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Über Problemzonen und Empowerment ::: Verlosung & Interview mit Corinne Luca

Tadaa! Buchinterview und Verlosung! Schon neulich habe ich euch in den Freitagslieblingen  mal von ihr erzählt: Corinne Luca, fabelhafte Frau und Bloggerin beim Makellosmag und nun auch Buchautorin. Sie hat das bemerkenswerte Buch „Am liebsten sind mir die Problemzonen, die ich noch gar nicht kenne“* geschrieben.

Das Buch handelt von Problemzonen. Aber nicht von denen, um die es üblicherweise in den einschlägigen Frauenmagazinen geht, sondern, streng genommen, um die Problemzonen im Kopf. In der Gesellschaft. Im Frauenbild, auch noch (oder gerade?) im Jahr 2017. Aber Corinne Luca schreibt darüber, wie Frauen sich davon befreien können. Oder wie wir zumindest darüber lachen können, wenn wieder mal ein Instagrampost eine neue Problemzone für uns Frauen aufmacht.

Und heute darf ich nicht nur zwei Exemplare dieses schönen Buchs an euch verschenken, ich habe auch ein sehr unterhaltsames Interview mit Corinne für euch, in dem sie mir ein paar schöne und kluge Antworten auf meine Fragen gegeben hat und ein bisschen was zu ihrem Buch erzählt.

Ich freue mich, sie euch auf diese Weise noch mal ans Herz legen zu können. Und ihr Buch auch!

Vorhang auf für… Corinne Luca!

Corinne Luca, Buchautorin und Bloggerin

Wie ist dir die Idee zum Buch gekommen?

Bis in meine Zwanziger habe ich gern Frauenzeitschriften und Promimagazine gelesen. Nach der Geburt meiner ersten Tochter sind mir die Ansprüche, die an Mädchen und Frauen gestellt werden, noch deutlicher begegnet. Ich blätterte wieder eine dieser Zeitschriften durch und war erstaunt, dass sich in 10 Jahren so wenig verändert hat. So entstand mein Blog und drei Jahre später das Buch.

Was ist deine „liebste“ Problemzone?

Mein allerliebster „Problemzonenrat“ ist und bleibt der völlig ernst gemeinte Hinweis, die Kiwi in Zukunft mit Schale zu essen, weil man so 2g zusätzliche Ballaststoffe zu sich nimmt und die bekanntlich die Fettverbrennung ankurbeln.

Wenn du einen Zauberspruch wüsstest, mit dem du eine Problemzone deiner Wahl verschwinden lassen könntest: welche wäre das?

Ich würde die Idee wegzaubern, dass mit einem möglichst perfekten Äußeren auch ein glückliches Leben inklusive Traumpartner oder Partnerin frei Haus geliefert wird. Weil wir alle Tag für Tag unser Herz Dingen und Menschen schenken, die so gar nicht perfekt sind. Manchmal wahrscheinlich genau deswegen.

Was sagst du Frauen, die sich über Dellen in den Oberschenkeln, zu große/kleine Brüste, unreine Haut etc. beklagen?

„So ein Bäh-Tag heute, oder? Kenne ich. Irgendwie normal und irgendwie auch nicht. Weil es auf Dauer müde macht, erzählt zu bekommen, wie man noch schöner, glücklicher und großartiger werden kann, wenn man sich nur ein bisschen anstrengt. Hier, mein Buch. Kannst du gefahrlos lesen, macht wieder gute Laune.“

Corinne Luca: Am liebsten sind mir die Problemzonen, die ich noch gar nicht kenne | berlinmittemom.com

Haben wir nicht dennoch das Recht, unzufrieden zu sein mit uns?

Klar. Der Anspruch, uns 365 Tage im Jahr hundertprozentig wunderbar zu finden, ist im Grunde ja auch nichts Anderes als unerreichbare Selbstoptimierung. Unzufrieden zu sein und etwas verbessern zu wollen ist ja an sich nicht falsch, sondern wahrscheinlich ziemlich menschlich. Nur der Weg zum besseren Ich, der uns vorgegaukelt wird, passt nicht. Wenn es das richtige Leben mit allen Antworten gäbe, könnten wir es ja leben. Also immer die richtigen Dinge essen, kaufen, den richtigen Sport machen, richtigen Sex haben usw. Klappt aber nicht. Weil Leben nicht planbar ist. Weil die Idee von „Ich mache das, dann passiert das.“ nicht stimmt, weil Ziele oft schwammig sind oder der Weg dorthin verschlungen. Deshalb sollten wir alle ein bisschen netter mit uns umgehen, wenn etwas nicht funktioniert, Versuch und Irrtum umarmen und uns an der Vielfältigkeit freuen, die oft daraus entsteht.

Etwas für uns zu tun, zum Beispiel Sport zu treiben oder einen frischen ausgewogenen Speiseplan einzuhalten, kann unser Selbstwertgefühl stärken und uns ein wertschätzendes Körpergefühl geben. Was ist daran in deinen Augen schwierig?

Gar nichts. Ich glaube aber, wer sich selbst gernhat, tut auch seinem Körper Gutes. Und ich glaube nicht an negative Motivation. Die macht auf Dauer so richtig unzufrieden. Wenn wir das Gefühl bekommen, es ginge nur mit dieser Trendsportart oder jetzt doch wieder mit zehn Stunden Fasten über Nacht obwohl man uns bis vor ein paar Jahren erzählt hat, wir sollen sechs kleine Mahlzeiten essen damit der Blutzuckerspiegel nicht absackt, macht das nicht nur wuschig im Kopf, sondern auch unsicher und unzufrieden.

Wie empowern wir unsere Töchter, um sie gegen den Problemzonenwahnsinn zu impfen?

Medienkonsum begleiten und sich daneben setzten wenn „Germany’s Next Top Model läuft“, aber vor allem Vorbild sein. Wenn Mama sich jedes Frühjahr ins Hüftgold kneift und seufzt, wird es schwer, der Tochter ein gesundes Körpergefühl zu vermitteln.

Was ist deine wichtigste Botschaft?

Die steht auf der letzten Seite des Buches: „Das Leben ist zu kurz für Pizzateig aus Blumenkohl.“ Und für zu viele Gedanken ums Äußere, wenn Frauen jeden Tag tausend andere kluge Dinge denken und machen.

Liebe Corinne, ich danke dir für dein kluges Buch, das schöne Interview, unser tolles Kaffee-Date und das Makellosmag, das ich sehr liebe. Du bist eine wundervolle Bereicherung in der Blogosphäre, unter den frischgebackenen Autorinnen und in meinem Leben. Schön, dass du hier bist!

Problemzonen: die Buchverlosung

Und jetzt seid ihr dran. Ich verlose hier zwei Exemplare von Corinne Lucas Buch „Am liebsten sind mir die Problemzonen, die ich noch gar nicht kenne“ unter allen, die mir jetzt einen Kommentar hinterlassen und mir verraten, was ihre „liebsten Problemzonen“ sind: wie geht ihr für euch selbst mit dem um, was in Frauenzeitschriften als „Problemzone“ bezeichnet wird? Checkt ihr eure eigenen Körper daraufhin und vergleicht euch? Oder seid ihr frei von diesem überkritischen Blick auf euch selbst?

Unter allen Antworten, die ihr mir hier im Kommentarfeld bis zum 25.10.2017, 21h hinterlasst, verlose ich die beiden Exemplare von Corinne Lucas Buch. Teilnehmen können alle volljährigen Leserinnen mit Wohnsitz in Deutschland, der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden und der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Ich freue mich auf eure Antworten!

*Amazon-Partnerlink

42 Kommentare

  1. MircaHB sagt

    Klar beeinflussen mich Zeitschriften und Co. Aber ich bin (meist) doch relativ gelassen. Meine Lieblingsproblemzone ist mein Alter. Denn manchmal denke ich, dass ich doch jetzt gar nicht mehr richtig jung bin und die ersten Falten kommen usw. Aber Himmel! ich wollte auf keinen Fall noch mal Anfang zwanzig sein! All die Unsicherheiten, die starke Beeinflussbarkeit. Und mein wunderbares Leben würde ich auch nicht eintauschen wollen.

  2. Da mache ich doch mal mit, so ein toller Buchtitel hört sich sehr vielversprechend an! Meine Hyperproblemzone ist der Kopf, der immer wieder mal auf die alte Leier reinfällt, das hier und da zuviel Speck sitzt, dass ich noch ein bisschen weiter abnehmen muss, und und und. Aber meist habe ich ihn im Griff. Die zweite ist der Bauch, der vermutlich deshalb existiert, weil im Busen so eine Art Flutschspeck sitzt, der einfach immer wieder da runter rutscht…. 🙂
    Bisschen ungerecht verteilt. Aber wenn irgendwann mal der Bauch als sekundäres Geschlechtsmerkmal gilt, bin ich ganz vorne dabei.
    Lieben Gruß
    Gabi

    • Ich musste gerade sehr über "Flutschspeck" lachen, das hätte auch wunderbar in mein Buch gepasst. Und ich hab mich gefreut, dass dir der Titel gefällt. Lieben Gruß, Corinne

  3. Eva-Maria sagt

    Oh, an dem Buch bin ich auch sehr interessiert!
    Meine Problemzone ist nicht so sehr an mir, sondern ein Ort. Nämlich ein Tisch, an welchem ich mit Freundinnen oder Kolleginnen sitze und die, anstatt das gute Essen zu genießen, sich nur darüber auslassen, wieviel Kalorien sie wieder zu sich nehmen oder welche Mahlzeit sie dafür ausfallen lassen.
    Wenn Genuss, dann Genuss, wenn Diät, dann Diät!

    • Das kenne ich auch gut, manchmal sind Frauen untereinander auch ein ziemlich großer Teil der Problemzone. Lieben Gruß, Corinne

  4. Tanja Hammerschmidt sagt

    argh mein thema… meine problemzonen werden seit ich 30 jahre geworden bin täglich mehr.. es wachsen haare an stellen, die eigentlich unmöglich sind.. in der rechten augenbraue, habe ich seit kurzen immer 2 lange graue haare dabei… aber das sind ja nur alterserscheinungen… mein größtes problem ist die gegend, ab hals bis hintern 😀 ich hab immer eine kochschürze dabei… hab 35 kilo abgenommen und ja.. ich dachte wirklich, ich werde wunderschön aussehen.. schrecklich.. wirklich… ich leide da schon drunter und klar vergleicht man sich immer mit anderen frauen, oder eben aus den zeitschriften… aber mei… dafür habe ich schöne füsse, besser als bei der heidi^^ würde mich sehr freuen, wenn mich deine glücksfee ziehen würde, vielleicht gehe ich dann anders mit mir um 😀
    lg limettenfreundin@gmx.de

    • Ich drück dir die Daumen für mein "Schönheitswahndetox". Kann ich mit auch MItte 30 alles sehr gut nachvollziehen. Lieben Gruß, Corinne

  5. Oh wie schön. Da will ich auch mit bei sein. Meine Problemzone ist, haha wie Klischee, der Bauch. Immer wieder stört er mich. Wird kugelig, dass ich überlege, ob ich nicht dich ein drittes Mal schwanger sein könnte und dass ich nun aber wirklich, wirklich mehr Sport machen muss. Das dauert meist ein paar Tage …

    … dann bekomme ich eben diese. Mit den geänderten Hormonen wird mein Bauch wieder flacher und ich weniger gereizt und netter zu allen, inklusive mir.

    Irgendwann lerne ich das noch.

  6. Minerva sagt

    Der Einfluss der Magazine hat sich in das Hirn gefressern, auch wenn ich diese Hefte nur noch bein Friseur alle vier Wochen in die Hand bekomme.
    Ich hasse es, das ich mich ständig vergleiche – egal ob es nund um physische oder psychische Leistungen geht. Oft hemmt mich allein der Gedanke, andere sind „besser“ (was ist schon besser? wer definiert das?). Was ich wohl nie loswerd: mein Bauch-Nichtverhältnis. Und ich komme davon nicht weg. Egal ob ich mich an der 70 oder 100 kg Marke bewege.

    Ich wäre sehr dankbar, mal in diesen Buchtitel reinzuschnuppern und … zu verschlingen, wenn möglich.

    • Das ist es eben, man muss die Dinger nicht mal regelmäßig lesen, die Botschaften sind auch sonst überall. Und "Vergleichen"  in den bekannten Sidziplinen ist echt so eine Frauenkrankheit. Lieben Gruß und viel Glück, Corinne 

  7. Bjarnemor sagt

    Meine liebste Problemzone ist der BMI. Ich war zwanzig Jahre übergewichtig. Nicht dramatisch, aber deutlich genug. Irgendwie habe ich in diesem Jahr den Dreh gefunden und 10 Kilo abgenommen. Auf die ziemlich langweilige und unglamouröse Tour mit Sport und Kalorien zählen. Jetzt habe ich Muskeln, Kleidergröße 38 bis 40 und fühle mich sehr wohl in meiner Haut. Ich habe Gebrauchsspuren, wie man das bei einer Frau über 40 mit 3 Kindern erwarten kann. Damit bin ich zum Glück im Reinen, weil ich spüre, das ich gesund und leistungsfähig bin und mir mit meinem etwas gesünderen Lebensstil etwas Gutes tue. Nur die Waage und der Drecks-BMI wollen sich nicht fügen und weisen mich weiterhin hartnäckig als nicht-normalgewichtig aus. Aber ich bin kurz davor, dieses Maß, das ja nur eine Zahl ist, zu ignorieren und auf mein Körpegefühl zu hören. Ganz kurz davor ☺

    • BMI ist sowieso so eine Sache. Muss man sich nur mal überlegen, dass der Anfang des 19. Jahrhunderts (!) von einem Statistiker erdacht wurde und zwar zu statistsichen Zwecken und nicht um Körper zu bewerten. Steht auch in meinem Buch 🙂 Lieben Gruß, Corinne 

  8. Kathrin sagt

    Ich bin da eigentlich sehr relaxt – vielleicht, weil ich schon über 50 bin und weil das Selbstbewusstsein wohl mit dem Alter wirklich steigt (zumindest bei mir). Aber das Buch klingt lustig und ich lache gern. Ich würde mich deshalb freuen, wenn ein Exemplar bei mir landen würde.

    • Super Einstellung! Und ja, mein Buch kann man auch toll in „relaxt“ lesen, dann fällt es in die Kategorie „Lachen ist gesund.“ Lieben Gruß, Corinne

  9. Daniela sagt

    Liebe Anna,
    das Buch klingt aber sehr sehr toll, ich bin neugierig geworden. Ich würde es sehr gerne lesen! Und die Autorin ist so sympathisch!
    Ich finde Menschen, die eine schöne Ausstrahlung haben, immer am interessantesten. Und diese Ausstrahlung hat man durch eine positive Lebenseinstellung und nicht durch irgendwelche Diäten. Was bringt einem denn die perfekten Maße, wenn man keinen Spaß im Leben hat?
    Liebe Grüße und mach weiter so, dein Blog ist super!!

    • Lieben Dank, Daniela, das hat mich jetzt richtig gefreut, was du schreibst. Ich drück dir die Daumen für die Verlosung und wenn nicht, gibt’s ja noch den Buchhandel. 🙂 Lieben Gruß, Corinne

  10. Katja sagt

    Meine Problemzone ist eindeutig der Kopf, und zwar das Areal, das ständig Vergleiche anstellt: Andere Mütter sind besser organisiert, backen tollere Kuchen, haben aufgeräumtere Wohnungen, bravere Kinder, eine bessere Figur und so weiter … Bevor ich in absolutem Frust versinke, versuche ich, hinter die Kulissen zu schauen – und stelle dabei fest, dass die tolleren Kuchen nur möglich sind, weil Oma sie nach dem Aufräumen der Wohnung backt, dass eine bessere Organisation klappt, weil die Mutter Teilzeit in einem „sicheren“ (also zeitlich planbaren) Job arbeitet und nicht wie ich Vollzeit im kurzfristigen Projektgeschäft, und dass die bei uns so zuckersüßen Kinder zu Hause richtig aufdrehen, während die genervte Mutter mir sagt, dass sich unser Sohn ja immer so gut benimmt, wenn er da ist … 😉

    • Ja, ja, ich bin auch Team „Vergleicheritis“…und Team „Für mehr Ehrlichkeit unter Müttern“. Lieben Gruß, Corinne

  11. Indra sagt

    Meine liebste Problemzone sind die Streifen an meinem Bauch! Sie zeigen davon, dass mei Körper meinen zwei tollen Kindern Schutz und Raum zum Wachsen gegeben hat. Düse Streifen kann frau doch nur mögen, oder???
    Ich finde den Buchtitel großartig und würde mich über weitere „geschenkte Problemzonen“ , die ich noch nicht kenne, sehr freuen!

    • Ich freu mich so, dass ihr den Titel mögt. 🙂 Für den musste ich nämlich beim Verlag ein bisschen kämpfen. Viel Glück und liebe Grüße, Corinne

  12. Anke Leonhard sagt

    Das Buch klingt super, da mache ich auch gerne mit 🙂

  13. Meine Problemzonen, vor allem die im Kopf, sind seit meinem 40. Geburtstag zunehmend (hahahaa) in den Hintergrund getreten… das „Schwabenalter“, also die Zeit, in der man klug wird, scheint wirklich zu existieren!
    Die heute 16 bis 30jährigen Mädchen und Frauen haben leider, leider oft den gleichen, austauschbaren Look: lange, geglättete Haare, knallenge 7/8-Hosen und Sneaker. Sehe ich mir Klassenfotos von Teenagern an und vergleiche sie mit denen aus meiner Zeit (frühe 90er Jahre), dann fällt mir diese Konformität sehr stark auf. Ganz selten bis nie sieht man heute beispielsweise Kurzhaarfrisuren oder indivduelle Kleidungsstile… schade eigentlich! Ich wünsche allen diesen Mädchen den Mut, eines Tages aus der Masse herauszutreten.
    Über das Buch würde ich mich sehr freuen, weil es offenbar mit einem gesunden, klugen Humor geschrieben wurde (und wegen des Einhorns *hüstel*)

    • Und neben dem Einhorn gibt’s sogar drinnen noch richtig tolle Illustrationen 🙂 Ich drück mit die Daumen, lieben Gruß, Corinne

  14. meine Problemzone ist mein graues Haar, welches ich nicht mehr bereit bin, dauerhaft zu färben. Langsam entwickelt sich die Problemzone zu einer Komfortzone 🙂
    Das Buch klingt sehr gut, gerne würde ich auch mal was gewinnen.

    • Das finde ich gut, wäre auch ein schöner Titel gewesen: Von der Problem- zur Komfortzone. 🙂 Lieben Gruß, Corinne

  15. sunshine sagt

    Das Buch klingt sehr nach „muss ich haben“:-)
    Am meisten regen mich die ganzen tollen Tipps auf, mit denen man möglichst schnell nach der Geburt seinen schrecklichen After-Baby-Body wieder wieder in Form bringen soll. Wenn wir Frauen einem Kind das Leben schenken, dann leistet unser Körper etwas ganz großartiges und das darf man doch dann wohl bitte auch sehen…!
    Eine liebe Freundin hat mir dazu eine Karte geschenkt…dass der Körper einer Frau wie ein wunderschönes Geschenkpapier ist…und dass er eben mit jedem Geschenk, dass wir „auspacken“ ein paar Spuren davon zurück behält. Darüber spreche ich jetzt schon mit meinen kleinen Töchtern, wenn sie die Kugel mit ihrem Geschwisterchen streicheln….und hoffe, dass sie dadurch später mal selbstbewusst auf mögliche Streifen etc. schauen können!

    • Zum After-Baby-Body hab ich im Buch die gleichen Gedanken, nämlich eigentlich total irre, dass uns eingeredet wird, wir müssen die Spuren dieses Wunders so schnell wie möglich wieder los werden. Lieben Gruß, Corinne.

  16. Dagmar sagt

    Meine Problemzonen sind die immer mehr werdenden grauen Haare. Noch kann ich mit Strähnchen kaschieren. Bei der Verlosung mache ich gerne mit…

  17. Anni B. sagt

    Also ich glaube mittlerweile einigermassen unbeeinflusst von Schönheitsidealen zu leben. Um so auszusehen wie die Damen in den Magazinen, der Werbung etc. , müsste ich mich mehrfach unters Messer begeben und davor ist meine Angst zu groß 😉 Also hab ich angefangen, mich mit mir anzufreunden, vieles ist nicht zu ändern und das ist mittlerweile ok. Meistens. Nicht immer. Ich arbeite eher so anders an mir…zum Beispiel an meinem inneren Frieden, an einer gelasseneren Haltung etc. Das Buch würde ich sehr gerne lesen!
    LG von Anni.

    • Das ist eine wirklich schöne Einstellung, liebe Anni und das Buch macht ja trotzdem Spaß, auch wenn man schon auf einem sehr guten Weg ist. Zumindest habe ich es versucht, so zu schreiben. Lieben Gruß, Corinne

  18. Hallo Anna, das ist bei mir ganz abhängig von der Tagesform. An manchen Tagen (an immer mehr) finde ich mich schwer in Ordnung (in wahrsten Sinne, denn ich wiege gerade soviel, wie ich bisher selten außerhalb von Schwangerschaften gewogen habe). Aber es gibt auch die anderen, da stelle ich fest, dass nirgendwo Frauen zu sehen sind, die Größe 42 oder mehr tragen und schaue in den Spiegel und fange an mich zu fragen, ob ich nächsten Sommer wohl noch durch due Tür des Wohnwagenklos passe.
    Und dann noch meine ganzen anderen Problemzonen, zum Beispiel dass ich gerade Hausfrau bin oder dass meine Kinder nicht bereits mit 4 schreiben konnten und mit eineinhalb trocken waren. Oder die Problemzone Haushalt, der bei mir leider auch alles andere als perfekt ist.
    Aber Hey- dafür bin ich ziemlich oft eine ziemlich entspannte Mama. Auch nicht schlecht, oder?

    • Entspannt sein ist super. Dass erst langsam immer mehr Frauen in 42 abgebildet werden (was übrigens die Durchschnittgröße der deutschen Frau ist) halte ich auch für eine ziemliche Problemzone. Lieben Gruß, Corinne

  19. Anna S. sagt

    Ich hab das Gefühl, ich könnte dieses Buch lieben! Da hüpf ich doch mal in den Lostopf…

  20. Pingback: Corinne Luca - Am liebsten sind mir die Problemzonen, die ich noch gar nicht kenne - LexasLeben

  21. Julia sagt

    Meine Problemzonen werden seit ich 30 bin immer weniger! Ich wiege einerseits so viel wie nie, aber ich sehe viel mehr vom Spektrum was mich ausmacht. Herz, Humor und Hirn macht einen aus, keine Thighgap oder Dellen irgendwo. Als ich jünger war war das ganz anders, da habe ich mich teilweise auf meine Figur reduziert, schade, aber ich habe daraus gelernt.

    • Herz, Humor und Hirn – die drei „H“, da gehe ich voll mit. Und ja, schade, dass man immer eine Weile braucht. Lieben Gruß, Corinne

  22. Liebe Anna,

    meine Problemzonen nehmen unter Stress und schlechter Laune exponenziell zu. Wenn es mir gut geht und ich ausreichend Zeit für mich habe und mich gut um mich kümmere, dann bin ich mit mir und meinem Körper im Reinen. Wenn ich jedoch unter Zeitdruck viel arbeiten muss, schlecht esse und nicht auf mich höre, dann führt das schnell dazu, dass ich an mich selbst herum kritisiere und mich nicht wohl fühle in meiner Haut.
    Ich würde mich sehr über das Buch freuen!

    Herzliche Grüße
    Anna

  23. Veronika sagt

    Ich weiß gar nicht so recht, was jetzt mit Problemzonen gemeint ist – also ob wir so antworten sollen, wie Problemzonen gemeinhin verstanden werden oder so wie das Buch (glaube ich) argumentiert? Ich würde mich jedenfalls über das Buch sehr freuen. Trotzdem noch ein Satz über „Problemzonen“: ich LIEBE meinen (teilweise) grauen Haare. Ich bin fast 30 und meine grauen Haare sind sichtbares Symbol dafür wie ich mit (bisher) jedem Jahr schlauer, (finanziell) unabhängiger, selbstsicherer und gelassener werde und mich mit weniger Scheiß abgeben muss. Eine Warnfarbe auch, wie bei einer Wespe (frei nach Gloria Steinem). Allerdings würde ich momentan meine Haare auch gerne mal wieder ein bisschen dunkler tragen und damit würde ich sie ja überfärben. Das ist meine Problemzone… Wenn man es so will… 🙂

  24. Magdalena sagt

    Ich bin gelassener geworden durch mein Alter und seit ich Yoga mache bin ich weniger kritisch mit mir – innerlich und äußerlich.

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