Monate: März 2015

Ferienkinder, Daily Wahnsinn, Berlinmittekids

wie ich mal an einer schlimmen krankheit litt und was das mit vivaldi zu tun hat

Es ist der zweite Ferientag. Es ist 20:30 und ich esse zum Abendbrot eine Handvoll Erdnussflips, als Begleitung Ingwertee und Nasenspray. Im Hintergrund läuft eine DVD, Mamma Mia. Die Kinder sitzen in Schlafanzügen auf dem Sofa und singen zusammen die dusseligen Abba-Songs mit. Immerhin. Sie singen. Gemeinsam. Mir ist nur noch nach Schlafen, nachdem ich gefühlt den halben Tag gebrüllt und die Kinder auseinander kommandiert habe. Ich bin nämlich scheiß-erkältet und meine Laune ist entsprechend. Außerdem hatte ich in der ersten Hälfte der Nacht Probleme, durch die Nase zu atmen und in der zweiten Hälfte musste ich um meinen Platz im Bett kämpfen, weil ein kleines Menschlein sich auf, an und unter mich gedrängelt hat. Also hatte ich heute morgen beim Aufstehen zusätzlich zu Kopf-Hals-Nebenhöhlen auch noch Rücken. Und dann, ich muss es mal so auf den Punkt bringen, leide ich zusätzlich und vor allem unter etwas Besonderem. Es muss außergewöhnlich sein, denn es verursacht unglaublich komplexe Symptome: Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Halluzinationen und: totalen Gedächtnisverlust. Denn hier sitze ich, an Tag zwei der aktuellen Ferien und kann nicht fassen, dass ich schon wieder …

Lunchboxdiary, Bloglaunch, neues Blogbaby, Bentobox

bloglaunch, baby! mein neues blogprojekt lunchboxdiary ist online!

Leute, ich bin heute sowas von aufgeregt und froh, ich könnte platzen! Es gibt nämlich eine schöne Neuigkeit im Hause Berlinmittemom: Nachwuchs. Nein, es ist kein viertes Kind und es ist auch kein Haustier aber ich habe mein Blog sozusagen mit einem anderen "gepaart" und herausgekommen ist… ein neues Blogbaby! Mit einer meiner Lieblingskolleginnen, meiner Freundin Rebecca von Elfenkind Berlin, habe ich nämlich gerade blitzneu und frisch aus dem Ei geschlüpft unser gemeinsames "Baby" live geschaltet und bin gerade total froh, dass ich euch die schönen Neuigkeiten hier verkünden kann: Lunchboxdiary.com ist online, Mütter und Blogbaby sind wohl auf, wir sind stolz und glücklich! Wie kam es zum neuen Blogbaby? Die besten Ideen kommen unerwartet. Und wie bei allen Ideen, die zu etwas führen sollen, kommt es dann vor allem darauf an, das umzusetzen, was man sich ausgedacht hat. Im Fall von Lunchboxdiary entstand die Idee bei einem unserer ausgedehnten Kaffeedates im Nola's am Weinberg, wo ich mich mit Rebecca traf, um sie zu ihrem Buchprojekt "Mama näht und ich helf mit" zu interviewen. Wir waren dann irgendwann fertig mit dem Interview und …

Schokotörtchen mit flüssigem Kern, Rezept, Schokoschätzchen, Schokoküchlein, Schokotörtchen im Glas

schokotörtchen im glas ::: die schokosünde mit flüssigem kern

Es gibt Tage, die sind besser als andere. Und manchmal ist daran nur so etwas Simples Schuld wie… Schokolade. In diesem Fall ist es allerdings nicht einfach nur Schokolade, sondern es sind die leckersten, sündigsten, unfassbar köstlichsten Schokotörtchen im Glas mit flüssigem Kern. Ich sage euch, das ist der Schokoorgasmus auf der Zunge per excellence! Am Samstag hatte ich die kleinen Schweinereien für unsere Dinnergäste als Dessert vorbereitet, weil wir aber zum Essen nur zu viert waren, der Teig aber für acht Portionen reicht, kamen meine Kinder auch alle in den Genuss dieser Schokoküchlein. Und sie waren nach deren Genuss handzahm und lammfrom. Eignen sich also auch als Bestechungsmittel für Kinder. Und nachdem sich meine Instagram-Follower schon nach Posten des ersten Fotos der Schokotörtchen im Glas am Samstag die FInger nach dem Rezept leckten, kommt es hier wie versprochen. Tadaaa: death by chocolate mit flüssigem Kern! Das braucht man für die Schokotörtchen im Glas (8 Personen) 210g Butter 7 Eier 120g Mehl 210g Bitterkuvertüre 270 g Kristallzucker 40 g echtes Kakaopulver (Back-, kein Trinkkakao) Und so …

Bisgaard Stiefel, Winterstiefel, Schuhe, Kinderschuhe, House of Kids

abgesang auf den winter ::: bisgaard stiefel für große kinder im test

Der Winter ist fast vorbei und noch immer trägt mein Herzensmädchen mit Vorliebe ihre Bisgaard Stiefel, die sie treu durch die kalte Jahreszeit gebracht haben. Für die großen Kinder ist es ehrlich gesagt oft ganz schön schwer, gute Winterstiefel zu finden, die auch noch den gerade aktuellen Vorlieben gerecht werden. Denn diese verändern sich ständig und sind nicht unbedingt kompatibel mit dem, was Mama sich so unter einem guten Winterstiefel vorstellt. Im Fall meiner Großen hieß das diese Saison: die Stiefel dürfen nicht bunt sein, eigentlich: nur schwarz kommt in Frage. Sie dürfen nicht zu plüschig sein und eigentlich dürfen sie vor allem nicht warm aussehen. Gar nicht so leicht, das mit meinen Ansprüchen zu kombinieren, denn ich möchte ja am liebsten, dass sie warm und wasserdicht sind und ein paar Ladungen Schnee mitmachen. Und ich mag Farbe. Soweit, so schwierig. Wir machten uns auf die Suche nach ein paar tauglichen Boots und wurden im Onlineshop House of Kids in einem Wurf mit den Winterstiefeln für die Minions fündig. Der Shop ist gut sortiert mit ein paar unserer Lieblingsmarken, …

Kinderschutzsoftware, Mediennutzung, Medienerziehung mit Kindern

kinder im netz ::: über elternverantwortung und kinderschutzsoftware

Ich bin ja bekanntermaßen eine Verfechterin von medienkompetenten Kindern und habe mich diesbezüglich schon mehr als einmal klar dazu aufgestellt. Seit meinem Artikel über den digitalen Rapunzelturm und das Plädoyer für eine verantwortungsvolle Medienerziehung habe ich mich immer wieder damit beschäftigt, wie der Umgang meiner Kinder mit digitalen Medien und ihre Internetnutzung aussehen sollte. Mit drei Kindern in sehr unterschiedlichen Phasen ihrer Entwicklung ist es mitunter eine Herausforderung für uns als Eltern, für alle verbindliche Regeln aufzustellen und uns für alle Kinder gleichermaßen Konzepte zu überlegen, wie online Mediennutzung&Co aussehen sollte. Viele Fragen müssen wir uns immer wieder stellen und mit dem Älterwerden der Kinder kommen auch immer neue dazu. Dabei geht es eigentlich um ganz grundsätzliche Dinge, und ich stelle immer wieder fest, dass wir uns beim Umgang mit online Medien und der Formulierung von diesbezüglichen Regeln für unsere Kinder immer wieder auf unser Erziehungsgrundsätze und Werte berufen, die auch sonst zum Tragen kommen. Wie das in verschiedenen Aspekten bei uns aussieht habe ich heute quasi als Update zu meinem Artikel über den Rapunzelturm noch einmal aufgeschrieben. Mediennutzung – Authentizität …

12 von 12, 12v12, draußen nur kännchen, Fernsehturm, Berlinskies

12 von 12 im märz

Es ist der Zwölfte im März und obwohl ich gestern deshalb in meine Twitter-Timeline eine Erinnerung abgesetzt habe, hätte ich es beinahe verpasst. Ich bin nämlich heute morgen mit einer widerlichen Migräne aufgewacht, wie ich sie schon länger nicht hatte. Da half nur mein Medikament und ein starker Espresso. Und der Rest des Tages verlief dann eher ruhig. Trotz Migräne gab's zwei Bentoboxen für die zwei Schulkinder, die dann mit dem Bus in die Schule fuhren. Das Goldkind habe ich zu Hause behalten, weil ich mit dem Kopf und den Tabletten nicht Auto fahren wollte. Ich habe mich dann noch mal hingelegt und den Kopf ausgeschaltet. Das Goldkind habe ich mit Kika für ein Stündchen abgestellt. Da saß sie dann neben mir im Bett und schaute fern. Au weia. Dann haben wir unsere Galerie von mit Kinderzeichnungen erneuert und ein paar ihrer aktuelleren Zeichnungen an meinem Bett aufgehängt. Nach der Schule hatte ich den Kindern einen Besuch an einem unserer Lieblingsorte versprochen und jubelnd stürmten sie die Buchbox, unsere Kiezbuchhandlung. "Wir stöbern", riefen sie mir …

Dear me, #dearme, Youtube, Ermutigung, Internationaler Frauentag, Brief an mein jüngeres Ich,

ein brief an mein jüngeres ich ::: dear me ….

Vor kurzem unterhielt ich mich mit einer Freundin darüber, wie wenig man vor fünfzehn oder zwanzig Jahren von den Dingen erahnen konnte, die heute unser Leben bestimmen. Wie ahnungslos man war. Wie viele Fragezeichen im Kopf man mit sich herum trug – und wie weit entfernt man sich von den Antworten glaubte. Rückblickend ist das irgendwie auch lustig, andererseits aber durchaus ein bisschen tragisch, denn ich erinnere mich gut an viele verwirrende Gefühle, Entscheidungen, die mich zu überfordern schienen, Umwege und Irrwege und so manche scheinbare Wahrheit, die mich zeitweise lähmte. Hätte ich doch schon gewusst, was ich heute weiß – vielleicht hätte ich dann weniger Bedenken gehabt? Weniger Ängste? Weniger Unsicherheiten und dafür ein bisschen mehr Vorfreude? Mit "Dear me" hat Youtube zum Internationalen Frauentag am 08. März in einer Kampagne dazu aufgerufen, per Video einen Brief an das eigene jüngere Ich zu verfassen und damit eine Art Ermutigungs-Stream angestoßen, der sich inzwischen unter dem Hashtag #dearme auch auf andere Social Media Kanäle wie beispielsweise Twitter erstreckt. Die liebe Sonja von Feingedacht hat dazu auf ihrem Blog selbst etwas geschrieben und mich dann …

Free Range Parenting, Helicopter Parenting, Erziehung, Freiheit, Muttersein

free range parenting ::: übers loslassen und starkmachen

Meine Kinder fordern mich heraus, jeden Tag. Alle Eltern kennen das. Aber es sind nicht nur die vielen kleinen Dinge im Alltag oder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, die mich fordern und mich immer wieder dazu bringen, mich mit mir selbst und meinen Überzeugungen auseinander zu setzen. Nein, da liegt noch etwas anderes zugrunde, dem ich seit einiger Zeit auf der Spur bin, etwas Größeres, Grundsätzlicheres, das meine Mutterpersönlichkeit formt und das ich heute versuchen möchte, zu benennen. Was ist eigentlich meine Aufgabe als Mutter meiner Kinder? Worum geht es ganz grundsätzlich? Was ist die fundamentale Herausforderung, der ich mich stellen muss und vor der ich nicht kneifen kann? In Erziehungsdingen mach ich's vor allem aus dem Bauch raus. Nicht, dass ich nie Ratgeber gelesen oder andere mir vertraute Menschen nach ihren Erfahrungen oder ihrer Meinung gefragt hätte, im Gegenteil. Das habe ich oft getan, um im Abgleich besser zu justieren, was mir eigentlich wichtig ist. Aber ein Buch über Erziehungsmaximen als Bibel oder das starre Festhalten an einer bestimmten pädagogischen Ausrichtung war für mich nie der Weg. Ich habe mich vor allem eher …