Monate: August 2014

lieblinks der woche

lieblinks der woche ::: ein offener brief, eine großartige idee und schulbrottipps

Ich habe endlich mal wieder Netzperlen für euch gefischt! Damit kann es nach der langen Sommerpause auch mit den Lieblinks der Woche weitergehen. Und das sind heute diese: Meine Blogger-Freundin Jessika hat ein herzkrankes Baby. Was das für sie schon während der Schwangerschaft bedeutet hat und warum es mit der Frühdiagnostik und dem Umgang mit „unerwünschten Ergebnissen“ auf Medizinerseite so nicht weitergeht, schreibt sie in einem offenen Brief an die Pränataldiagnostiker. Berührend, bewegend, ehrlich und lange überfällig. Der James Beard Award, auch bekannt als „the Oscar of food“ zeichnet jährlich Spitzenköche und Kochbuchautoren aus. Auf Fatherly geben vier preisgekrönte Köche Tipps für das tägliche Schulbrot, das Lunchpaket, die Brotdose von Kindern. Schön, praktisch und interessant und damit bei den Lieblinks gelandet.  Denise Linke, Asperger Autistin, schreibt bei FAZ.net  über Inklusion, Neurodiversität und was unsere Gesellschaft ihrer Ansicht nach diesbezüglich lernen muss. Es macht doch wirklich einen Unterschied, ob jemand nur theoretisch über ein Phänomen wie Autismus Bescheid weiß oder ob jemand spricht, der selbst betroffen ist. Lesenswert! Die #Icebucketchallenge hat die Welt des Social Media in …

Hochzeitswochenende Wedding weekend, Blumenmädchen

hochzeitswochenende in der heimat ::: von blumenkindern, liebe und familie

Mein Bruder hat geheiratet. Das war für uns andere in der Familie zwar keine Überraschung, da er und seine Frau bereits seit einigen Jahren zusammenleben und ein bezauberndes Töchterchen haben. Nichtsdestotrotz war es für alle eine unermessliche Freude, und nachdem die ganze Familie schon Wochen mit Vorbereitungen und Heimlichkeiten zugebracht hatten, unsere Outfits geplant und die Gästeliste abtelefoniert hatte, war es Anfang August endlich da: das Hochzeitswochenende am Rhein, auf das wir uns alle schon so lange gefreut hatten. Mit Erlaubnis des Brautpaares zeige ich euch heute also ein paar Eindrücke von einem der glücklichsten Tage, die wir als Familie in den letzten Jahren gemeinsam erleben durften. Das Hochzeitswochenende fand im Klostergut Besselich statt, einem wunderbaren Ort hoch über dem Rhein, wo wir in ganz besonderer Atmosphäre diesen Tag verbrachten und wo im Freien die Trauung stattfand. Schöner hätte man es sich nicht ausdenken können. Und es stimmte einfach alles: meine Schwägerin (jetzt ist sie offiziell meine Schwägerin! Juhu!) hatte sich alles so schön ausgedacht, die Deko, die Mitgebsel für die Gäste, sogar Spiele für drinnen und …

Lasagne mit Parmesan, Rezept

soulfood bei regenwetter ::: lasagne mit parmesan, sellerie und möhren

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich nenne das Unaussprechliche jetzt einfach mal beim Namen: es ist herbstlich draußen! Und kaum wird es mal ein bisschen kühler, wird hier nach typischen Soulfood-Gerichten gejammert. „Liebes Essen“, hießen solche Gerichte früher bei uns zu Hause und das waren vor allem verlässliche und unkomplizierte Klassiker ohne viel Chichi, gut gegen Regenwetter, bei Familienkrisen und wenn die Welt sich mal wieder verschworen hatte. Eins dieser Rezepte ist meine Lasagne mit Parmesan, die ich letzte Woche bei zu wenigen Sonnenstunden sofort machen musste und die ich hier heute mit euch teilen will. Diese Lasagne ist berechenbar, braucht keine großen Tricks für Ihren Auftritt und hält für kleine Unwetterheld*innen nach der Heimkehr aus dem Regen genau das bereit, was wir uns von Soulfood erwarten: sie ist warm, unkompliziert und unter ihrer köstlichen Parmesankruste der reinste Pasta-Tomatenhimmel. Rezept gefällig? Das braucht man für die Lasagne mit Parmesan, Sellerie und Möhren: 1 Paket Lasagnenudelplatten 2 Möhren 2 mittelgroße Zwiebeln oder 1 große Gemüsezwiebel 2 Stangen Staudensellerie ca. 600g Rinderhack (bei uns immer Bio) 1 frische …

erster Schultag nach den Ferien, Vorbereitung, Rituale

erster schultag nach den ferien ::: rituale & gewohnheiten bei berlinmittemoms

Heute ist er, unser erster Schultag nach den Ferien. Und weil es bei vielen von euch sicher genauso aufregend und auch chaotisch zugeht, wie es bei uns heute morgen war, dachte ich, ich erzähle euch mal von den Berlinmittemom'schen Gewohnheiten und Ritualen, mit denen wir versuchen, der Aufregung am ersten Tag ein bisschen die Luft aus den Segeln zu nehmen. Dabei geht es für uns vor allem darum, dass wir die Vorfreude der Kinder teilen, dass wir sie ermutigen, wenn sie Angst vor etwas Neuem haben und dass wir uns alle zusammen aufs neue Schuljahr einstimmen – und von der schönen Ferienzeit verabschieden. Wir haben ein paar feste Gewohnheiten, manche nur ganz klitzeklein, die für uns dazu beitragen, dass wir ein bisschen entspannter in den ersten Tag gehen. 1. Vorbereitung ist alles! Wenn etwas Neues anfängt, ist es immer gut, das Gefühl zu haben, dass man der neue Situation gewachsen ist und gut gewappnet bzw. vorbereitet startet. Wir zelebrieren also die Dinge, die dazu gehören ein bisschen mit unsren Kindern. Das fängt beim Zimmer bzw. Schreibtisch …

Ferienkinder, Ferien mit Kindern

freiheit, um im augenblick zu sein ::: was meine ferienkinder alles dürfen

Unsere Sommerferien sind in zwei Tagen zu Ende und auch meine Blog-Ferien schleichen sich aus, denn ab nächster Woche will ich auch hier wieder voll einsteigen. Da muss ich mich schon mal eingrooven! Als ich also heute beim Faulenzerfrühstück mit meinen eigenen und zwei geliehenen Ferienkindern unsere Sommerferien so Revue passieren ließ, erinnerte ich mich daran, was ich als Kind an der Ferienzeit am meisten liebte. Was sind die Dinge, an die ich mich am eindrucksvollsten erinnere? Was waren die größten Genüsse? Und hat es nicht alles mit diesem irren Freiheitsgefühl zu tun, das wir als Erwachsene kaum noch spüren? Ich schreibe euch heute mal eine Schöne-Feriendinge-Liste mit all dem, was meine Ferienkinder in den letzten sechs Wochen so durften. Wie ich sie aus den Routinen ausbrechen ließ und mich daran erfreuen konnte, sie so glücklich zu sehen. Völlig versunken im Augenblick, ganz bei sich und ganz und gar – frei. 1. Eins der schönsten Dinge in den Ferien ist das Faulenzen! Keine Termine haben, keine Aufgaben, die erledigt werden müssen (oder jedenfalls nichts Anspruchsvolleres, …

12 von 12

12 von 12 im august ::: sommerferien in der alten heimat

Ein bisschen bin ich ja noch „weg“, auch wenn mein Darßer Sommerpost schon mal ein bisschen after-Urlaubsstimmung hier verbreitet hat. Aber ich bin noch weg und genieße mit den Kindern eine Woche Familienzeit in der alten Heimat. Da ich aber vor lauter Ferien die 12 von 12 im Juli schon verpasst habe, musste ich die 12 von 12 im August unbedingt mitnehmen. Hier kommen also meine Bilder aus dem Westerwald und dem Rheinland, wo ich mich mit den Berlinmittekids gerade herumtreibe. Der Morgen begann mit meinem Lieblingsfrühstück: Joghurt mit Nüssen und Beeren. Die Kinder können auf ihrem Lieblingsplatz bei Opa die schöne Aussicht manchmal schon beim Frühstück kaum fassen: Weitblick in den Westerwald. Meine Heimatstadt Koblenz: in einer meiner Lieblingskirchen mache ich immer eine Kerze an, wenn ich dort bin. Blumen für den Besuch am Grab meiner Mutter mit den Kindern: Freilandrosen in allen Farben, Sommerduft und Lieblichkeit. Der Lieblingsbub legt Blütenblätter und die ersten Haselnüsse aufs Grabkreuz. „Damit die Oma merkt, dass bald der Herbst kommt und es dann leckere Nüsse gibt!“ Bei den …

Darß, Ostsee, Sommerferien, Sommerliebe, Berlinmittekids

darßer sommerliebe in bildern ::: ein eintrag ins photo diary

Die Ostseewochen sind vorbei. Wir sind zurück in Berlin und vermissen unseren geliebten Darß schon jetzt, daher gibt’s zum sentimentalen Abschied von meiner Sommerliebe hier ein paar Eindrücke von unseren Familienferien an der Ostsee – mit einer Träne im Knopfloch, dem Herzen voller Sonne und der Vorfreude auf ein Wiedersehen, hoffentlich spätestens in einem Jahr. Eh voilá, Berlinmittemoms Clan-Sommerliebe in Bildern: 1. Das Herzensmädchen fotografiert mit dem Handy die untergehende Sonne am abendlichen Prerower Strand. 2. Tagsüber genießt sie die Sonne, genau wie wir alle, am liebsten gleich am Wasser. 3. Strandkorbnachbarn schicken eine Himmelslaterne in den Sonnenuntergang und wir dürfen dabei sein. Ganz wunderschön und berührend. 4. Die Kinder spielen eine komplizierten Version von Fange. Irgend einer muss immer die Hexe sein und in so nem Loch schmoren oder so. 5. Jemand in der direkten Nachbarschaft zu unserem Feriendomizil hat offenbar eine Schwedenvorliebe. 6. In der letzten Woche bekommen wir Besuch von Freunden mit Baby und genießen die Zeit mit dieser süßen kleinen Person. 7. Das Goldkind macht ein Nickerchen am Strand. 8. Sonnenuntergangsstimmung an …