müssen solche Workshops auf alle drei Generationen ausgeweitet werden? 😉

    Danke für den tollen Artikel und eure tollen Kommentare. Ich bin erstaunt, verwundert und ein bisschen erleichtert, wie häufig ihr den Einfluss der Großmütter nennt. Von „Kind, du bist zu dünn!“ in der Kindheit hin zu „Kind, hast du wieder zugenommen!“ – am liebsten mit dem Hinweis, das müsse „aus der Familie deines Vaters“ kommen.

    Neben der Trauer, als meine Oma starb, war auch ein bisschen Erleichterung. Endlich ist die erste Begrüßung bei der Verwandschaft NICHT mehr ein Kommentar zu meiner Figur!

    (Puh, das hab ich noch nie laut gesagt…)

    Mein Sohn ist noch im Kindergarten. Aber ich achte darauf, dass die Großeltern ein bisschen sensibler werden und sich mit Gewichts-, Frisur-, Größen-, Haut-, Haar-, Klamottenkommentaren zurück nehmen.

    Denn schon Kindergartenkinder können verletzt werden mit „Deine Haare sind immer zottelig!“ — „Deine Beine sehen mal wieder furchtbar aus“ — „Was bist du immer schmutzig!“ — …

    Das sind die frühen Grundlagen – und wir alle wissen, wie herrlich Kinder Floskeln nachsprechen und dann in der Kita verbreiten.

    Danke für die spannende Diskussion hier.
    B.

  14. PS: „Mama, du hast so schöne Ohrringe! Mama, du hast so schöne Haare/weiche Haut/…“

    Wann immer mir mein Sohn solch kleine Komplimente macht, versuche ich sie anzunehmen und versuche mich mal einfach nur so zu freuen! (Selbst, wenn ich protestieren will, den Impuls zum „Kleinreden“ spüre, mir auf der Zunge lieg „…sind doch gar nicht besonders…“)

    Ganz schlimm als Kind und Jugendliche war für mich, wie schlecht, wie klein, wie unattraktiv sich meine Mutter selber gemacht hat. Ich glaube, das ist ein Punkt, der das Bewertungssystem eines Kindes/Teenies heftig durcheinander bringt…

    Für mich und meine Schwester war sie die schönste, frischeste, best gekleidetste, fitteste, schlank-sportlichste, intelligenteste Frau der Welt – mit den schönsten Beinen, dem tollsten Bauch, dem gelungendsten Makeden unauffälligsten Falten etc.! Eine Vorzeigemama, auf die wir stolz sein können.

    Und diese tolle Frau hat uns über Jahre beigebracht, dass unsere Wahrnehmung (Mama = tolle Frau) NICHT stimmt.

    Auch unsere Wahrnehmung, dass alle Verwandten > Kleidergröße 36 tatsächlich wunderbar kuschelig sind, bequem, wenn man auf dem Schoß sitzen durfte – und einfach toll – wurde über Jahre revidiert.

    Versucht euch alle mal mit den Augen eures Kindes zu sehen – denn für euer Kind seid ihr perfekt und wunderschön! Redet ihm/ihr das nicht aus.

  15. Toller Artikel! Ich finde es schlimm, dass sogar schon im Babyalter (Piepsi ist 6 Monate) über Figuren diskutiert wird. Ja, mein Baby ist propper. Aber das ist gut so! Dennoch habe ich darüber geschrieben: http://goo.gl/2oxQle
    Ich habe mir selbst als Kind, als ich noch schlank war, einreden lassen, ich sei zu dick, und bin in einen Diätenstrudel geraten, aus dem ich tatsächlich moppelig, wenngleich auch nicht wirklich dick, hervorgegangen bin. Durch das Stillen bin ich jetzt gerade auf einmal von Größe L auf Größe S geschrumpft. Ich habe mich immer gefragt, wie anders das Leben wohl ist, wenn man schlank ist. Ich dachte, mit dem Dünnsein sei alles viel toller, viel leichter. Klar, ich kriege jetzt ein paar Komplimente mehr, das ist wirklich so. Und für mein Ego ist es als total übermüdete Mutti auch nicht schlecht. Aber ansonsten: echt überschätzt!

  16. Miss Volt sagt

    Danke… an dich. Und alle Mädels die kommentiert haben. Ich hoffe meiner Tochter all das vermitteln zu können.
    alles liebe Miss Volt & die kleine Löwin

  17. *pieppieausdieaugenwisch* Das hast Du aber wirklich schön geschrieben!!! Danke für diesen Artikel. Als Mutter einer 17 jährigen Tochter bin ich mir immer unsicher, ob ich alles so richtig mache. Wir sind alles nur Menschen, und irren gehört dazu, aber das wichtigste ist, in jeder Situation den Mädelz zu vermitteln, dass man für einen da ist. *Drück* Danke Dir. Andrea

  18. Liebe Anna,
    Ein toller Text! Noch habe ich keine Kinder, aber auch jetzt könnte ich den Artikel an meinen Spiegel hängen und täglich lesen – sowohl um mich selbst nicht immer in Kategorien stecken zu wollen, als auch um mich immer wieder daran zu erinnern auch andere nicht aufgrund von Äußerlichkeiten zu beurteilen, wie es mir leider noch viel zu oft passiert.
    Danke!

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