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die gute mutter ::: mütter-interview mit mo

Die gute Mutter, Mütterinterviews, Pflegemutter, Mommy Wars, Berlinmittemom

Endlich geht es weiter mit den Mütterinterwiews in der Reihe Die Gute Mutter – war ja auch Zeit!

Diese Woche stelle ich euch Mo vor. Gott, was habe ich sie von der Ferne bewundert, wenn ich von ihrem inneren Kampf, den Auseinandersetzungen, den Ängsten, Zweifeln und dann wiederum den kleinen und großen Triumphmomenten in ihrem Muttersein auf Twitter mitlesen durfte! Denn dort habe ich Mo kennen gelernt, als einen Teil meiner Mütter-Timeline, die mir und ihr so wichtig geworden ist. Für Menschen, die nicht auf dieselbe Weise twittern wie wir und viele andere Mütter dort, mag das schwer nachvollziehbar sein, aber diese Gruppe von Frauen unterstützt sich wirklich, auch wenn die Gruppe „nur virtuell“ existiert. Dort werden Sorgen und Freuden geteilt, die Frauen hören sich gegenseitig zu, fangen sich auf, freuen sich miteinander und bleiben dran. So blieb ich an Mo und las mit, wenn es um ihren Alltag als Mutter von zwei Söhnen ging, ihren zwei Pflegekindern, an denen ihr ganzes Herz hängt und für die sie sich buchstäblich in Streifen schneiden lassen würde. Nichts weniger als das.

Richtig miteinander kommuniziert haben wir dann tatsächlich, als es um die „Selbstgeboren“-Diskussion  ging, in der ich mich ähnlich aufregte wie sie – jede von uns mit ihrer eigenen Geschichte. Mo hat nicht selbst geboren, das macht sie aber nicht weniger zur Mutter als mich mit meinen Bauchkindern und Kaiserschnitten oder eine andere Frau, die natürlich geboren hat. Oder eine, die ein Kind abgibt, nachdem sie es geboren hat. In der Diskussion hat sie buchstäblich laut aufgeheult vor Wut, als es um die Zuschreibung des Attributs #selbstgeboren ging. Wow, dachte ich, was für ’ne Wucht von Mutter! Genau so eine wollte ich für meine Reihe über Die Gute Mutter. Mo hat zu meiner Anfrage sofort „Ja!“ gesagt und schenkt uns heute ihre Sicht auf Mutterschaft als Pflegemutter.

Mos älterer Sohn kam mit drei in ihre Familie, der jüngere Sohn kam sieben Wochen nach seiner Geburt direkt vom Krankenhaus in die Familie und nach Hause. Das Leben mit ihren Kindern hat Mos bisherige Ideen von Familie auf den Kopf gestellt und alles hat sich für sie neu sortiert. Jetzt ist sie da, wo sie sein will: als Mutter von zwei Söhnen, denen sie als klassische Stay-at-Home-Mom all ihre Kraft, Zeit und Liebe widmet. Ihre Entscheidung, keinem klassischen 9-to-5-Job nachzugehen, sieht Mo im Leben mit ihren Kindern immer wieder bestätigt. Aus ihrer Selbstbeschreibung spricht genau die Frau, die ich auf Twitter in ihren kurzen 140-Zeichen-Botschaften  erkannt zu haben glaubte: eine starke Mutter, die kein Blatt vor den Mund nimmt, auf ihr Bauchgefühl hört und darum kämpft, nie den Weg zu verlassen, den sie sich ausgesucht hat. Eine, die ihre Kinder konsequent großzieht – in Liebe, Vertrauen und mit viel Geduld. Auch Geduld mit sich selbst hat Mo mit ihren Kindern gelernt und auch lernen müssen, wie sie sagt. Mein Lieblingssatz ihrer Selbstbeschreibung: „Wenn ich eines gelernt habe durch dieses Mutter „Ding“ dann, dass Superhelden auch nur so toll sind, weil sie viele Helfer haben, die sie hinter den Kulissen unterstützen, wo es nur geht.
 Man muss nur den Mut haben um Hilfe zu bitten.“

Please meet Mo, eine meiner Twitter-Inspirationen in Sachen Mutterschaft und heute… Die Gute Mutter!

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1. Du bist seit vier Jahren Mutter und hast zwei Kinder. Wenn du an die erste Zeit mit deinen Kindern denkst: an was für Gefühle erinnerst du dich? Was hat an Gefühlen überwogen?

Die erste Zeit war geprägt von Glück, Stolz, Freude, Verwirrung, Angst  und so viel Liebe, dass ich dachte, irgendwas läuft hier nicht richtig. Überwogen hat ganz klar die Liebe, weil sie eben konstant präsent war! Platz zwei kriegt die Verwirrung, weil plötzlich alle Leute um uns herum eine Meinung zu meinem Uterus hatten. Und zu der Annahme dass man ein glückliches Kinderleben nicht auf dem Unglück der leiblichen Eltern aufbaut…

2. Gab es in deinem Umfeld Menschen, von denen du dich unterstützt gefühlt hast? Oder gab es welche, von denen du dir Unterstützung gewünscht hättest, die du aber nicht bekommen hast?

Wir hatten sehr viel Unterstützung von Menschen, von denen wir es nie geglaubt hätten: Nachbarn, Arbeitskollegen, Bekannte. Klar, es gab auch Zweifler, aber eher innerhalb der Familie – zumindest führten wir darüber mit niemandem sonst Debatten. Der Bub war da und so sollte es bitte-danke auch bleiben. Der Einzige, der wirklich Zeit brauchte mit der Situation umgehen zu lernen, war mein Schwiegervater.  Ausgerechnet er ist übrigens heute der unumstrittene Superheld meiner Jungs – was kein Wunder ist mit der Frau im Rücken!

3. Erinnerst du dich an eine Situation mit deinem Kind, in der du sicher empfunden hast: ich bin die Mutter, ich bin die Expertin, ich entscheide – vielleicht sogar die erste Situation mit diesem Gefühl?

Ja. Ziemlich viele sogar, aber das ist eben nicht ganz so einfach wie bei leiblichen Kindern. Wir als Pflegeeltern entscheiden zwar jeden Tag die alltäglichen Dinge, aber leider haben wir z.B. beim Impfen nicht das letzte Wort. Der Umgang damit wird entspannter, wenn man lernt, sich einfach darauf einzulassen, dass da noch jemand mitmischt. Und manchmal ist es sogar so, dass ich den Buhmann direkt ans Jugendamt weiterreiche, wenn Entscheidungen getroffen werden, die dem großen Sohn so gar nicht passen. In den meisten Fällen entscheiden aber dennoch wir, was das Richtige oder Wichtigere ist.

4. Hast du in der Zeit, seit du Mutter bist, Ratgeber gelesen, die sich mit Kindererziehung im weitesten Sinn beschäftigen, egal in welcher Form? Wie hast du dich bei/nach der Lektüre gefühlt, was das Muttersein für dein Kind anging?

Ratgeber machen mich wuschig. Wuschig und wütend! Und ich habe nach kurzem Anlesen von Jasper Juul z.B. ziemlich schnell entschieden, dass ich es lieber so mache, wie mein Bauch es mir empfiehlt: erstmal Burger & ne Cola (manchmal ist das wirklich der erste Tipp!), mit dem Mann drüber reden, gemeinsames Brainstorming, wie eine Lösung aussehen könnte und dann etwas entscheiden, das zu uns und zum Kind passt. Wir haben aber auch gelernt, uns Hilfe zu suchen, wenn wir nicht weiter wissen. Und manchmal muss man Sachen auch einfach aussitzen…

5. Wie wichtig sind dir die Meinungen anderer Menschen darüber, wie du mit deinem Kind/deinen Kindern umgehst und was die Grundlagen deiner Erziehung sind?

Eine ziemlich gute Frage. Ich frage schon öfter mal nach, wie andere bestimmte Situationen im Alltag handhaben, zum Beispiel in meiner Twitter-Timeline. Wenn ich dann Antworten/Tweets bekomme, suche ich mir das zusammen, was mir am Tauglichsten erscheint und versuche es zukünftig umzusetzen. Generell haben wir aber, glaube ich, ein gutes Konzept für die Kinder. Klar gibt es ab und zu Grundsatzdiskussionen aber wir vertreten da schon recht konsequent unsere Standpunkte. Was für mich z.B. gar nicht geht, ist Inkonsequenz in der Erziehung. Das bringt die Kinder durcheinander und macht uns als Eltern unglaubwürdig. Wenn wir Kompromisse machen dann heissen die auch Kompromisse und nicht Regeln. Auch so ein Eltern-Lernprozess…

6. Wie wichtig sind gesellschaftliche Normen für dein Selbstverständnis als Mutter?

Total wichtig! Ich möchte als Mutter die Normen erfüllen und auch im Kleinen meinen Kindern beibringen, dass sie die Minimalanforderungen erfüllen können sollen. Ich meine damit nicht, dass sie sich verbiegen sollen, aber dass sie lernen sollten, sich einzupassen, damit sie gut klar kommen. Dabei geht es jetzt erst mal oft um die Kleinigkeiten im Alltagsleben. Ich möchte zum Beispiel nicht darauf verzichten, ins Restaurant zu gehen, nur weil wir Kinder dabei haben, die eben nicht so ticken, wie Erwachsene. Das heißt für uns dann aber, dass wir als Eltern mit den Kindern das entsprechende Verhalten einüben: sie müssen zum Beispiel lernen, sich zu gedulden, weil das Essen eben nicht nach fünf Minuten auf dem Tisch steht und ich nicht erlaube, dass die Wartezeit mit Gummitieren oder Brötchen überbrückt wird. Für die Kleckerer gibt’s Spucktücher als Lätzchenersatz, wer sich heillos mit Ketchup einsaut, kriegt Wechselklamotten. Dennoch können sie dabei sein und werden nicht ausgeschlossen. Sie üben halt noch.

Es sind die kleinen Dinge, die uns wichtig sind: bitte und danke. Hallo und tschüs. Mal den Moment warten, bis Mama ihr Gespräch beendet hat. Höflichkeit fetzt. Auch wenn man sich das in der heutigen Zeit nicht mehr wirklich vorstellen kann, aber es geht mir als Mama runter wie Öl, zu hören, dass der Große so höflich und freundlich war auf dem Kindergeburtstag und sogar beim zehnten Mal Nachschenken noch „Danke“ gesagt hat. Das macht mich glücklich.

7. Wenn du definieren müsstest, was Mutterschaft für dich bedeutet, was sind dann die drei wichtigsten Punkte für dich?

Irgendwie geht es ja vor allem darum, dass die Kinder gut ins Leben gehen können. Ich fand es zwar immer sehr hart, wenn jemand von Vorbereitung aufs Leben sprach, aber es ist schon so.

Unser Ziel ist es, die Jungs zu eigenständigen, selbstbewussten, liebevollen und empathischen Menschen zu erziehen.
 Für uns als (Pflege-)Eltern bedeutet das, jeden Tag alles zu geben, manchmal sogar mehr, als man im ersten Moment für möglich hält. Das sage ich auch ganz oft, wenn wir in Adoptions-/Pflegeeltern-Seminaren sprechen. Denn es geht gerade in diesem Bereich darum, Vertrauen zu schaffen, Vertrauen aufzubauen, Ängste zu nehmen, Nähe zu suchen bzw. zu finden – und zu lernen, Nähe anzunehmen und zu schenken. Was die Kinder daraus machen, sieht man erst wenn sie selber groß sind und reflektiert über ihre eigene Kindheit sprechen können. Deshalb ist für mich das wichtigste Zitat in diesem Zusammenhang das über die Wurzeln und die Flügel, die Kinder brauchen um zu wachsen und gut ins Leben zu gehen: „Roots to grow & Wings to fly“.

8. Was ist deiner Meinung nach deine größte Stärke als Mutter? Was deine größte Schwäche?

Ich bin präsent.
 Ich glaube, das ist meine Riesenstärke, die ich ganz alleine definiere. Ich bin da, wenn die Jungs mich brauchen, ich gebe ihnen Rückhalt und ich lasse sie machen.

Meine Schwäche ist, dass ich mich grundsätzlich im Bezug auf die Kinder und diesen Jugendamtsmenschen erstmal von allem verunsichern lasse, bis sich mein Bauchgefühl kurz darauf meldet. Ich hasse das. Und ich konzentriere mich dann immer so darauf, mir meine Verunsicherung nicht anmerken zu lassen, dass ich knatschig werde. Mühsam und anstrengend und für alle, die an solchen Tagen mit mir zu tun haben müssen, eine Herausforderung.

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9. Wenn du drei Dinge nennen müsstest, die dich in deiner Kindheit und Jugend besonders geprägt haben, was wäre das?

Geprägt hat mich der Satz: „Du bekommst alles zurück, wenn du selbst Mutter bist.“ Das könnte man positiv oder negativ sehen. Da ich aber weiß, wie ich als Kind war, lege ich das heute eigentlich durchweg negativ aus.

10. Wie bist du aufgewachsen? Wie war das Familienleben in deiner Kindheit und Jugend?

Ich möchte meine Kindheit nicht missen. Sie ist für mich wie ein Kompass.

11. Wie steht die Mutter, die du heute bist, im Zusammenhang mit der Mutter deiner eigenen Kindheit? Bist du ihr ähnlich oder bist du ganz anders?

Ich bin meiner Mutter manchmal in viel zu vielen Dingen leider sehr ähnlich. Manchmal ist das okay aber manchmal, wenn ich mich dabei beobachte, denke ich: „Nee, genau DAS wolltest du so NIE!“

12. Gibt es etwas, das du in dir wieder erkennst und das du magst, weil es dich an deine eigenen Eltern erinnert?

Ich mag sehr, dass meine Kinder mich als Kuschelzuflucht schätzen. Ich habe sehr lang mit meinen Eltern gekuschelt und fand das als Kind selbst immer toll.

13. Was sind die wichtigsten Dinge, die du deinen Kindern mitgeben willst?

Sicherheit. Den Glauben an das Gute im Menschen und Toleranz.

14. Wenn du deine Kinder fragst, was sie an dir mögen, was würden sie antworten?

Der Kleine würde ganz sicher sagen, dass er es voll gut findet, wenn ich ihn von meinem Duplo abbeissen lasse! Und der Grosse würde sagen, wie 
toll es ist, dass wir so viel Spass miteinander haben können.

15. Deine Kinder sprechen über dich und erzählen ihren Freund*innen von dir: was für eine ArtMutter beschreiben sie?

Definitiv die coole Glucke. Aber eine deren Stall immer für alle offen ist.

16. Was ist deine Lieblingsbeschäftigung mit deinen Kindern? Gibt es Rituale, die ihr teilt unddie eine Bedeutung für euch haben?

Ich überrasche die Kinder total gerne. Diese Funkelaugen machen mich 
glücklich! 
Wir feiern zweimal im Jahr Familiengeburtstag und unser neuestes Ritual ist das Ferienstart- bzw. Ferienende-Eis. Extra groß! Versteht sich von selbst.

17.  Dein Lieblingskompliment, das deine Kinder dir mal gemacht haben?

Vom Großen kam mal ein „Danke, dass es dich gibt!“ in einer sehr schwierigen Situation. Da brauchte ich dann für das Weiteratmen erstmal einen Moment… Vom Kleinen kam ein ziemlich überzeugendes „WOW!“ als ich vom Friseur wiederkam.

18. Deine Liebeserklärung an deine Kinder?

Meine Sterne.
 Meine Spiegel.
 Meine größten Fans. Meine größten Lieben.

19. Ist es dir wichtig, was andere Mütter über dich denken? Vergleichst du dich mit anderen Müttern?

Lass mich kurz überlegen… Nein!

20. Vergleichst du dich mit anderen Müttern in deinem Umfeld?

Jein. Aber ich habe natürlich auch in meinem Umfeld Mütter, die sich einfach sehr unterscheiden. An denen finde ich manche Sachen gut, die ich nicht schaffe, zum Beispiel finde ich es manchmal echt super, wie Mutter vom besten Freund des Großen mit 
der Schlurfigkeit ihres Sohnes umgeht. Das könnte ich nicht! Ich hätte nämlich bereits ein 
Kopfhammer-Abo bei Hornbach.

21. Gibt es Mütter oder Müttergruppen in deinem Umfeld (analog und virtuell), denen du dich zugehörig fühlst? Wie wichtig ist dieses Gefühl für dein Muttersein?

Meine Twitter-Timeline. Die liebe ich! Im realen Leben bin ich eher so der 
Abwarter. Wenn jemand einen Tipp haben möchte, dann bekommt er den, aber ich drünge mich damit nicht auf. Wir leben nämlich auf dem Dorf, da ist besserwisserisch rüberkommen wollen nicht so der Knaller. Aber bei Twitter geht es ja nicht nur um die Kinder. Das ist für mich ein bisschen wie Lifecoaching und der Garant das ich mit diesen 4 Milliarden Problemen nicht alleine auf der Welt bin.
 Ich mag das Zusammengehörigkeitsgefühl sehr.

22. Was wünschst du dir von anderen Müttern?

Mehr Toleranz. Ich wünsche mir das Frauen/Mütter wieder sensibler dafür werden, dass wir ALLE zusammen in ein und dem selben Boot sitzen. Und ich meine BOOT, weil es das Sprichwort nicht mit Luxusschiff gibt und es daher das ein oder andere Mal sehr schaukelig zugehen kann und auch darf. Mit vielen Individuen ist das in einem Boot eben unbequemer als auf nem Riesendampfer.

23. Der Moment deiner größten Verunsicherung als Mutter?

Meine größte Verunsicherung bisher war die völlig desinteressierte Hebamme als der Kleine zu uns kam. Sie kam widerwillig, sie beriet mich widerwillig und sie fragte mich, was sie denn jetzt hier sollte, schließlich hätte ich keine Nachsorge nötig, ich hätte ihn ja nicht geboren.

24. Der Moment deiner größten Selbstversicherung als Mutter?

Für manche schwer nachzuvollziehen, aber jedes „Mama!?“ macht mich unglaublich glücklich. Egal wie oft. Egal in welchem Zusammenhang.
 Ich bin eine Mama!

Liebe Mo, deine Antworten bereichern meine Interviewreihe um eine ganz neue Dimension und ich danke dir von Herzen für deine Teilnahme und den kleinen Einblick in dein Mama-Sein!

Meine guten Mütter nehmen Form an, findet ihr nicht? Dass Mo ihre Sicht als Pflegemutter beigesteuert hat, hat mich besonders gefreut, denn das ist ja tatsächlich ein Bereich im Spektrum des Mama-Seins, der oft vergessen und nicht selten bewusst ausgeklammert wird. Hier jedenfalls nicht, soviel steht fest. Ach, wenn ich euch doch schon verraten könnte, wer als nächstes kommt…! Aber psst, das ist noch ein Geheimnis. Ich freu mich jedenfalls auf die nächsten Frauen in meiner Reihe Die Gute Mutter – ihr auch?

signatur

10 Kommentare

  1. Wow, ein toller Einblick in das Mutterleben einer (so scheint´s) bemerkenswerten Frau! Ich habe ehrlich gesagt noch nicht oft über Pflegemütter nachgedacht und stelle mir das Leben (mit dem Amt) sehr schwierig vor. Aber Mo kommt so stark rüber, dass ich ihre Söhne nur beglückwünschen kann. Ich bin begeistert! Danke für die gute Mütter.
    Liebe Grüße
    Julia

  2. Oh mein Gott, wie rührend!!
    Und ich weiß, wie schwierig es sein kann mit dem Jugendamt und den leiblichen Eltern – in unserem Fall meiner Schwägerin und meines Schwagers irgendwie aus zu kommen. Die Verunsicherung und Verwirrung ist nicht zu unterschätzen.
    Ich selber bin Mama einer 3-jährigen Motte und habe seit letzen Dezember das „Glück“ plötzlich Teenager-Mama eines 15-jähriges großen Jungens zu sein.

    Wir finden jeden Tag zueinander und während seiner OP (Knie) in der letzen Woche haben sich meine Muttergefühle ganz klar von denen einer Tante separiert….das war unheimlich – unheimlich überwältigend!!!!

    MO, super wie offen Du hier geschrieben hast und die bist eine MINDESTENS genau so gute Mutter wie es andere Mütter sind, denn wenn ich eines in den letzen Wochen und Monaten gelernt habe, dann ist es

    „Nicht das Blut macht und zu Eltern – sondern die LIEBE!!!

    In diesem Sinne ~ die Kinder haben die beste Mutter, die sie sich wünschen können!!!

    Liebste Grüße
    JesSi Ca

  3. Eine wirklich tolle Mama, liebe Mo! Und zwar ganz einfach deshalb, weil wenn man im Artikel das Wort „Pflege“ vor dem Kind einfach streichen könnte bist Du sowas von selbstgeboren für mich. Man spürt in Deinen Worten diese Liebe, die Mutterliebe, es sind DEINE Jungs! (Ich kenne mich zuwenig aus, ich hoffe sie dürfen auch bleiben?)
    Ich wünsche Euch alles Gute, folgt weiter Eurem Bauch und Eurem Herzen und erzählt davon! Ich glaube das macht Mut, sich mit dem Thema Pflegekind auseinander zu setzen.
    Alles Liebe!!!!!!

  4. Ganz ganz tolles Interview. Mehr muss man gar nicht sagen. Mo ist eine bewundernswerte Frau und fast noch schöner finde ich deinen Eingangstext wo du sie beschreibst. Eine wundervolle Reihe!!

  5. ehrlichgesagtistdasmeinleben sagt

    Diese Interviewreihe ist eine tolle Idee, vielen Dank für die Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten, diese Rolle zu leben!

  6. Tolles Interview! Vielen Dank! – Auch wenn ich mich natürlich für meine Hebammen-Kollegin mit ihrer Aussage sehr schäme.

    • Danke! Das ehrt dich liebe Jana, aber deine Kollegin ist ja nur für sich selbst und ihre Aussagen verantwortlich. Zum Glück ist das nicht die Grundhaltung in deinem Berufsstand! 🙂

  7. Pingback: Immer wieder Sonntags #43 | ~ feierSun´s World ~

  8. huasmom sagt

    Zuallererst, liebe Anna, ein ganz, ganz großes Kompliment an diese, von Dir ins Leben gerufende, Interview-Reihe. Man hört beim Lesen der Einleitung quasi Dein Herz für die jeweilige Mama schlagen. WOW!
    Gäbe es irgendwann einmal alle Interviews gesammelt in einem Buch, ich würde es mir selber sofort kaufen und ganz oft weiterverschenken.

    Alle bisheringen Interviews waren toll und interessant. Dennoch hat mich dieses ganz besonders berührt. Ich bin ganz begeistert von Mo. TOLLE Frau. Und trotz ihrer ernsten Worte, ist dieser gewisse mitschwingende Humor zwischen den Zeilen einfach wunderbar.

    Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Mom die dir Rede und Antwort stehen wird 🙂

    Alles Liebe, Meron

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