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sommerliebe-gäste ::: fee und ihr zauberhaftes limonadenrezept

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Sommerliebe, die Dritte! Tadaa, heute ist meine Urlaubsvertretung eine… Fee. Ja, sie heißt w i r k l i c h so. Fee ist so zauberhaft wie ihr Name und weil das so schön passt und gleichzeitig so außergewöhnlich ist, heißt so auch ihr Blog: Fee ist mein Name. Ich habe Fee vor zweieinhalb Jahren auf der Blogst-Konferenz in Essen kennen gelernt und folge ihr seitdem auf ihren diversen Social-Media-Kanälen. Sie ist eine schier unerschöpfliche Quelle an DIY-Ideen, hat auch schon ein Buch über Pflanzendeko veröffentlicht, macht wunderschöne Reisevideos und -fotos (überhaupt: Fotos!) und hat ein Herz für den Pott – und all das ist nur ein Ausschnitt dessen, was sie alles zustande bringt. Ich mag besonders ihre fantasievollen Instagram-Aktionen: schon zwei mal hat sie unter dem Hashtag #abcfee eine unglaubliche Menge Menschen dazu inspiriert, in der Reihenfolge des Alphabets jeden Tag ein passendes Bild zu posten. Da ist ein ganz wunderbarer Fotostream entstanden. 

Heute ist Fee hier mein Gast und ich freue mich sehr darüber. Für meine Sommerferienreihe zum Thema #sommerliebe hat Fee heute ein köstliches Limonadenrezept für euch… Meet Fee!

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Dagegen ist doch sicher ein Kraut gewachsen – Ein Rezept für Kräuter-Honig-Limonade, die alles kann

Fee ist mein Name und ich bin limonadensüchtig. Und ich werde den Teufel tun, meine Sucht zu bekämpfen. Ganz im Gegenteil: Ich fröne ihr bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Und da ich nicht nur alles, was mich glücklich macht, sondern auch alles, was mich süchtig macht (was ja aber auch irgendwie verwandt ist), mit meinen Lesern teile, haue ich regelmäßig meine neuesten Limonadenkreationen hinaus in die Weiten den Internets. Geteiltes Leid ist schließlich halbes Leid.

Das Beste daran: Das Rezept selbst lässt sich unendlich vervielfachen und muss daher mit niemandem geteilt werden. Jeder von Euch kann so viel davon produzieren, wie er nur irgendwie konsumieren kann. Diese Sucht braucht kein 12-Schritte-Entzugsprogramm, diese Sucht braucht lediglich Nachschub.

Und heute kommt dieser Nachschub in Form von selbstgemachter Kräuterlimonade daher. Kräuter-Honig-Limonade, die nicht nur hervorragend schmeckt, sondern dank enthaltenem Salbei auch übermäßiges Schwitzen unterdrückt. Perfekt für heiße Tage. Salbei ist nämlich so etwas wie ein Heilpflanzen-Transformer. Krampflösend, verdauungsfördernd, Milchfluss eindämmend, entzündungshemmend, blutstillend und sicherlich auch noch den Weltfrieden rettend – Salbei kann alles. Aber seine Haupteinsatzzwecke sind eben Hals- und Rachenbeschwerden sowie extremes Schwitzen. Thymian, Melisse und auch Rosmarin, die ebenfalls in unserer Limonaden-"Tinktur" zum Einsatz kommen, sind ebenfalls nicht ohne. Eigentlich handelt es sich hier also nicht um ein Genussmittel, sondern um einen Allrounder in Sachen Volkskrankheiten. Zumindest sowas in der Art ;)! Und selbst wenn man nicht daran glaubt, hat man immer noch eine köstliche Erfrischung an heißen und auch weniger heißen Sommertagen. Worauf wartet Ihr noch?

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Für circa 1,8l köstlichstes Kräuterlimonadenkonzentrat braucht Ihr:

Drei ungespritzte Bio-Zitronen, zwei kleine Äpfel, 300g Zucker, 200ml Honig, 1l Wasser, 500ml naturtrüben Apfelsaft, drei große Stiele Salbei, zwei Stiele Rosmarin, zwei Stiele Zitronenmelisse, und je drei bis vier kleine Stiele von Thymian und Zitronenthymian (leicht angetrocknet schadet nicht).

Zubereitung:

1) Zunächst müssen die Zitronen ordentlich gewaschen, ihre Schale abgerieben und der Saft gepresst werden. Die Äpfel werden geschält und in kleine Stücke geschnitten. Die Kräuter werden gewaschen.

2) Als nächstes werden Zucker und Honig mit dem Wasser unter Rühren erhitzt, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst und alles gut verbunden hat. Dann den Apfelsaft, die Apfelstücke sowie Zitronensaft und -schale hinzugeben und zum Kochen bringen. Anschließend Topf vom Herd nehmen.

3) Nun die Kräuter hinzugeben und die Mischung abgedeckt circa vier Stunden ziehen lassen. Im Anschluss zunächst die großen Stücke und die Kräuter mit einer Schaumkelle herausheben und den Sirup dann durch ein feines Sieb abgießen, in Flaschen füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Auf diese Weise hält er sich problemlos bis zu zwei Wochen. Wer ihn länger lagern möchte, kann ihn anschließend noch einkochen. Das war aber bei mir bisher nie nötig ;)!

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4) Zum Servieren den Sirup mit Mineralwasser bis zum gewünschten Süßungsgrad auffüllen. Das Mischungsverhältnis bei mir beträgt immer circa 1:3 bis 1:4. Lasst es Euch schmecken.

Übrigens: Natürlich könnt Ihr die Mengen und auch die Sorten der Kräuter problemlos variieren. Ihr mögt keinen Salbei oder zumindest nicht so dominant? Kein Problem: Testet doch einfach mal Basilikum, Minze, Zitronenverbene, Lavendel oder was auch immer noch Euch in die Hände fällt. Erlaubt ist, was schmeckt. Und ich bin sicher, das tut es in fast jeder Kombination. Ein bisschen wie aufgelöste Hustenbonbons zum Trinken. Und in meiner Welt gibt es Schlimmeres ;)! Ich gönne mir jetzt jedenfalls noch ein Gläschen Limonade. Oder zwei. Oder drei…

Liebe Fee, ich danke dir sehr für dein köstliches Limonadenrezept. Das probiere ich ganz sicher aus – nach meinen Sommerferien!

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