Alle Artikel mit dem Schlagwort: bloggerie

Mama Blog, Mama Blogger, momblogger, Selbstverständnis, Blogger, Relevanz, Nische, Genre

ich bin ein mama-blog ::: aufwertung eines genres

Zur Zeit lese ich wieder einiges über den Begriff "Mama-Blog", über die Nische der Mama-Bloggerinnen allgemein und über die Frage, ob das jetzt eigentlich was Gutes ist oder vielleicht eher ein Stigma. Ich dachte eigentlich, darüber sei bereits alles geschrieben worden, aber nach einem kleinen Austausch auf Twitter mit einigen Kolleginnen in den letzten Tagen, muss ich mich doch noch mal aufstellen. Die Frage ist für mich nämlich nicht nur die nach dem Selbstverständnis: definiere ich mich selbst als Mama-Bloggerin oder nicht. Das muss ja jede für sich selbst entscheiden. Die Frage ist für mich vielmehr, wie sortieren wir, die Bloggerinnen mit den Familienthemen, uns selbst ein im Ranking der Blogs. Viel zu oft für meinen Geschmack lese/höre ich von Kolleginnen: "Ich bin doch nicht nur so'n Mutti-Blog! Ich mache doch noch viel mehr!" Oder von Bloggerinnen aus anderen Nischen: "Achchchchch… Du schreibst so'n M a m a – B l o g?! Geht's da nicht immer nur um Kinderkacke?" Oder (für mich die rätselhafteste Variante):"Ich schreibe zwar ausschließlich über Elternthemen und hab das "Mama" sogar …

keine worte mehr ::: über menschen in der 2. reihe und #bloggerfuerfluechtlinge

Manchmal gibt es keine Worte. Manchmal kann ich durch nichts ausdrücken, wie ich mich fühle oder was bestimmte Erlebnisse oder auch nur die Kenntnis von Ereignissen mit mir machen. Obwohl Worte meine Sprache sind, vielleicht mehr als alle anderen Ausdrucksmöglichkeiten, bin ich oft – wort-los. Und mein Blog hier ist der Ort, an dem alle anderen, die hier her kommen, um zu lesen, was ich zu sagen habe, miterleben und nachvollziehen können, wie mir die Worte fehlen. Eben habe ich hier auf dem Sofa gesessen, ganz still, meinen drei Monate alten Neffen auf der Brust, der schlief und den meine Schwester mir kurz anvertraute, um sein Bettchen zu machen. Ich saß hier, vor dem Fenster die dunkle Nacht, in meinen Armen ein winziges, perfektes kleines Menschenkind und spürte, wie diese ungesagten, widerspenstigen Worte in meinem Schädel rumorten, in meinem Herzen hin und her gingen und wie ich wieder, wie schon so oft in den letzten Wochen, nicht wusste, was tun damit. Mein Neffenbaby seufzte im Schlaf, grub sein Köpfchen tiefer in die Kuhle unter meinem …

was wäre wenn… ::: 6 fragen über männer und frauen

Ein Blogstöckchen macht die Runde und diesmal ist es eins, das mich wirklich brennend interessiert, weil es  Fragen aufwirft, die man sich selbst so noch nie beantwortet hat. Die liebste Nic von Luzia Pimpinella fragt sich, was in ihrem Leben anders wäre, wenn sie ein Mann wäre – und reicht die Fragen unter anderem weiter an mich. Hochspannend finde ich das ud mache mich deshalb an den Versuch einiger Antworten. Was wäre wenn…? Was wäre anders in deinem Leben wenn du ein Mann wärst? Eigentlich kann ich diese Frage nur beantworten, wenn ich mir vorstelle, ich sei ein Mann mit dem Bewusstsein dessen, was es heißt, eine Frau zu sein oder genauer: ich zu sein. Denn wäre ich als Mann geboren, wäre ich sicherlich in sehr vielen Dingen schon zu einem viel früheren Zeitpunkt anders geprägt worden und das würde bestimmen, wie ich heute wäre. Das lässt sich allerdings schlecht simulieren, also versuche ich, die Frage mal aus einer Art fantasiertem Rückblick heraus zu beantworten. Was wäre wenn… Wäre ich ein Mann und als Sohn …

12 von 12, 12v12, 12 photos of the day, Flechtfrisur, Berlinmittekid

12 von 12 im dezember

In Berlin weht heute am 12. Dezember und pünktlich für 12 von 12 ein heftiger Wind, der mich aber nicht davon abgehalten hat, unterwegs zu sein und natürlich Fotos zu machen, endlich mal wieder, für die 12 Fotos am 12. eines Monats. Nachdem ich die Aktion die letzten beiden Male verpasst habe, hat mich Alu von Große Köpfe per Tweet heute früh daran erinnert, so dass ich gleich einsteigen konnte. Meine Dankbarkeitsliste geht darum auch gleich damit los. Ich bin heute dankbar für… 1. … die liebe Alu, die für mich mitgedacht und mich an die 12 von 12 erinnert hat. Danke dir für dein Aufmerksamsein und den Erinnerungstweet! Dank dir bin ich heute wieder dabei. 2. … einen Bummelvormittag mit der liebsten Freundin und ihrer lieben Mama. Spontan entschieden uns zu treffen und noch ein paar Weihnachtserledigungen zusammen zu machen, haben wir uns heute früh erst mal zum Kaffee bei mir getroffen und schon mal ein paar Husarenknöpfe genascht. Und dann hatten wir ein paar echt schöne Stunden, obwohl die Mall, in der wir waren, …

12 von 12, Sonnenaufgang in Berlin

12 von 12 im november ::: mit bauchweh, winterlicht und nur elf bildern

Es ist passiert: ich habe im Oktober die 12 von 12 verpasst und bin heute auch nur mit elf Bildern dabei, weil ich ein krankes Kind habe (Endlosschleife) und kaum vor die Tür gekommen bin. Ein paar Bilder konnte ich dennoch machen, ich wollte schließlich die 12 von 12 im November nicht schon wieder verpassen   Dem kranken Kind ist geschuldet, dass ich nur 11 Bilder habe. Ich hoffe, das ist für dieses Mal ok. Vergesst nicht, bei Caro in die Liste zu schauen, wo es sicher noch viele schöne (und komplette) 12-von-12-er Listen gibt.           Anna Luz de León on Google+

getaggt, 10 Blogs, 10 Fragen, 10 Antworten

10 fragen, 10 antworten, 10 blogs ::: noch mehr details über berlinmittemom

Offensichtlich wird gerade fleißig getaggt um mich herum, und nach den 20 facts about me hat mich nun die werte Frau Miez getaggt und 10 Fragen gestellt, die ich nun gerne beantworte. Denn Mama Miez und ihr Blog kann und will ich nicht ignorieren, schließlich freut und ehrt es mich zu hören, dass sie mich zu ihren 10 liebsten Blogs zählt. Danke! Meine 10 Antworten 1. DER oder DAS Blog? DIE oder DAS Nutella? DER oder DAS Laptop? Also dazu hat irgendwie jede*r ne Meinung, oder? Bei mir ist es DAS Blog, DAS Laptop und DIE Nutella. Fragt mich nicht, warum. 2. Welches ist Dein liebstes Fest im Jahreskreis und warum? Oh weh, das ist eine schwere Frage! Denn ich feiere wirklich alle Feste so gerne und liebe es, mich ausführlich darauf vorzubereiten, egal, ob es ums Eierfärben vor Ostern oder das Drapieren von Kürbissen vor Thanksgiving/Erntedank geht. Aber wenn ich mich entscheiden muss, wähle ich Weihnachten, ganz klar. Ich liebe die Vorweihnachtszeit, den Geruch nach Orangen und das Knacken von Nüssen, ich höre mir spätestens ab dem …

open house ::: fragestunde bei berlinmittemom

Ihr Lieben, das ist mein erster echter Brief an euch, meine Leser*innen und Leser, denn ich plane eine Serie darüber, wie ich blogge, schreibe, arbeite, nebenher offline lebe, wie ich mich organisiere (puh!) und wie ich entscheide, was ich verblogge und was nicht. Um wirklich über das zu schreiben, was ihr wissen möchtet, würde ich dazu gerne eure Meinung hören. Von einigen weiß ich per Email, was sie an Berlinmittemom interessiert oder daran, was sozusagen hinter den Kulissen ist, einige fragen ja auch auf Facebook & Co, aber schließlich hat dieses Blog eine Kommentarfunktion, die ich gerne „in action“ sehe, also frage ich euch heute direkt hier – denn für euch schreibe ich ja Berlinmittemom. Was interessiert euch? Was möchtet ihr unbedingt wissen? Gibt es Fragen darüber, wie ich meine Ideen kriege oder wie ich sie dann zu Blogartikeln mache? Wollt ihr wissen, wie ich es schaffe, die Hell’s Kitchen – Fotos zu machen, ohne dass mir die Kamera in den Kochtopf fällt oder das Essen auf dem Teller kalt wird? Wo und wie ich …

12 von 12 im april

Endlich ist wieder der 12. des Monats und es wird Zeit für die 12 von 12, das schöne Fotoprojekt quer über alle Blogs. Ich freue mich immer sehr darauf, so auch heute. Und zum ersten Mal seit Wochen ist kein bisschen Schnee im Spiel! Das bisschen Regen hat uns nicht gestört, es hat so gut nach Frühling gerochen draußen und es war kein bisschen kalt. Endlich nicht mehr kalt. Hier also meine frühlingsfrischen, fröhlichen 12 von 12 für euch: Der Tag beginnt mit trommelndem Regen auf unserem Dach. Zum Glück passt dem Goldkind endlich der von ihrer großen Schwester geerbte Kombi-Regenmantel von Finkid. Damit und mit ihren geliebten Erdbeerstiefeln geht es, dem großen Bruder nach, heute früh durch den Frühlingsregen in die Kita. Anna Luz de León on Google+