Alle Artikel mit dem Schlagwort: lieblingsbub

10 things i love about you ::: geburtstagsliste für den lieblingsbub

Mein Tag war lang, voller Besuch, Geschenke und Kuchen. Und: voll mit Fußball! Denn heute war der Geburtstag meines Lieblingsbubs, meines kleinen großen Männleins, der heute sechs Jahre alt geworden ist und schier geplatzt ist vor Stolz. Außerdem ist er in der intensivsten Fußballphase, die Jungs in dem Alter so haben können. Seine Welt ist rot-weiß, er ist der glühendste  Manuel-Neuer-Verehrer und seine größtes Glück heute waren wohl die neongelben Töppen, die der Patenonkel ihm mitgebracht hat. Aber darüber blogge ich später, vielleicht nächste Woche. Denn mein größtes Glück heute war er: dieser kleine übersprudelnde Kerl, der seit Tagen rückwärts zählt bis heute, bis zu seinem Geburtstag. Und deshalb kommen hier meine zehn Lieblingssachen an und über meinen kleinen großen Sohn – 10 things I love about you, my baby boy. 1. Ich liebe es, wie du im Schlaf aussiehst. Wenn ich nachts an dein Bett komme und dich zudecke, machst du immer diese Schnute und schnarchst ganz leise. Das machst du, seit du auf der Welt bist und jede Nacht rührt es mich aufs …

mein sohn, das unbekannte wesen ::: zu besuch im jungs-universum

Diese Woche habe ich erstmalig mit der lieben Mama Mia telefoniert, mit der ich an einem (noch geheimen!) gemeinsamen Projekt arbeite. Es ist großartig, zu merken, wenn der spontanen virtuellen Sympathie die ganz analoge folgt, und wir haben uns verquatscht und natürlich auch sehr ausführlich über unsere Kinder unterhalten. Richtiger: über unsere Söhne. Mia ist Mutter eines Sohnes und bald kommt ein zweiter dazu. Ich als bekennende Mädchenmutter nenne den Lieblingsbub mein eigen und stellte heute im Gespräch mit Mia mal wieder fest, was das eigentlich bedeutet. Mein Bub, mein mittleres Kind, mein einziger Sohn, startete in sein und damit auch in mein Leben als lang ersehntes Baby nach ungewollter Kinderpause und beschenkte mich mit der unkompliziertesten und für mich rundesten Geburt, wie ich nach drei Geburten retrospektiv sagen kann: obwohl er nach 8 Stunden Wehen doch per Kaiserschnitt geholt werden musste, war alles gut und fühlte sich richtig für mich an. Und dann war er da – mein Sohn. Seltsamerweise kann ich sagen, dass ich in inzwischen knappen sechs Jahren nicht aus dem Staunen …

niemand stop the muuuusic ::: mutterhirn in nöten

Heute muss ich berichten, was meine Kinder mir angetan haben. Mal wieder. Ein Wunder, dass ich noch in der Lage bin, all das aufzuschreiben. Aber ich fühle, dass ich eine Dokumentationspflicht ihrer Machenschaften habe. Wer weiß, wann ich dieses Wissen mal brauchen werde…! Alles fing ganz harmlos an, geradezu harmonisch: Wochenende. Der Samstag war da! Mit Ausschlafen, Kakao & Kaffee in unserem Bett, beschaulichem Aufwachen unter Geplapper und Gezänk zwischen den ausgeschlafenen Ferienkindern. Dann ein spätes Frühstück, ausführlich, mit allem, was der Kühlschrank hergab. Sogar die Sonne war da und schien durch die Fenster. Alles wunderbar. Während der Tisch vollgekrümelt und abgegessen da stand, wir gemütlich Zeitung lasen und Einkaufszettel schrieben, fingen die Kinder an, eine ihrer völlig wahnsinnigen Unterhaltungen zu führen, die jedes erwachsene Gehirn komplett überfordern. Ich stelle mir dann immer so ein großes, schwerfälliges Etwas vor, leicht angegraut, dass den kleinen flink-wieseligen Multitasking-Gehirnen der kleinen Menschlein einfach nicht folgen kann. Keine Chance, die sind viel zu wendig. Lieblingsbub: „Mama, ich hab mir das neue T-Shirt angezogen, obwohl ich weiß, dass das zu …

rekonvaleszententum ::: hühnerfrikassee, brettspiele, jabba-the-hutt und eine reise im kopf

Ich bin immer noch zu Hause „angebunden“. Da ich den Lieblingsbub noch einen Sicherheitstag nicht in die Kita schicken wollte und er außerdem gestern abend noch Durchfall hatte, verbringen wir beide einen weiteren Tag in trauter Zweisamkeit zu Hause. Draußen alles weiß, man fühlt sich wie eingeschneit, die Mädels sind in Schule und Kita und der Mann düst durch die Republik – da machen der Bub und ich es uns gemütlich und pusseln so vor uns hin. Da es ihm fitnessmäßig ganz ok geht und er auch wieder Appetit hatte, habe ich eine Blitzvariante vom Lieblingsfrikassee der Berlinmittekids gekocht. Er hat probiert, eine kleine Portion gewagt und alles gut vertragen! Während der Garzeit haben wir zwei Partien Piraten-Mensch-ärgere-dich-nicht gespielt und uns über die interessantesten Dinge unterhalten. Er hat mir dabei tiefe, mitunter irritierende Einblicke in sein zum Teil abseitiges Star Wars-Wissen gewährt. Zum Beispiel habe ich gelernt, dass Jabba-the-Hutt bei Star Wars das Christkind ist. Und dass Luke Skywalker irgendwann Darth Vader wird. Nach Anakin, versteht sich. Habt ihr auch noch nicht gewusst, was? Ich …

geschwisterspiele ::: mausi-kumpel und katzi-alda

Freitags sind die Kinder platt. Normalerweise krauchen sie maulig und meckerig in die Bude, wenn wir vom Freitagstermin aus Lichtenberg zurück kommen und sind zu nichts mehr zu gebrauchen. Außer zum Zanken. Nach einer unerträglichen Autofahrt, bei der ich ein Telefonat mit meiner Schwester mehrfach durch gebrüllte Befehle unterbrechen musste („Nimm den Finger von deiner Schwester aus dem Mund!“ „Hör auf, an der Fensterscheibe zu lecken!“ Lass die Trampelei gegen meinen Sitz mit den rotzdreckigen Stiefeln so.fort.sein!“ „Haareziehen is nich!“ Undsoweiter. Seufz), war ich hier zu Hause auf das Fortfahren mit der Feldwebelmethode gefasst. Oder zumindest auf die Rolle als Schiedsrichterin zwischen vor allem den beiden Kleinen, die total aufgebracht und rotbackig und übermüdet waren. Nach einer Runde Streit um die Malvorlagen und die neuen Stifte, verzog sich jeder in eine Ecke. Und als ich eben anfing, Bolognese zum Einfrieren anzusetzen, entspann sich ein interessantes Spiel: Lieblingsbub: „Komm, Rosanna, wir spielen Katze und Maus. Du wärst die Katze und müsstest mich fangen, ja?“ (Ich stöhnte innerlich, Fange-Spielen IM Haus endet meistens mit Verletzten. Oder Gezänk. …

zwei erfinder und ein mädchen ::: das urteil des bundesverfassungsgerichtes zum adoptionsrecht für homosexuelle paare

Wir hören beim Frühstück immer Radio. Das heißt: so lange mir nicht der Hut hochgeht wegen dem Geschwätz, dann ist es damit rum. Spätestens aber, wenn alle aus dem Haus gehen. Dann nehme ich mir einen Kaffee und die Plapperbox geht aus, damit ich in Ruhe die Tageszeitung überfliegen kann. Aber heute früh war ich gut gelaunt und ein bisschen ausgeschlafener als gewöhnlich, da blieb das Radio auch an, als die Kinder längst aus der Tür waren, und so hörte ich die Nachricht über das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Adoptionsrecht für homosexuelle Paare. Anna Luz de León on Google+

Kinderschutzsoftware, Mediennutzung, Medienerziehung mit Kindern, Fernsehen, Bildschirmzeit, Watchever, iPad

winterferienglück im paralleluniversum ::: robinson club amadé

Liebe Leute, es ist nicht zu ändern: wir sind in den Skiferien und es ist herrlich. Da nämlich Berlin zu den Bundesländern mit einer Luxuswoche Winterferien im Februar gehört, sind wir zum zweiten Mal mit Kindern und Gepäck vollgestopft bis unters Dach nach Österreich zum Skifahren gefahren. Heute scheint erstmalig die Sonne und macht unser Ferienerlebnis perfekt, denn, seid gewarnt, dies ist ein vor Ferienglück triefender Blogbeitrag! Wir sind im Robinson Club Amadé, einem wunderbaren Ort für Skiferien mit Kindern. Und ich sage das aus vollem Herzen, auch wenn oder vielleicht gerade weil ich eine Spätbekehrte in Sachen Cluburlaub bin. Für mich gibt’s eigentlich bezüglich unserer Familienferien keine grausigere Vorstellung, als die eines Clubaufenthaltes, in dem wir daueranimiert werden und permanent zwischen Aquafitness, Clubtanz und Cocktails mit wildfremden Miturlaubern hin und her taumeln. Ich bin definitiv der Typ Ferienhaus oder Ferienwohnung, bloß nicht zu dicht auf anderen Leuten hocken, selber kochen, schlafen und essen wann es mir (ähhm, naja: und den Kindern!) gefällt und mir vor allem selber aussuchen, mit wem ich wie eng meine Ferientage …

10 wumbabare liedverhörer by berlinmittemomkids

Meine Kinder singen ständig. Alle drei. Manchmal macht mich das irre, zum Beispiel morgens, wenn sie eigentlich Zähneputzen-Schuheanziehen-Zahnspangesuchen-Aufhörenzuzanken-sollen. Dann stehen sie aber gerade oft zu dritt am Waschbecken, rempeln sich gegenseitig weg, um den besten Platz beim Ausspucken zu haben und singen dabei permanent. Jeder was anderes. So höre ich manchen Morgen einen atonalen Medley aus „All the leaves are brown“, „Beat It“ und der Titelmelodie von „Bibi und Tina“. Uff. Und natürlich kommen bei den diversen Versuchen auch die lustigsten Ver-sprecher/-hörer und damit individuelle Versionen verschiedener Lieder heraus. Ganz in der Tradition vom  „Weißen Neger Wumbaba“ von Axel Hacke, sammele ich regelmäßig die Hitlisten der Kinder und habe heute mal für euch die Top-Ten unserer weihnachtlichen Liedverhörer zusammengestellt: Anna Luz de León on Google+