Alle Artikel mit dem Schlagwort: herzensmädchen

Kinderschutzsoftware, Mediennutzung, Medienerziehung mit Kindern, Fernsehen, Bildschirmzeit, Watchever, iPad

tv, spielkonsole & internet ::: über den versuch einer vernünftigen haltung

Kennt ihr das? Es ist Wochenende, die Kinder wachen früh auf und kommen ins Schlafzimmer gepoltert, sie möchten beschäftigt werden, sie möchten ins Bett und kuscheln, sie fangen an zu spielen und zu zanken, und irgendwann kommt die unausweichliche Frage: „Dürfen wir fernsehen?“ Oder wie bei den Berlinmittemomkids: „Dürfen wir was gucken?“ In 2 von 3 Fällen lautet unsere Antwort „nein“, aber natürlich gibt es auch die anderen Fälle, in denen wir nach zu kurzen Nächten einwilligen und dankbar noch eine halbe Stunde weiterschlafen, während Bibi, Heidi & Co den morgendlichen Sitter-Dienst übernehmen. Ich kann nicht behaupten, dass ich nicht jedes Mal hinterher ein schlechtes Gewissen hätte und mich fühle, als hätte ich den Kindern eine Familienportion Fastfood zum Frühstück gestattet. Mit Ketchup galore. Denn seit ich Kinder habe, beschäftigt mich die Frage nach dem „richtigen Umgang“ mit Fernsehen, Computer, Bildschirmmedien allgemein. Schon seit Wochen möchte ich darüber bloggen und habe immer wieder festgestellt, wie komplex das Thema ist und wie schwierig ich es finde, zusammen zu fassen, worum es mir persönlich im Alltag mit …

kinderwunschessen #4 ::: reistässchen made by herzensgirl

Letzte Woche war unglaublich viel los, hier, bei Twitter, aber auch in meinem ganz analogen Leben. Nachdem der Wirbel um das unsägliche Mathe-Shirt mir die bisher höchsten Klickzahlen auf mein Blog beschert und außerdem pünktlich zum Weltfrauentag die wichtige Aktion von Familie 2.0 hier mit angestoßen wurde, tut sich im Hintergrund einiges an interessanten Möglichkeiten für Kooperationen auf, was mich ein bisschen stolz macht und sehr freut. Außerdem kriegt Berlinmittemom ganz bald ein neues, wunderschönes Outfit und ein tolles Logo, ich habe die Arbeit an meinem neuen Projekt wieder aufgenommen (psst, noch ein bisschen geheim!) uuuund werde zum BlogSt-Workshop nach Hamburg fahren. Insgesamt gibt es viel zu tun, viele neue geöffnete Türen, durch die ich gehen möchte und sehr viel Vorfreude! Zu all dem wird es natürlich bald hier mehr News geben. Aber durch all das Neue, Aufregende und außerdem den Familienbesuch am Wochenende, den wir sehr genossen haben, ist mein Küchenpost mit dem Kinderwunschessen für die letzte Woche einfach ausgefallen. Den möchte ich hiermit unbedingt nachholen und euch heute endlich die schon lange angekündigten …

Kinderschutzsoftware, Mediennutzung, Medienerziehung mit Kindern, Fernsehen, Bildschirmzeit, Watchever, iPad

winterferienglück im paralleluniversum ::: robinson club amadé

Liebe Leute, es ist nicht zu ändern: wir sind in den Skiferien und es ist herrlich. Da nämlich Berlin zu den Bundesländern mit einer Luxuswoche Winterferien im Februar gehört, sind wir zum zweiten Mal mit Kindern und Gepäck vollgestopft bis unters Dach nach Österreich zum Skifahren gefahren. Heute scheint erstmalig die Sonne und macht unser Ferienerlebnis perfekt, denn, seid gewarnt, dies ist ein vor Ferienglück triefender Blogbeitrag! Wir sind im Robinson Club Amadé, einem wunderbaren Ort für Skiferien mit Kindern. Und ich sage das aus vollem Herzen, auch wenn oder vielleicht gerade weil ich eine Spätbekehrte in Sachen Cluburlaub bin. Für mich gibt’s eigentlich bezüglich unserer Familienferien keine grausigere Vorstellung, als die eines Clubaufenthaltes, in dem wir daueranimiert werden und permanent zwischen Aquafitness, Clubtanz und Cocktails mit wildfremden Miturlaubern hin und her taumeln. Ich bin definitiv der Typ Ferienhaus oder Ferienwohnung, bloß nicht zu dicht auf anderen Leuten hocken, selber kochen, schlafen und essen wann es mir (ähhm, naja: und den Kindern!) gefällt und mir vor allem selber aussuchen, mit wem ich wie eng meine Ferientage …

10 wumbabare liedverhörer by berlinmittemomkids

Meine Kinder singen ständig. Alle drei. Manchmal macht mich das irre, zum Beispiel morgens, wenn sie eigentlich Zähneputzen-Schuheanziehen-Zahnspangesuchen-Aufhörenzuzanken-sollen. Dann stehen sie aber gerade oft zu dritt am Waschbecken, rempeln sich gegenseitig weg, um den besten Platz beim Ausspucken zu haben und singen dabei permanent. Jeder was anderes. So höre ich manchen Morgen einen atonalen Medley aus „All the leaves are brown“, „Beat It“ und der Titelmelodie von „Bibi und Tina“. Uff. Und natürlich kommen bei den diversen Versuchen auch die lustigsten Ver-sprecher/-hörer und damit individuelle Versionen verschiedener Lieder heraus. Ganz in der Tradition vom  „Weißen Neger Wumbaba“ von Axel Hacke, sammele ich regelmäßig die Hitlisten der Kinder und habe heute mal für euch die Top-Ten unserer weihnachtlichen Liedverhörer zusammengestellt: Anna Luz de León on Google+

the p-word ::: pickel, pein & protest

Es gibt Dinge und Phasen im Leben, für die fühlt man sich nie bereit. Und obwohl man sie, sofern man Kinder hat, mehrfach durchläuft, einmal höchstpersönlich und dann noch mal second-hand mit jedem Kind, macht es die Sache nicht besser. Aber es hilft nichts, den Tatsachen muss man sich stellen. Und in unserem Fall, ist es unsere Pubertät. Also nicht meine. Natürlich nicht. Sondern die, die vor unserer Tür steht, mit den Hufen scharrt und zum Herzensmädchen will. Unüberhörbar. Der am meisten frequentierte Satz vom Herzensmädchen zur Zeit ist: „Oh Mann, Mama…! Ich bin fast zehn!“ Dazu Augenrollen und genervtes Schnauben. Meine Antwort ist dann immer: „Und weiter? Selbst wenn du 13 wärst, würde das nichts ändern, denn…. (hier folgt die Erklärung zum jeweiligen Anlass der Auseinandersetzung, wie beispielsweise meine Absage an ihren Wunsch nach langen, lackierten Fingernägeln oder nach ausgedehnten IPad-Zeiten, nach Rumgehocke im Wohnzimmer bei den genervten Eltern nach 21h unter der Woche, nach im-Park-an-der-Reckstange-mit-dem-Kopf-nach-unten-hängen-obwohl-es-draußen-schon-dunkel-ist usw.) Herzensmädchens Reaktionen auf meine diversen Erklärungen reichen von schulterzuckendem „Pffff….“ und abschätzigen Blicken auf mich, die blöde …

baby, light my fire ::: kerzensaison mit kindern

Nachdem ich den spätsommerlichen September und das wunderbare Herbstlicht bis zur letzten Sekunde gefeiert habe, stelle ich heute verwundert fest, wie gern ich diese neu angekommene Jahreszeit mag: hallo, Winter! Es ist kalt und sonnig, die meisten Bäume in meinem Blickfeld sind so gut wie kahl geworden, es ist ordentlich windig und alle meine Kinder tragen nun Winterjacke, MützeSchalHandschuhe. Denn sind wir mitten drin in der Kerzen-, Laternen, Martinsfeuer-, Halloween-Kürbis-, Kaminfeuer-Saison. Und wir lieben es. Alle. Gestern Abend, als der Mann mit den zwei Großen die Schlittschuh-Saison eröffnet hat und ich mit der lädierten Kleinsten alleine zu Hause blieb, haben wir zwei uns überall Kerzen angemacht, die Kürbisse vor der Tür neu bestückt, Laternen auf der Terrasse angezündet und uns vor dem Kaminfeuer eingekuschelt. So sehr ich den Sommer liebe und mich, wie jedes Jahr im November frage, wie ich das aushalten soll, bis der Frühling und dann, irgendwann in weiter Ferne, der Sommer wieder kommt – ich genieße die Kerzen- und Feuer-Jahreszeit genauso. Meine Kleinen, wie vor ihnen die große Schwester, sind gerade fasziniert …

just an ordinary saturday

Samstagmorgen im Hause Berlinmittemom. Keine stressigen Termine, keine langwierigen Verabredungen, keine Hektik. Ich habe mich schon seit Anfang der Woche darauf gefreut, dass wir mal nichts vorhaben, sondern einfach nur locker ins Wochenende bummeln können. Wir haben (ein bisschen) länger geschlafen, spät gefrühstückt, Einkaufslisten geschrieben, und dann sind der Bub und der Vater der Kinder los gezogen, alles zu erledigen: „Mama, wir kümmern uns um alles. Das ist nämlich eine Jungs-Sache!“ Okay. Herzensmädchen, Goldkind und ich haben gemütlich aufgeräumt, die Mädchen haben ein bisschen gespielt, und ich konnte in aller Ruhe mit meinem Vater telefonieren. Dann kam der Klavierlehrer (den hatte ich Anfang der Woche noch gar nicht auf dem Schirm – noch im Ferienmodus). Und während das Herzensmädchen oben in meinem Arbeitszimmer ihre Klavierstunde hatte, erreichte Goldkinds Freundin Isa das Revier und die zwei verzogen sich in die Kinderetage. Soweit, so gut. Das allerdings ist sicherlich eine Frage der Perspektive, denn kurze Zeit später gellte Geschrei von oben, gefolgt von Goldkinds lautem Protestweinen. Kurzes Getümmel, während dessen ich am Fuße der Treppe stand und …

von gott zusammengebröselt – familienplanung à la lieblingsbub

Heute haben mich meine Kinder mal wieder eiskalt erwischt. Das schaffen sie immer dann besonders gut, wenn sie mit Themen um die Ecke kommen, von denen ich nicht mal geahnt habe, dass sie sie auf dem Radar haben. Auf der Heimfahrt von der Schule/Kita sprachen wir im Auto von allerhand Schulsachen: das große Herzensmädchen (auf dem Beifahrersitz) hatte sich über eine Klassenkameradin geärgert, der Bub wollte mit mir besprechen, ob er seinem Kumpel Valentin morgen zum Geburtstag den StarWars Todesstern von Lego schenken soll oder doch lieber ein Malbuch (dazu muss man einfach gar nix sagen, das ist unfassbar: der To-des-stern! Unter Fünfjährigen! Aber es ist so, sie sind alle infiziert, starwarsverseucht, dabei kennen sie nicht mal die Geschichte. Das nenn ich mal cleveres Merchandising!) und das kleinste Goldmädchen sang munter englisch-deutsch gemischte Liedchen aus dem heutigen Musikunterricht vor sich hin. In eigenen Versionen. Also alles wie immer. Und plötzlich, aus dem Hinterhalt und ohne Vorwarnung kommt der Lieblingsbub: Lieblingsbub: „Mama, weißt du was?“ Ich: „Hmmm?“ Lieblingsbub: „Ich wünsch mir noch ein Baby. Einen Bruder! …