Alle Artikel in: leben mit kindern

Digital Parenting: Medienerziehung in der Familie | berlinmittemom.com

Digital Parenting | Meine Kinder sind online

werbung | Digital Parenting? Was ist das nun wieder? Wozu braucht man Digital Parenting? Gibt’s da jetzt ne App, die Erziehungstipps gibt? Nein, natürlich geht es in meinem heutigen Artikel nicht darum, wie man die Kindererziehung jetzt per App vom Handy aus regeln kann – obwohl die Vorstellung durchaus etwas Verlockendes hat. Vielmehr habe ich mich beim Thema Digital Parenting damit befasst, wie wir eigentlich als Eltern gefordert sind, wenn unsere Kinder im Netz unterwegs sind. Wenn sie Google, Youtube, Facebook und Co nutzen und an den Errungenschaften des Internets partizipieren wollen. Und wie wir als Eltern eigentlich richtig damit umgehen, unsere Kinder sinnvoll begleiten und sie zu medienkompetenten Nutzern dieser herrlichen Spielwiese Internet erziehen können. Digital Parenting eben! Meine Kinder gehen alle drei zur Schule. Sie können lesen und schreiben, multiplizieren, Brüche kürzen oder Funktionsgleichungen lösen, sie wissen allerhand über die Evolutionstheorie, die Anziehungskraft der Erde oder den Aufbau einer Zelle. Sie können Texte schreiben, Vorträge halten und Powerpoint, Excel oder Word benutzen. Jeden Tag füllen sie ihre Köpfe mit Wissen und mit Lerntechniken …

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Erinnerungen fürs Leben | Tipps & Ideen für Kindergeburtstage zu Hause

Als ich ein Kind war, waren unsere Kindergeburtstage eins der Highlights im ganzen Jahr. Ich freute mich natürlich ohnehin auf meinen Geburtstag, aber die Ideen für Kindergeburtstage zu Hause, die meine Mutter immer hatte und die sie immer so liebevoll für uns umgesetzt hat, machten das Ganze zu einem einzigartigen Ereignis. Manchmal frage ich mich, wo meine Mutter all die Ideen herhatte, wo sie die Zeit hernahm, all das auszuhecken und umzusetzen – schließlich war all das lange vor den Zeiten von Pinterest & Co und es gab auch kein Internet, wo man sich Inspiration hätte ergooglen können. Es ging aber dabei auch nie um Perfektion. Ob die Einladungen selbstgebastelt waren oder perfekt ausgeschnitten wurden, spielte keine Rolle, ob das Essen zum Motto passte oder ob sie Deko vorbreitet hatte, die dem Ganzen einen makellosen Rahmen gab, war vollkommen egal. Es ging um diesen einen Tag, an dem wir zusammen mit meiner Mama eintauchten in eine Spielwelt, die sie extra für diesen Tag erdacht hatte, nur für uns, für dieses Geburtstagsfest. Und dann nahm sie …

Gewitter im Kopf ::: Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen

WERBUNG | Der Tag beginnt nicht gut für mein großes Mädchen. Ich möchte sie für die Schule wecken und sehe gleich was Sache ist, als ich das Licht in ihrem Zimmer anknipse. Sie hält die Hand vor die Augen, das Licht tut ihr weh und ihr Gesicht ist schmerzverzerrt. Es ist einer dieser Tage, der mit Kopfschmerzen beginnt. Tatsächlich sind Kopfschmerzen in meiner Familie weit verbreitet, schließlich bin auch ich Migränepatientin, ebenso wie meine Mutter es war – und ihre Mutter vor ihr. Mein Herzensmädchen steht also in einer langen Reihe von traditionell kopfschmerzgeplagten Frauen und ist offenbar leider nicht die Ausnahme der Familienregel. Ich würde nicht jeden Kopfschmerz gleich als Migräne bezeichnen, schließlich braucht es für die richtigen Diagnosen auch richtige Ärzte, keine Hobby-Medizinerinnen, aber wenn man von sich selbst bestimmte Symptome wie beispielsweise Licht- und Geräuschempfindlichkeit gut kennt, erkennt man sie auch leichter wieder. Ich erinnere mich gut an meine erste Migräneattacke im Alter von ungefähr fünfzehn Jahren: sie begann mit einer Sehstörung, die ich nicht zuordnen konnte, gefolgt von furchtbaren Kopfschmerzen und …

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Bei euch ist es immer so harmonisch! ::: Streit in der Familie oder ein Ausflug nach Mordor

Gestern Abend flogen die Türen im Hause Berlinmittemom. Und es flogen außerdem noch Schuhe vom Balkon in den Garten. Und Fäuste zwischen den Geschwistern. Hättet ihr nicht gedacht? Ist aber so. Es gibt auch hier Chaos und Streit in der Familie. Natürlich! Es gibt Gebrüll und Tränen und manchmal auch böse Worte. Und soll ich euch was sagen? Das ist ganz normal. Ich schreibe meinen Blog seit über 5 Jahren und ich habe dazu schon sehr unterschiedliches Feedback bekommen, eine „Kritik“ aber wiederholt sich immer: „Bei euch wirkt alles immer so harmonisch! Das kann doch nicht echt sein?!“ Natürlich ist hier mitnichten alles immer harmonisch, aber meistens halte ich es wie meine Freundin Carola von Frische Brise: ich zeige lieber die schönen Seiten und bin außerdem eine lebensverliebte Optimistin, die die Dinge grundsätzlich erst mal positiv sieht. #teamglashalbvoll und so. Aber vielleicht ist das gar nicht immer gut? Vielleicht ist es wichtig, auch von unserem Stress und dem regelmäßigen Streit in der Familie hier zu schreiben? Wieder öfter den Blick auch mal auf die anstrengenden, …

Kinderwitze through the years | berlinmittemom.com

hilfe, die kinderwitze sind da! ::: wie fritzchen mein eltern-zen zerstört

Kinder lieben Witze. Lange, kurze, doofe, alberne, Witze über Tiere, Witze über Omas und Opas, Witze voll mit Pipikackearsch, Kinderwitze und Antiwitze. Und für uns Eltern bedeutet das – Geduld. Unendliche Geduld. Denn wer Kinder hat, die sprechen können, Kinder die gar zur Schule gehen, der weiß: die Witzephase bleibt für immer, wenn sie einmal begonnen hat. Da hilft nichts. Nur atmen. Ich hatte einen Großonkel, der erzählte Witze, dass sich alles vor Lachen an der Erde rollte. Er spielte die Pointen quasi, er hatte eine unvergleichliche Mimik und alleine dafür liebte man seine Witze schon. Als Kind verstand ich längst nicht jeden Clou in seinen Witzen, es waren auch nicht unbedingt für Kinder geeignete Witze, aber dieser Mann war selbst witzig. Das war der größte Spaß an der ganzen Sache. Kinder denken ja auch, dass sie witzig sind. Sobald sie mal begriffen haben, dass es diesen Moment gibt, in dem sie eine Pointe raushauen, in der Regel versehentlich, und alle klopfen sich die Schenkel, denken sie, das sei ganz leicht, das könnten sie jederzeit wiederholen. …

EF Sprachreisen - Fremdsprachen lernen in den Ferien

spanisch lernen aus dem buch? ::: fremdsprachen lernen mit EF sprachreisen

Werbung | Wie lernen wir Sprachen? Was sind die Fähigkeiten, die wir dafür brauchen? Wann ist der beste Zeitpunkt, eine Sprache zu erlernen? Und was ist die richtige Entscheidung für unsere Kinder, wenn es darum geht, sie beim Erlernen einer Fremdsprache zu unterstützen? Heute nehme ich euch mit auf eine Reise nach Südfrankreich, die ich mit sechzehn gemacht habe und stelle euch außerdem EF Sprachreisen vor, ein großes Bildungsunternehmen, dass das sogenannte Erlebnislernen beim Erwerb von Fremdsprachen zum Programm gemacht hat und seit über fünfzig Jahren Bildungs- und Sprachreisen, sowie diverse Austauschprogramme anbietet. EF Sprachreisen greift auf, was beim Sprachenlernen in den Schulen oft zu kurz kommt: die Kombination aus Erleben und Erlernen, wenn es um eine neue Sprache geht. Denn wir wissen alle, wie schwer es ist, den Blick vom Vokabelheft zu heben und diese fremde Sprache wirklich zu sprechen. Eine Reise in das Land, in dem diese Sprache gesprochen wird, verbindet hingegen das theoretische Wissen mit erlebter Sprache vor Ort. Und mit noch so viel mehr! Spanisch lernen aus dem Buch? Mein Herzensmädchen ist …

Flying Girls | berlinmittemom.com

dick oder dünn? ::: body positivity & das gesunde körpergefühl bei kindern

Wenn es um das Körpergefühl bei Kindern geht, fallen mir viele Aspekte ein, über die ich gerne mal schreiben würde. Darüber, wie wir als Elterngeneration ihnen in den frühen Jahren so viel abnehmen und sie ständig davor bewahren wollen, hinzufallen, dass sie sich Dinge nicht (mehr) trauen zum Beispiel. Oder darüber, dass sie bereits als Kitakinder kaum freie Nachmittage haben, in denen nicht irgend ein Programm vorgegeben wird, das sie durchchoreographiert, während sie eigentlich mal Zeit bräuchten, um sich in den Sand zu wühlen, in Pfützen zu hopsen, auf Bäume zu klettern oder über eine Wiese zu rollen. Oder darüber, was es mit dem Körpergefühl der Mädchen macht, wenn sie ständig hören, sie würden "werfen wie ein Mädchen". Aber heute geht es mir um andere Labels. Um das, was in den Köpfen meiner Grundschulkinder vor sich geht, wenn sie von Menschen als "dick" oder "dünn" sprechen. Und über meine Bemühungen, ihnen da einen gesunden Blick beizubringen. Und den natürlich auch vorzuleben. "Mama, wenn ich groß bin, werde ich mal nicht dick. Das weiß ich.", spricht das Goldkind, als es sich am …

ich bin eure glückliche mama ::: über das gefühl vom richtigsein

Letzte Woche fuhr ich mit dem Lieblingsbub im Auto vom Fußballtraining nach Hause, nur wir beide. Wir quatschten so über seinen Tag, er aß seinen Obstsnack und das Radio lief. Irgendwann drehte er lauter, weil er einen Song erkannte: „Ne ganz normale fünfzig Stunden Woche Heim kommen und erst mal für die Kleinen kochen Ist für sie ja kein Problem Weil die Kids für sie an erster Stelle stehen Sie fragt sich wie es gelaufen wär' Ohne Kinder Selber laufen lernen Aber ihr Tag lässt keine Pause zu Sie will träumen, macht die Augen zu (…)“ Beim Refrain sang er laut mit und ich fragte mich gerade, woher er den Song kennt, da sagt er: „Mama, fragen sich alle Mütter, wie es gelaufen wär’, ohne Kinder? Würden sie alle manchmal lieber was anderes machen und doch lieber ohne ihre Kinder sein? Und keine Mütter?“ Und jetzt folgte ein Gespräch zwischen uns, das eigentlich nur ganz kurz dauerte und das mir doch so wichtig war. Denn während ich dem Lied lauschte, ging mir durch den Kopf, …