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10 ermutigungen, die mütter einander sagen sollten ::: no more mommy wars!

Mommy Wars, Ermutigung, Mütter, 10 Dinge

Ich kann es nicht mehr hören. Lesen. Und überhaupt. Diese hoch geschriebenen angeblichen Mommy Wars, in die wir Mütter doch angeblich allesamt verstrickt sind. Ich mag nichts mehr davon hören, wie gewisse Kohorten von Müttern sich vermeintlich aufeinander stürzen, weil sie sich gegenseitig niedermachen, sich im Wettkampf darum, wer die bessere Mutter sei, den jeweiligen Lebensstil vorhalten und jede Gelegenheit ergreifen, die jeweils andere schlecht zu machen. Mir reicht's.

Wieso wird uns immer unterstellt, wir seien untereinander missgünstig? Was sind Mommy Wars überhaupt? Und warum? Was soll das? Ich kenne sowas nur aus Kolumnen unterbeschäftigter Journalisten (ja, sie sind doch häufig männlich), die wieder die nächste Sau durchs Dorf jagen. Und dann sind es eben gerne mal wieder die Mütter, die sich ja so leicht in Pro und Contra Impfen, Stillen oder Milchpulver, Tragen oder Schieben, Familienbett oder Ferbern, Hausgeburt oder geplanter Kaiserschnitt, Wegwerfwindeln oder Windelfrei, Stay-at-home-Mom oder Karrieremutti… unterteilen lassen. Und wenn wir uns nicht genügend zanken, werden solche angeblichen Konflikte und Konfrontationen eben herbei geschrieben. 

Mir stinkt das Mommy Wars-Gedöns gewaltig! Ich mag das nicht mehr lesen und schon gar nicht in irgend einer Weise daran teilnehmen. Gerade heute las ich wieder auf der Facebookseite befreundeter Bloggerinnen die Frage an die Leserinnen, was die "fiesesten Sprüche (wären), die sich Mütter gegenseitig im Alltag reindrücken". Muss das sein? Müssen wir uns da auch noch gegenseitig bloßstellen und anprangern? Ich mach da jedenfalls nicht mit.

Und da neulich jemand sehr Liebes zu mir sagte: "Keine empowert so wie du!", dachte ich mir, ich stelle lieber mal 10 Ermutigungen zusammen, die wir Mütter einander sagen sollten. Quasi als Gegenentwurf zu den ewigen Mommy Wars.

No more mommy wars!

1. Du bist die Richtige!

Wir Mütter kennen es alle. Kurz nachdem das erste Kind geboren wurde, wissen alle um uns herum alles besser. Der/die Kinderärzt*in, die Krankenschwester auf der Station, die Mutter, die Schwiegermutter, die Nachbarin… Es ist, als wäre um uns herum plötzlich alles voller Expert*innen und sie sind alle Profis, wenn es um u n s e r Kind geht. Warum es schreit, was wir falsch gemacht haben. was wir ändern müssen undsoweiter. Und wir fühlen uns dann oft schuldig und versuchen, komische Standards zu erfüllen, um alle zufrieden zu stellen.

Was wir uns statt gut gemeinter Ratschläge gegeinseitig sagen sollten: Nein! Du bist die Richtige für dein Kind, du bist die Expertin. Du bist die Einzige, die dein Kind jetzt wirklich braucht.

2. Ich weiß, wie du dich fühlst.

Als ich zum ersten Mal Mutter wurde, gab es unendlich viele Dinge, die mich unangenehm überraschten, und ich fragte mich: "Warum, zur Hölle, hat mir das niemand vorher gesagt? Gibt es da einen Geheimbund, der nichts ausplaudert und dem man erst qua Geburt beitreten kann? Muss ich all diese Erfahrungen unbedingt so unvorbereitet selbst durchleben?" Tatsache ist: viele Erfahrungen kann man nicht vorwegnehmen. Man weiß erst, wovon die Rede ist, wenn man es erlebt.

Was wir aber tun können: Wir können uns gegenseitig sagen oder signalisieren, dass wir das kennen. Verstehen. Nachfühlen. Uns erinnern. Wir können einander anlächeln und uns zunicken, sogar wenn wir uns gar nicht kennen. Die Mutter mit dem schreienden Kleinkind an der Kasse. Die Mutter mit dem trotzenden Dreijährigen an der Hand und den weinenden Baby im Tragetuch. Die, die ihre Kinder an der roten Ampel anschreit, weil sie loslaufen wollten. Die, die keine Süßigkeiten kauft und auch die, die welche kauft, damit die Kinder einfach mal aufhören zu quengeln. All das kennen wir. Und wir können sagen: "Ich weiß, wie du dich fühlst. Ich verurteile dich nicht!"

3. Sei nicht so hart mit dir!

Oft sind wir Mütter unsere schlimmsten und härtesten Kritikerinnen. Wir machen uns Sorgen, dass wir zu streng, zu lasch, zu verwöhnend, zu nachsichtig, zu fordernd, zu wenig liebevoll, zu unkontrolliert, zu helicopternd, zu tolerant…. mit unseren Kindern sind. Wenn uns die Hutschnur reißt und wir die Kinder anmeckern fühlen wir uns schlecht oder wenn sie nicht pünktlich im Bett sind. Wenn das Essen nicht bio und die Hausaufgaben nicht fertig sind, weil wir es einfach nicht geschafft haben. Wenn der Job leidet oder die Freundschaften oder eben die Zeit mit der Familie, weil wir alles unter einen Hut bringen wollen. Es gibt unzählige Situationen, in denen wir uns selbst geißeln und mit solchen Sprüchen im Kopf rumlaufen wie "Wie du mit deinen Kindern sprichst, wird ihre innere Stimme klingen" oder so ähnlich.

Besser als alle Mommy Wars, besser als jeder schlaue Spruch ist es, wenn wir uns gegenseitig an folgendes erinnern: Sei nicht so hart mit dir! Du bist keine schlechtere Mutter, nur weil du einmal schreist oder den Kindern Tiefkühlpizza aufbackst. Du bist ein Mensch und darfst schwache Momente haben und deine Kinder fühlen sich deshalb nicht weniger geliebt.

4. Es wird besser. Wirklich!

Oft ist der Alltag mit unseren Kindern furchtbar anstrengend. Die Tage dehen sich ewig aus und die Nächte sind nicht erholsam. An manchen Tagen, wenn zum Beispiel alle hintereinander krank werden und sich die Termine stapeln, fühlt es sich an, als sei es nicht zu schaffen, es sei denn, wir würden uns klonen.

Das kommt von einer langgedienten Mutter an die Newbies und diejenigen, die gerade in harten Phasen mit ihren kleinen Kindern stecken: es wird besser! Versprochen! Ich sage nicht, dass es leichter wird, weil die Themen sich nämlich einfach nur verändern, der Einsatz, vor allem emotional, bleibt für uns aber der gleiche. Dennoch: ihr werdet wieder mehr Schlaf bekommen. Die Zeit für euch wird wieder mehr werden. Ihr werdet wieder mehr ihr selbst sein und die Kinder werden sich super entwickeln. Ganz bestimmt. Versprochen!

5. Du bist die beste Mutter, die du sein kannst.

Was wird uns Müttern immer alles gesagt, wie wir sein müssten, um eine gute Mutter zu sein! Ganze Bücher werden darüber geschrieben und füllen die Lebenshilfe-Regale in den Buchhandlungen. Wie wir richtig gebären sollen, wie wir unsere Kinder richtig ernähren, aufziehen, erziehen, in Ruhe lassen, fördern, aber nicht überfordern sollen, wie wir sie tragen, schieben, füttern, wickeln und ansprechen sollen und natürlich, gekoppelt an diese Liste: was wir alles so furchtbar FURCHTBAR falsch machen können. Das verunsichert viele von uns zutiefst, gerade beim ersten Kind. Wir sehen uns ständig im Spiegel von Mütterschema F und gleichen uns ab – und dabei kommen gar nicht mal so oft schlecht weg.

Ich sage: Du bist die beste Mutter, die du sein kannst. Du tust, was du für richtig hältst und schaust auf deine Kinder, in der Hoffnung, nichts Fundamentales falsch zu machen. Ich bin sicher, wir machen alle etwas falsch. Aber was genau und wie nachhaltig sich das auf unsere Kinder auswirkt, das werden uns nur unsere Kinder eines Tages mal sagen können. Hör auf dein Bauchgefühl, trau deinem Gefühl für dein Kind und gib das, was du kannst in die Bindung zu deinem Kind. Mehr kann niemand von dir erwarten.

Mommy Wars, Ermutigung, Mütter, 10 Dinge

6. Ich weiß, dass du durch harte Zeiten gehst.

Aber manche Zeiten sind härter als andere. Wir kämpfen mit unsren Umständen, beruflich und privat. Vielleicht haben wir ein besonderes Kind oder eine besondere Situation, in der uns das Leben nicht leicht von der Hand geht. Und vielleicht sind wir dann dünnhäutig, an unseren Grenzen und nicht so belastbar wie sonst. Oft sehen andere das und verstehen es nicht. Oder noch schlimmer: sie verurteilen uns.

Was ich anderen Müttern in so einer Situation sagen möchte: Ich sehe dich und ich weiß, dass es grade hart ist für dich. Ich verstehe vielleicht nicht alles, was bei dir los ist, aber ich verurteile dich nicht für deine Entscheidungen und ich habe großen Respekt vor deiner Leistung.

7. Sei nicht nur stolz auf deine Kinder. Sei stolz auf dich!

Die Kinder sind wunderbar, sie entwickeln sich täglich weiter und erfüllen uns mit Stolz. Manchmal können wir es kaum fassen, wie mächtig dieses Gefühl ist, das wir haben, wenn wir auf unsere größer werdenden Kinder schauen. Aber das hat auch eine andere Seite. Ich kenne das von mir selbst. Nur zu leicht vergisst man sich selbst darüber, dass so viel Fokus auf der Entwicklung der Kinder liegt. Dass wir darauf ausgerichtet sind, sie zu begleiten, ihr Wachsen und Werden zu leiten und für sie da zu sein. Dass wir auch und gerade als Mütter (jaja, Eltern. Aber es geht hier eben um die Mütter!) einen riesigen Anteil daran haben und dafür sorgen, dass unsere Kinder möglichst behütet und geborgen aufwachsen, vergessen wir nur allzu oft. Und die meisten anderen Menschen um uns herum auch.

Wie gerne sage ich deshalb anderen Müttern: Du machst das so toll, du kannst stolz auf dich sein! Ich werde niemals den ermutigenden Effekt vergessen, den es auf mein Mama-Sein hatte, als mir eine andere, erfahrene Mutter sagte: "Ich beobachte dich mit deinen Kindern und ich finde, du machst das großartig." Wir sollten uns gegenseitig diesen oder ähnliche Sätze viel öfter sagen. Sie wirken wie ein Boost auf unser Selbstverständnis als Mütter und helfen uns in Zeiten des Zweifels.

8. Gönn dir Pausen und sei gut zu dir.

Für uns Mütter bleiben oft nur die Reste der Zeit übrig. Unsere Tage sind rhythmisiert durch die Bedürfnisse und Abläufe der Kinder, durch die Anforderungen des Berufsalltags und allem, was an Familienarbeit noch so zu tun ist. Meistens ist das viel. Die Pausen für uns, in denen wir wirklich nichts tun oder uns nur mit uns beschäftigen, sind rar, und oft haben wir selbst dann noch ein schlechtes Gewissen und gönnen uns die Ruhephasen und Pausen nicht. Füße hochlegen und lesen? Ach, da ist doch noch die Steuer… Bierchen auf und Serien glotzen? Da kann man doch noch Wäsche machen… Ich sehe so viele von uns, die sich die Pausen nicht ohne Reue gönnen und die ständig das Gefühl haben, sie müssten für die Familie, die Kinder noch mehr geben. Dabei gehen sie häufig über ihre eigenen Grenzen und merken es nicht.

Ich möchte sie beiseite nehmen und ihnen sagen: Ich kenne das Gefühl, aber mach mal Pause. Sei mal nur für dich da. Sei mal ganz bei dir. Das brauchst du nicht nur, damit das alles weiter so laufen kann, sondern es steht dir zu. So wie es jedem Menschen zu steht. Sei gut zu dir, so wie du gut zu deinen Kindern bist, denn du bist genauso wichtig wie sie.

9. Deine Kinder sind dein Maßstab, sonst niemand.

Unsere Kinder sind soziale Wesen, so wie wir. Sie finden Freund*innen und erzählen aus dem Kindergarten oder der Schule. Und sie vergleichen sich und ihre Umstände. Wie ist das Leben bei den Freunden und Freundinnen zu Hause? Wie wird dort gelebt, gesprochen, gespielt? Was wird im Kindergarten als Maßstab formuliert? Wie verhalten sich Erzieher*innen, wie die anderen Eltern? Und schon vergleichen wir auch: uns selbst und unsere Kinder, mit anderen Kindern und anderen Müttern. Und dabei werden plötzlich die Maßstäbe andere Menschen in unseren Köpfen laut. Das bringt viel Unsicherheit und katapultiert uns nicht zu selten in die defensive Position. Dabei muss das gar nicht sein.

Mitmütter. Die einzigen, die den Maßstab festlegen und zwar, indem sie spiegeln, wie es ihnen geht, sind unsere Kinder. Sind die glücklich und gesund? Entwickeln sie sich gut und haben sie eine gute, sichere Bindung an uns? Dann ist d a s der Maßstab, nichts sonst. Andere Kinder können schon fahrradfahren/schwimmen/krabbeln/allein verreisen/random? Egal, das ist nicht der Maßstab! Andere Eltern wuppen scheinbar mühelos Karriere/Familienleben/Hobbys/Sport und wirken auch noch immerzu ausgeschlafen? Wurscht! Wir sind nur für unser eigenes Glück verantwortlich. Nur das, was für unsere kleine Einheit, unsere Familie passt, ist das Richtige.  Und für jemand anderen muss es auch nicht passen.

10. Alles wird gut.

Ich weiß, manchmal steht das alles wie ein Berg vor uns und es wäre so leicht, den eigenen Frust mit dem Bashen andere Mütter abzuarbeiten. Bietet es sich nicht geradezu an, die eigenen Entscheidungen daran abzugleichen und sich Bestätigung zu holen, in dem man in der eigenen Kohorte auf die vermeintlichen Angehörigen der "Gegenseite" verbal eindrischt? Nur brauchen wir das nicht, wenn wir uns auf unserem eigenen Weg sicher sein können.

Alles wird gut. Wirklich. Die Kinder werden gut, die schweren Phasen gehen vorbei, unsere Anstrengungen werden sich lohnen und ja, es gibt auch wieder mehr Schlaf. Aber all das wird sich noch viel wunderbarer fügen und entwicklen, wenn wir auf dem Weg anderen Mütter die Hand reichen, statt sie nieder zu machen. Wenn wir sie ermutigen, statt sie zu verurteilen. Wenn wir uns die Mühe machen, hinter die Kulissen zu schauen und die Anstrengungen und Leistungen der anderen Mütter zu sehen und sie zu würdigen.

Ich sage mal wieder NEIN zu Mommy Wars und hoffe auf mehr Solidarität und Ermutigungen unter Müttern. Meine 10 Punkte sind nur einige der vielen Möglichkeiten, die sich uns im Alltag bieten, einander zu ermutigen. Und zum Schluss zitiere ich mich mal selbst:

"Wenn doch nur alle Menschen wüssten, wie beflügelnd Ermutigungen wirken! Die Welt wäre voller Liebesbriefe."

In diesem Sinne: seht das als meinen Liebesbrief an alle Mütter. Ihr macht einen großartigen Job!

signatur

35 Kommentare

  1. <345

    besagter Facebook-Aufruf ist mir gestern auch sauer aufgestoßen. Ich kann dieses Aufpeitschen nicht ertragen – und das alles nur für die liebe Reichweite…. 

    Daher – Danke!

    • Ach, liebe Cynthia, danke dir für dein <345 und dein Verständnis. Ich mag das einfach alles nicht mehr. Als wäre das Netz dieser Tage nicht schon fies genug, da brauchen wir doch wohl kaum auch noch mit solchen "Umfragen" dazu beizutragen, oder? Also ich für meinen Teil... hab's lieber so! Dicken Kuss an dich! :-*

  2. Sandra sagt

    Soo schön.  Ich musste ein paar Tränchen verdrücken ☺ Habe zwar auh noch nix von Mommy War's gehört, aber der Text ist toll!

  3. Joevlin sagt

    Danke! 

    Danke an eine wundervolle Mutter für diese Ermutigungen.

    Herzlichst Joevlin

  4. Elkesklitzekleinewelt sagt

    du kannst das so toll beschreiben, welche Gefühlswelt man als Mama durchlebt! Genial 

  5. Motherofthree sagt

    Danke Dir! Das ist alles sowas von zutreffend! Mein Mann hat mir gestern gerade zu Nr. 8 geraten und ich will es versuchen! Wenn man immer alles perfekt machen will, gerät man schnell in einen Kreislauf aus Schuften, Schuften, Schuften ohne Pause und wird unbeabsichtigt hart zu den Kindern und vor allem hart zu sich selbst! Ausblenden sollte man übrigens diese Immer- perfekt- gestylten, ungestressten, erfolgreichen, schönen, Instagram- Mamis mit ihren perfekten Kindern und ihrem perfekten Haushalt. Ich bin sicher, auch diesen Mamis gehts manchmal schlecht und auch sie schreien mal mit ihren Kindern herum und auch dort gibt es Wäscheberge und Kacka- Pampers und beruflichen Druck und auch ab und an mal eine TK- Pizza! Das ist nur nicht so vorzeigetauglich bei Instagram;-) ich lese bei Dir so gerne, weil ich das Gefühl habe, Du bist eine ehrliche Haut und Ihr habt ein "echtes" Familienleben, an dem Du uns Leser ein Stück weit teilhaben lässt! 

    • „Ehrliche Haut“ ist ein tolles Kompliment, das ich von Herzen gerne annehmen, liebe „Mom of 3“ – danke dir! Ja, ich gebe mir Mühe, echt zu sein. Dafür muss man nicht A L L E S zeigen und breittreten, aber in den Dingen, die ich teile, bemühe ich mich immer, echt zu sein und nicht zu beschönigen, auch wenn man dazu natürlich neigt so im eigenen Blog. Soll ja auch schön aussehen alles. 😉 Aber ich glaube, dass das eine das andere nicht ausschließt. Liebe und Chaos und Familienwirrwarr sind auch nicht weichgezeichnet einfach schön! Alles Liebe für dich & liebe Grüße!

  6. Der Wahnsinn!

    Auf den Punkt und super geschrieben! Kann ich alles gut gebrauchen, wenn im Oktober der nächste klitzekleine Mitbewohner einzieht 😉

    Wir Mütter sind alle super! Das sollten wir uns jeden Tag vor dem Spiegel sagen 🙂

    Liebste Grüße

    Janna

  7. Jeanette Müller sagt

    Vor ungefähr einem Jahr habe ich deinen blog gefunden. Ich war da sehr unglücklich über den Verlust einer Freundschaft – es ginge zu oft um meine Kinder. Sie ist kinderlos. Um richtig zu verstehen, wie wichtig meine Kinder für mich sind und dass es noch mehr solche moms gibt und es total okay ist so zu fühlen und handeln- dafür war dein blog genau richtig für mich. Und ich lasse mich gerne aufmuntern und inspirieren von deinem tollen blog. Auch weil ich das Gefühl habe, du bist sehr authentisch. Auch- und gerade weil du nicht alles breittrittst.

    Liebe Grüße 

  8. Jessica Haas sagt

    Vielen Dank für Deine wundervollen Worte!!! Ich konnte nicht anders und habe den Text in meinem Lieblings(Mütter/Eltern)forum verlinkt.

  9. Sue sagt

    Danke!
    Sollte man ausdrucken, und zusammen mit Rike Drusts Buch "Muttergefühle" zur Geburt verschenken. Ist wichtiger als die zehnte Rassel und der siebte Strampler.

  10. Auch ich möchte dir für diesen wundervollen Text danken. Als Familienhelferin geht es auch grundsätzlich nur mit dieser Haltung, da alle Menschen, Kinder und Familien nun mal unterschiedlich sind. Zum Glück bin ich auch noch nie wirklich mit "mommy wars" in Berührung gekommen und wundere mich ebensosehr über dieses künstliche Aufputschen dieser Themen. "Gut gemeinte" Ratschläge und dumme Kommentare kenne ich natürlich auch, habe aber nie das Gefühl mit anderen Müttern oder Eltern im Krieg zu sein. 

    Ganz liebe Grüße, Sabrina 

  11. Zu 1, 5 und 6 – genau, das müsste jede frischgebackene Mama gesagt bekommen. Am besten von einer Authoritätsperson ihres Vertrauens. 😉 Dass sie auf ihr Urteil hören soll/muss, denn gerade ihr Kind besonders (für sie) ist und auch eine entsprechende Behandlung ihrerseits braucht. Mich hat einmal die Kinderärztin gesagt, was ich mir gemerkt habe: "Sie wissen ja doch selbst, wann es ihrem Kind nicht gut geht, oder?". Ich musste darüber nachdenken und feststellen – ja, sie hat recht. Ich weiss ja, dass sich das Kind nicht nur warm anfühlt, sondern auch ein Infekt ausbrütet. Genauso weiss ich, wenn mein Kind zwar etwas mitmacht, nach aussen super engagiert wirkt, aber de facto kein Herz dafür hat. Dass meine Kinder als High Need Babies nicht alleine schlafen konnten (obschon ich das beim ersten gar nicht wahrhaben wollte, geschweige denn mir klar war, dass ich HNB habe), obschon der Umfeld ganz anderer Meinung war. Nur ich weiss es, zumindest solange die Kinder ihre Bedürfnisse auch nicht erkennen und artikulieren können. Ich bin die einzige Expertin auf dem Gebiet "Mein Kind" aber hüte mich davor, einer anderen Mama die Expertise auf ihrem Gebiet abzusprechen.

  12. petra sagt

    danke! deine Worte haben mich sehr beruehrt und kamen heute Abend genau richtig. ich werd auch meiner Freundin noch schreiben, dass sie eine tolle mama ist. wir sagen uns das alle wirklich viel zu selten.

    ich glaub immer, es merkt niemand, was ich den ganzen Tag mach und im kopf hab, damit alles laeuft.

    ich wuensch dir suesse traeume. du bist eine tolle mama.

    alles Liebe, petra

  13. Jacqueline sagt

    So ein wunderschöner Text und so wahre Worte. Danke, danke, danke!!!! Ich lese bei dir so gerne, weil ich mich hier als Mama und als Mensch verstanden fühle! Liebe Anna, mach weiter so. Liebste Grüße und fühl dich umarmt Jacqueline 

  14. Marei sagt

    Liebe Berlinmittemom, das ist so wundervoll, dass ich hier gerade arg emotional werde, darüber.
    Seit ich Mama bin, versuche ich mir anzugewöhnen, die netten Dinge, die mir so oft durch den Kopf gehen, wenn ich anderen Menschen begegne, einfach zu sagen (und die fiesen für mich zu behalten – Gemeinheiten hört jeder von uns täglich genug, ob nun gezielte oder unbeabsichtigte… braucht kein Mensch).
    Es ist ein Prozess, aber ich habe wirklich das Gefühl, dass es wirkt, für die andere Person, die nach einer Begegnung mit mir mit einem Lächeln weiter geht und für mich selber auch.
    Erstaunlich, dass es einem so schwer fällt. Aber so schön.

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  16. Mandy sagt

    Sehr schön geschrieben! 

    Leider sind diese geheimen Machtkämpfe überall. Ich zum Beispiel liebe selbstgemacht- fotografiert, verpackt, gebastelt,genäht, gebacken.. Natürlich habe ich Glück, mein Mann erledigt viele Dinge im Haushalt, so dass ich Zeit für meine Hobbys habe. Deswegen besitzen die Kinder selbstgenähte Kleidung oder der Geburtstag wird bunt mit Pompoms und vielen Gedöns was kleine Mädchenherzen höher schlagen lässt. Will ich damit was beweisen? Nein! ich will meine Kinder strahlen sehen. 

    Natürlich stößt dies bei anderen Mütter auf Missgunst. Wo ich die Zeit hernehme – eine der harmlosen Fragen. Hinterm Rücken fallen da bissigere Kommentare. Das ärgert mich. Ich mach das nicht für die anderen sondern für meine Lieben. 

    Was soll ich sagen, zum Glück bin ich selbstbewusst genug. Wenn Sie hinter meinem Rücken  reden haben sie die perfekte Haltung um mich am Po zu lecken

  17. Vielen Dank für diesen ganz wunderbaren Text! Als Mama eines 7 Monate alten Buben habe ich gerade eine der schwierigeren Zeiten und da ist es schön mal so eine Ermitigung zu lesen. Mit kamen den ganzen Text über die Tränen und ich hab mich selbst dabei erwischt wie ich manchmal denke, dass ich nicht gut finde wie die ein oder andere Mama in meiner Umgebung handelt. Allerdings würde ich sie damit nie vor den Kopf stoßen. Ich glaube in Zukunft werde ich versuchen alles etwas lockerer zu nehmen und auch mal die ein oder andere Ermutigung weiter geben.

     

    Also noch mal vielen vielen Dank für diesen Text, das hast du großartig geschrieben!

    • Liebe Anne, was für schöne Worte du findest und wie ich mich freue, dass mein Text dir eine Inspiration war. Ermutigungen sind was Tolles, die kann man wirklich immer und überall verteilen. Und selbst tun sie uns ja auch sehr gut, oder? Liebe Grüße!

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