Alle Artikel mit dem Schlagwort: alltag mit kindern

Morgenroutine mit Kindern, Alltag mit Kindern, Bento Zen, Bentoboxen für Kinder

zenmom vs. morgenmufflon ::: morgenroutine mit kindern bei berlinmittemom

Ich bin ja eine Bento-Irre wie meine treuen Leser*innen sehr wohl wissen. Und immer, wenn ich meine aktuellen Brotdosen für die Kinder morgens bei Instagram oder auch auf meiner Facebookseite poste, fragt mindestens eine von euch, wann ich dafür aufstehen muss oder wieso ich nicht morgens komplett durchdrehe, wenn ich im Frühstückschaos auch noch Obst auf lustige Spießchen stecke und Brote in Häschenform aussteche. Da dachte ich mir, ich beschreibe euch mal einen typischen Start in den Tag im Hause Berlinmittemom. Morgenroutine mit Kindern heißt nämlich für die vielen Seelen in meiner Brust auch immer: die Balance halten zwischen cooler Zenmom und ausgeflippt keifendem Fischweib. Ihr kennt das. (Ihr kennt das doch, oder?!) It’s all about Bento-Zen! Bento-Zen ist meine Erfindung für das Morgenmufflon in mir, um mich nicht vor sieben schon aufzuregen. Denn hier wohnen ja nun mal diese drei wunderbar wilden Kinder, die auch morgens schon quirlig und sehr präsent sind – für ein Morgenmufflon wie mich quasi täglich eine Herausforderung. Ich möchte nämlich morgens nicht sprechen, keine Bibi&Tina-CDs hören, keine selbstgemalten Bilder …

Tischmanieren bei Kindern, Kindererziehung, Ellenbogen vom Tisch

ellenbogen vom tisch? ::: tischmanieren bei kindern im alltagscheck

Neulich schrieb ich über’s Essen und die Erwartungen an das Essverhalten von Kindern. Nicht nur wurde der Artikel wahnsinnig oft geteilt, viel kommentiert und der Link durch die Gegend getweetet, es haben auch andere Mama Blogs die Thematik aufgegriffen und über ihre Familien-Essgewohnheiten geschrieben. Quasi als Nebenprodukt ist jetzt eine Blogparade zum Thema Tischmanieren bei Kindern entstanden, die von meinen lieben Bloggerfreundinenn Mia von Mama Mia und Béa von der Tollabox angestoßen wurde. Da kann ich natürlich nicht meine Klappe zu halten, wa. Also geht’s hier heute um die Frage: brauchen Kinder die aktive Erziehung zu konventionellen Tischmanieren? Oder sind Tischmanieren bei Kindern nicht so wichtig? Sind wir froh, wenn sie überhaupt was essen und nehmen dafür in Kauf, dass sie die Ellenbogen auf dem Tisch haben und mit vollem Mund sprechen? Was ist uns wichtig, wenn wir mit unseren Kindern am Tisch sitzen und eine Mahlzeit einnehmen? Vorbild sein oder Parolen ausgeben? Natürlich kann ich wie immer nur von unseren persönlichen Erfahrungen berichten und was Tischmanieren bei Kindern und Tischsitten im Allgemeinen angeht, gilt …

Mama Alltag, Berlinmittekids, Alltagssituationen mit Kindern, Mutterliebe, regretting motherhood, #diegutemutter

du weißt, dass du mama bist, wenn… ::: 10 typische situationen im mama alltag

Kaum sind wir aus den Osterferien zurück, findet der Alltag wieder volle Pulle statt – und damit meine ich MEINEN Alltag, also den Mama-Alltag. Was das bedeutet, wissen die Eltern unter uns nur zu gut. Ich hab‘ da mal was zusammengestellt, mal schauen, ob ihr euch wieder erkennt… Wir wissen, dass wir Mamas sind, weil… 1. … es uns nicht zu Tode erschreckt, wenn die Tür zum Badezimmer quasi auffliegt, während wir gerade auf dem Klo sitzen. Vor den Kindern hätte mich persönlich das wahrscheinlich an den Rande des Herzinfarktes gebracht, heutzutage zucke ich nicht mit der Wimper. Eine einfache Regel im Leben mit Kindern: Türen, die nicht abgeschlossen sind, werden geöffnet. Aber mit Schmackes! Und zwar genau dann, wenn Mama nicht damit rechnet. Der Thrill-Faktor im Mama-Alltag! 2. … wir uns morgens nicht wundern, dass mehr Menschen mit uns in einem Bett liegen, als nur der eine, mit dem wir abends wissentlich hineingestiegen sind. Wir merken jedenfalls in der Regel nicht, wenn ein Kind sich nachts bei uns einschleicht, sofern es nicht gerade laut wegen irgend …

Essverhalten von Kindern, fünf No Gos, fünf goldene Regeln, Umgang mit Essgewohnheiten

ich esse meine suppe nicht! ::: warum ich meine kinder nicht zum essen zwinge

Wenn meine Kinder mit anderen Erwachsenen am Tisch sitzen oder wir im Restaurant essen, kommt es regelmäßig vor, dass ihr Essverhalten kommentiert wird: von „Ach komm, den letzten Haps schaffst du auch noch!“ über: „Wenn du groß und stark werden willst, musst du aber noch ein bisschen mehr essen!“ bis hin zu: „Das ist doch soooo lecker, wieso isst du das denn nicht?“ – dem Einfallsreichtum der sich einmischenden Erwachsenen ist offenbar keine Grenze gesetzt. Ich muss dazu sagen, dass meine Kinder ganz normal essen – wie Kinder eben essen (und ich rede nicht über Tischmanieren). Manche Dinge mögen sie, manche nicht. Sie bevorzugen kleine Portionen und schrecken je nach Phase davor zurück, Neues zu probieren. Ihre Vorlieben sind genauso undurchschaubar wie ihre Abneigungen. Und sie legen großen Wert auf Selbstbestimmung beim Essen. Wieso auch nicht? Das Essverhalten von Kindern ist etwas, das nicht nur Eltern quasi von Geburt ihrer Kinder an zu bewegen scheint, denn bei allen Entscheidungen über die Ernährungsweise der Kinder sind wir Eltern plötzlich unerklärlicher Weise von Expert*innen umgeben, die nicht …

Sprich mit deinem Vater, Legoland, Indoorspielplatz, Lärmhölle

sprich mit deinem vater! ::: wenn mama sich vor’m legoland drückt

Das Legoland macht mich fertig. Das Legoland ist meine Nemesis. Ich hasse es aus tiefster Seele und kenne in Berlin fast keinen abscheulicheren Ort, außer vielleicht dem U-Bahnhof Alexanderplatz an einem späten Freitagabend. Denn in Wirklichkeit ist das Legoland kein „DiscoveryPark“ oder ein Paradies für Neugierige und Entdecker*innen, nein, es ist eine verkleidete Elternhölle vollgestopft mit hysterischen Kindern und mit einem Lärmpegel wie auf ner Baustelle. Das Legoland disst mich! Aber mal im Ernst: es gibt solche Orte in den Köpfen meiner Kinder, da fangen ihre Seelen an zu jubilieren und sie können nicht genug davon kriegen – das Legoland ist nur eins davon. Da wären noch diverse Indoor-Spielplätze, überfüllte Hallenbäder, die eingezäunten Rutschen in diversen Schnellrestaurants, auf denen wir noch nie, nie, nie waren (aus Gründen!) und über die meine Kinder ständig fantasieren, es seien sicherlich die besten Rutschen ever. Ever. Ever. Seufz. Es gibt einfach Dinge, für die bin ich nicht zuständig. Legoland ist so’n Ding. Ich will ja gerne meinen Kindern ihre Herzenswünsche erfüllen und überwinde meine Höhenangst, um mit ihnen in …

Milchzähne, Zahnhygiene mit Kindern, Milchgebiss

milchzähne, karies und zahnputzterror ::: 5 tipps rund ums zähneputzen

Wir kennen das alle: die abendliche Routine mit unseren Kindern bestehend aus Umziehen, Waschen, Abendbrot, egal in welcher Reihenfolge, gerät gerne genau in dem Augenblick ins Trudeln, wenn es ans Zähneputzen geht. Die Berlinmittekids jedenfalls führen sich bisweilen auf, als wären sie genau dann auf Knopfdruck einfach wahnsinnig geworden und lassen sich die schärfsten Tricks einfallen, um mich zu überzeugen, sie hätten längst Zähne geputzt. Die Energie, die sie dafür aufbringen ist erstaunlich. Ich frage mich immer, wann sie begreifen, dass sie mit drei Minuten Zähneputzen längst schon durch wären, während sie sich stattdessen mit Zahnbürste-anfeuchten, Zahnpasta auf die Zähne schmieren (falls ich angehaucht werden will zum Beweis) und Wasser laufen lassen viel länger aufhalten. Nur um danach von mir entlarvt zu werden und doch Zähne putzen zu müssen. Aber sei’s drum. Dass Kinder nicht begreifen, wie wichtig es ist, ihre Zähne zu pflegen, auch wenn es „nur“ die Milchzähne sind, ist keine Überraschung. Sie verstehen ja auch nicht wirklich, warum sie sich die Hände vor dem Essen waschen sollen. Oder warum ein Flutschfinger zum …

Mädchenzimmer, Kinderzimmer, Einrichtung, gestalten

meerjungfrauen, feenhüte und federn ::: einblicke ins mädchenzimmer

Als ich neulich einen Frühlingsausblick aus Goldkinds Mädchenzimmer auf Instagram postete, war das Echo dort und auch auf meiner Facebookseite eindeutig: so ein schönes Zimmer, zeig uns mehr davon! Das will ich gerne tun – auch wenn ich selbstverständlich die kramigen Playmobilecken und den Haufen mit Plüschtieren in der Ecke nicht zeigen werde. Wie die Chaosstrecken in Kinderzimmern aussehen, wissen wir Eltern doch alle, oder? Wobei das fast schon wieder einen eigenen Blogpost wert wäre… Aber heute zeige ich euch mein momentanes Lieblingszimmer unter den Zimmern meiner Kinder: das pinke Mädchenzimmer vom Goldkind. Während nämlich mein Herzensmädchen mich erstens in ihrem Zimmer noch nie machen ließ, wie ich wollte und im Moment gerne umgestalten will, selber aber noch nicht weiß wie, teilen mein kleinstes Kind und ich eine ungebrochene Liebe zu Pink und haben es gerne freundlich und hübsch. Was das Zimmer noch zu meinem Lieblingszimmer macht? Es hat am meisten Sonne und wird von dem Kind bewohnt, das sich momentan noch am friedlichsten auf Einrichtungs- und Gestaltungsideen einlässt. Ich genieße also „unser“ Mädchenzimmer, so …

Medienkompetenz von Kindern fördern, raus aus dem digitalen Rapunzelturm, zehn einfache Regeln zum Umgang mit digitalen Medien

raus aus dem rapunzelturm, ran an die smartphones ::: medienkompetenz mit kindern

Heute geht es um die Medienkompetenz unserer Kinder und was wir dafür tun können. Ich schrieb ja schon einmal darüber, wie ich mich um einen vernünftigen Umgang mit Medien im Leben meiner Kinder bemühe. Heute gehe ich noch einen Schritt weiter. Dieser Tage sprang mich ein Artikel in der Huffington Post an, in dem jegliche mobilen Endgeräte für alle Kinder unter 12 Jahren verteufelt werden, ja, wo die Verfasserin sogar so weit geht, ein gesetzliches Verbot von Handys, Tablets und mobilen Spielkonsolen zu fordern. Am liebsten würde sie auch stationäre Geräte wie Fernseher und Computer grundsätzlich für Kinder unzugänglich machen. Sie führt auch jede Menge Argumente auf, zitiert Studien über Fettleibigkeit bei Kindern und macht sich um deren Gehirnentwicklung Sorgen. Sie stellt den Gebrauch jeglicher digitaler Medien durch Kinder und Jugendliche grundsätzlich in den Zusammenhang mit deren Verderben: bestimmte Gehirnregionen werden sich nie entwickeln, sie werden adipös und abgestumpft, sie werden unfähig sein, echte soziale Kontakte aufzubauen und zu pflegen, sie werden an ADHS und Diabetes erkranken und irgendwann werden sie Call of Duty spielen …