berlinmittekids
Kommentare 13

barbie kriegt’n kaiserschnitt ::: aufklärung mit kindern, das update

Aufklärung mit Kindern, Berlinmittekids, Kindermund

Es gibt Themen, die gehen nicht weg. Fragen, die die Kinder in den verschiedenen Altersstufen immer wieder stellen und deren Antworten offenbar niemals nachhaltig ausreichen – sie kommen immer wieder mit ähnlichen oder denselben Fragen bei mir an und lassen mich nicht von der Angel. Aufklärung mit Kindern ist innerhalb der Familie offenbar ein unerschöpfliches Thema – je mehr Kinder, desto öfter. Und, wie ich berichten kann, desto lustiger.

Ich schrieb ja schon mal davon, wie der Lieblingsbub mir seine Theorie seiner eigenen Menschwerdung präsentierte, indem er mich fragte, ob ich ihn „aus Matsch zusammengebröselt“ hätte, wie Gott einst Adam und Eva. Ziemlich witzig, die Idee. Inzwischen interessiert ihn viel eher der Aspekt, der in den Themenbereich sexuelle Aufklärung mit Kindern fällt. Er will nämlich jetzt viel eher wissen, wie das genau vonstatten geht. Uff. Und überhaupt wollen alle ganz verschiedene Sachen wissen und fordern unseren elterlichen Expertenstatus ständig heraus. Und unsren Humor! Den auch.

Ich habe ja schon öfter darüber geschrieben, wie Aufklärung mit Kindern in den verschiedenen Altersstufen so aussehen kann, aber mit den neuen Phasen stellen wir uns neuen Herausforderungen. Hier kommt also das Update. Damit wir hier nicht alleine leiden. Und lachen! Lachen auch.

Aufklärung mit Kindern, Berlinmittekids, Kindermund

Die Vorschulmaus

Die Vorschulmaus fragt seit Neuestem nach Fortpflanzung und Geburt. Sie will wissen, wie „eins von den Eierchen aus deinem Bauch, Mama“ mit dem „Samenpferdchen (= Samenfädchen) vom Papa“ zusammenkommt. „Reitet das Samenpferdchen da so in deinen Bauch rein, Mama? Und dann treffen sich das Eichen und das Samenpferdchen und reden dann so: hallo, du liebes kleines Ei, wollen wir ein Baby machen? Dann umarmen wir uns fest und dann sind wir eine Kugel und lassen uns nicht mehr los – dann werden wir ein Baby! So, Mama? Ähhmm, nja. Irgendwie so.

Die Vorschulmaus interessiert sich zur Zeit noch gar nicht für das wie. Sie hat noch nie gefragt, wo das Samenpferdchen eigentlich herkommt und auf welchem Weg es in den Bauch gelangt. Und als erfahrene Mutter weiß ich ja: sag dem Kind immer nur, wonach es fragt. Alles andere rauscht eh durch und wird nicht gespeichert. In diesem Fall bin ich auch speziell dankbar dafür, dass nicht mehr verlangt wird, als nur die Antwort auf konkrete Fragen. Nicht, dass ich keine Antworten wüsste. Aber manchmal ist seliges Schweigen doch einfach… selig.

Geburt interessiert die Vorschulmaus allerdings brennend – ihr aktueller Berufswunsch, reitende Hebamme und ihr generelles Interesse an „schwangeren Sachen“ legt das ja auch nahe. Jetzt hat das Kind sich ja schon oft die Geschichte seiner eigenen Geburt gehört und möchte das auch immer wiederholt haben. Und weil sie weiß, dass sie und ihre Geschwister Kaiserschnittkinder sind, ist das ihre Vorstellung von Geburt ansich. Sie weiß natürlich, dass das die Ausnahme und nicht die Regel ist (wie ich nicht müde werde zu betonen), aber offenbar ist es eben für sie die entscheidende Art der Geburt – weil es eben ihr Weg in diese Welt war. Wie dem auch sei, die Vorschulmaus spielt Geburt, wo sie geht und steht. Und weil Geburt eben Kaiserschnitt ist, entbindet sie permanent ihre Puppen, Plüschtiere und sehr regelmäßig auch Barbie von allerhand Lebewesen und Dingen. Heute morgen beispielsweise, um 9:44h, hatten sich im Kinderzimmer schon diverse Geburten zugetragen: einmal kriegte Barbie per Kaiserschnitt einen Schwung Legomännchen, einmal ein paar Schleichtiere und beim dritten Kaiserschnitt gab’s eine Ladung Halloweensüßigkeiten. „Jaaa, da müssen wir noch mal den Bauch aufschneiden, das gibt eine Narbe, aber dafür haben wir jetzt echt leckere Colafläschchen und Lollis, guck mal, Barbie!“ Praktisch veranlagt ist die Vorschulmaus ja, aber an dem Konzept von Geburt und Reproduktion müssen wir wohl noch… äähm, arbeiten.

Der Grundschulschlauberger

Der Grundschulschlauberger hat die Welt begriffen. Aufklärung mit Kindern kann er also praktisch selbst schon durchführen, wenn man es genau nimmt. Er weiß alles über Fortpflanzung und Geburt und überhaupt kann man ihm nichts mehr vormachen. Samenpferdechen und Eierchen? Ha, das soll wohl n Witz sein! Weiß doch jeder, dass da Sex dahintersteckt! Ohne Sex keine Kinder, das weiß der Grundschulschlauberger genau. Wie Sex geht, weiß er. Das geht „PenisinScheide“ und ist so fürchterlich verrückt, dass man beim Wort Sex schon laut prusten, kichern und lachen muss. Bei der Beschreibung dieser witzigen und auch ziemlich lächerlichen Handlung flippt der Grundschulschlauberger aus vor Albernheit, aber das ist ja verständlich: denn hat man schon je sowas Albernes gehört wie „Penisinscheide“? Wohl kaum! Aber der Grundschulschlauberger hat’s gehört und verstanden und er weiß jetzt Bescheid. Und das tut er kund. Laut. Oft. Überall. Auch in der Öffentlichkeit, wenn es sein muss. Und es muss! Das ist schließlich eine umwälzende Botschaft, ein Fakt, über den jeder Bescheid wissen sollte! …Bis ihm die Tragweite klar wird: er ist auch so entstanden. Er, der Grundschulschlauberger. Unerhört. Durch Sex! Man stelle sich das vor! Abartig! Ekelhaft! Sowas machen die eigenen Eltern…?! Das ist furchtbar. Aber faszinierend.

Der Grundschulschlauberger muss es genau wissen und stellt inquisitorische Fragen über das Ob und Wie und Wie-oft: „Mama, da habt ihr ja drei Mal Sex gehabt! DREI MAL! Das ist eklig. EKLIG!“ Sprach’s, schüttelte sich und wälzte sich in einem akuten Anfall von Abscheu an der Erde, der Grundschulschlauberger. Manchmal ist es nämlich so eine Sache mit der Schläue: wenn man viel weiß und viel versteht und wenn man dann noch dazu eine ausgeprägte Fantasie hat, dann kann man sich auch allerhand vorstellen. Und dann muss man sich leider vor Ekel schütteln und an der Erde wälzen. Tja, so ist das.

Das Pubertier

Das Pubertier indessen hat ganz andere Themen auf der Uhr. In Sachen Fortpflanzung ist es völlig im Bilde und muss inzwischen weder lachen noch sich ekeln, wenn von Sex die Rede ist, sondern bleibt cool. Das ist nämlich das „Normalste auf der Welt, das machen schließlich alle, schon immer.“ Wisster Bescheid. Das Pubertier interessiert sich jetzt weder für Geburtsvorgänge noch für den schieren Fakt von „Penisinscheide“ zum Zwecke der Fortpflanzung. Nein, das Pubertier hat seit relativ Kurzem begriffen, dass das alles möglicherweise was mit Spaß zu tun haben könnte. Mit Romantik vielleicht und mit Liebe. Dass Sex etwas ist, das Erwachsene einfach so tun, nur zu ihrem Vergnügen und nicht zum Zwecke der Fortpflanzung. Das bringt jede Menge neue Aspekte in diese Thematik, die das Pubertier viel dringender interessieren, als das bloße Kindermachen und -kriegen.

Es passiert also, dass das Pubertier des abends, wenn Vorschulmaus und Grundschulbesserwisser schon schlafen, unangemeldet noch mal in die kinderfreie Elternzone eindringt, sich auf der Couch zwischen den Erziehungsberechtigten breit macht und ein Feuerwerk von Fragen auf diese niederprasseln lässt, in dem sie dann gerne erst mal sprachlos sitzen. Da kommen dann solche Sachen wie: „Was ist eigentlich ein Dildo? Was ist Analsex? Machen das alle? Muss man sich eigentlich alles abrasieren oder ist das freiwillig? Was würden wir machen, wenn ich mit fünfzehn schwanger werden würde?“ O_o Der männliche Erziehungsberechtigte kriegt dann gerne mal große Augen und sagt die legendären Worte: „Besprich das mal mit deiner Mutter!“, bevor er die Szene Richtung Küche o.ä verlässt. (Warte nur, das kriegst du alles wieder, wenn unser Sohn hier Fragen stellt, über die du mehr weißt als ich!) Die weibliche Erziehungsberechtigte indessen holt tief Luft, nimmt einen großen Schluck aus ihrem FlachmannWeinglas und: legt los.

Und WIE sie loslegt! Ich möchte die Frau an dieser Stelle einmal loben. Nein, ich möchte sie rühmen für ihre Unerschrockenheit und Tapferkeit, mit der sie derlei Themen mit dem Pubertier durchspricht, ohne in Tränen auszubrechen („Mein kleines Mädchen will über Analsex mit mir sprechen, buhuhuhu…!“), autoritär rumzubrüllen („Wie kommste nur uff sowatt? Ick gloob et hackt, jeh in dein Zimma sonst klatscht et, aba keen Beifall!“) oder feige auszuweichen („Ach, Liebling, das besprechen wir heute nicht, lass uns lieber noch mal über deine Deutscharbeit sprechen, da wolltest du doch meine Hilfe, hm?“). Innerlich allerdings, das darf man getrost so sagen, flippt die weibliche Erziehungsberechtigte derweil aus: „Mein Baby! Wo ist mein Baby hin? Wieso will mein Baby wissen, was ein Dildo ist? Mit wem hat sie darüber gesprochen? Und überhaupt: woher weiß sie, dass es so etwas gibt? Ich muss ihre Onlinezeit reduzieren, nein, am besten LÖSCHE ICH DAS GANZE INTERNET BIS AUF DEN LETZTEN YOUTUBECHANNEL….!!!“ Undsoweiter. Aufklärung mit Kindern, ey – my ass!

Nach außen hin allerdings wahrt sie die Fassung. Aber noch während sie, die Ruhe selbst, mit dem Pubertier bespricht, was man am besten tut, um nicht mit fünfzehn schwanger zu werden oder darüber doziert, dass es jedes Menschen freie Entscheidung ist, ob und wo er sich rasiert, holt das Pubertier zum finalen Schlag aus. Gerade wähnt sich die weibliche Erziehungsberechtigte in Sicherheit und fühlt so etwas wie Stolz über die überstandene Erziehungsherausforderung in sich aufkeimen, da zieht das Pubertier eine Packung Durex hinter seinem Rücken hervor und hält sie ihr vor die Nase: „Ach, Mama, darüber wollte ich noch mit euch sprechen: ich habe in eurem Bad Kondome gefunden. HABT IHR ETWA SEX?!“

An dieser Stelle kann die/der wissende Leser*in getrost einen mühsam kaschierten Zusammenbruch einfügen: eine Art hysterischer Lachanfall, gemischt mit echter Verzweiflung und völliger Ratlosigkeit ob der absurden Rollenverkehrung in einem Satz. Ich wiederum werde den Mantel des Schweigens über meine sehr sympathische, sehr bemühte und manchmal einfach sehr sehr überforderte weibliche Erziehungsberechtigte breiten. Und dann mache ich ihr einen starken Espresso. Mit Schuss.

Let's talk about sex, Aufklärung mit Kindern, kindgerechte Aufklärung, Kindermund, Pubertier

Was soll ich sagen? Aufklärung mit Kindern, das Update. Puh! Die erzieherischen Herausforderungen werden jedenfalls nicht kleiner, und ich muss sagen: langweiliger wird’s hier auch nicht. Pubertier aka Herzensmädchen probt den Aufstand, Lieblingsbub aka Grundschulschlauberger befindet sich zwischen Leugnung und Erkenntnis und Goldkind aka Vorschulmaus will immer noch reitende Hebamme werden. Also alles in Bewegung an der Aufklärungsfront.

I’ll keep you posted!

signatur

13 Kommentare

  1. huasmom sagt

    Das Pupertier. Ich hab mich schier schimmelig gelacht. Gekringelt vor lachen lag ich am Boden. ..bis mir einfiel, das hab ich ja auch noch vor mir O_o.
    Ach, Anna. Ich muss schon wieder lachen! Fühl dich gedrückt, Meron

  2. Katharina sagt

    Diese oben erwähnte weibliche Erziehungsberechtigte hat ein vergoldetes Weinglas verdient!! Wunderbar!! Wunderbar geschrieben, wunderbar erklärt- ich wünsche mir deinen Artikel im Kopf sollte ich mit meinen zukünftigen Kindern in diese 3 Situationen kommen!;) danke!

  3. Stephie sagt

    Diese Kinder heute, die habens echt faustdick hinter den Ohren! Applaus und Konfetti für die Erziehungsberechtige! Dachte, mich können sie nicht schocken, bin ja schließlich Hebamme. Aber als er anfing zu Fragen, als er von einer Kastration bei Katzen gehört hatte, wie das denn bei Menschen wäre, er hätte immer gedacht übern Bauchnabel oder so und ob ich Papa kastriert hätte, weil wir nur 2 Kinder haben, da war ich auch bei Aufklärung WTF….
    Alles Liebe
    Stephie

  4. Sooo lustig! Und so eine tapfere weibliche Erziehungsberechtigte. Aber bitte was für Pubertierthemen was für Themen in welch zartem Alter! Und ich war schon so stolz über die weibliche Erziehungsberichtigte meiner Tochter, als sie Menstruation auf dem öffentlichen Damenklo erklären mußte. 🙂 Da blüht mir ja noch was. Ei und Samen hatten wir auch schon, hat aber nicht so einen Eindruck gemacht. Mehr wurde von mir auch noch nicht abgefragt. Also wenn, sag ich Bescheid, ne? 🙂

  5. Heike sagt

    🙂 ich lach mich schlapp!!! Hab das Ganze bereits ein Mal hinter mir, muss aber auch noch zwei Mal da durch…. Mein großer Sohn ist jetzt 17 und ich war sehr erstaunt, wie offen er Fragen über Sex an mich stellte. Ich hätte mich nie getraut, darüber mit meiner Mutter zu sprechen. Eine Freundin von mir sagte dann: er hat eben absolutes Vertrauen zu dir. Ich denke, da kann ich nur zustimmen. Deine Große ist ja auch total offen – ich finde das klasse. Da kannst du stolz drauf sein! Viel Erfolg weiterhin!

  6. frausiebensachen sagt

    wirklich sehr schön geschrieben. aufklärungswahnsinn aller altersklassen. ich hab das grad vor mir und schneide mir eine scheibe von dir ab, ja?

    (ein sehr gutes buch zum thema, mir von einer kollegin empfohlen: „make love“ von ann-marlene henning und tina bremer-olszewski. reich bebildert, ich hab schon schlucken müssen. aber trotzdem soft, liebevoll. inhaltlich ausführlichst.)

  7. hebammenblog sagt

    Wunderbar geschrieben! Hab mich schlapp gelacht und erinnert gefühlt. Bei den Eigenen gehts ja sogar noch. Aber meine heute 15jährige war im Grundschulalter, als Tochter einer Hebamme natürlich bestens aufgeklärt, schleppte aber ständig Freundinnen an: „Mama kannste xxx bitte eben noch mal erklären was ne Prostituierte/ die Pille/ ’n Porno…. ist.“ Und ich hab das dann auch erklärt, wusste aber auch immer nicht so richtig: Darf man eigentlich fremde Kinder aufklären?
    Mein Sohn macht das bisher noch nicht, ist aber mit 9 auch grade schon recht interessiert an den Basics.
    Vielen Dank für den super Text!

  8. Oh, so toll geschrieben. Mußte mich gerade echt zusammenreißen, um nicht laut zu lachen.
    Ich war vor einem Jahr etwas platt, als der kleine Wochenend-Vorschulmäuserich zu mir meinte: „Und jetzt hole ich deinen Pipimann raus und guck den an!“ Wie reagiert man da? Ich hab dann erstmal nur gesagt: „Aber ich hab doch gar keinen.“ Da war er dann irritiert. Und ich, weil ich dachte, er hätte doch seine Mutter wohl mal gesehen. Naja, jedenfalls hatten wir danach rege Diskussionen, bis ich mein Anatomiebuch geholt habe und ihm mal grob den Unterschied zwischen MAnn und Frau erklärt habe.
    Letzte Woche wollten wir dann zur Schwester meines Freundes, die gerade ein Baby bekommen hat. Vorher waren wir noch im Zoo und dort gab es eine Tafel mit Bildern einer Lamageburt. Da kam dann die Frage: „Was ist das?“ ich hab erklärt, dass ein Lama geboren wird, so ähnlich wie die neue Cousine. „Aus dem Popo?“. Fast. Damit wars dann aber auch glücklicherweise gut. Mal sehen, was da noch kommt.
    LG Stephi

  9. Das hast du einmal mehr sehr treffend und humorvoll beschrieben, wovor ich mich gerne noch drücke, so lange es geht. Puh, ich darf gar nicht darüber nachdenken, wenn das Löwenmädchen doch irgendwann einmal tiefer in die Thematik einsteigen möchte. Noch erfreue ich mich daran, dass es sie nur interessiert, wie der Minimann aus meinem Bauch gekommen ist und nicht, wie er hinein gekommen ist.

    Zugegeben als Biolehrerin bin ich ja vom Fach, aber es ist schon etwas anderes, wenn es um die eigenen Kinder geht. Mit fremden Kindern über Sexualität und Verhütung zu sprechen: Kein Ding. Aber die eigenen? Oh je, können sie nicht immer so klein bleiben? Und zum Glück muss ich mich mit meinen Schülern nicht über Dildos oder Analsex unterhalten – steht ja nicht auf dem Lehrplan und dafür haben wir dann einfach keine Zeit mehr in der Stunde. 😉 Und dann hofft man einfach auf das Vergessen bis zur nächsten Biostunde.

    Liebe Grüße
    Sabrina

  10. ganz wunderbar beschrieben, die Szenen aus dem Hause Berlin-Mitte kann man sich lebhaft vorstellen! Schön, wenn der Samstag morgen mit einem Lacher beginnt. Danke dafür! Ach, und ich geb einen aus für die überaus heldenhafte Erziehungsberechtigte! Prost!

  11. Pingback: Das Bloggen der Anderen (20) | Familienbetrieb

  12. lareine sagt

    Das Pubertier hat mich auch echt schmunzeln lassen – hab hier auch zwei davon. Frühstarter-Pubertiere (10 und 12, weiblich beide). Man muss schon unerschrocken sein, wenn Sex als Thema richtiggehend ausgeschöpft wird. Bei uns startet das langsam. Ich beantworte alle Fragen. Aber neulich hab ich aus ’ner Frauenzeitung die Seiten zum Thema SM rausgerissen und entsorgt. DIE Fragen wollte ich nicht beantworten. Nicht meinen Sechstklässlerinnen. Hatte mir kurz überlegt, zu erklären, wie Erwachsene es irgendwie mögen, wenn man sie schlecht behandelt und erniedrigt. Dann merkte ich bei meiner geistigen Überlegung: „Äh ne. Dat isset nich. Besser Seiten rausreißen, ehe sie die lesen.“ Mea culpa. Ansonsten sind sie schon ziemlich aufgeklärt 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.