Monate: April 2015

Mias süße Kleinigkeiten, Biskuitrolle mit Himbeeren und Sahne, Backen, Biskuit, Backunfall, Backbuch, Bloggerfreunde, Buchtipp, Empfehlung

backexperimente & nerven ::: biskuitrolle mit himbeer-sahne-füllung

Ich liebe Beeren. Und Biskuit. Und Sahne. Und die Kombi in einer fluffigen Biskuitrolle mit Himbeer-Sahne-Füllung… oh, my! Da könnte ich mich reinlegen. Nun können ja andere Menschen verbrieftermaßen viel VIEL besser backen als ich. So gut, dass sie darüber sogar Bücher schreiben. Schöne, wunderbare, unterhaltsame und großartig fotografierte Bücher mit erprobten Rezepten, gefüllt mit lauter kleinen süßen Köstlichkeiten. Ein solches mir-läuft-das-Wasser-im-Mund-zusammen-Machwerk hat kürzlich meine liebe Bloggerfreundin Mia, die Küchenchaotin, veröffentlicht und mir geschenkt. Es heißt "Mias süße Kleinigkeiten" und ist bei Thorbecke erschienen. Ich habe mich mehrfach darüber gefreut: einmal vor allem für sie, weil ihr so ein tolles Buch gelungen ist. Hip, hip hurra, meine Liebe! Es ist wun-der-schön geworden! Dann über die Überraschungspost mit dem Buch darin: für mich! Tausend Dank dafür noch mal, liebe Mia. Und beim Durchblättern habe ich mich noch mal gefreut: über die vielen tollen Rezepte, vor allem über das Rezept für die Biskuitrolle mit Himbeer-Sahne-Mascarpone-Sauerei-Füllung. Endlich mal ein guter und umsetzbarer Tipp, wie ich den Biskuit nicht schreddere, wenn ich ihn eigentlich rollen will, dachte ich. Endlich mal …

5 Bücher für 2015, Blogstöckchen, Leseliebe, Book love

5 bücher für 2015 ::: wunschtraum und wirklichkeit

Meine liebe Bloggerkollegin Sonja von Mama Notes hat mir ein Blogstöckchen zugeworfen und ich habe es gefangen. Neudeutsch hieße das wohl, sie hat mich für eine Buch-Challenge nominiert und ich habe die Herausforderung angenommen: es geht um 5 Bücher für 2015. Für eine leidenschaftliche Leserin wie ich eine bin, ist die Herausforderung allerdings keineswegs, 5 Bücher zu nennen, die ich 2015 lesen möchte. Vielmehr ist die Frage: werde ich meine Vorhaben auch in die Tat umsetzen können? Denn anders als früher unterscheide ich heutzutage notgedrungen zwischen "möchte ich lesen" und "muss ich lesen" – und weil das Muss im Alltag immer Priorität hat vor dem Möchte und ich immer nur dann so exzessiv wie früher zum Lesen komme, wenn ich verreist bin, wird die Herausforderung sein, die geeigneten Zeitfenster zum Lesen zu finden und zu nutzen. Ich hoffe ja insgeheim, dass es mehr werden als 5 Bücher für 2015, aber weil das Blogstöckchen nun mal so lautet, kommen hier 5 meiner garantierten Lesevorhaben fürs laufende Jahr: 1. Siri Hustvedt, Die gleißende Welt Siri Hustvedt ist eine meiner Lieblingsschriftstellerinnen der …

Hate speech, Kinder, Sprache, Erziehung, Diskriminierung

anders ist nur anders, nicht schlechter ::: hate speech im kinderalltag

"Hate speech is, outside the law, speech that attacks a person or group on the basis of attributes such as gender, ethnic origin, religion, race, disability, or sexual orientation." (Quelle: Wikipedia) Triggerwarnung: der Text zitiert Hate Speech zum Zwecke der Differenzierung zwischen Diskriminierungen und Beleidigungen. Heute morgen habe ich einen großen Fehler gemacht. Ich hätte es besser wissen müssen, aber ich habe die Facebook-Kommentare unter einem verlinkten Huffington Post-Artikel gelesen. Nicht irgend ein Artikel, sondern eine Zusammenfassung der gestrigen Sendung von Günther Jauch, in der es unter anderem um das Flüchtlingsdrama im Mittelmeer ging, wo erneut über 700 Menschen auf der Flucht ertrunken sind. Ohne jetzt inhaltlich darauf eingehen zu wollen: die Kommentare sind Hate Speech in Reinkultur, und obwohl ich es hätte wissen können, hat es mich mal wieder fassungslos gemacht. Das Ausmaß an Hass, Verachtung und Brutalität in den einzelnen Aussagen ist für mich schier unerträglich, und mir sind dabei mal wieder Dinge durch den Kopf gegangen, die ich mich auch im Bezug auf (meine) Kinder schon oft gefragt habe: mache ich mit ihnen alles richtig? Wie …

Kaiserinnenreich, Familien Blog, Inklusion, Berlin, Mareice Kaiser

ein brief ins kaiserinnenreich ::: liebe mareice…

Liebe Mareice, gerade wollte ich dir einen Kommentar zu deinem letzten Blogpost "Behinderte Momente #8" hinterlassen, weil mich die Reaktionen darauf so berührt, bewegt und aufgewühlt haben. Aber dann fiel mir ein, dass ich dir noch viel mehr zu sagen hätte und habe mich entschieden, das hier zu tun. Vielleicht trägt die Öffentlichkeit meines Blogs zusätzlich zu deiner wunderbaren Plattform Kaiserinnenreich ja dazu bei, das Bewusstsein für den achtsamen und selbstverständlichen Umgang mit Behinderungen allgemein und behinderten Kindern im Besonderen zu schärfen. Es gibt einiges, was ich immer über dich denke, wenn ich von dir lese. Als ich auf dein inklusives Familienblog aufmerksam wurde, durch einen Facebookpost der lieben Anja vom Tuten der Schiffe, war ich zuerst von deiner Wortgewalt beeindruckt. Von deiner großartigen Sprache, in die ich mich gleich verliebt habe. Von deiner Fähigkeit, zu erzählen und zugleich Anliegen zu formulieren. Aber auch von deiner Bereitschaft, deine Themen neben die Themen anderer Menschen zu stellen und ihnen Raum zu geben. Von deiner Offeheit und deiner Neugier auf andere Konzepte, andere Lebensentwürfe, andere Ideen. Von der Klarheit, mit der du …

Frühstück, 12 von 12, 12v12, April, Draußen nur Kännchen, healthy choices, Obstfrühstück

12 von 12 im april ::: von wackelzähnen, frühblühern und der roller-gang

Heute ist der letzte Tag der Osterferien und außerdem… tadaaa: der 12. April. Heißt, es Zeit für 12 von 12. Und ich habe es n i c h t verpasst und ich brauchte k e i n e n Reminder, zack, ich habe heute 12 Fotos für euch! Bereit? Hier sind meine 12 von 12! Der Tag begann mit dem ersten ausgefallenen Wackelzahn vom Goldkind und mein Mädchen fühlt sich gleich halb erwachsen: sechs Jahre und eine Woche alt, das Ende der Vorschulzeit naht mit rasender Geschwindigkeit und eeeendlich hat sie auch eine Zahnlücke! Ein guter 12 von 12-Moment.     Sonntagsfrühstück gab's heute mit ein bisschen Kunst am Obst. Dazu habe ich mich von den herrlichen Frühstücksfotos von Susanne von Geborgen wachsen und ihrem Mann Leitmedium, die die beiden regelmäßig auf Instagram posten und twittern. Ich übe noch! Das zahnlose Goldkind hat sich aus einem ihrer momentanen Lieblingsbücher zum Morgenyoga inspirieren lassen und zeigte mir seinen "Baum". Das wunderschöne Buch heißt übrigens "Mein Papa ist eine Brezel" und wird gerade von ihr täglich konsultiert. In meiner …

Mama Alltag, Berlinmittekids, Alltagssituationen mit Kindern, Mutterliebe, regretting motherhood, #diegutemutter

ambivalenz ist nicht bereuen ::: regretting motherhood vs. #diegutemutter

Als ich mit meiner großen Tochter schwanger war und keine Ahnung hatte, was mich erwartet (keine außergewöhnliche Erfahrung übrigens, sondern eine, die ich mit a l l e n Frauen teile, die zum ersten Mal Mutter werden), fragte mich meine jüngere Schwester etwa sechs Wochen vor dem errechneten Termin, ob ich Angst vor der Geburt hätte. Ich erinnere mich ganz genau an dieses Gespräch: "Fürchtest du dich nicht vor der Geburt? Hast du keine Angst vor dem Wehenschmerz oder davor, dass etwas schief gehen könnte?" Ich dachte kurz darüber nach und antwortete ihr: "Klar, habe ich Angst davor. Ich weiß ja gar nicht, was auf mich zukommt. Aber ich weiß, dass die Geburt nur eine Übergangssituation ist. Egal, wie lange sie dauert, sie geht vorbei. Das, wovor ich Höllenrespekt habe, kommt danach. Dann bin ich nämlich unwiderruflich Mutter. Für immer. Bis ich in die Kiste gehe." Lebenslange Verantwortung und ambivalente Gefühle Tatsächlich ist es genau diese lebenslange Aufgabe, die mich immer wieder straucheln und zweifeln und manchmal auch verzweifeln lässt – und ich bin überzeugt davon, …

Familienzeit, Großfamilie, Berlinmittekids, Sylt, Strand

einfach da sein ::: geschenkte familienzeit auf sylt

Es ist Ostermontag. Drei von fünf Kindern spielen Karten, zwei springen Seil, alle verstehen sich gerade mehr oder weniger gut, aber selbst wenn sie mal streiten, bleibt immer klar: diese Fünf lieben sich. Sie gehören zusammen. Sie sind – Familie. Ich denke im Moment darüber nach, was Familie für mich bedeutet, über die Grenzen meines kleinen Fünfer-Clübchens hinaus, das ich mein eigen nenne. Ich denke darüber nach, wie viel öfter wir die Gelegenheit ergreifen, uns über unsere Unterschiede zu definieren, uns voneinander abzugrenzen um unsere Individualität zu schärfen, anstatt die Gemeinsamkeiten zu betonen und sie zu spüren.  Wir sind auf Sylt. Seit Samstag sind wir erstmalig auf dieser berühmten Nordseeinsel und das Wetter ist das Sahnehäubchen auf zwei bisher schon wundervollen, hellen Tagen hier. Es ist das zweite Mal, dass wir gemeinsam mit meinen Schwiegereltern und Schwager und Schwägerin nebst Neffe und Nichte eine Woche der Osterferien gemeinsam verbringen, und wir alle freuen uns schon seit Wochen auf diese gemeinsam verbrachte Zeit. Denn im Alltag trennen uns täglich mehrere hundert Kilometer und die Cousins und Cousinen sehen …