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meine daumenlutscher-kinder ::: von der erziehungsnorm zur gelassenheit

Daumenlutscher, Goldkind, Nuckel, Entwöhnung, Eziehung

Im Vorfeld zur Blogst-Konferenz habe ich wenig gebloggt. Auch jetzt wirkt der Sog der Konferenz noch nach und es fällt mir noch ein bisschen schwer, mich auf meine Themen zu konzentrieren. Aber ein Thema schleppe ich schon ewig mit mir herum und ausgerechnet am Vorabend zur Konferenz kochte es wieder hoch: Daumenlutschen, Schnullerentwöhnung, überhaupt – der ganze Themenkomplex rund ums Nuckeln bei Kindern.

Ich hatte nämlich auf meiner Berlinmittemom-Facebookseite ein Bild vom Abendprogramm meiner zwei Minions gepostet, darauf sitzen die zwei einträchtig in ihren Schlafanzügen auf dem Sofa, gebadet und abgefüttert und schauen sich vor dem Schlafengehen noch eine Folge Tom und das Erdbeermarmeladebrot mit Honig auf dem iPad an – beide mit Daumen im Mund. Ich fragte die Follower meiner Seite, wie denn ihr Abendprogramm so aussehen würde, ohne auf die Daumenlutscher einzugehen, denn darum ging es mir bei dem Post gar nicht. Kurz bevor ich das Bild machte, dachte ich allerdings wirklich für einen Augenblick darüber nach, die Kinder zu bitten, ihre Daumen aus den Mündern zu nehmen fürs Foto, verwarf das aber dann gleich wieder. Es IST ja so, dass sie beide abends noch nuckeln, warum sollte ich so tun, als sei das anders?

Die Antwort auf diese Frage lieferten mir binnen kürzester Zeit einige der Kommentator*innen meines Bildes. Während ein paar sich besorgt über die Kieferverformung meiner Kinder äußerten und andere ihre eigenen (negativen) Erfahrungen aus ihrer Daumenlutscher-Vergangenheit teilten, ließen die verurteilenden Kommentare nicht lange auf sich warten. Nur wenige gingen auf die Daumen gar nicht ein und nur eine war so cool, zu schreiben, das sei bei ihren Kindern genauso und sie würde gerne die Kieferorthopädenrechnung zahlen. Ich will das hier jetzt gar nicht im Detail zitieren, es geht mir auch nicht darum, andere bloßzustellen oder über die Diskussions“kultur“ bei Facebook zu schreiben (das wäre glatt einen eigenen Artikel wert), aber für mich hat es die Frage nach der Entwöhnung meiner Daumenlutscher wieder hochgespült und ich dachte darüber nach, was ich eigentlich dazu für eine Haltung habe. Denn offensichtlich ist das ein heißes Elternthema, das viele bewegt und allerhand Zündstoff beinhaltet. Und deshalb erzähle ich euch heute die Nuckelhistorie im Hause Berlinmittemom und wie mir meine Kinder zu mehr Gelassenheit verholfen haben.

Mein Schnullerkind: ein Drama in mehreren Akten

Mein großes Kind war ein Nuckeljunkie. Sie schnullerte quasi seit Geburt ausführlich und schlief im Alter von etwa einem Jahr mit einem Nuckel im Mund und je einem weitern in jeder Hand. Für uns war das okay, sie beruhigte sich gut selbst per Schnuller, und ich empfand es als wohltuend und wichtig für uns alle, dass sie etwas hatte, das ihr Trost spenden und das sie selbst regulieren konnte. Sie behielt das bei, und erst im Alter von etwa zwei Jahren fingen wir an, die Nuckelei für sie tagsüber einzuschränken bzw. ihr den Nuckel nur noch zum Schlafen zu geben. Sie war sprachlich besonders gut entwickelt und hatte jede Menge zu sagen. Das Argument, dass wir sie mit Schnuller im Mund so schlecht verstehen würden, entsprach erstens der Wahrheit und leuchtete ihr zweitens ein. Sie bekam also den Schnuller immer zum Mittagsschaf und nachts und war’s zufrieden. Selten fragte sie tagsüber danach, und in besonderen Situationen wie Krankheit oder bei aufregenden neuen Erfahrungen, machte ich eine Ausnahme, wenn sie es brauchte. Das funktionierte wunderbar und alle waren zufrieden.

Bis mit etwa zweieinhalb Jahren ihre beste Freundin, mit der sie praktisch 2/3 des Tages verbrachte, den Schnuller an die Schnullerfee abgab und dafür ein Geschenk bekam. Das lief bei ihr erfolgreich ab und allerhand Menschen in meiner Umgebung regten mich an, das doch mit meinem Kind auch zu versuchen, schließlich sei sie jetzt auch alt genug.

Daumenlutscher Schnullerkind Schnuller

Ich möchte sagen, dass ich es noch nie in meinem Leben so sehr bereut habe,  mich im Bezug auf meine Kinder von anderen zu etwas überreden zu lassen, wie in dieser Situation. Mein Bauchgefühl sagte mir nämlich, das sei keine gute Idee, aber wir ließen uns dennoch darauf ein, riefen die Schnullerfee und hingen alle (alle!) Schnuller an einer Kette ans Fenster zur Abholung. Das Kind war Feuer und Flamme, schlief prima ohne Nuckel ein und alles schien wie am Schnürchen zu laufen. Sie freute sich über Brief und Teddy von der Schnullerfee und schien auch ein bisschen stolz zu sein, dass sie es geschafft hatte, ohne Nuckel einzuschlafen. Aber dann kam der erste echte Abend ohne Nuckel und wir erlebten ein Kind, das völlig verzweifelt im Bett lag und drei Stunden lang weinte. Ich übertreibe nicht, es war so: sie weinte und weinte, als sei ihr bester Freund gestorben und flehte mich schließlich an, ich sollte „mit der Nuckelfee reden, Mama, die kann den Teddy auch zurückhaben und noch meine Puppe dazu, wenn ich nur einen Nucki wiederhaben kann!“

Ich hatte vorher schon Bauchschmerzen gehabt bei dieser Nummer, hatte mich aber erstens durch mein Umfeld verunsichern und zweitens von meinem scheinbar selbstsicheren Kind blenden lassen. Jetzt war sie das Elend in Person und mit nichts zu beruhigen. Was ich mir vorher nicht klar gemacht hatte und erst jetzt wirklich begriff, war die Tatsache, dass dieses (kleine!) Kind kein anderes Objekt hatte, mit dem es sich tröstete. Sie hatte kein Schnuffeltuch, keine Puppe oder Stofftier, das für sie diesen Stellenwert gehabt hätte – ihr Nuckel war ihr Übergangsobjekt, damit hat sie sich getröstet und gestärkt, das war ihr Vehikel, auf das sie sich verließ, wenn sie sich gefühlsmäßig regulieren wollte. Dass es außerdem noch ein Objekt war, an dem sie nuckeln konnte, war eher Zufall. Und ich hatte es nicht verstanden.

Wie konnte ich so blind gewesen sein, das nicht zu sehen? Ich weiß, es liest sich banal und wie eine Kleinigkeit, aber ich fühlte in diesem Moment und mit diesem Kind zum ersten Mal, dass ich gerade versagt hatte. Ich hatte nicht begriffen, worum es bei ihr ging und weshalb die Schnullerfeenummer von vorne herein zum Scheitern verurteilt gewesen war. Ich hatte sie nicht gesehen, wie ich es doch sonst immer tat und ich war bestürzt darüber, dass ich über mein Bauchgefühl hinweg gegangen war, um irgend eine willkürliche Erziehungsnorm zu erfüllen. Ich tröstete sie, versprach, mit der Nuckelfee zu reden und blieb bei ihr, bis sie schlief (etwas, das sie sonst so gut wie nie brauchte). Dann gingen wir gemeinsam in den Keller, der Berlinmittedad und ich, stiegen in den Müllcontainer, holten die Scheiß-Nuckelkette wieder raus, die Gottseidank obenauf lag und kochten drei der Schnuller stundenlang aus. Am nächsten Tag bekam das Kind einen Nuckel zurück und einen Brief von der Schnullerfee (die natürlich weder Teddy noch Puppe dafür forderte) und das Thema wurde nicht mehr angetastet. Den Teddy hat sie übrigens nie mehr bekuschelt und irgendwann verschenkt.

Sie hat danach noch eine Weile zum Einschlafen geschnullert, irgendwann hielt sie den Nuckel dann nur noch in der Hand, dann lag er auf dem Nachttisch und schließlich wanderte er in eine Schatzkiste. Aber er wurde nicht verbrannt, nicht weggeworfen und auch nicht noch einmal an die Schnullerfee verschenkt.

Daumenlutscher, Baby, Geschwister, Entwöhnung, Nuckel

Meine Daumenlutscher-Kinder: Gelassenheit für alle

Ein erstes Kind ist immer das, an dem Eltern am meisten „herumprobieren“, das weiß ich heute. Ich habe bestimmt noch viele „Fehler“ gemacht im Umgang mit meiner großen Tochter und es gibt sicherlich noch eine ganze Latte weiterer Fehler, die noch auf uns warten. Aber ich habe nie, nie wieder mein Bauchgefühl übergangen im Umgang mit ihr. Das ist das einzige, was ich als Maßeinheit habe, wenn es um sie geht, um alle meine Kinder: meine Verbindung zu ihnen, mein Gespür für sie und meinen unbedingten Willen, sie zu sehen und zu verstehen, was mit ihnen los ist und was sie gerade (von mir) brauchen.

Dann kamen die Minions, zuerst der Lieblingsbub und keine zwei Jahre später das Goldkind. Beide Kinder hatten quasi von Anfang an ein Lieblingsobjekt, das sie bis heute lieben, hegen, pflegen und überallhin mitschleppen. Kein Einschlafen ohne das Plüschtier „Esel“ beim Lieblingsbub, keine Reise ohne die Strickpuppe „Meerjungfrau“ vom Goldkind. Die beiden Kuschels sind sogar auf diversen offiziellen Familienportraits mit drauf und da gehören sie auch hin.

Es war Zufall, dass beide Minions ihre Daumen sehr früh gefunden haben. Der Bub mit ca. 5-6 Monaten auf einer langen USA-Reise, das Goldkind sogar mit 4 Monaten in einem Strandkorb an der Ostsee. Und kaum waren die Daumen am Start, wurde aus Lieblingsbub-Esel-Daumen eine unschlagbare Kombi in Sachen Beruhigung, Sicherheit und Frieden und aus Goldkind-Daumen-Meerjungfrau ebenso. Ich sah es und beschloss, in diese funktionierende Kombination nicht einzugreifen, wenn es nicht unbedingt sein müsste. Und bisher ist kein Grund in Sicht, warum es sein müsste.

Meine Kieferorthopädinnenfreundin und die Zahnarztoma schauen regelmäßig in die Münder der Minions und checken, was die Nuckelei dort tatsächlich anrichtet und bisher ist alles soweit okay. Eine Kieferregulierung werden sie dennoch brauchen, ebenso wie mein Herzensmädchen, dessen Zähne nach fast zwei Jahren jetzt übrigens stehen wie eine Eins.

Aber selbst wenn es nicht so wäre: worauf kommt es eigentlich an? Auf Verzicht und Entwöhnung in der Erziehung? Auf perfekte Zähne (und ich spreche hier nicht von Karies, sondern von der Zahnstellung) oder auf das Bild, das ein Kind nach außen hin abgibt, wenn es „in dem Alter noch nuckelt“? Ich möchte das Thema hier nicht verharmlosen, ich bin sicher, es gibt Fälle, in denen es möglicherweise angezeigt ist, in irgend einer Form einzugreifen, aber im Prinzip sehe ich das inzwischen ähnlich, wie die meisten klassischen Erziehungsthemen, in denen gesellschaftliche Erziehungsnormen angewendet werden: ich suche mir meinen eigenen Weg, nämlich den, der für meine Kinder und uns Eltern passt.

Daumenlutscher, Goldkind, Nuckel, Entwöhnung, Eziehung

Ich vertraue meinen Kindern, ich weiß, was sie können (zum Beispiel sehr gut den Tag über ohne Daumennuckelei auskommen) und ich weiß, dass sie wachsen werden und ihr Verhalten sich verändern wird. Kinder sind nicht dumm, sie sehen und spüren, wo sie stehen, was ihre Wirkung nach außen ist und ob das denn auch so ist, wie sie sich das vorstellen oder wie sie sich selber sehen. Mein Sohn ist in der zweiten Klassen und er würde eher sterben, als sich in der Schule oder beim Fußball mit dem Daumen im Mund erwischen zu lassen. Aber zu Hause, in seinem sicheren Nest, am Abend eines langen und aufregenden Tages, da gönnt er sich diesen einen Moment der Entspannung, des Loslassens, eine Kuscheleinheit mit seinem Esel – und dem Daumen im Mund. So ist es auch mit dem Goldkind und ich bin der Überzeugung, es ist richtig und in Ordnung so.

Sie sind noch klein genug für diese Art Selbstberuhigung und sie sind groß genug, um sich bewusst zu sein, dass das Nuckeln am Daumen kein Dauerzustand ist. Ich sehe, dass sie ihr Verhalten täglich neu ausrichten, dass sie sich immer wieder einsortieren in ihren kleinen Alltagswelten, die jeden Tag größer werden und dass sie sehr wohl immer mehr und ganz von selbst begreifen, ob und wie und wann sie ihr eigenes Verhalten regulieren und verändern wollen. Und sie wollen. Und sobald sie dazu meine Hilfe benötigen, werde ich da sein und mir überlegen, wie ich sie beim Versuch, das Daumenlutschen sein zu lassen, unterstützen kann.

Aber ich werde den Teufel tun, entgegen meinem Gefühl für diese Situation eine Erziehungsnorm durchzusetzen, hinter der ich so gar nicht stehe. Dieses Schnullerfee-Erlebnis kommt mir nicht noch mal ins Haus. Und damit meine ich nicht die Schnullerfee ansich, die ja möglicherweise für viele andere Familien gut funktioniert, sondern dieses Erlebnis mit mir selbst und meinem Kind, als ich nicht gut auf es geschaut und nicht auf mein Gefühl gehört habe.

Meine Kinder haben mir viel beigebracht, seit ich das Glück habe, ihre Mutter zu sein, und vielleicht ist es unterm Strich vor allem dieses: Gelassenheit. Viele Dinge muss ich als Mutter einfach annehmen, wie sie sind. Ich muss verstehen lernen, was das Tempo meiner Kinder ist und ich muss begreifen, dass ich sie nicht schneller machen kann in ihrer Entwicklung. Ich muss verstehen lernen, dass sie Personen sind und begreifen, dass ich sie nicht formen kann nach meinem Willen oder gar dem Willen einer übergeordneten Größe wie „Gesellschaft“. Ich muss verstehen lernen, dass ich ihnen etwas zutrauen kann und das auch soll und ich muss begreifen, dass es genau das ist, worauf es für uns alle ankommt: sie so sein zu lassen, wie sie sind und mich in Gelassenheit üben, wenn die Dinge nicht sofort so gehen, wie ich mir das vorstelle.

Dann nuckeln sie halt abends mal am Daumen. So what? Das sind gesunde, glückliche Kinder mit intakten Seelchen und vollgestopft mit Liebe bis oben hin. Ich habe mir die Gelassenheit verdient, mich neben sie zu setzen, wenn sie in ihren Schlafanzügen aneinandergekuschelt und mit Daumen im Mund ihre zehn Minuten Tom schauen und mich einfach nur zu freuen, dass es ihnen gut geht.

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30 Kommentare

  1. Hilke sagt

    Liebe Anna, vielen Dank für Deinen Artikel, ich stimme mit Dir voll und ganz überein! Ich selbst habe bis zur vierten (!) Klasse zum Einschlafen am Daumen genuckelt, dann erledigte sich das Thema ganz von allein. Ich kann mich heute noch an das Gefühl erinnern, das mich überkam, wenn ich von anderen hörte, deren Eltern Pflaster oder eklige Cremes auf Daumen zwecks Abgewöhnung schmierten. Ich habe keine Fehlstellung der Zähne davongetragen! Ähnlich zwanghaft wird meiner Meinung nach auch das Thema Nuckelflasche gehandhabt. Natürlich schadet Dauernuckeln daran den Zähnen, aber gegen eine warme Milch, abends in Ruhe mit dem Kuschelkissen getrunken, ist aus zahnärztlicher Sicht gar nichts zu sagen! Viele Grüße! Hilke

  2. Wunderbar!!!
    Danke!
    Du sprichst mir aus der Seele!
    🙂 🙂 🙂
    Unser Fräulein Entzückend ist jetzt genau 1 Jahr und 10 Monate und „alle“ meinen, sie müsste den Nuckel jetzt nicht mehr brauchen! Aber sie braucht ihn einfach manchmal zur Beruhigung, wie auch wir Erwachsenen auch verschiedene Sachen haben, die uns beruhigen. Diese sind aber meistens nicht so offensichtlich! 🙂
    Auf jeden Fall spüre ich es und weiß auch genau, wenn sie ihn braucht und will, und da höre ich auf mein Bauchgefühl! 🙂
    Ganz liebe Grüße
    Maria!

  3. Sehr schön und treffend geschrieben 🙂
    Mein Zahnarzt erzählte mir von einer Mutter, deren Kind auch mit über 3 Jahren noch sehr viel und oft den Schnuller brauchte. Sie sagte wohl zu ihm, dass sie lieber eine Fehlstellung der Zähne etc. riskieren würde, da es sich wieder beheben lässt, als eine verletzte Seele und mögliche seelische Folgen. Dem stimmte er zu und so sehe ich es nicht so eng, wenn unsere Tochter wieder eine Phase hat, in der sie häufig nach ihrem Schnulli verlangt und ihn auch einfach nicht mehr hergibt. Mein Gefühl sagt mir, dass sie einfach noch nicht so weit ist & das ist auch okay so 🙂

    Alles Liebe
    Lena

  4. Danke für den tollen Beitrag. Ich finde es auch immer wieder heftig, dass sich Fremde bemüßigt fühlen, den Schnuller des Kindes zu kommentieren (und das nicht erst seit er 18 Monate ist). Vielleicht sollte ich demnächst mal antworten: “Kinder in dem Alter brauchen ein Übergangsobjekt, das ist wichtig für die psychische Entwicklung “
    LG, Micha

  5. tanja sagt

    ich handhabe es ganz genaunso mit meinen kindern. nach anfänglichem dreinreden und verdammen meiner eigenen unsicherheit in sachen muttersein, höre ich auf meinen urinstinkt und den meiner kinder und auch sie entwickeln sich prächtig. jeder mensch hat seine zeit.

  6. Du schreibst wirklich sehr schön. Ich finde das auch ganz richtig, so wie du es machst. Mein Sohn war in der Hinsicht sehr einfach, er hatte den Schnuller eh nur nachts und zum zweiten Geburtstag haben wir sie zusammen weggeschmissen. Ohne Schnullerfee, hat er ganz alleine (mit mir 😉 ) entschieden. Er hat noch ein paar Mal danach gefragt, aber da er seit Geburt seinen Lieblingshasen hat, war das kein Problem. Den nimmt er jetzt immer noch überall mit hin, das ist aber auch gut so. Den Daumen hat er nie gefunden, da haben wir einfach Glück gehabt.
    Manchmal finde ich es schon befremdlich, wenn recht große Kinder mit einem Schnuller rumlaufen, aber dank dir kann ich das jetzt auch besser verstehen. Ich bin sowieso immer der Meinung jeder soll machen was er für richtig hält.
    #Mutbloggen !!!
    Liebe Grüße

  7. Ich sehe das nach 2 Kindern inzwischen auch völlig entspannt. Mein Jetzt-Siebenjähriger war so ein Hardcoreschnullerer – aber mit knapp 3,5, als der letzte Schnuller kaputt war, war das Thema für ihn von heute auf morgen erledigt. Ich habe vorher versucht, ihm das heißgeliebte Teil abzunehmen, aber dann schnell „kapituliert“ und beschlossen, dass ich – etwas melodramatisch – lieber schiefe Zähne in Kauf nehme als ein angekratzte Seele. Ist im Übrigen nicht eingetreten.

    Beim Daumenlutschen ist es ja nochmal anders – die sind ja nunmal angewachsen, was genau willst du dagegen machen? Ständig ermahnen, Senf draufschmieren, verbinden? Nö. Die Tochter einer Freundin hat übrigens bis 10 gelutscht – und gerade Zähne…

  8. Jaja, das kenne ich auch noch…. wohlmeinende Ratschläge und hochgezogene Augenbrauen. Ich habe es damals so gemacht wie du, kam mir aber wie ein Outlaw vor 🙂 und wurde von anderen Mamas auch so behandelt. Bleibt noch zu sagen, dass die beiden Kids, die nicht genuckelt haben, eine Zahnspange brauchten, und das Nuckelkind nicht. Das kann man natürlich nicht verallgemeinern, aber hier sieht man schön, wie sich das ganze Thema relativiert….
    Lieben Gruß
    Gabi

  9. Super geschrieben und noch viel besser umgesetzt! (Deine Gelassenheit wünsche ich mir manchmal, aber das ist ein anderes Thema). Wir haben unserem Sohn auch von der Schnullerfee erzählt, aber haben gesagt, dass er sie rufen kann, wenn er meint dass er ohne die Schnuller auskommt. Ansonsten genau wie ihr: Schnuller zum Schlafen und nur in Ausnahmefällen tagsüber wenn „Not am Mann“ war. Irgendwann (mit ca drei) hat er tagelang gequengelt, die Schnullerfee solle den Schnuller gegen einen SEHR GROSSEN Kipper mit Anhänger eintauschen und siehe da: Hat geklappt. Alle Schnuller weg, nie wieder nachgefragt. Daran sieht man aber auch, dass der Schnuller für ihn kein wichtiges Übergangsobjekt war, sondern nur: ein Schnuller.
    Ich sehe es genauso wie du, dass man sehr genau schauen muss, was stellt der Schnuller eigentlich genau für das Kind dar?

  10. Liebe Anna, ich habe letztens schon voller Erstaunen die negativen und empörten Daumenlutscherkommentare auf Facebook gelesen. Wie gut, dass du hier so ausführlich darauf eingehst! Ich unterschreibe jedes Wort und muss deinen Beitrag unbedingt teilen. Meine Tochter (5) hat auch so eine Hase-Daumen-Kombination und du wirst nicht für möglich halten, wozu sich fremde (!) Menschen schon haben hinreißen lassen, zB „du weißt aber schon, dass irgendwann der Schneider kommt und deinen Daumen abschneidet“ etc. Unfassbar oder? Ich weiß genau wie du, dass das für UNS der richtige Weg ist und dann nehme ich den Kieferorthopäden gerne in Kauf, wenn er denn sein muss. Vielen Dank für dein Plädoyer. Alles richtig gemacht, würde ich sagen! So viel Liebe in deinem Artikel <3

  11. Diana sagt

    Hallo liebe berlinmittemom,
    Ich habe neulich bei eurem Bild geschmunzelt u freue mich jetzt riesig über deinen Artikel.
    Hier im 3-Kinder-Haus haben Nr.1&2 auch bis ca 2 1/2Jahre ihre Nuckel geliebt u dann selbst nicht mehr gebraucht.
    Nr.3 (3Monate) liebt sein Däumchen u ist somit das glücklichste Baby der Welt u ich finde es phantastisch ihn so ausgeglichen zu sehen!
    So what? Alles hat seine Zeit und jeder bekommt das was er braucht.
    Danke f den Artikel 🙂
    LG Diana

  12. Oh, ja, ein echtes Thema zum #mutbloggen 😉 Ich kann dazu nur sagen, daß von meinen drei Kindern die beiden kleinen oft und gerne den Schnuller brauchten, die Große dagegen nie, auch nicht den Daumen. Und wer muß nun zum Kieferorthopäden, weil die Zähne absolut krumm und schief sind? Die Große, bei den Kleinen alles gerade. Es ist also nicht immer nach dem Motto „wenn a dann b“. Aber was habe ich mir anhören müssen bei den Kleinen… So ein Bauchgefühl ist goldwert, wenn man den Mut hat darauf zu hören. Mit jedem Kind fand ich das einfacher.

  13. Pingback: {Familie & Gemüse} Makkaroni mit Linsen-Bolognese. Oder: Nein, meine Suppe ess ich nicht! - GourmetGuerillaGourmetGuerilla

  14. Vielen Dank für deinen Artikel! Wir haben das Problem in etwas verschärfter Version: mein Zweijähriger will keinen Schnulli, dafür „hängt er immer noch an der Flasche“. Und bis jetzt habe ich genau das gleiche Verhalten beobachtet, wie du bei deinen Kindern. Für ihn ist es die einzige Möglichkeit, seine Emotionen zu regulieren und sich zu beruhigen. Wir haben ein paar Mal versucht, ihm die Falsche abzunehmen oder gegen etwas anderes auszutauschen, aber das hat zu stundenlangen, wirklich schlimmen und verzweifelten Heulattacken geführt.
    Was ich allerdings auch beobachte, ist, dass er das Fläschchen tagsüber so gut wie gar nicht mehr braucht. Nur in Situationen, die ihn belasten oder wenn er krank ist. Und wir hatten auch schon Nächte, in denen er es überhaupt nicht brauchte und andere, in denen er immer wieder wach wurde und nach der Flasche gesucht hat.
    Ich habe mir auch schon viele Gedanken darüber gemacht, aber mittlerweile bin ich zu dem Schluss gekommen, dass sich auch dieses Thema irgendwann von ganz alleine abschließen wird (und bis sich das ändert, gibts zur Sicherheit nur noch Wasser mit einem Minischuss Reismilch für die Farbe).

  15. „Na, schmeckt der Daumen?“ ist hier die Standardfrage von Bekannten, Freunden oder eben auch Fremden. Mein Sohn ist 3 1/2 und nuckelt ziemlich exzessiv am Daumen, in Kombination mit Haare um den Finger drehen. Und nicht nur abends, sondern eigentlich immer, wenn er mal kurz ein „reset“ braucht, wie wir es dann nennen. Es kommt bei der Gesellschaft und den um die Kieferstellung besorgen Verwandten natürlich überhaupt nicht gut an, da kann die Kinderzahnärztin noch so oft Entwarnung geben. Selbst die Kita-Erzieherinnen bestätigen, dass er es einfach noch braucht! Seine Zähne zeigen gaaaanz langsam erste Anzeichen, aber die Zahnärztin sagt, er müsse irgendeine tolle Technik haben, dass man so wenig sieht. Ich würde mich auch freuen, wenn es langsam weniger werden würde, muss ich zugeben. Zumal sein Daumen davon auch nicht unbeschadet bleibt. Mein Ziel ist es, ihn erstmal zum Abendnuckeln zu kriegen, denn es gehört einfach zum Einschlafritual. Aber ekliger Nagellack ist keine Option, dann schon eher der Daumenkönig, der Angst im Dunkeln hat 😀

  16. Wiebke sagt

    Danke Anna! Das hab ich jetzt gebraucht. Mein Sohn ist gerade 3 geworden und braucht noch seinen Schnuller (Lödel), immer in Kombination mit seinem Schmusetuch (Fraag) und zusammen nennt er sie „Löllefraag“ 😀 mein Mann und ich waren vor ein paar Wochen auch der bescheuerten Meinung der Schnuller müsse weg, auch weil er auf ihnen rum kaut und sie kaputt beißt… Die Schnullerfee war dann auch da und brachte ein Geschenk, das Kind schien glücklich. Oder wir wollten es einfach sehen das es glücklich war… Nach einer Woche Schnullerfrei wachte er spät abends auf und weinte und schrie so bitterlich und herzzereißend wie noch nie in seinem Leben. Mein Mann wurde fast panisch und wollte schon mit Anton ins Krankenhaus denn er ließ sich überhaupt nicht beruhigen. Irgendwann hörten wir dann zwischen den Schluchzern :Lödel, mein Lödel! Das wars! Wir gaben ihm seinen Lödel wieder und er hörte auf zu weinen und er war glücklich! Und ich, ja da hätte ich am liebsten geweint und geschrien. Mein schlechtes Gewissen darüber ihn seines Schnullers beraubt zu haben war enorm… Im Nachhinein kann ich auch sagen das er in der Schnullerfreien Woche unruhiger und unausgeglichener war. Hatte ständig die Finger im Mund und wirkte fahrig. Er war auf Entzug. Eiskalt. Nach fast 3 Jahren schnullern war sein Freund, sein Regulator, sein ihm Halt und Ruhe gebender Schnuller plötzlich weg. Und ich habe es nicht sehen wollen, nicht auf meinen Bauch gehört, mich von aussen beeinflussen lassen 🙁 Das war echt schlimm aber auch lehrreich und hilfreich auch in anderen Situationen mein Kind zu sehen und zu fühlen was richtig ist und was nicht….

  17. Lottissima sagt

    Hm, schwieriges Thema… toll, dass du es ansprichst. Ich habe auch zwei Daumenlutscher-Kinder (2 und 4) und soooo toll und unproblematisch finde ich es nicht. Ich habe beim Großen probiert es ihm liebevoll abzugewöhnen, aber er scheint es doch noch sehr zu brauchen. Darum dränge ich ihn nicht. Ich finde aber schon, dass es langsam „doof“ aussieht, wenn er Daumen lutscht und bei ihm haben sich auch wirklich seine 2 oberen Schneidezähne so nach vorn verschoben, dass es nicht schön aussieht und er Probleme damit hat SCH und S auszusprechen. Ich habe da noch keine „Lösung“ für mich gefunden. Ich mache jetzt nix, weil es im Mom einfach keinen Zweck hat, das merke ich, aber lieber wärs mir, wenn er das Daumenlutschen lassen könnte. Und ich würde mich ehrlich gesagt auch ärgern, deshalb in ein paar Jahren viel für eine Zahnregulierung zu bezahlen.
    Ich selbst habe bis 12 Finger gelutscht und sehr drunter gelitten. (Heimlich, immer Angst, dass es jemand sieht, häßliche Nuckelblase auf dem Finger, und das Abgewöhnen war auch sehr sehr schwierig, das hab ich dann selbst gemacht, aber deshalb war es kein Stück einfacher.)

  18. LIebe Anna,

    JA. Genau so.

    Ich hatte ein „Finger in den Mund-Kind“ und eines, das seinen Schnuller brauchte. Den hatte ich dem Kind mit 3-4 Jahren mühevoll abgewöhnt, um dann im Alter von 5 angesichts der Qual, die das Kind litt, und das mir alles vom Himmel versprach, wenn es nur noch 1 Mal einen Schnuller haben dürfe, mir zu sagen, ich erlaube das, zumindest für zuhause, und draußen war es dem Kind eh zu peinlich

    Worum geht es, um Zahngesundheit, ums Prinzip, ums Konform-Sein? Es geht darum, Wege zu finden, im Leben zurecht zu kommen, sich selbst beruhigen zu können, und sich zu akzeptieren. Und drum habe ich genauso entschieden wie du.

    Eins meiner Kinder hatte übrigens nie einen Schnuller und auch kein Interesse an Fingern im Mund. Sie sind eben unterschiedlich. Es ist NICHT die Erziehung.

    Viele Grüße!

  19. Ich finde das, was du geschrieben hast, sehr schön. Dieser, die Kinder respektierende Erziehungsstil entspricht auch meiner Einstellung. Trotzdem bin ich froh, dass ich bei meinem Sohn nicht mit dieser Situation konfrontiert worden bin. Ich habe ihn 18 Monate lang gestillt, er war aber nie ein großer Nuckler, sondern eher ein Kuschler – er hat auch jeden Schnuller verweigert.

    Ich selbst habe am Daumen gelutscht bis ich ca. 6 Jahre alt war und sehe das im Nachhinein sehr kritisch – denn auf die Schmerzen, die ich wegen Zahnspange hatte, hätte ich gerne verzichtet – und möchte diese meinem Sohn nicht gerne zumuten (meine Geschwister waren keine Daumenlutscher und hatten auch keine Zahnspange). Ich habe auch Bekannte, deren Daumen durch das Nuckeln noch heute richtig verformt ist.

    Ich glaube auch, dass man auf sein Bauchgefühl hören sollte. Diese wird natürlich durch die eigenen Erlebnisse beeinflusst. Fakt ist, dass es sicher schlimmere Dinge gibt, als Kinder, die lange am Daumen lutschen oder einen Schnuller brauchen.

  20. Genau. So what? Ich kann jetzt hier unmöglich schreiben, wie lange ich am Daumen gelutscht habe… ich sag nur so viel: ich war schon ein Schulkind. Lange habe ich meine Nuckeltücher in der Hosentasche mit mir rumgeschleppt, nur um sie zu fühlen. Da brauchte ich den Daumen schon gar nicht mehr. Ich brauchte damals auch eine Spange. Mir hat das nie etwas ausgemacht. Meine Große hat sich die Nuckelei mit der Zahnspange abgewöhnt, der Kleine hat nie einen Schnuller oder Daumen genommen.
    Ich finde Deine Einstellung großartig! LG Bine

  21. Sarah sagt

    Liebe Anna,
    Ja ich fühle mich von der Gesellschaft unter Druck gesetzt. Mein Kind ist drei Jahre, aber nachts und wenn es abends müde ist braucht es einen Schnuller. Danke für diesen reflektierten Text! jetzt verstehe ich mein Kind etwas besser und lass die Schnullerfee nicht ins Haus.

  22. Vielen Dank für die neue Sichtweise. Meine Tochter (3,5) hat auch nur Ihren Schnuller, keine festen Kuscheltiere oder Tücher. Den Gedanken, dass der Schnuller das Übergangsobjekt ist und somit gleichwertig wie ein Kuscheltier zu behandeln ist, finde ich toll. Keiner würde auf die Idee kommen seinem Kind den Teddy zum kuscheln wegzunehmen.
    Liebe Grüsse Anja

  23. Über die Kommentare hatte ich mich neulich geärgert bis hin zum fremdschämen. Was ich an deinem Blog neben der Wärme, die er ausstrahlt nämlich besonders mag, ist die Tatsache, dass du nie deinen Weg als den einzig richtigen propagierst, belehrend rüberkommst oder mit erhobenem Zeigefinger schreibst. Und dann kriegst du genau solche Kommentare… Du musst dich nicht rechtfertigen! Aber ich tu es auch öfter als ich sollte, wenn ich schiefe Blicke oder spitze Bemerkungen zum Thema Langzeitstillen nicht so gelassen ignorieren kann. Dieses ewige Urteilen, ohne in den Schuhen des anderen zu stecken, darüber könnte ich mich ewig aufregen!

  24. Ich bin auch eine der Langdaumenlutscherinnen gewesen – bis ich eine Zahnspange bekommen habe. Ich hatte Hornhaut am Daumen 🙂 Meine Eltern waren auch gelassen, und sie hatten recht damit!
    Mein Rübchen hat von heute auf morgen das „Schnullern“ vergessen, so wie sie von jetzt auf gleich gelaufen (dann mit eindreiviertel Jahren!! Was haben uns Leute für „Ratschläge“ gegeben…) oder aufs Klo gegangen ist. Ganz ohne unser Zutun. Einfach so, weil sie von sich aus wollte und bereit dazu war. Wir sollten den Kindern das lassen, was sie sich nehmen, sie haben ein sehr gutes Gespür für das, was ihnen gut tut.

  25. Lass mich am Rande etwas zu dem schönen Text bemerken, berlinmittemom: lass bitte auch in dem Text doch überhaupt kein schlechtes Gewissen mitschwingen, sei es noch so latent… („ich hatte es nicht verstanden“, „ich hatte versagt“, „Ich habe noch viele „Fehler“ gemacht“, etc). Das ist so eine bedauerliche Krankheit von so vielen von uns Müttern, und da ist so schade, und kaum eine (auch ich nicht) ist davor gefeit, und das bekümmert mich… Nach wie vor lassen wir uns viel schneller ins Bockshorn jagen als uns lieb ist, anstatt auf uns und unsere Kinder zu vertrauen und darauf dass wir es doch immer so gut machen wie wir können und dass das gut genug ist so und dass die Kinder das sehr wohl im positiven Sinne spüren…
    Zum Nuggi-(Nuckel)Thema an sich: vor der Geburt unseres Buben wusste ich nicht so recht wie ich zum Thema stand, machte mir eher Gedanken wegen einer Saugverwirrung beim Stillen o.ä., aber hatte das Glück im KH eine wunderbare, erfahrene, unkomplizierte und pragmatische Hebamme zu haben, welche mir nach ein paar Nächten den Nuggi für unseren Buben vorschlug (ich gebe zu er trank an der Brust wie ein Weltmeister, eine Saugverwirrung war also eher unrealistisch), und siehe da, es geht ihm genau wie Deiner Tochter, der Nuggi ist seit der Geburt sein Lieblingsobjekt und er ist absolut happy damit (hat auch kein designiertes Kuscheltier o.ä. sondern eben zig Nuggis mit verschiedenen Formen und Motiven, die er alle sehr gern hat). Auch er benötigt ihn immer weniger (ist jetzt 2j), und ich mache mir keine Gedanken dass sich das nicht irgendwann herauswachsen wird wenn er selbst soweit ist – solange soll der besserwisserische Rest der Welt doch kommentieren und kritisieren wie er will, und wir sind die die keinen Stress haben 🙂

  26. Jetzt fühle ich mich echt schlecht, weil ich bei meinen Kindern entschieden habe, wann es Zeit ist, dass der Schnuller geht.

    Deine Worte sind so toll und einleuchtend. Danke dafür!

    Wir können alle so viel voneinander lernen. ❤

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