Alle Artikel mit dem Schlagwort: Mutter und Tochter

Body Shaming

bin ich schön? ::: über body shaming, märchenmütter und starke mädchen

„Das Äußere ist nicht so wichtig.“ „Schönheit liegt im Auge des Betrachters.“ „Wirklich schöne Menschen sind vor allem innerlich schön, nicht nur äußerlich. Darauf kommt es an.“ Diese und ähnliche Aussagen sind die Parolen und die Glaubenssätze, mit denen vor allem wir Frauen umgehen, die wir uns gegen gängige Schönheitsideale abgrenzen möchten: gegen Size-Zero und Heroin-Chic, gegen die genormten Looks in den Medien und den Druck, konform zu sein. Das Schizophrene ist dabei aber, dass wir uns während dessen permanent damit beschäftigen und das Gefühl haben, uns einsortieren zu müssen: auf die Seite der Konformen oder die derer, die sich abgrenzen möchten. Denn was viele von uns zerreibt, ist nicht die Zugehörigkeit zu einer der beiden Seiten von „Schönheit“, sondern das Spannungsfeld zwischen beidem. Wir wollen ja schön sein. Irgendwie. Und wenn nicht wie in den Hochglanzmagazinen und den Instagramprofilen der Hollywoodbeauties dieser Welt, dann eben im Gegenentwurf. Ich habe mich ja hier schon öfter mit Konstruktionen von Schönheit befasst. Heute geht’s mir um Body Shaming und meinen Umgang damit als Mutter. Body Shaming? Bitte nicht! Ich selbst bin …

mothers & daughters

Ich liebe meine Töchter. Meine Mädchen. Ich liebe auch meinen Sohn (ich habe darüber ja bereits geschrieben, wie es ist, als Mädchenmama einen Jungen zu bekommen!), aber die Mädchen sind in vielerlei Hinsicht näher an mir dran. Sicher ist es auch in manchen Aspekten deshalb schwieriger mit ihnen: das Ähnliche macht vieles leichter, aber es knallt natürlich auch schön aufeinander, wenn man sich so spiegelt. Mit dem Bub ist das Verschiedene das Schwierige oder Herausfordernde. Aber dazu schreibe ich ein anderes Mal noch etwas, vielleicht gehört das sogar auch schon in die Kategorie Männer…? Wie dem auch sei. Mütter und Töchter. Ein weites Feld. Ich denke oft darüber nach, wie sehr mich meine Mutter geprägt hat, wie sehr ich selbst die Mutter bin, die ich bin, weil ich auch die Tochter meiner Mutter bin. Und das gilt im Guten wie im Schlechten. Ich schaue meine jüngere Schwester an, eine Tochter derselben Mutter und doch wiederganz anders. Ich bin gespannt, zu sehen, was für eine Mutter sie sein wird, wenn sie mal ein Kind haben wird. …

poems for a lifetime

Seit Tagen denke ich über ein 365-Tage-Projekt nach. Seit ich über The Skeptical Mother auf die ganz und gar wundervolle Seite von Georgia Brizuela aus Brisbane gestoßen bin. Sie ist eine Fotografin, die vor über einem Jahr auf ihrem Blog ein solches Projekt begonnen hat und jetzt in der zweiten Runde ist. Sie fotografiert und dokumentiert das Leben ihrer beiden Kinder, das ihrer Familie, ihrer Freunde und natürlich ihre eigenen Sichtweisen darauf und stellt die Sachen auf ihre Seite Documenting Delight ein – jeden Tag veröffentlicht sie dort ein Foto. Das war ihr erklärtes Ziel. Inzwischen hat sie daraus Bildbände gemacht, in erster Linie für ihre beiden Kinder. Ich kann ganz gut fotografieren, aber natürlich nicht auf einer professionellen Ebene und ich tue mich ein bisschen schwer mit der Idee, mein ganzes Leben so komplett öffentlich zu machen – das, was ich hier mache, ist gerade Striptease genug für mein Empfinden. Aber die Idee faszinierte mich gleich und geht mir seit Tagen nicht mehr aus dem Kopf: ein 365-Tage-Projekt, mit zu lesen auf einem Blog, auf meinem …