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medienerziehung mit dem smartphone & tchibo mobil im test

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Trommelwirbel! Es ist so weit! Endlich kann ich euch kundtun, wer die drei Jahrespakete von Tchibo Mobil nebst jeweils einem Galaxy J5 gewonnen hat! Und natürlich erzähle ich euch, wie das Projekt „der Lieblingsbub hat ein Smartphone“ hier so läuft.

Das Telefon ist, das ist keine Überraschung, wahnsinnig attraktiv für den Sohn. Er würde es am liebsten mit ins Bett nehmen, so begeistert ist er von der Tatsache, dass er es sein eigen nennen darf. Das Goldkind schmollt derweil, dass sie nun „die Einzige in der Familie ist, die kein Handy hat und das ist voll unfair, Mama!“ Aber mit dem Vorwurf „voll unfair“ kann ich super leben, also hat sie mit dem Protestgeheul keine Chance.

Tatsächlich ist das Smartphone, ein Samsung Galaxy J5 sowie das Paket Größe S von Tchibo Mobil genau das Richtige für den Einstieg in ein Leben mit Handy, gerade weil wir es für den Lieblingsbub sehr kontrolliert gestalten möchten. Sein Tarif ist der kleinste, sein Datenpaket das geringste, so dass er tatsächlich eigentlich hauptsächlich den Telefonaspekt nutzt: er ruft mich nach der Schule manchmal an, er schickt mir Nachrichten und er macht Fotos und Videos mit seinem Galaxy J5. Außerdem nutzt er seine Lieblingsapp, Spotify und tut nichts lieber, als seine eigenen Playlisten mit Lieblingsliedern und Hörspielen zu erstellen (im heimischen Wlan) und sie per Kopfhörer wieder und wieder abzuhören, zum Beispiel im Bus auf dem Heimweg von der Schule. Dafür ist der S-Tarif von Tchibo Mobil vollkommen ausreichend und die Nutzung der App frisst auf der Strecke nach Hause und ins heimische Wlan längst nicht sein Datenvolumen auf.

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Smartphonenutzung: Spielregeln und Rahmen

Wir mussten für die Nutzung natürlich dennoch ein paar klare Regeln aufstellen, ansonsten wäre ein Smartphone in den Händen eines noch recht jungen Kindes wohl kaum eine gute Idee. Aber Medienkompetenz können Kinder nur erwerben, wenn sie einen geregelten Umgang mit mobilen Endgeräten in einem geschützten Rahmen einüben können, davon sind wir überzeugt. Also geben wir den Rahmen vor und das kleine Datenpaket von Tchibo Mobil limitiert die Nutzung zusätzlich. Und das sind die Spielregeln, an die wir uns halten wollen:

  1. Das Telefon ist in erster Linie zum Telefonieren und SMS schreiben da und als "heißer Draht nach Hause", deshalb hat das Gerät auch den kleinsten Tchibo-Mobil-Vertrag mit Miniaturdatenmenge. Die Onlinenutzung erfolgt hauptsächlich im heimischen Wlan und nur nach Absprache.
  2. Es gibt keine unangemeldete sprich: unautorisierte Onlinezeit.
  3. Die Spielzeit auf einem mobilen Endgerät beträgt am Tag genau wie zuvor 2x 10 Minuten und gilt über alle Geräte (Nintendo, Tablet, Handy). Das Smartphone bringt k e i n e zusätzliche Spielzeit.
  4. Musikhören auf dem Smartphone gilt nicht als Spielzeit. Je nach Nervlevel der Playliste werden Kopfhörer benutzt. (Mama ist die Messstation für den Nervlevel.)
  5. Das Telefon „schläft“ im Wohnimmer am Ladekabel, auf keinen Fall im Kinderzimmer. Überhaupt wird das Telefon in der Regel in Sichtweite von Erwachsenen genutzt.
  6. Der Zugang zum Playstore ist passwortgeschützt. Apps werden nur in Absprache mit Mama oder Papa geladen.
  7. Social Media: What’s App darf eingeschränkt genutzt werden, Musically wird mit privatem Account genutzt, alle anderen Netzwerke sind (noch) nicht drin.
  8. Youtube ist raus.

Natürlich gibt es auch mal Ausnahmen von den Nutzungsregeln, so zum Beispiel, wenn wir unterwegs oder auf Reisen sind. Für unser verlängertes Wochenende inklusive kurzer Flugstrecke durfte der Lieblingsbub sich beispielsweise was runterladen, das er dann im Flieger spielen konnte und durfte in dieser Situation das Telefon auch länger als die verabredeten 2×10 Minuten benutzen. Aber das sind eben Ausnahmen.

Zugegeben, die Versuchung für mich als Mama ist nicht gerade klein, ihn einfach spielen zu lassen und die Zeit zum Arbeiten für mich zu nutzen, denn natürlich versinkt er vollkommen in den digitalen (Spiel-)Welten auf seinem Smartphone, wenn ich ihn lasse. Aber das ist genau das Problem – er v e r s i n k t und taucht nicht freiwillig wieder auf. Und wenn ich das geschehen lasse, geht er unter. Diese Erfahrung habe ich ja schon beim Herzensmädchen und ihrer Mediennutzung gesammelt und weiß, dass auch ich der Versuchung widerstehen muss, um seinetwillen.

Seine „echte“ Welt muss interessant und reizvoll sein, damit er das Gegengewicht gut ausbalancieren kann. Zum Glück ist er ein Bewegungsjunkie und hält es kaum aus ohne Sport, Toben und Auspowern, insofern ist da ein natürlicher Sog nach draußen. Aber das Suchtpotential eines Smartphones ist nicht zu unterschätzen. Wenn wir ehrlich sind, geht es uns als Erwachsene ja nicht anders.

Deshalb gibt es auch allgemeingültige Regeln für Handys in diesem Haus, an die auch wir Eltern uns halten (müssen) und die uns helfen, der Sogwirkung etwas entgegen zu setzen:

  1. No texting at the table. Also gar keine Telefone beim Essen. Lieber reden wir miteinander.
  2. Keine Telefone im Bett. Ich gebe zu, das ist für uns Erwachsene oft schwer, zumal wir unsere Smartphones auch oft als Wecker nutzen. Aber die Regelung, dass alle Handys unten „schlafen“ und laden, macht auch für uns sehr viel Sinn. Wir nehmen uns nämlich ansonsten auch gerne mal Arbeit mit ins Bett…
  3. Wenn wir miteinander reden, wird nicht aufs Telefon gestarrt. Wir richten unsere Aufmerksamkeit aufeinander, das hat absolute Priorität.
  4. Keine App und keine Musik, die wir auf unseren Smartphones nutzen, darf das Familienleben stören. Wer beispielsweise Musik hören will, muss Kopfhörer benutzen. Dasselbe gilt für Spiele etc.
  5. Die Geräte sind für uns da, nicht wir für die Geräte. We stay in control.

Gewinner*innen des #zeitfüruns-Foto-Wettbewerbs mit Tchibo Mobil

Aber nun zum vielleicht schönsten Teil dieses Posts, den ich darf euch beschenken! Zusammen mit Tchibo Mobil habe ich einen Fotowettbewerb hier auf dem Blog und auf der Facebookseite von Berlinmittemom veranstaltet, bei dem ihr eure schönsten #zeitfüruns-Momente als Fotos einsenden konnten. Viele tolle Bilder haben mich per Mail erreicht und viele habt ihr direkt auf Facebook geteilt: tausend Dank für die Teilnahme und euer Vertrauen. Es waren wirklich wahnsinnig viele wunderschöne #zeitfüruns-Momente dabei, an denen ich mich sehr freuen durfte. Aber es gibt nur drei Gewinnerinnen und die verkünde ich jetzt und zeige die drei schönen Gewinnerfotos aus dem Wettbewerb. Jeweils ein Galaxy J5 sowie ein Jahrespaket von Tchibo Mobil haben gewonnen:

Andrea mit ihren kaulquappenfangenden Fröschlein:

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Michaela mit ihren Teenager-Mädchen im Urlaub:

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Und Heike mit ihrer Familie, die sich das Telefon und das Jahrespaket ebenfalls für ihre Teenagertochter wünscht:

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Ich gratuliere euch von Herzen zu eurem Gewinn und melde mich mit Details per Email bei euch! 

Für uns fängt die Reise ins Leben mit Handy beim Bub gerade erst an und auch das Goldkind wird eines Tages in den Club der Handybesitzerinnen eintreten. Kaum zu fassen, dass es früher mal ein Leben ohne Mobiltelefone gab, oder? Manchmal fühlen wir uns als Eltern auch sehr herausgefordert, was die schöne neue Medienwelt für unsere Kinder und uns noch so alles bereit hält, aber mit unseren Regeln kommen wir bisher ganz gut zurecht. Wie sieht es bei euch aus? Was für Regeln stellt ihr für die Mediennutzung durch eure Kinder auf?

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