Alle Artikel mit dem Schlagwort: Daily Wahnsinn

I did it Liste, To-Do-Liste, Selbstorganisation, Alltag, Mamaalltag, Leben mit Kindern

10 dinge, die ich schon vor dem frühstück mache ::: meine i-did-it-liste

Manchmal wirft das Leben mich mit einem unangekündigten Salto vorwärts in den Tag. Das fängt damit an, dass ich das erste Weckerklingeln um 6:15 nicht höre, das zweite fünf Minuten später mir aber die Haare zu Berge stehen lässt und ich mit einem "Zu spät, zu spät!" meiner inneren Stimme aus dem Bett springe und ins Bad hechte. Selbst der Moment unter der Dusche kann mich an solchen Salto-Tagen nicht aussöhnen, denn in meinem Kopf dreht sich schon all das im Kreis, was auf meiner täglichen  To-Do-Liste steht. Die fängt bei den tausend Kleinigkeiten rund um den Alltag an, geht über die Kinder-Orga, die Logistik der kompletten Familie bis hin zu Deadlines von Auftraggebern, Terminen mit Kunden und unbeantworteten Anfragen und Emails.  Meistens schreibe ich mir alles Sonntagabends auf, was die Woche über so ansteht, inklusive wöchentlicher Essens- und Einkaufsplanung für die Familie, Arzt- und Hobbytermine der Kinder, sowie Sachen außer der Reihe, wie Geburtstage, für die Geschenke besorgt werden müssen. Das ist dann die wöchentliche To-Do-Liste. Dann gibt's da aber noch so längerfristige Geschichten, wie beispielsweise die Tatsache, dass das Herzensmädchen …

Mama Alltag, Alltagssituationen, Muttersein

alle bekloppt! ::: die geschichte von der tasche und dem kind

Heute ist mir etwas Seltsames passiert. Heute war ein Tag, an dem mir lauter schlecht gelaunte, meckerige, verrückte Menschen begegnet sind. Leute haben sich angeschrieen und angerempelt, sich die Parkplätze vor der Nase weggenommen und sich Stinkefinger gezeigt, sind sich mit den Einkaufswagen gegenseitig in die Hacken gefahren und haben sich angepflaumt, statt sich zu entschuldigen. Alle bekloppt! Mich hat es auch erwischt, seit langem mal wieder. Und das ging so… Ich war mit den zwei MInions im Supermarkt und wir schlenderten gerade im Schneckentempo so im Eingangsbereich rum, ich las auf meinem Einkaufszettel und die Kids steuerten aufs Zeitschriftenregel zu, da registrierte ich im Augenwinkel zwei Kinder, die so halb hinter, halb neben mir ebenfalls in dieselbe Richtung strebten. Ich trug eine nicht eben kleine (noch leere) Korbeinkaufstasche über dem Arm, daher war meine Sicht nach schräg hinten ein wenig eingeschränkt. Plötzlich keift mich jemand hinter mir an: "He, Sie! Siiiie! Da geht ein KIND!" Ich drehe mich irritiert um, weil ich mir gar nicht denken kann, wer gemeint sein könnte. Ich bin's, tatsächlich. Hinter mir …

10 Sätze die ich in Dauerschleife sage

wie meine kinder mich irre machen ::: 10 sätze, die ich seit 10 jahren in dauerschleife sage

Eltern, Mitmütter, Verzweifelte! Ich vermute, ich bin nicht alleine mit diesem Phänomen, aber es ist an der Zeit, dass ich darüber schreibe, weil es mich fast täglich trifft. Ich bin eine erwachsene Frau, ich habe Literatur- und Sprachwissenschaften studiert, ausgerechnet! Und doch gehe ich durch meinen Alltag als Mutter dreier Kinder wie ein Sprach-Zombie. Reduziert auf minimalistische Sätze, auf die kein Mensch hört oder auch nur irgendwie reagiert, habe ich mich sprachlich quasi zurückgebildet. Ich kann im Alltag nur noch die aller einfachsten Sätze auswerfen, es reicht maximal für Subjekt-Prädikat-Objekt oder sogar nur für einfache Befehlsformen. Und ich wiederhole diese Sätze wie so 'ne Lobotomierte, wieder und wieder. Und jetzt habe ich Angst. Vielleicht weitet das Phänomen sich aus? Vielleicht verliere ich meine Fähigkeit, mich differenzierter auszudrücken auch in anderen Bereichen? Und irgendwann höre ich mich immer nur noch an wie die berühmte kaputte Schallplatte? Meine Kinder sind 6, 8 und 12 Jahre alt und ich bin gefangen in der Dauerschleife, seit über zehn Jahren. Ich gehe durch mein Haus und mache dieselben Dinge wie immer, jeden Tag: ich arbeite, ich …

Ferienkinder, Daily Wahnsinn, Berlinmittekids

wie ich mal an einer schlimmen krankheit litt und was das mit vivaldi zu tun hat

Es ist der zweite Ferientag. Es ist 20:30 und ich esse zum Abendbrot eine Handvoll Erdnussflips, als Begleitung Ingwertee und Nasenspray. Im Hintergrund läuft eine DVD, Mamma Mia. Die Kinder sitzen in Schlafanzügen auf dem Sofa und singen zusammen die dusseligen Abba-Songs mit. Immerhin. Sie singen. Gemeinsam. Mir ist nur noch nach Schlafen, nachdem ich gefühlt den halben Tag gebrüllt und die Kinder auseinander kommandiert habe. Ich bin nämlich scheiß-erkältet und meine Laune ist entsprechend. Außerdem hatte ich in der ersten Hälfte der Nacht Probleme, durch die Nase zu atmen und in der zweiten Hälfte musste ich um meinen Platz im Bett kämpfen, weil ein kleines Menschlein sich auf, an und unter mich gedrängelt hat. Also hatte ich heute morgen beim Aufstehen zusätzlich zu Kopf-Hals-Nebenhöhlen auch noch Rücken. Und dann, ich muss es mal so auf den Punkt bringen, leide ich zusätzlich und vor allem unter etwas Besonderem. Es muss außergewöhnlich sein, denn es verursacht unglaublich komplexe Symptome: Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Halluzinationen und: totalen Gedächtnisverlust. Denn hier sitze ich, an Tag zwei der aktuellen Ferien und kann nicht fassen, dass ich schon wieder …

Kinderquatsch, Alltag mit Kindern, meine wunderlichen Kinder, Berlinmittekids, Anekdote

dürfen wir lachen, mama? ::: von gestaltwandlern, schnellschnecken & dem rande meiner nerven

Manchmal gibt es in meinem Haus Tiere. Nicht nur die üblichen Spinnen, Fliegen oder Moskitos und auch nicht unsere Meerschweinchen, nein, es sind ganz und gar außergewöhnliche Tiere, die es sonst nirgends gibt. Und so schön es ist, mit außergewöhnlichen Lebewesen unter einem Dach zu weilen – mitunter bringt es mich an PSYCHISCHEN UND EMOTIONALEN GRENZEN! (Ein untrügliches Anzeichen dafür, dass das mal wieder der Fall ist, ist ein akuter CAPSLOCKANFALL…!)  Wie dem auch sei. Ich traf dieser Tage mehrfach die Schnellschnecke im Treppenhaus. Wie es sich für eine Schnecke gehört, kriecht sie zwar an der Erde entlang, aber ich kann berichten, dass sie ihrem Namen alle Ehre macht, denn sie kriecht wie der Blitz. Die Schnellschnecke ist aber weit mehr, als man annehmen könnte, denn sie ist ein Gestaltwandler.  Kriecht sie gerade noch schneckenmäßig durch die Küche, verwandelt sie sich im nächsten Augenblick unter lautem Geröhre in einen feuerroten Drachen namens Jingle Bells, der Glöckchen in den ZöpfenStacheln trägt, wie sein Name ja schon nahelegt. Die Geräusche, die Jingle Bells macht, sind unbeschreiblich. Er ist laut und …

Weihnachtsmojo, Vorweihnachtszeit, Weihnachtswahnsinn, Alltag mit Kindern

mein weihnachtsmojo ist kaputt ::: adventszeit gone wild an tag 13

Weihnachtswahnsinn. Was unterscheidet ihn eigentlich von jeder anderen Art von Alltagswahnsinn, der uns regelmäßig so heimsucht? Ich tippe auf die regelmäßige Anwesenheit von Mehlwolken und Teigresten in meiner Küche, den sich stapelnden Terminen in den Kinderkalendern und meinem eigenen Herumgehusche in Shopping-Malls und in Geschäften, die ich sonst gerne weiträumig umgehe. Vielleicht ist mein Weihnachtsmojo kaputt? Oder vielleicht hat es nur einen schlechten Tag? Ich weiß es nicht, aber heute hatte ich erstmalig eine kurze Panikattacke beim Blick auf den Kalender und mir lief es eiskalt über den Rücken bei der Erkenntis: ich habe keine Zeit mehr! Ich habe noch so viel NICHT ERLEDIGT, das noch getan werden muss und ich muss sofort die Nacht durcharbeiten, damit ich alles schaffe, was auf meinem Zettel steht – und da stehen nur noch die wichtigen Sachen drauf, ehrlich! Mein Weihnachtsmojo wurde zusätzlich heute torpediert durch äußerst, ÄUßERST nervige Kinder. Meine natürlich. Es ist, als wären sie alle von einer großen Welle Sabotagestimmung erfasst und mitgerissen worden und hätten sich unterwegs überlegt, es sei lustig, diese Welle auf mich loszulassen und …

Tomatenquetsche, Quatschmacher, Partners in Crime

die geschichte von der tomatenquetsche ::: wie ich mal nicht mehr mama heißen wollte

Eigentlich sollte hier heute ein anderer Beitrag erscheinen. Einer, in dem es darum geht, wie wir als Eltern noch ein Paar bleiben und ein Sexleben haben können, obwohl wir unser Leben unseren Kindern geweiht haben. Was es für Möglichkeiten gibt, sich Momente, Augenblicke, ganze Phasen zu organisieren, in denen man einfach mal zu zweit ist. Aber dann. Kam dieser Tag. Heute. Und der Beitrag über das Sexleben als Eltern muss einen weiteren Tag warten, denn dieses HEUTE muss ich mir von der Seele schreiben. Ihr kennt das. Mal ehrlich, ihr Eltern alle: ihr wisst, was ich meine, wenn ich sage, die Kinder sind OMNIPRÄSENT und manchmal möchte man sich in eine stille Ecke flüchten und sich die Ohren und die Augen zuhalten. Und den Mund gleich mit, damit nichts Doofes und nachhaltig Böses rauskommt. Heute war so ein Tag. Einer an dem ich bereits um 14:30 nicht mehr ertrug, ständig ange-MAMA-t zu werden. Und er war noch lange nicht zu Ende. Aber von vorn. Sonntag ist eigentlich immer ein Lieblingstag in der Woche. Alle Erledigungen …

Alltag mit Kindern, Minions, Anekdoten, Kindermund

reg dich nich auf, mama! ::: anekdote aus dem alltag mit kindern

Ich habe das Gefühl, es gab hier in letzter Zeit eher ernstere Themen aus meinem persönlichen Alltag mit Kindern. Zeit für ein Anekdötchen der heiteren Art, richtig? Und da vor allem der Vorrat an Unfugsideen der Kleinen, von mir auch liebevoll „meine Minions„ genannt, niemals erschöpft zu sein scheint, kann ich heute  mit einer Geschichte von gestern aufwarten: Alltag mit Kindern as we love it. Wir kommen immer um etwa halb vier nach Hause, falls kein Kind irgend eine Nachmittagsaktivität hat. Gestern wirkten die Kids beim Abholen alle drei sehr erschöpft, so dass der Bub sein Fußballtraining canceln durfte und das Herzensmädchen die Französisch-AG. Stattdessen fuhren wir auf kürzestem Weg nach Hause, aßen Erdbeeren mit Vanilleeis und ruhten uns aus. Auch das ist Alltag mit Kindern: mal aus den Routinen ausbrechen können. Um Kraft zu tanken, brauchen meine vitalen Kinder aber ja nie lange, und so waren die zwei Kleinen bereits nach einer halben Stunde wieder auf dem Weg nach draußen. Innerhalb kürzester Zeit hatten sie sich mit ihren Freund*innen aus der Straße zusammen gefunden und begehrten …