Alle Artikel in: berlinmittekids

Verlustängste bei Kindern, Verlustangst, Angst, Tipps, Ratgeber, Angst bei Schulkindern, Schulangst, Trennungsangst, Mamablog, Erziehung, geborgen

mama, ich hab‘ bauchweh! ::: verlustängste bei kindern – symptome und tipps

Als meine Mutter starb, bombardierte mein damals achtjähriges Herzensmädchen mich damit: Verlustängste. Sie geriet regelrecht in Panik, wenn wir das Haus ohne sie verließen, konnte bei niemandem mehr übernachten und wollte am absoluten Tiefpunkt nicht mal mehr im Auto warten, wenn ich auf der Tankstelle zum Bezahlen ging. Es war herzzerreißend! Und anstrengend. Verlustängste bei Kindern sind aber längst nicht immer so eindeutig identifizierbar und längst nicht jedes Kind kann sich so ausdrücken, wie mein Herzensmädchen damals, die mir unter Tränen sagte: "Ich hab Angst, dass ihr auch sterbt, Mama! Wenn du ins Flugzeug steigst habe ich Angst, dass du abstürzt und wenn du mit dem Auto fährst, hab ich Angst, dass du einen Unfall hast!" Sie konnte schon immer gut ihre Gefühle in Worte fassen, aber Kinder sind verschieden. Und auch Verlustängste bei Kindern drücken sich unterschiedlich aus. Da ist es je nach Kind und Situation gar nicht so leicht, zu erkennen, womit man es zu tun hat. Symptome: Bauchweh, Tränen, Klammeräffchen Das Goldkind hat Bauchweh. Heute ist der dritte Tag in Folge, an dem ich …

Werden und wachsen, leben mit Kindern, Alltag, Entwicklung, Entwicklungsschub, leben mit Teenagern, Familie, lernen, Phase, Entwicklungsphase

abschied von den sommerferien ::: vom werden und wachsen

Die Sommerferien sind vorbei. Nur noch das Wochenende liegt zwischen uns und dem Beginn des neuen Schuljahres. Und wie immer nach den Sommerferien kann ich es sehen: die Kinder sind gewachsen. Es ist nicht nur, dass die Schuhe aus dem Frühjahr jetzt drücken und neue her müssen, es ist nicht nur, dass die Arme und Beine scheinbar zu lang aus den Ärmeln der Hosen und Shirts herausragen. Nein, es ist der Blick, mit dem sie in die Welt schauen. Es ist das, was sie in den letzten sechs freien Wochen für sich entdeckt und erobert haben. Es ist, dass sie wieder ein Stückchen mehr geworden sind. Und darüber möchte ich heute schreiben – von ihrem werden und wachsen. Gestern beim Abendessen sprachen wir darüber, dass die Ferien sich dem Ende neigen und die Schule beginnt. Der Bub ist aufgeregt und vorfreudig und plapperte über seine Kumpels, auf die er sich freut, über das Fußballtraining, das wieder losgeht und über die neue Klassenlehrerin, die er noch nicht kennt. Er sagt, es wird Zeit, dass er wieder „richtig …

Lieblingsbub, alles nur eine Phase, Entwicklungsphasen, Erziehung, Entwicklung, Persönlichkeit, Kindlicher Charakter, leben mit Kindern, Tipps

alles nur eine phase? ::: über das vertrauen ins eigene kind

Im Zusammenleben mit Kindern ist  das oft DER tröstende Satz: "Es ist alles nur eine Phase!" Aber irgendwann kommt mal der Punkt in jedem Mutterleben, an dem wir genau diesen Glaubenssatz in Frage stellen. Nach meiner persönlichen Erfahrung kommt der Punkt auch mehrfach. Und bei jedem weitern Kind ist es etwas anderes, das den Zweifel an der Wahrheit dieses Satzes hochspült. Am Dramatischsten habe ich das wohl mit dem Lieblingsbub erlebt… Der Lieblingsbub war noch nicht ganz zwei Jahre alt, da schien es, als wäre er plötzlich wie verwandelt. Mein sonniges Baby, das so unkompliziert schlief und wuchs, lachte und krabbelte, stillte und aß, war auf einmal vollkommen verändert. Hatte ich in den letzten zwei Jahren gedacht, ich hätte das jetzt raus mit diesem Muttersein und sein sich mühleloses Einfügen in unsere Familie sei zum Teil auch mein Verdienst, belehrte er mich jetzt eines Besseren.  Er weinte viel. Es schien mir, als würde er jede Gelegenheit ergreifen, nur um zu weinen. Und alles wurde potentiell zum Problem. Saß er auf dem falschen Schoß: jammern und klagen. War …

Mehr Mut zum Ich, #wirgewinnt, Teenager, Teenie Chronicles, Teenagertochter, Leben mit Kindern, Mutter und Tochter, starke Töchter, starke Mädchen, Mütter stärken, Fotowettbewerb, Rossmann, Dove

10 dinge, die ich tue, um meine teenie-tochter zu unterstützen ::: Mehr Mut zum Ich 2016

Als ich mein Blog vor über vier Jahren begann, waren die Minions noch richtig kleine Kitakinder und das Herzensmädchen war zwar schon einigermaßen groß, aber eben noch weit entfernt vom heutigen Teenie-Status. Mit dem Größerwerden meiner Kinder haben sich hier auch die Themen natürlicher Weise verändert. Statt um die Ängste vor Monstern unterm Bett oder der Frage nach Trennungsangst bei Kindern, geht es mehr um Schulthemen und in den letzten Monaten eben auch immer wieder um die neue Ära, die hier schon seit geraumer Zeit in vollem Gange ist – die Teenagerzeit und die so oft verteufelte, problematisierte Pubertät. Denn mein Herzensmädchen ist mein Herzensteenie geworden. Und als Teenie ist das Leben oft hart. Neulich schrieb ich darüber, warum Teenager besser sind als ihr Ruf und wieso ich oft wie frisch verliebt bin in meine große Tochter, die mitten in einer Metamorphose steckt. Und dann gab es noch den Brief an sie, in dem ich mir laut Gedanken gemacht habe, welche Art Mutter ich für meinen Teenie sein möchte. Viel verändert sich zur Zeit für uns beide, wir geraten …

Mehr Mut zum Ich, Teenie, Mutter Tochter Beziehung, Pubertät, Hormone, Teenager, Leben mit Kindern, Familienalltag, Pubertät, Pubertier

welche art mutter will ich sein? ::: brief an meine teenie-tochter

Mein Mädchen, vor kurzem fragte mich jemand ein bisschen mitleidig: "Und? Ist es sehr schlimm? Jetzt, wo ihr einen Teenie im Haus habt? Voll in der Pubertät? Alle Maschinen auf "Stop" und stattdessen volle Hormonladung?" Und dann mit einem Stoßseufzer: "Warum nur sind Teenager so schwierig? Wie ausgewechselt!" Ich mochte diese Art Fragen nicht und winkte ab. Aber es ging mir doch noch im Kopf herum und ich fragte mich, ist das wirklich so "einfach"? Schwarz-weiß? Du der "schwierige Teenie" und ich die gestresste Mama? Bist du wirklich wie ausgewechselt? Gar nicht wie in den letzten Jahren, sondern ein ganz anderer Mensch? Und was, wenn es gar nicht so simpel ist? Wenn nicht nur DU es bist, die sich verändert, sondern auch ich? Mama eines Teenie? Meine Lebenserfahrung lehrt mich, dass die wenigsten Dinge im Leben so einfach sind: schwarz-weiß. Stattdessen gibt es in der Regel doch mindestens eine ziemlich ausführliche Palette an Grautönen. Mitunter kann es sogar richtig bunt werden. Und obwohl ich weiß, was die Hirnforschung über die "Großbaustelle Gehirn" in der Pubertät herausgefunden hat und dass in deinem …

Kleine Persönlichkeiten, kindliche Entwicklung, Traumdeutung, Leben mit Kindern, Familienalltag, Kinder, Mamasein

im garten meiner kinder ::: kleine persönlichkeiten & seelenträume

Als meine beiden älteren Kinder kleiner waren, etwa fünf und neun Jahre alt, hatte ich einen Traum. Im Traum sprach ich mit ihnen, mit meinem großen Mädchen und mit meinem Sohn – das Goldkind war noch ein Baby – und in meinem Traum offenbarten sie mir noch deutlicher als im Wachzustand ihre kleinen Seelen. Ihre Persönlichkeiten. Das, was sie zu den einzigartigen Menschen macht, die sie sind. Und sie nahmen mich mit in ihre Gärten. Als ich aufwachte, war mir sehr schnell klar, dass die Gärten, die ich im Traum mit meinen Kindern besucht hatte, ihre Gärten, jeweils ein Bild für ihre innere Struktur waren. Jeder der beiden Gärten zeigte mir, was ich in meinen Kindern sah und was in diesem Stadium ihrer Persönlichkeitsentwicklung charakteristisch für sie war. Ich war entzückt, weil ich diese Bilder für die Persönlichkeiten meiner Kinder gefunden hatte. Weil sie sie mir im Traum geschenkt hatten. Der, der Struktur und Ordnung liebt (und braucht) Der Lieblingsbub führte mich durch seinen Garten, in dem feine Wege angelegt waren zwischen ordentlichen Beeten. Dort wuchsen Blumen aufgereiht …

Frisch verliebt in meinen Teenager, Teenagererziehung, Erziehung, 10 Gründe warum es schön ist einen Teenager im Haus zu haben, wie ticken Teenager, Leben mit einem Teenie, Pubertät, Pubertier, Erfahrungen, Hormone, Leben mit Kindern, Leben mit Teenagern

frisch verliebt in meinen teenager ::: the teenie chronicles

Meine Kinder werden in rasendem Tempo größer, so ist jedenfalls mein Gefühl. Und es stimmt, ich werde schnell wehmütig, wenn ich mal wieder feststelle, dass die Kleinste nicht mehr so gut auf meine Schoß passt, dem Bub ein Küsschen von Mama in der Öffentlichkeit peinlich ist und mein Teenager-Mädchen mich schon seit geraumer Zeit überragt. Aber es gibt auch ganz viel, das an großen Kindern einfach toll ist, speziell an meinem Teenager-Mädchen. Und als Gegenentwurf zu dem ganzen Gejammer über unaufgeräumte Buden, irrationales Verhalten und überschäumende Hormone von Teenies, trotz der vielen unlösbaren Fragen darüber, wie Teenager ticken, was Teenager bewegt und wie lange um Himmels Willen diese Teenager-Zeit dauert, habe ich mal eine Positiv-Liste geschrieben: 10 Gründe, warum ich in meinen Teenager wie verrückt liebe. Trotz Chaos, trotz Streit, trotz Gerangel um Bewegungsfreiheit und dem Wunsch nach Abgrenzung. Ja, das haben wir hier alles auch. Aber wir erleben zusammen auch einfach wunderschöne Dinge… 1. Ich bin nicht mehr die Einzige, die Gefühlsschwankungen unterliegt. Und es ist wirklich so, ich v e r s t e h e sie, …

Darss 2015, Sommerurlaub, Ostsee, Familienurlaub, Bilderbuch, Fotoalbum

happy birthday, lieblingsbub ::: 10 dinge die ich an dir liebe

Mein süßer Sohn, heute ist dein Geburtstag, du bist unglaubliche neun Jahre alt geworden und passt kaum noch auf meinen Schoß – auch wenn du dich dort nach wie vor gerne einfindest: "Ich mach mich auch ganz klein, Mama!" Heute morgen habe ich dir erzählt, wie es war, als du vor neun Jahren bei mir ankamst, so wie wir es jedes Jahr zu euren Geburtstagen tun, und zum ersten Mal habe ich in deinem Gesicht neben der Freude über die vertraute Geschichte auch so etwas wie ein leises peinlich berührt Sein über die Intimität meiner Erzählung und die schiere Tatsache, dass du mal ein Baby warst. Es war nur ein Augenblick, aber ich habe es gesehen. Ein bisschen hat mich das amüsiert, ein bisschen hat es mich wehmütig gemacht, weil es dokumentiert, dass du in eine neue Phase deines kleinen Lebens eintrittst, in der du wieder ein Stückchen weiter weg sein wirst von mir. Zumindest in Aspekten. Du bist nicht mehr klein, egal, wie sehr du dich auf meinem Schoß einrollst. Aber du bist auch noch nicht …