herz & seele
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meine komfortzone ist kaputt und das ist ok ::: eine flüchtlingsfamilie in meinem gästezimmer pt. II

Flüchtlingsfamilie, Refugees Welcome, Berlin, Familie, Kinder, Helfen

"Simin, Simin!", hallt es durchs Haus und das Goldkind läuft, treppauf, treppab und sucht nach dem kleinen Mädchen aus Afghanistan, das schon auf sie wartet. Kichernd laufen sich die Mädchen in die Arme, Hand in Hand geht es weiter, alle Stufen wieder hinab bis ins Wohnzimmer. Dort schieben sie die dicken Sofakissen zusammen, breiten Decken darüber und fangen an, in einem Affenzahn Purzelbäume zu schlagen. "Rosanna, schau!", lacht die kleine Simin und kugelt sich kopfüber über das selbstgebaute Lager. Die beiden lachen glücklich. "Mama, siehst du? Wir sind Freundinnen!", ruft das Goldkind. Und das stimmt.

Es ist der zweite Tag mit unseren Gästen aus Afghanistan, die zuvor 8 Wochen in einer Notunterkunft untergebracht waren, davor wer weiß wie lange angestanden haben am LaGeSo, dem Ort des Horrors in Berlin, bis zu ihrer Registrierung, davor… Das kann ich mir nicht mal ausmalen. Als die Familie ankommt am Mittwochabend ist es dunkel. Tanya bringt sie mir, es regnet in Strömen und in meinem Flur steht mit einem Mal ein Koffer, ein paar Tüten, Simin mit gelben Gummistiefeln an den Füßen und eine kleine Frau, hochschwanger, mit den wie mir scheint müdesten Augen, in die ich je geschaut habe. Die iranische Freundin ist bei ihr, die den Kontakt zu Tanya gemacht hat, der Mann noch im Deutschkurs. Aber sie sind da, ein Teil "unserer" Flüchtlingsfamilie ist da. Sie sind scheu, man sieht schnell, dass sie mehr erlebt haben, als ich mir je vorstellen könnte und ich ahne auch, dass sie vielleicht schon längst aufgegeben haben, jemandem zu vertrauen. Dass die Hoffnung, jemand könnte ihnen etwas Gutes tun und ihnen helfen, möglicherweise längst gänzlich geschwunden ist. Ich begrüße sie und lächele, das kleine Mädchen lächelt zurück, während das Lächeln der erschöpften Mutter die Augen kaum erreicht.

Meine Kinder sind aufgeregt bis zum Anschlag, der Lieblingsbub hat beim Warten noch vor lauter Aufregung angefangen zu weinen – einfach, weil die Anspannung so groß ist: wer kommt da zu uns? Wie werden wir miteinander sprechen? Werden wir uns gegenseitig mögen? Wie wird das Kind der Familie es hier finden? Kommt das Baby heute nacht? Was machen wir dann? Was isst die Familie gerne? Wie kocht man halal? Sind sie überhaupt Moslems und möchten halal essen? Fragen über Fragen, die fürs Erste unbeantwortet bleiben.

Wir bringen die Taschen nach oben, alle gehen mit – eine kleine Karawane durchs ganze Haus. Ich zeige ihnen das Gästezimmer, die bezogenen Betten, die frischen Handtücher, Shampoo, Duschgel, Deo und die neuen Zahnbürsten im kleinen Gästebad. Das Goldkind strahlt die kleine Simin gleich an, will ihr ein kuscheliges Schaf in den Arm drücken, das hat sie sich vorher genau überlegt. Aber Simin fremdelt ein bisschen, sie will es nicht nehmen. "Egal, ich setz es auf dein Bett, dann kannst du es dir später anschauen", sagt das Goldkind und ich bin unendlich dankbar für ihre Unbekümmertheit.

Ich kann sehen, wie lange diese Menschen keinem anderen mehr wirklich vertraut haben. Ich weiß nicht, was sie durch haben, aber ich sehe die Spuren des Erlebten in ihren Gesichtern und verstehe: sie wissen nicht, wie lange sie hier bleiben, was das alles hier bedeutet und ob sie sich hier auf irgend etwas oder irgend jemanden werden verlassen können. Sie werden erst zwei Tage später auspacken.

An diesem ersten Abend flüchte ich mich ins Kochen. Ich dachte mir, Ratatouille sei eine gute Idee, Reis und Gemüse ist schließlich unverfänglich, weil vegetarisch. Was ich nicht  bedacht hatte, ist die Tatsache, dass das ein Gericht ist, in dem man die einzelnen Zutaten nur schwer erkennen kann. Meine Gäste sind aber skeptisch, wochenlanges schlechtes Essen in der Notunterkunft und vorher am LaGeSo haben das kleine Mädchen sogar dazu gebracht, gar nicht mehr zu essen. Ihre Mama füttert ihr ein paar Gäbelchen trockenen Reis mit einem Hauch tomatiger Ratatouillesoße. Die iranische Freundin isst selbstverständlicher und versucht offenbar, das kleine Mädchen zu motivieren. Ich beschließe, Vollkornkekse mit Schokoüberzug zu kaufen und hier einfach hinzustellen. Ist doch egal, was sie isst, Hauptsache sie isst wieder!

Die Kinder docken an. Nach dem Abendessen verschwinden sie ins Goldkindzimmer, Simin und meine Minions. Und man hört Gekicher, Gepolter, Getrampel, wieder Gekicher. Das iPad haben sie mir gemopst, aber auch das ist heute abend egal. Ausnahmezustand. Und die typischen Spiele, Minion Rush, diese doofe Katze Tom, ein Barbie-Spiel mit Schminken und Verkleiden… das funktioniert in jeder Sprache.

Bereits am nächsten Tag sind die Kinder unzertrennlich. Vor allem das Goldkind und die kleine Simin heften sich aneinander, laufen Hand in Hand durchs Haus, puzzlen, malen, stibitzen mir Kekse und springen zusammen über Tisch und Bänke. Sie sprechen deutsch und farsi, schnappen jeweils Worte der fremden Sprache auf und mischen alles selbstverständlich durcheinander. Beim Abendessen wird gekichert. Ich habe Huhn gemacht und versuche zu erklären: "Huhn. Chicken." Unsicheres Lächeln bei meinen Gästen. Da springt das Goldkind auf den Stuhl, gackert und flattert mit den Flügeln. Alle lachen. "Morgh!", ruft Simin und wir haben ein Wort auf Farsi gelernt.

Flüchtlingsfamilie, Refugees Welcome, Berlin, Familie, Kinder, Helfen

Für die Kinder ist die Kommunikation vollkommen unkompliziert. Sie reden einfach. Sie spielen und sprechen und lachen, einfach so. Für uns Erwachsene ist es heftig, so ganz ohne eine gemeinsame Sprache. Google Translate hilft nur bedingt, da die Übersetzungen wohl sehr wörtlich passieren und Farsi im Vergleich zu deutsch sehr blumig ist. Da kommen zwar deutsche Wörter an, die ergeben aber in der Kombination nicht unbedingt Sinn. Dafür wird eine andere Art der Kommunikation wichtig: die non-verbale. Wir müssen uns in die Augen schauen und uns genau betrachten. Wir müssen die Hände nacheinander austrecken, uns Dinge zeigen, uns berühren und berühren lassen. Und zwischen mir und Simins Mama, Azadeh, passiert sehr viel sehr unmittelbar. Sie zeigt auf meine Familienbilder, erkennt auf dem Foto meine Mutter und fragt: "Mama?" Ich nicke und sie schaut mich lange an. Dann legt sie mitfühlend die Hand auf meinen Arm. Sie hat verstanden, dass meine Mama mir wichtig ist und auch, dass sie tot ist. Dann schaut sie die anderen Bilder an, mein Vater, meine Stiefmutter, meine Geschwister, meine Schwiegereltern… Und plötzlich steigen ihr Tränen in die Augen und sie fängt leise an zu weinen. Ich erschrecke mich. "Hast du Heimweh, Azadeh? Nach deiner Familie?" Sie lässt sich von mir umarmen, zeigt auf sich selbst und schluchzt: "Mama, Afghanistan." Es zerreißt mir fast das Herz. Später hole ich sie mit ihrem Telefon in unser Wlan und sie telefoniert mit ihrer Mutter. Erleichterung.

An Tag zwei wissen wir noch nicht, wie kurz unsere gemeinsame Zeit sein wird, aber wir erleben alles sehr intensiv – unsere Gäste, die kleine Flüchtlingsfamilie aus Afghanistan und wir. Die folgenden Tage sind geprägt von Annäherung, davon, wie wir zueinander Vertrauen fassen. Der Schlüssel dazu sind unsere Kinder. Wenn das Goldkind aus der Schule kommt, stürmt sie durchs Haus und sprengt auf der Suche nach ihrer Freundin Simin alle unwillkürlich entstandenen Grenzen zwischen unseren Gästen im Gästezimmer und uns im Rest des Hauses. Wenn die Kinder laut spielen, lachen und jede Etage des Hauses für sich reklamieren, ist es auch für uns Erwachsene leichter, einfach immer wieder aufeinander zuzugehen. Und das tun wir. 

Wir lernen Dinge übereinander, unsere Gäste über uns und wir über sie. Was wir mögen, worüber wir lachen, was uns zurück schrecken lässt oder traurig macht. Wir werden unvorsichtiger im guten Sinn und wagen uns stündlich weiter vor. Aufeinander zu. Das ist anstrengend und wunderbar. Und die Unkompliziertheit der Kinder reißt uns mit. Aber auch andere Menschen werden mitgerissen von dem, was wir tun.

Nachbarn bringen Kleiderspenden für die Familie, warme Schuhe für Azadeh und eine Winterjacke für ihren Mann, Simin wird fast komplett vom Goldkind ausgestattet, die Stück um Stück aus ihrem eigenen Kleiderschrank zieht und ihrer neuen Herzensfreundin schenkt. Unbekümmert. Und Simin nimmt es, freut sich, zieht die Sachen an und ruft: "Rosanna!" Und die beiden lachen und lachen. Meine Herzensnachbarin kocht ein arabisches Abendessen für uns und sorgt für eine unbeschwerte und köstliche Mahlzeit. Fremde Menschen schreiben mir, bieten mir ihre Hilfe an: eine Frau, die als Kind aus Afghanistan nach Deutschland kam und Farsi spricht, eine andere, die mir ein Übersetzungshilfe mit Zeigebildern schickt, die Nachbarinnen meiner Schwägerin (und sie selbst) im fernen Westerwald, die Sachen fürs Baby sammeln und mir schicken, meine Schwiegereltern, die uns Geld überweisen, damit wir Dinge für die Familie erledigen können, Freunde, die dm- und H&M-Gutscheine schicken, damit die Familie selbst einkaufen kann, was sie möchte und was ihnen gefällt. Freund*innen, die anrufen und schreiben: "Wie geht es euch? Kann ich etwas tun? Was kann ich dir abnehmen? Was braucht ihr?"

Menschen, die sich bewegen lassen. Menschen, die mir sagen: "Ihr tut etwas Mutiges, das inspiriert mich. Ich möchte auch mehr tun!" Und dann tun sie es. Dieser Effekt ist unglaublich – mir war nicht klar, wie gewaltig er sein würde.

Nach wenigen Tagen ist unsere gemeinsame Zeit vorbei und die Familie nimmt die großartige Chance wahr, in die eigenen vier Wände umzuziehen, ohne gleich wieder weiter zu müssen. Sie können Koffer auspacken, das Baby kann kommen, sie können, fürs Erste – bleiben. Ankommen. Nicht als Gäste, sondern in einem ersten, eigenen Zuhause. Wir lassen sie mit gemischten Gefühlen gehen, wir hätten sie auch noch hier behalten, uns besser kennen gelernt, uns gekümmert, wären gemeinsam noch ein Stück gegangen und dabei gewachsen. Aber so ist es richtig und wunderbar für sie. Hier konnten sie auftanken, schlafen, ihre Ruhe haben, Freunde finden, sich zurückziehen, gut essen, lachen, ein bisschen entspannen. Jetzt können sie wirklich ankommen.

Wir bleiben hier – und unsere Komfortzone ist kaputt. Wir haben uns entschieden, sie aufzubrechen und zu verlassen. Das ist nachhaltig. Wir haben dieser kleinen Flüchtlingsfamilie unser Heim geöffnet und viel mehr erlebt, als nur das Haus zu teilen. Wir haben das Gefühl, dass wir verbunden sind und fühlen uns verantwortlich. "Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.", sagt der schlaue Fuchs aus der Feder von Saint-Exupéry zum kleinen Prinzen. Ich habe niemals gewusst, wie sehr das zutrifft.

Wir sind jetzt verbunden. Wir und unsere kleine Flüchtlingsfamilie aus Afghanistan. Wir schicken uns blumige, seltsam übersetzte Nachrichten via Facebook Messenger hin und her und lernen einzelne Worte auf Farsi. Die kleinen Mädchen werden hoffentlich bald zusammen zur Schule gehen können und schicken sich Fotos und Sprachnachrichten über unsere Handys. "Ich wünschte, Simin wäre meine Schwester und könnte hier bleiben. Wir würden mein Zimmer teilen und meine Klamotten und zusammen zur Schule gehen und sie wäre immer da. Ach, ich weiß gar nicht, wie ich ohne Simin leben soll!", sagt das Goldkind theatralisch, als klar, ist dass die Familie weiterziehen wird. Und Simin wirft sich in ihre Arme und sagt: "Rosanna! Mein Liebling!" Ach, blumiges Farsi! 

Wir haben viel gelernt und sind noch dabei. Und wer weiß? Vielleicht lerne ich auch noch Farsi?

signatur

 

39 Kommentare

  1. Regina sagt

    Ich bin überwältigt.
    Du/Ihr habt der kleinen Familie zurückgegeben, was sie auf ihrer Reise, am LaGeSo und in der Notunterkunft verloren haben: das Vertrauen in andere Menschen.
    Ich hoffe, daß für eure afghanischen Freunde das Schlimmste vorbei ist und sie ein neues Leben in Frieden und Sicherheit beginnen können.
    Und daß Ihr euch euren Mut und eure Aufgeschlossenheit bewahrt und weitergebt.

  2. Anna, das hast du ganz so schön in Worte gefasst. Was für ein tiefes Gefühl, so eindrucksvoll. Ich danke dir, dass du uns alle teilhaben lässt an euere Geschichte, dass dein Herz so groß ist und deine Worte so wunderbar nachklingen. Ich drück dich, Jule

  3. Danke für diesen Bericht – er hat mich zutiefst bewegt. Es ist wunderbar, was man mit so wenig Aufwand erreichen kann und wie sehr man selbst bereichert sein kann…

  4. Friederike sagt

    Das ging ja schnell! Wie gut, was ihr für die Familie tun konntet!
    Und ich vermute, in allen adventlichen und weihnachtlichen Herbergssuchen- und Krippengeschichten werdet Ihr jetzt immer an diese Familie denken und an das Baby, das sie bald bekommen ….

  5. Den Spruch „Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast“ kenne ich schon seit meiner Jugend. Im Zuge einer Trennung sagte ich ihn vor vielen Jahren meinem (Ex)Freund und er verstand überhaupt nicht, was ich ihm damit sagen wollte. Das empört mich irgendwie bis heute.

    Ich finde es so großartig, dass Ihr die Familie bei Euch aufgenommen und ihr geholfen habt. Und Euer Goldkind hat es bestimmt für alle noch ein bisschen leichter gemacht.
    Ich ziehe den Hut vor Eurer Menschlichkeit. Ihr seid Liebe und Inspiration pur!

    Die allerliebsten Grüße von
    Susa

  6. Wow, das war mutig und doch wunderbar, finde ich. Aber ganz sicher war es für euch eine Erfahrung fürs Leben, voller guter Erinnerungen und Gefühle. Irgendwie sehnt man sich doch nach solchen Erfahrungen und das schlimmste was wir dann machen können, ist zu sagen, dass wir jetzt keine Zeit dafür haben. Vielleicht später. Wenn ich mir die Nachrichten so anschaue, dann müssten solche Erlebnisse deutlich mehr verbreitet werden. Wirklich!

    Liebe Grüße

  7. Ein wundervoller Bericht von dir! *tränenindenaugen* ich habe eine/zwei Familien um die ich mich kümmere, wohnen zwar nicht bei mir, aber die täglichen Bilder und Sprachnachrichten, bringen einen zum Lächeln, trotz das die Sorge groß ist… Danke das du das so schön geschrieben hast!

  8. mit all dem was gerade abgeht, wenn man fremdenfeindliche menschen auch in nächster familie findet … das war endlich mal wieder was so possitiv, hat mich zum weinen gebracht! danke dass ihr das gemacht habt und danke dass ihr das so teilt!

  9. Liebe Anna, das hast Du ganz wundervoll geschrieben!
    Und ich finde euch sehr mutig, bei dem, was ihr gewagt habt!
    Euer Goldmine hat es sicher für alle ein Stück einfacher gemacht, mit ihrer unbekümmerten Art.
    Sending lve & courage
    Danie

  10. Pingback: Woanders – Die sechzehnte Sonderausgabe Flucht und Fremdenfeindlichkeit | Herzdamengeschichten

  11. Liebe Anna, ein wunderbarer und unglaublich rührender Beitrag! Auf jemanden zuzugehen, der fremd ist, ist wahre Menschlichkeit. Ich freue mich, dass ihr für euren Mut so reichlich belohnt worden seid. Herzliche Grüße
    Jonna

  12. Meise mit Herz sagt

    ach, toll!

    und mir geht mein Herz auf, was du von den Mädchen berichtest! Das Leben könnte so einfach sein! <3 #dieseKinder <3

  13. Ich hab mir diesen Text aufgespart für eine wirklich ruhige Minute und das war auch gut so. Danke für euer liebevolles Vorbild! Kheili khoshalam kardi!

  14. Frau Susi K sagt

    Wow, ich habe mich auch sehr bewegen lassen, von deinem Text und eurem Mut.
    Ich bin auch für mehr Auszüge aus den Komfortzonen!

  15. Berthild Lorenz sagt

    „Für die Kinder ist die Kommunikation vollkommen unkompliziert. Sie reden einfach. Sie spielen und sprechen und lachen, einfach so. Für uns Erwachsene ist es heftig, so ganz ohne eine gemeinsame Sprache.“
    Gut, dass die Welt Kinder hat! Lasst sie leben, ohne sie in die Gedankenmuster der A(E)ltern zu er_ziehen.

  16. Ich bin sehr berührt und werde bald Patin für eine Familie sein -zusammen mit meinem Mann und meinen Kindern und meiner Pflegetochter – wie schön, dass ihr euch eingelassen habt und vielen Dank fürs Teilen deiner Erfahrungen – sie machen Mut. Claudia

  17. Ich klapp jetzt den Rechner zu. Denn nach deiner aufgeschriebenen Geschichte kann ich nicht einfach so weiter machen.
    Liebe grüße vom Deich
    Claudia

  18. Pingback: Vernetzt im November 2015 | Mama hat jetzt keine Zeit…

  19. So soll das sein! Vielen Dank für Eure Geschichte, sie berührt, inspiriert und ermutigt mich ungemein!!!

    Alles Liebe für Euch, die Ihr die Liebe weitergegeben habt,

    Küstenmami

  20. Sonja sagt

    Ihr seid wunderbare Menschen, mehr kann ich dazu nicht sagen. Bitte schaut Euch den Film vom kleinen Prinzen an, er kommt ganz frisch in die Kino´s. Herzliche Grüße

  21. Da musste ich aber jetzt auch mal weinen! So schön! Und da muss man auch mal ein Dankeschön an alle aussprechen, die sich in dem FlüchtlingsWirrWarr engagieren! Man sollte sich ein Beispiel an den Kindern nehmen, die einfach frisch und frei den Kontakt zu den anderen suchen ohne Scheu. UND man muss einfach auch nochmal sehen, wie gut es uns geht. Lg

  22. Ich ziehe meinen Hut, Anna.

    Wie zermürbend muss es sein, nicht zu wissen, wie lange man welchen sicheren Hafen genießen kann und darf?

    Ihr habt ihnen Kraft gegeben und Nächstenliebe. Danke für Euer Engagement.

    Best, Nic

  23. Pingback: 2015 – in Euren Worten | juna im netz

  24. Pingback: wir sind nicht mehr dieselben ::: brief an eine freundin

  25. marion sagt

    die comfortzone kaputt? glaub ich nicht! im gegenteil, die meine hat durch unsere „neue irakische tochter und schwester“ und den dazugehörigen „babyenkel und neffen“ 100 prozent dazugewonnen. es sind bisher nur ein paar monate, dass sie zu unserer familie gehören, aber es fühlt sich richtig an und so, als wären sie schon immer da gewesen

  26. Pingback: frisch verliebt in meinen teenager ::: the teenie chronicles

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