Alle Artikel in: berlinmittekids

Schwesternliebe, Geschwisterliebe, Geschwisterbeziehung, Altersabstand, Altersunterschied, Leben mit Kindern, Alltag, Familienalltag

die große und die kleine ::: über schwesternliebe und großen altersabstand

Ich bin eine große Schwester. Mein Bruder ist knapp drei Jahre jünger als ich, was ja ein ziemlich gängiger Altersabstand ist. Von meiner Schwester trennen mich aber tatsächlich neun Jahre, und unsere ganze Kindheit war geprägt von diesem großen Altersabstand zwischen uns, den „Großen“ und ihr, der „Kleinen“, auch wenn das der Geschwisterliebe im Allgemeinen und der Schwesternliebe im Besonderen keinen Abbruch getan hat. Aber so verrückt es klingt, die Unterteilung aus der Kindheit wirkt in manchen Bereichen bis heute nach. Meine Mädchen haben nicht ganz so einen großen Altersabstand wie meine Schwester und ich, aber es sind immerhin auch über 6 Jahre, und mir kommt es so vor, als sei das gerade im Moment – wahnsinnig viel. Ich denke oft über die Schwesternbeziehung, die Schwesternliebe zwischen diesen beiden nach, weil sie so, SO verschieden sind und die Verschiedenartigkeit als trennendes Element auf den großen Altersunterschied noch obendrauf kommt. Was haben sie gemeinsam? Worin sind sie sich ähnlich? Und wie ist eigentlich die Perspektive der Großen auf die kleine Schwester? Und wie sieht die Kleine die Große? Die …

Mehr Mut zum Ich, Teenager, Teenie Tochter, Mama, Brief an meine Tochter, Collage, starke Töchter, starke Mütter

meine kleine große teenie-tochter ::: mehr mut zum ich

Im Sommer gab es hier mehrere Artikel zu Teenagerthemen, die im Zusammenhang mit der Aktion Mehr Mut zum Ich von Rossmann und Dove entstanden sind. Mehr Mut zum Ich, eine Aktion, die ich schon seit 2013 unterstütze, hat sich schon seit Jahren der Stärkung von Teenager-Töchtern und ihren Müttern verschrieben, und auch in diesem Jahr wurden im Aktionszeitraum vom 22. August bis 11. September 2016 wieder für jedes bei Rossmann gekaufte Dove Produkt 10 Cent an das Deutsche Kinderhilfswerk gespendet. Sagenhafte 200.000€ sind in diesem Jahr durch Mehr Mut zum Ich gesammelt worden, die jetzt ausgewählten Förderprojekten zugute kommen. (Welche Projekte das sein können, könnt ihr hier auf der Seite vom Deutschen Kinderhilfswerk sehen. ) Durch die Projekte werden Mädchen dabei unterstützt, ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln, während Mütter sin ihrer Vorbildfunktion gestärkt werden. Wie wichtig es gerade in den anfechtungsreichen Zeiten der Töchterpubertät ist, den Draht zu behalten, Gemeinsamkeiten zu unterstreichen und Dinge zusammen zu unternehmen, stelle ich selbst immer wieder fest. Deshalb werfe ich heute mal einen Blick zurück auf die frühen, innigen Jahre mit meinem großen …

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mama, ich hab‘ bauchweh! ::: verlustängste bei kindern – symptome und tipps

Als meine Mutter starb, bombardierte mein damals achtjähriges Herzensmädchen mich damit: Verlustängste. Sie geriet regelrecht in Panik, wenn wir das Haus ohne sie verließen, konnte bei niemandem mehr übernachten und wollte am absoluten Tiefpunkt nicht mal mehr im Auto warten, wenn ich auf der Tankstelle zum Bezahlen ging. Es war herzzerreißend! Und anstrengend. Verlustängste bei Kindern sind aber längst nicht immer so eindeutig identifizierbar und längst nicht jedes Kind kann sich so ausdrücken, wie mein Herzensmädchen damals, die mir unter Tränen sagte: "Ich hab Angst, dass ihr auch sterbt, Mama! Wenn du ins Flugzeug steigst habe ich Angst, dass du abstürzt und wenn du mit dem Auto fährst, hab ich Angst, dass du einen Unfall hast!" Sie konnte schon immer gut ihre Gefühle in Worte fassen, aber Kinder sind verschieden. Und auch Verlustängste bei Kindern drücken sich unterschiedlich aus. Da ist es je nach Kind und Situation gar nicht so leicht, zu erkennen, womit man es zu tun hat. Symptome: Bauchweh, Tränen, Klammeräffchen Das Goldkind hat Bauchweh. Heute ist der dritte Tag in Folge, an dem ich …

Werden und wachsen, leben mit Kindern, Alltag, Entwicklung, Entwicklungsschub, leben mit Teenagern, Familie, lernen, Phase, Entwicklungsphase

abschied von den sommerferien ::: vom werden und wachsen

Die Sommerferien sind vorbei. Nur noch das Wochenende liegt zwischen uns und dem Beginn des neuen Schuljahres. Und wie immer nach den Sommerferien kann ich es sehen: die Kinder sind gewachsen. Es ist nicht nur, dass die Schuhe aus dem Frühjahr jetzt drücken und neue her müssen, es ist nicht nur, dass die Arme und Beine scheinbar zu lang aus den Ärmeln der Hosen und Shirts herausragen. Nein, es ist der Blick, mit dem sie in die Welt schauen. Es ist das, was sie in den letzten sechs freien Wochen für sich entdeckt und erobert haben. Es ist, dass sie wieder ein Stückchen mehr geworden sind. Und darüber möchte ich heute schreiben – von ihrem werden und wachsen. Gestern beim Abendessen sprachen wir darüber, dass die Ferien sich dem Ende neigen und die Schule beginnt. Der Bub ist aufgeregt und vorfreudig und plapperte über seine Kumpels, auf die er sich freut, über das Fußballtraining, das wieder losgeht und über die neue Klassenlehrerin, die er noch nicht kennt. Er sagt, es wird Zeit, dass er wieder „richtig …

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alles nur eine phase? ::: über das vertrauen ins eigene kind

Im Zusammenleben mit Kindern ist  das oft DER tröstende Satz: "Es ist alles nur eine Phase!" Aber irgendwann kommt mal der Punkt in jedem Mutterleben, an dem wir genau diesen Glaubenssatz in Frage stellen. Nach meiner persönlichen Erfahrung kommt der Punkt auch mehrfach. Und bei jedem weitern Kind ist es etwas anderes, das den Zweifel an der Wahrheit dieses Satzes hochspült. Am Dramatischsten habe ich das wohl mit dem Lieblingsbub erlebt… Der Lieblingsbub war noch nicht ganz zwei Jahre alt, da schien es, als wäre er plötzlich wie verwandelt. Mein sonniges Baby, das so unkompliziert schlief und wuchs, lachte und krabbelte, stillte und aß, war auf einmal vollkommen verändert. Hatte ich in den letzten zwei Jahren gedacht, ich hätte das jetzt raus mit diesem Muttersein und sein sich mühleloses Einfügen in unsere Familie sei zum Teil auch mein Verdienst, belehrte er mich jetzt eines Besseren.  Er weinte viel. Es schien mir, als würde er jede Gelegenheit ergreifen, nur um zu weinen. Und alles wurde potentiell zum Problem. Saß er auf dem falschen Schoß: jammern und klagen. War …

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10 dinge, die ich tue, um meine teenie-tochter zu unterstützen ::: Mehr Mut zum Ich 2016

Als ich mein Blog vor über vier Jahren begann, waren die Minions noch richtig kleine Kitakinder und das Herzensmädchen war zwar schon einigermaßen groß, aber eben noch weit entfernt vom heutigen Teenie-Status. Mit dem Größerwerden meiner Kinder haben sich hier auch die Themen natürlicher Weise verändert. Statt um die Ängste vor Monstern unterm Bett oder der Frage nach Trennungsangst bei Kindern, geht es mehr um Schulthemen und in den letzten Monaten eben auch immer wieder um die neue Ära, die hier schon seit geraumer Zeit in vollem Gange ist – die Teenagerzeit und die so oft verteufelte, problematisierte Pubertät. Denn mein Herzensmädchen ist mein Herzensteenie geworden. Und als Teenie ist das Leben oft hart. Neulich schrieb ich darüber, warum Teenager besser sind als ihr Ruf und wieso ich oft wie frisch verliebt bin in meine große Tochter, die mitten in einer Metamorphose steckt. Und dann gab es noch den Brief an sie, in dem ich mir laut Gedanken gemacht habe, welche Art Mutter ich für meinen Teenie sein möchte. Viel verändert sich zur Zeit für uns beide, wir geraten …

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welche art mutter will ich sein? ::: brief an meine teenie-tochter

Mein Mädchen, vor kurzem fragte mich jemand ein bisschen mitleidig: "Und? Ist es sehr schlimm? Jetzt, wo ihr einen Teenie im Haus habt? Voll in der Pubertät? Alle Maschinen auf "Stop" und stattdessen volle Hormonladung?" Und dann mit einem Stoßseufzer: "Warum nur sind Teenager so schwierig? Wie ausgewechselt!" Ich mochte diese Art Fragen nicht und winkte ab. Aber es ging mir doch noch im Kopf herum und ich fragte mich, ist das wirklich so "einfach"? Schwarz-weiß? Du der "schwierige Teenie" und ich die gestresste Mama? Bist du wirklich wie ausgewechselt? Gar nicht wie in den letzten Jahren, sondern ein ganz anderer Mensch? Und was, wenn es gar nicht so simpel ist? Wenn nicht nur DU es bist, die sich verändert, sondern auch ich? Mama eines Teenie? Meine Lebenserfahrung lehrt mich, dass die wenigsten Dinge im Leben so einfach sind: schwarz-weiß. Stattdessen gibt es in der Regel doch mindestens eine ziemlich ausführliche Palette an Grautönen. Mitunter kann es sogar richtig bunt werden. Und obwohl ich weiß, was die Hirnforschung über die "Großbaustelle Gehirn" in der Pubertät herausgefunden hat und dass in deinem …

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im garten meiner kinder ::: kleine persönlichkeiten & seelenträume

Als meine beiden älteren Kinder kleiner waren, etwa fünf und neun Jahre alt, hatte ich einen Traum. Im Traum sprach ich mit ihnen, mit meinem großen Mädchen und mit meinem Sohn – das Goldkind war noch ein Baby – und in meinem Traum offenbarten sie mir noch deutlicher als im Wachzustand ihre kleinen Seelen. Ihre Persönlichkeiten. Das, was sie zu den einzigartigen Menschen macht, die sie sind. Und sie nahmen mich mit in ihre Gärten. Als ich aufwachte, war mir sehr schnell klar, dass die Gärten, die ich im Traum mit meinen Kindern besucht hatte, ihre Gärten, jeweils ein Bild für ihre innere Struktur waren. Jeder der beiden Gärten zeigte mir, was ich in meinen Kindern sah und was in diesem Stadium ihrer Persönlichkeitsentwicklung charakteristisch für sie war. Ich war entzückt, weil ich diese Bilder für die Persönlichkeiten meiner Kinder gefunden hatte. Weil sie sie mir im Traum geschenkt hatten. Der, der Struktur und Ordnung liebt (und braucht) Der Lieblingsbub führte mich durch seinen Garten, in dem feine Wege angelegt waren zwischen ordentlichen Beeten. Dort wuchsen Blumen aufgereiht …