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in der kammer des schreckens

Es war mal wieder soweit: das Zimmer meiner Großen, das zugleich das unordentlichste Zimmer im Haus ist, musste ausgemistet werden. Und um den ganz großen Diskussionen darüber zu entgehen, was aus welchen Gründen aussortiert oder weggeworfen wird, habe ich den ersten Schwung in Abwesenheit der Zimmer-Bewohnerin heute morgen alleine erledigt. Und ich hab’s geschafft: ein Müllsack voller Plunder ist weg, eine Kiste voller potentiellem Flohmarktkram ist gepackt. Es ist unfassbar, was eine 9jährige alles an Zeugs anhäufen kann! Ich weiß nicht, ob das einfach alterstypisch ist oder ob meine Tochter tatsächlich ein speziell chaotisches Kind mit Messie-Neigung ist, aber der Hang, alles zu behalten, nichts jemals wegzuwerfen oder wenigstens darüber nachzudenken, dass man es weggeben könnte, macht mich irre! Ich bin wahrlich keine übermäßig ordentliche Person, und ich habe sehr großes Verständnis dafür, dass man seine Chaosecken haben muss, schon allein aus Gründen der Kreativität. Aber das, was sich in den Schubladen meiner Tochter immer wieder sammelt ist einfach… unfassbar. Es ist eine Art URSUPPE aus Puppenkleidung, Playmobil-Teilen, schrecklichen Miniaturfetzchen von Polly Pocket-Zubehör (verflucht seist …