Alle Artikel mit dem Schlagwort: kinder

Darß Museum, mit Kindern auf dem Darß, ZIngst, Experimentarium, Sommerferien, Regentage, Ostsee, Familienferien, Tipps, was tun bei Regen, Schlechtwettertipps, Zingst, Experimentarium, Buchhandlung, Stralsund, Ozeaneum, Meeresmuseum, Kiek In, Goldkind, Berlinmittekids

mit kindern auf dem darß ::: 7 schlechtwetter-tipps gegen budenkoller

"Ihr fahrt in den Sommerferien an die Ostsee? Mit Kindern auf dem Darß? Na, wenn da mal das Wetter mitspielt…!" Diese Unkenrufe kennen wir zur Genüge, schließlich zieht es uns seit Jahren immer wieder hierher, so wunderschön finden wir die Boddenlandschaft, den Darßer Urwald und die wilden Strände von Ahrenshoop oder den Prerower Weststrand. Aber ja, mit dem deutschen Sommer ist es oft ein Glücksspiel, und wenn wir auch in den letzten Jahren immer viel Glück hatten und ja auch bei drei Wochen Ostseeferien ein, zwei Regentage nicht wirklich schlimm sind, wir kennen sie, die zähen langen Regentage mit Kindern auf dem Darß, wenn alle sich langweilen, rummaulen und die Jacken und Jeans gar nicht mehr richtig trocknen wollen. Auch dieses Jahr hatten wir schon unsere Portion Regentage auf dem Darß. Einen Regenguss haben wir sogar im Strandkorb erlebt, denn das Wetter ändert sich hier an der See mitunter blitzschnell. Und wenn es sich erst mal einregnet, ist es gut, wenn man weiß, was man mit Kindern hier tun kann, wenn die täglichen Vergnügungen wie Reiten im Wald und Schwimmen in …

12 von 12 im Februar, Kita, Basteln

europawahl mit kinderaugen ::: einblick in 5 ansichten meiner kinder

Lieblingsbub und Goldkind sind jetzt fünf und sieben Jahre alt. Damit sind sie noch zu klein, um mit ihnen über Politik zu sprechen. Sie wissen auch nicht, was Europa ist: „Ist das eine Stadt, Mama? Oder ein Land? Ist das größer als Berlin? Oder in Berlin drin?“ Das Konzept eines Kontinents ist viel zu abstrakt für ihr Weltverständnis und das Konzept einer politischen Größe Europa erst recht. Ich spreche also mit meinen Kindern nicht über die Europawahl oder darüber, worum es dabei gehen könnte. Dies ist kein Artikel, in dem ich die Europawahl mit Kinderaugen zeige, indem ich mit den beiden Kleinen politische Thesen diskutiert hätte. Aber sie machen sich dennoch Gedanken über die Welt, in der sie leben, immer. Sie formen in ihren Köpfen ein Bild über die Welt, in der sie groß werden. Und sie machen sich eine Vorstellung davon, wer sich darin wie bewegt und lebt. Das Weltbild meiner Kinder ist klein, weil es (im besten Sinne) naiv ist. Einerseits. Andererseits ist es nämlich unglaublich groß, weil es in ihren Köpfen keine Grenzen gibt. Sie wissen …

was ich von meinen kindern lerne, carpe diem regeln

was ich von meinen kindern lerne ::: 5 carpe diem-regeln für jeden tag

Diese Tage sind wundervoll. Endlich ist Sommer in Berlin und die Stadt zeigt sich von ihrer ganz und gar zauberhaften Seite. Und ich folge meinen Kindern durch ihre Sommerfreuden: frozen yogurt essen und dabei ausprobieren, wie groß die Portion sein darf, die man essen kann, ohne dass man Bauchschmerzen bekommt. Auf dem Wasserspielplatz in Klamotten durch die Fontäne rennen und dabei laut kreischen, weil es so großartig kalt ist. Im hellsten Sonnenschein mit beiden Füßen voran auf dem Lieblingsspielplatz aufs Trampolin springen, dass die Zöpfe nur so fliegen. Auf dem Balkon Picknick machen und lauter Sommerköstlichkeiten in sich hinein stopfen, die es nur jetzt so gibt: reife Tomaten, kalte Wassermelone aus dem Kühlschrank, Radieschen, die zwischen den Zähnen knacken, wenn man hineinbeißt und natürlich die süßen Erdbeeren. Abends auf der Wiese liegen und zuhören, wie die Nachbarskinder Klarinette üben und dabei Geschichten erzählen, bis es langsam immer dunkler wird. Bei vielen dieser Dinge bin ich nur die Zuschauerin. Ich bin dabei, ich organisiere alles, ich ermögliche, dass sie passieren. Aber ich hüpfe nicht selbst mit Klamotten in …

Essverhalten von Kindern, fünf No Gos, fünf goldene Regeln, Umgang mit Essgewohnheiten

ich esse meine suppe nicht! ::: warum ich meine kinder nicht zum essen zwinge

Wenn meine Kinder mit anderen Erwachsenen am Tisch sitzen oder wir im Restaurant essen, kommt es regelmäßig vor, dass ihr Essverhalten kommentiert wird: von „Ach komm, den letzten Haps schaffst du auch noch!“ über: „Wenn du groß und stark werden willst, musst du aber noch ein bisschen mehr essen!“ bis hin zu: „Das ist doch soooo lecker, wieso isst du das denn nicht?“ – dem Einfallsreichtum der sich einmischenden Erwachsenen ist offenbar keine Grenze gesetzt. Ich muss dazu sagen, dass meine Kinder ganz normal essen – wie Kinder eben essen (und ich rede nicht über Tischmanieren). Manche Dinge mögen sie, manche nicht. Sie bevorzugen kleine Portionen und schrecken je nach Phase davor zurück, Neues zu probieren. Ihre Vorlieben sind genauso undurchschaubar wie ihre Abneigungen. Und sie legen großen Wert auf Selbstbestimmung beim Essen. Wieso auch nicht? Das Essverhalten von Kindern ist etwas, das nicht nur Eltern quasi von Geburt ihrer Kinder an zu bewegen scheint, denn bei allen Entscheidungen über die Ernährungsweise der Kinder sind wir Eltern plötzlich unerklärlicher Weise von Expert*innen umgeben, die nicht …

loben oder nicht? ::: 4 tipps für den entspannten umgang mit lob & ermutigung

Ich tue das gerne: meine Kinder loben. Ich freue mich einfach, wenn sie Dinge gut machen, manchmal freue ich mich schon, dass sie sie überhaupt tun. Also drücke ich das aus. Aber das Loben ansich ist ja schwer in die Kritik geraten, geradezu in Verruf. Es wird als Maßnahme zum Abrichten der eigenen Kinder klassifiziert und quasi als nicht probates Erziehungsmittel eingeordnet. Ich möchte dem heute mal etwas entgegen setzen und dafür plädieren, das Loben als Ausdruck von Wohlwollen und Ermutigung zu verstehen, nicht als leere Formulierung oder Floskel, die ein Kind abrichten soll. Ich setze mich in Beziehung zu meinem Kind, wenn ich ihm gegenüber gezielt mein Lob, meinen Stolz oder einfach meine Zuneigung  ausdrücke unnd ich möchte mich dabei nicht zensieren. Mein kleinstes Kind zum Beispiel ist zur Zeit nicht gern allein. Nirgends. Das geht damit los, dass sie, selbst wenn sie ein Buch schauen möchte oder in Ruhe etwas malen will, mit all ihren Utensilien hinter mir her zieht. Wenn ich arbeite, liegt sie oft auf dem Boden neben mir und malt …

Medienkompetenz von Kindern fördern, raus aus dem digitalen Rapunzelturm, zehn einfache Regeln zum Umgang mit digitalen Medien

raus aus dem rapunzelturm, ran an die smartphones ::: medienkompetenz mit kindern

Heute geht es um die Medienkompetenz unserer Kinder und was wir dafür tun können. Ich schrieb ja schon einmal darüber, wie ich mich um einen vernünftigen Umgang mit Medien im Leben meiner Kinder bemühe. Heute gehe ich noch einen Schritt weiter. Dieser Tage sprang mich ein Artikel in der Huffington Post an, in dem jegliche mobilen Endgeräte für alle Kinder unter 12 Jahren verteufelt werden, ja, wo die Verfasserin sogar so weit geht, ein gesetzliches Verbot von Handys, Tablets und mobilen Spielkonsolen zu fordern. Am liebsten würde sie auch stationäre Geräte wie Fernseher und Computer grundsätzlich für Kinder unzugänglich machen. Sie führt auch jede Menge Argumente auf, zitiert Studien über Fettleibigkeit bei Kindern und macht sich um deren Gehirnentwicklung Sorgen. Sie stellt den Gebrauch jeglicher digitaler Medien durch Kinder und Jugendliche grundsätzlich in den Zusammenhang mit deren Verderben: bestimmte Gehirnregionen werden sich nie entwickeln, sie werden adipös und abgestumpft, sie werden unfähig sein, echte soziale Kontakte aufzubauen und zu pflegen, sie werden an ADHS und Diabetes erkranken und irgendwann werden sie Call of Duty spielen …

Michael Jackson im Schlafanzug, wenn ich tot bin

michael jackson im schlafanzug ::: als das goldkind mal nackig gehen wollte

Gestern Nachmittag machten mich meine Kinder mal wieder wahnsinnig. Im Trio. Wo der eine an einer plötzlichen Lähmung leidet und nicht mehr in der Lage ist, sich die Stiefel selbst auszuziehen, muss der andere urplötzlich bis morgen einen superwichtigen Aufsatz fertig schreiben (wo war der wohl seit drei Tagen, der superwichtige Aufsatz, hmm?) und der dritte liegt heulend an der Erde, weil ihm eingefallen ist, dass er sich nicht von seiner Lieblingslehrerin verabschiedet hat und er folgerichtig von mir fordert, alle wieder anzuziehen und zurück zur Schule zu fahren, um das nach zu holen. So ein Tag war das nämlich. Der Wahnsinn der Berlinmittekids hat allzu oft Methode, und gerade heute haben sie mir bewiesen, dass sie tatsächlich von einem Blute sind, auch in diesen Dingen: wenn’s nämlich darum geht, mich auf die Palme zu bringen, an der Rand der Verzweiflung, händeringend und haareraufend und kurz vorm Überschnappen – da ziehen meine Drei an einem Strang. Kannste glauben. Weil ich dazu lerne und einen einigermaßen ausgeprägten Überlebenswillen habe, habe ich mich auch heute entschieden, die …

Ermahnungen für meine Kinder, pädagogische Evergreens, Entspannungstipps für Mütter, Kopfschmerzen, Migräne, Mama leben, Mamaalltag, Leben mit Kindern

pädagogische evergreens & fails ::: die 10 schlimmsten ermahnungen

„Mach dein Bett, bevor du gehst.“ „Kau nicht auf deinen Haaren, du bist doch kein Nagetier.“ „Danke zu sagen tut dir nicht weh, auch wenn es erst sieben Uhr morgens ist.“ Die täglichen Ansagen und Ermahnungen für meine Kinder sind schier unerschöpflich. Und alle Eltern kennen sie: die Dinge, die man immer und immer wieder sagt und die dennoch scheinbar nie zur elterlichen Zufriedenheit erfüllt werden. Weshalb man sie ständig wieder aufbringt. Was mir dabei regelmäßig gruselig durch den Kopf schießt (abgesehen davon, dass ich mich selbst im Mecker-Mutti-Modus nicht sonderlich leiden kann), ist aber die glasklare Erkenntnis: „Ich klinge wie meine Mutter!“ Da ich hoffe, dass ich damit nicht alleine bin sondern noch mehr Mamas und Papas unter euch sind, die in diesen Aspekten wie Wiedergeburten ihrer eigenen Erziehungsberechtigten klingen, habe ich heute mal die Hitliste meiner schlimmsten Kinder-Ermahnungen zusammen gestellt, die wie ein Echo aus meiner eigenen Kindheit klingen. 1. „Zieh dir die Schuhe vor der Tür aus, du warst gerade im Sand/es hat geregnet/die stehen vor Dreck.“ Gerne kombiniert mit „Ich bin …