Monate: Dezember 2014

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frohe weihnachten!

Heute ist der 24.12. und meine Weihnachtsvorbereitungen und Technikprobleme haben mich in den letzten Tagen so fest im Griff gehabt, dass ich nicht bloggen konnte. So ist das aber einfach manchmal im Leben. Statt eines schönen Textes zeige ich euch deshalb heute nur ein paar Eindrücke von unserem Heiligabend – vor der Bescherung: weihnachtsfeine Berlinmittekids vor der Kirche. Jetzt bleibt mir nur, euch wunderschöne Festtage zu wünschen. Genießt die kleine Pause und die Zeit mit euren Liebsten. Für mich beginnt ein Miniatur-Blog-Sabbat, den ich bis Silvester nehmen werde. Ich danke euch allen, meine lieben Leserinnen, für ein gigantisches Jahr 2014. Merry Christmas & eine zauberhafte Weihnachtszeit mit euren Kindern, Liebsten, Männern, Frauen, Familien und Freund*innen! Love, light & peace to you all! Anna Luz de León on Google+

die gute Mutter, Mütterinterview, Katharina Middendorf, Berlinmittemom

die gute mutter ::: mütter-interview mit katharina

Nach meiner unfreiwilligen Blogpause wegen technischer Probleme, die meinen Dankbarkeits-Adventskalender unterbrochen hat, geht es heute endlich weiter! Dank meinem heimischen Techniksupport und der tatkräftigen Hilfe von lieben Kolleginnen, die von außen immer wieder allerhand getestet haben, kann ich euch heute eine neue Folge meiner Interviewreihe Die Gute Mutter präsentieren – endlich! Ich freue mich und bin dankbar, dass ich wieder online bin und gleich so was Schönes für euch habe… Es gibt Menschen, die berühren einen bereits aus der Ferne und man kann nicht genau sagen, warum. Die Gute Mutter aus meinem heutigen Mütter-Interview, Katharina, ist so ein Mensch, und ich bin sehr glücklich und dankbar, dass sie mir meine Fragen beantwortet hat. Schon vor unserer ersten Begegnung war ich Leserin ihres Blogs Justadiary und hatte ein wenig von ihrer Geschichte mitgelesen. Was ich darüber hinaus über sie lernen durfte, teile ich heute hier mit euch. Katharina ist Mutter von zwei Töchtern im Alter von zwei und fünf Jahren und eines Sohnes, dessen Erdenleben nur vier Wochen dauerte und der heute vier Jahre alt wäre. …

Naschtüten, Flüchtlinge, Syrien, Hilflosigkeit

all you have shall some day be given ::: über flüchtlinge, hilflosigkeit und übers geben

„All you have shall some day be given; Therefore give now, that the season of giving may be yours.“ (Khalil Gibran) Heute habe ich viele Gründe, um dankbar zu sein und könnte meine Liste mit mehr als nur drei Punkten füllen. Wir hatten das traditionelle Schulkonzert zur Weihnachtszeit und der Lieblingsbub, Hand in Hand mit seiner besten Freundin, sang aufs Zauberhafteste, so dass ich heulen musste. Das wäre so ein Punkt. Und das Goldkind hatte einen Ausflug ins Puppentheater und hat mir begeistert die lustigsten Sachen davon berichtet. Auch so ein Punkt. Das Herzensmädchen ist den ganzen Weg von der Schule zur Kirche gerannt, um noch rechtzeitig da zu sein, damit sie ihren Bruder singen hören kann. Und sie kam mit roten Bäckchen an, glücklich, es geschafft zu haben und strahlte vor Stolz über ihren kleinen Bruder auf der Bühne. Noch ein Dankbarkeitspunkt. Zack. Einfach so, als wäre es nichts. Dann erzählt unser Schulleiter nach dem Konzert von den syrischen Flüchtlingen, die gerade ganz in der Nähe der Kirche in einem Krankenhaus untergebracht worden sind, sechzig …

Gastbeitrag, Lisa Harmann, Stadtlandmama, Mama Blogs, Ich glaub mich tritt ein Kind, Dankbarkeit statt Sachen

überrascht, überwältigt, überglücklich ::: stadtlandmama lisa über dankbarkeit

Heute habe ich einen Überraschungsgast für euch auf dem Blog: meine liebe Kollegin Lisa von Stadtlandmama hat für meinen Adventskalender Dankbarkeit statt Sachen einen wunderbaren Text über die Entwicklung ihrer Gefühle als Mutter geschrieben. Im Januar des neuen Jahres werde ich Lisa noch mal für Berlinmittemom interviewen, über ihr Buch „Ich glaub mich tritt ein Kind“ befragen und auch ein Exemplar verlosen, aber für heute geht es um Dankbarkeit. Danke dir, liebe Lisa, dass du hier mit meinen Leser*innen und mir deine Gedanken teilst! „Überrascht. Überwältigt. Überglücklich.“ Das waren die Worte, die wir auf die Geburtsanzeige unserer Zwillingsjungen schrieben. Aber da muss doch etwas von Dankbarkeit stehen! Sagte mir eine Verwandte. Und der Gedanke war mir ganz fremd. Ich fühlte mich in dieser ersten Zeit mit meinen kleinen Kindern einfach euphorisiert, eben genauso, wie wir es dann schrieben: Überglücklich. Nicht dankbar, sondern einfach happy. Am Anfang der Schwangerschaft waren wir überrascht gewesen, wir hatten ja schließlich noch ein Wickelkind zu Hause, als sich die Zwillinge ankündigten. Die Überraschung wich einer Überwältigung – in alle Richtungen. Sorgen …

Mama näht und ich helf mit, Elfenkind Berlin, Rebecca Lina

das elfenkind-buch „mama näht und ich helf mit“ ::: einblicke & giveaway

Heute darf ich euch etwas schenken, denn auch das gehört in die Weihnachtszeit: Geschenke für die, die einem etwas bedeuten. Deshalb habe ich ein handverlesenes Giveaway für euch, trotz Dankbarkeit statt Sachen und ich freue mich sehr darüber. Meine Freundin Rebecca von Elfenkind Berlin hat nämlich ein Buch veröffentlicht, ein zauberhaftes wunderschönes Buch: „Mama näht und ich helf mit“ und überlässt mir eins als Geschenk für euch. Kennt ihr diese Begegnungen wie Blitzeinschläge? Sie kommen über dich mit einem Knall, und du kommst aus dem Staunen nicht mehr heraus, so sehr trifft diese neue Person in deinem Leben den Punkt bei dir. So ging es mir mit Rebecca, Schauspielerin, Designerin, Mamabloggerin und wunderbarer Mensch, die ich noch gar nicht so lange kenne. Bei unserem ersten echten Treffen im Frühsommer, blieben wir gleich stundenlang sitzen und kamen aus dem Quatschen nicht mehr heraus und bei unserem letzten Treffen war es genauso. Jetzt hat diese wunderbare Frau aus ihrem schier unerschöpflichen kreativen Output ein Buch gemacht, das es sogleich in die oberen Verkaufsränge der einschlägigen Plattformen geschafft hat – zu Recht, wie ich …

Brief an meine tote Mutter, Dankbarkeit, Abschied, Tod, Trauer, Verlust

15. dezember ::: (m)ein glückstag, (m)ein trauertag

Heute wäre dein Geburtstag. Nein, heute IST dein Geburtstag. Und wie jedes Jahr möchte ich schöne Dinge für dich tun. Ich möchte backen, einen herzförmigen Kuchen mit Zuckerguss und Verzierung, ihn in Seidenpapier wickeln und in einem schönen kleinen Päckchen zu dir schicken. Ich möchte deine Lieblingsblumen kaufen, Arme voller zartrosa Rosen und blauen Hortensien, die man jetzt so gut wie gar nicht bekommt und deine leuchtenden Augen sehen, wenn ich sie dir schenke. Und ich möchte mit dir über rosa Azaleen streiten, dir zuhören, wie du mir nicht erklären kannst, wieso bestimmte Schattierungen von rosa falsch sind und es nur diese einen sein können – keine weißen, eine pinken, keine kräftig gefärbten. Du bist fort. Du bist schon über drei Jahre fort, und wenn ich die Fotos von dir betrachte, kann ich es kaum glauben. Heute habe ich eins meiner Lieblingsbilder von dir angeschaut; es wurde an der Taufe vom Goldkind aufgenommen und zeigt dich zwischen meinem Mann und mir: du siehst aus wie du, fröhlich, strahlend, voller Leben und – gesund. Das warst …

Lucia Weihnachtsmarkt, Kulturbrauerei, Berlin, Goldkind, Berlinmittemom, Berlinmittekids

einmal einzelkind sein ::: lucia weihnachtsmarkt in der kulturbrauerei

Gestern schrieb ich noch, wie mein Weihnachtsmojo zu leiden hatte unter lauter Sabotageversuchen und Widrigkeiten und wie sehr wir beide einen Weihnachtsmarktbesuch brauchen, heute schon fanden wir uns spontan auf dem Lucia Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei wieder – einer meiner liebsten Weihnachstmärkte in Berlin. Und das kam so. Nach einem ausgedehnten Adventsfrühstück mit Nachbarsbesuch und Babycontent und ein paar Hausaufgabenarien, brachen Lieblingsbub und Herzensmädchen zu unterschiedlichen Verabredungen auf: der Bub zu Gast auf zwei Kindergeburtstagen hintereinander, das Herzensmädchen verabredet mit einer Freundin zum Bowlen und für eine Weihnachtsmarktstippvisite. Und während das Goldkind sich einsam und schlecht gelaunt an der Erde wälzte und zu keinen Aktivitäten anzuregen war und ich im Geiste schon meine To-Do-Liste aufschlug, um mich für den Nachmittag mit lästigen Tätigkeiten zu versehen, schickte der Mann, das Kindertaxi auf dem Weg nach Hause, mir eine Nachricht: „Zieht euch warm an, ich hole euch gleich ab und wir gehen auf den Lucia Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei!“ Unsere Laune hob sich mit einem Schlag und wir zogen fröhlich los – nur wir drei. Wir waren …

Weihnachtsmojo, Vorweihnachtszeit, Weihnachtswahnsinn, Alltag mit Kindern

mein weihnachtsmojo ist kaputt ::: adventszeit gone wild an tag 13

Weihnachtswahnsinn. Was unterscheidet ihn eigentlich von jeder anderen Art von Alltagswahnsinn, der uns regelmäßig so heimsucht? Ich tippe auf die regelmäßige Anwesenheit von Mehlwolken und Teigresten in meiner Küche, den sich stapelnden Terminen in den Kinderkalendern und meinem eigenen Herumgehusche in Shopping-Malls und in Geschäften, die ich sonst gerne weiträumig umgehe. Vielleicht ist mein Weihnachtsmojo kaputt? Oder vielleicht hat es nur einen schlechten Tag? Ich weiß es nicht, aber heute hatte ich erstmalig eine kurze Panikattacke beim Blick auf den Kalender und mir lief es eiskalt über den Rücken bei der Erkenntis: ich habe keine Zeit mehr! Ich habe noch so viel NICHT ERLEDIGT, das noch getan werden muss und ich muss sofort die Nacht durcharbeiten, damit ich alles schaffe, was auf meinem Zettel steht – und da stehen nur noch die wichtigen Sachen drauf, ehrlich! Mein Weihnachtsmojo wurde zusätzlich heute torpediert durch äußerst, ÄUßERST nervige Kinder. Meine natürlich. Es ist, als wären sie alle von einer großen Welle Sabotagestimmung erfasst und mitgerissen worden und hätten sich unterwegs überlegt, es sei lustig, diese Welle auf mich loszulassen und …