Alle Artikel mit dem Schlagwort: mein Kind stärken

Trennungsangst bei Kindern

geh nicht weg, mama! ::: 5 tipps zum umgang mit trennungsangst bei kindern

Verbrieftermaßen bin ich eine erprobte Mutter, habe mein Mütchen bereits an zwei Kindern im Kindergartenalter gekühlt und sie glücklich eingeschult, habe zig Kinderkrankheiten, Erziehungsexperimente und Verzweiflungstaten hinter mich gebracht und sehe mich dennoch gerade zum dritten Mal beim Goldkind mit der klassischen Trennungsangst bei Kindern konfrontiert. Ach ja. All meine Dreifach-Mama-Erfahrung hat mich nicht davor bewahrt, es musste auch bei ihr so kommen, und wie bei der großen Schwester scheint es das klassische Kita-Alter zu sein,  in dem es auch das Kleine erwischt hat. Sie möchte sich in der Kita nicht verabschieden, obwohl sie offensichtlich sehr gerne dort ist. Sie möchte nicht mit den Geschwistern und den Großeltern alleine Pizza essen gehen, obwohl sie sie alle liebt und ihnen zutiefst vertraut. Sie möchte nicht mit der heißgeliebten Patentante (und den Geschwistern) in den Zirkus gehen, obwohl das zu ihren Lieblingsabenteuern gehört und die Patentante außerdem noch eine Lieblingsperson in ihrer kleinen Welt ist. Jedes Mal bedarf es einer Art ritualisiertem Gespräch, in dem sie sich absichert, ein bisschen weint, sich wieder beruhigt und sich an …

mobbing, angst und ohnmacht ::: 10 ideen, mein kind zu stärken

Wenn die Kinder klein sind, sind sie fast immer und permanent mit zumindest einem Elternteil zusammen. Wir sehen sie, wir kennen sie in- und auswendig, ihre Stärken und Schwächen und ihre Ängste. Je älter sie werden, umso mehr Zeit verbringen sie ohne uns und dafür mit anderen, zunächst fremden Menschen: anderen Kindern, Erzieher*innen und Lehrer*innen, denen wir sie anvertrauen. Kita und Schule werden die neuen Lebensräume der Kinder – ohne uns. Und irgendwann kommen die ersten Beschwerden: es wird sich gezankt, erstmal nur das. Es wird gedroht, man werde nicht zum Geburtstag einladen. Oder die Freundschaft wird gekündigt. Auch wenn das nur für 24 Stunden hält, erst mal ist es schmerzlich und sitzt tief. Mit dem Herzensmädchen, im Moment ein cooler Preteen, habe ich verschiedene Phasen dieser täglichen Schwierigkeiten durchlaufen, von Kita-Gezänk unter 5-Jährigen über ernsthafteren Auseinandersetzungen zwischen 7-Jährigen bis hin zu ernsthaftem Mobbing durch ein spezielles Kind als sie in der dritten Klasse war. Es war schwierig für mich, zu akzeptieren, dass ich „außen vor“ war: ich konnte nicht bei ihr sein und ihr helfen oder …