berlinmittekids
Kommentare 21

ist das kunst oder kann das weg? ::: wie meine kinder mich zumüllen

Kinderkunstwerke, ist das Kunst oder kann das weg

Kinderkunstwerke. Ihr kennt das. Euer Kind präsentiert euch stolz ein Gemälde. Oder einen Schneemann, aus einer Klopapierrolle gemacht. Eine Krone aus Tonpapier mit Glitzerstaub drauf. Oder eins der unvermeidlichen Ausmalbilder. Das gefühlt tausendste. Sooo schööön! Uff.

Kunst ist ja, hmmm, sagen wir, subjektiv. Nicht nur die Frage, ob uns gefällt, was wir sehen, bestimmt den Wert eines Kunstwerkes, auch seine Einzigartigkeit. Kinderkunstwerke bilden da keine Ausnahme. Leider ist das für die kleinen Künstler*innen nicht so klar. Für mein Goldkind ist einfach ALLES, was sie produziert, Kunst und damit wert, aufgehoben zu werden. Neulich wagte ich zu sagen, ich fände ein von ihr selbstgemaltes Bild schöner, als die ewigen Ausmalelfen/tiere/random, da fing die Unterlippe bedrohlich an zu zittern und sie zeigte mit bebendem Finger auf die 150.000 Arielle: „Aber Mama! Die hat GLITZER drauf! GILTZER! Siehst du das nicht?!“ Doch. Seh ich. Auch auf’m Tisch übrigens. Und auf dem Teppich. In deinen Haaren, Kind. Überall. Aber was soll’s. Alles für die Kunst.

Ich möchte heute unbedingt ganz und gar ehrlich und offen sein dürfen, also bitte, lasst eure Kinder, die des Buchstabierens mächtig sind, nicht über eure Schulter schauen, wenn ihr das hier lest, aber es ist doch so: ich muss mich manches Mal schon ganz schön motivieren, überhaupt noch einen wohlwollenden Blick auf das jeweilige Machwerk zu richten. Wirklich, Leute, ich habe drei Kinder. Also DREI! Das heißt nicht nur, dass ich seit elf Jahren (seit 11!) durchgehend Hintern abwische, das heißt auch, dass ich mit den sogenannten Kinderkunstwerken zugeworfen werde, seit das große Kind einen Stift halten kann. Rechnet selbst.

Wenn ich jedes Zettelchen, jedes gemalte Zeugnis von Kreativität und jedes Stück Meerjungfrauenschwanzflosse aus Glanzpapier aufgehoben hätte seitdem, meine Sammlung hätte Messie-Ausmaße. Es ist zu viel! Es wird auch wahllos irgendwann. Zum Beispiel die Pinguin-Phase vom Herzensmädchen. Meine Herrn, was hat sie gemalt! Schön gemalt hat sie, das muss ich sagen. Im Gegensatz zu ihrem Bruder war sie schon früh ziemlich talentiert. Aber vor allem war sie ausdauernd. Pinguine. Noch ein Pinguin. Eine Pinguinfamilie. „Viele kleine Pinguine, guck Mama, das ist ein Kindergarten.“ Ah, ja. Noch mehr Pinguine. „Lass uns doch eins der Oma schenken, ja? Die freut sich!“ Aber selbst bei allen stolzen Omas, willigen Opas und wohlmeinenden Tanten war irgendwann der Pinguin-Overkill da. Und ich fing an, sie verschwinden zu lassen. Eine Strategie, der ich bis heute anhänge.

Kinderkunstwerke, ist das Kunst oder kann das weg

Dabei muss ich natürlich vorsichtig zu Werke gehen, denn nichts erschüttert den kindlichen Glauben an die unendliche mütterliche Liebe so nachhaltig, wie die Entdeckung der Kinderkunstwerke im Papiermüll. Also ist Vorsicht geboten! Am Beispiel der Pinguine möchte ich das mal kurz erläutern.

1. Schritt: Vertrauen aufbauen

Natürlich waren die Pinguine schön und das Kind ist zu recht stolz darauf. Also habe ich einige aufgehängt. In der Diele gibt es bei uns so etwas wie eine ständige Ausstellung: im Windfang hängen immer alle möglichen Kinderkunstwerke und von Zeit zu Zeit werden sie gegen neuere ausgetauscht. Dort gab es also eine Pinguin-Show. Gemeinsam mit dem Kind suchte ich Bilder aus, hängte sie auf und bewunderte sie. Täglich. Damit arbeitete ich an meiner Glaubwürdigkeit. Denn das ist ein wichtiger Punkt: würde eine Mutter, die so hingebungsvoll die Kinderkunstwerke drapiert und sichtbar macht, sie tatsächlich wegwerfen? Wirklich? (Sie würde, natürlich würde sie, sie MUSS sogar, aber das bleibt unter uns!)

2. Schritt: Aus den Augen, aus dem Sinn

Dann fing ich an, aus dem täglich wachsenden Stapel mit Pinguinkonterfeis die ältesten wegzunehmen. Nicht gleich drei, vier Stück auf einmal. Erst mal nur die, die nicht so gelungen waren. Dann diejenigen, von denen es zig Varianten gab. Undsoweiter. Während das Kind also Vogelansammlung um Vogelansammlung produzierte, dünnte ich von unten her die Sammlung aus. Ich habe die Bilder zunächst nur aus dem Blickfeld entfernt. Ein guter Ort sind Aktenschränke oder Bücherregale, am besten weit oben, also außerhalb von Reich- und Sichtweite der Künstler*innen. Kommt einer von ihnen auf die Idee, nachzufragen, wo denn das 104. Bild vom Pinguinkindergarten hingekommen sei, kann man locker und selbstsicher die Hand danach ausstrecken und das Bild zutage fördern. Oder die Kopie davon. Oder die Kopie der Kopie der Kopie. Aber die Erfahrung zeigt, dass die quasi Unsichtbarkeit der Kinderkunstwerke allein schon reicht, um sie im Bewusstsein der Künstler*innen allmählich verblassen zu lassen. Schließlich sind diese bereits dabei, neuen Ideen nachzuhängen, sprich: Pinguinschulen zu malen.

3. Schritt: Aus dem Versteck in die Entsorgung

Jetzt ist es immens wichtig, die Kinderkunstwerke nicht zu offensichtlich ihrer Vernichtung zuzuführen. Aber der Papiermüll ist da ein guter Freund, er ist nämlich voll von Zeitungen, jedenfalls bei uns. Also verschwanden die Pinguine aus ihren Verstecken zwischen meinen Kunstbänden im nächsten Schritt zwischen den Seiten des ausgelesenen Tagesspiegels oder der Berliner Morgenpost und fanden so, ungesehen, ihren Weg in den Papiercontainer. Wichtig: Kinderkunstwerke können nur entsorgt werden, wenn die Künstler oder ihre Verbündeten (aka Geschwister) garantiert nicht im Haus sind. Überhaupt: nicht in der Nähe. Am besten in einer anderen Stadt, aber da das zu selten der Fall ist, muss die Zeit reichen, wenn sie in Kita und Schule sind. Außerdem muss immer ein ausgewogenes Verhältnis bestehen bleiben zwischen Kunstwerken in der Ausstellung, denen in Produktion, denen im Versteck und denen auf dem Weg zur Vernichtung. Gerät das Verhältnis aus dem Lot, fliegt man schneller auf, als man sich vorstellen kann!

Sind die Bilder einmal im Papiercontainer gelandet, ist man einigermaßen sicher. Ich lege allerdings zur Sicherheit immer, wirklich immer, noch einen dicken Batzen Werbeprospekte darüber. You never know.

Schwierig wird es, wenn Dritte in den Prozess eingreifen. Zum Beispiel unsere sehr liebe, sehr unkritische Putzfee. Sieht sie ein Kinderkunstwerk im Müll, ist sie sicher, dass das nur ein Versehen sein kann und holt es wieder raus. Ist das Bild aber erst wieder im Fokus der Aufmerksamkeit seiner Erschafferin, muss man den Prozess der Entsorgung fürs Erste aussetzen. Noch schlimmer ist nur, wenn ein Geschwisterkind ein Kinderkunstwerk im Müll entdeckt, denn das spürt sofort, dass es einem Verbrechen auf der Spur ist, nicht einem Versehen. Der unausgesprochene Vorwurf in den Augen bringt jede Mutter um, ich schwöre. Wichtig ist deshalb, dass Kunstwerke auf dem Weg in die Vernichtung niemals zerknüllt oder zerrissen werden, bevor sie nicht wirklich im Papiercontainer sind! Ein zerknülltes oder zerrissenes Kinderkunstwerk ist das Aus für die mütterliche Glaubwürdigkeit. Überhaupt: Liebe. Das kriegt man nie wieder gerade gebogen, ehrlich. Was für eine herzlose Mutter würde denn auch eine Pinguinschule zerreißen?! Ich bitte euch!

Ich weiß, es ist böse, aber es geht nicht anders. Ich träume manchmal nachts schon davon, wie Massen von sich selbst vervielfältigenden Kinderkunstwerken durchs Haus wabern, sich stapeln, alles unter sich begraben und mich vom Rest der Welt abschneiden. Dann sitze ich hier inmitten der Kinderkunst aus drei Kindheiten, eine schrullige Alte mit lauter Pinguinen, während meine Kinder längst ausgezogen sind und mich auch nicht besuchen kommen, weil hier kein Platz mehr ist. Der Mann ist derweil zugewuchert mit den Zeichnungen von akribisch genau skizzierten Raketenabwehrsystemen, die in Regenbögen versteckt sind (aktuelle Lieblingsbub-Ausstellung im Windfang) und wir können uns nur noch von weitem winken, weil ein Feld voller Klopapierrollen-Schneemänner zwischen uns liegt. Ihr seht, ich habe keine Wahl.

Bei 3-D-Kinderkunst stößt mein oben beschriebenes Verfahren übrigens an seine Grenzen. Wenn also jemand eine Strategie kennt, wie ich beispielsweise hartgewordene regenbogenfarbene Kackhaufen aus Knete entsorgen kann, ohne von meinen Kindern angeschaut zu werden, als habe ich einen Wurf junger Hunde ertränkt, bin ich dankbar für Hinweise und Tipps. Bis dann, Leute. Ich geh mal flugs ein paar Glitzer-Arielles verstecken.

signatur

 

21 Kommentare

  1. Dankedankedanke, daß Du das mal so offen aussprichst. Hier läuft es genauso! Jetzt, wo alle langsam größer sind, haben wir die Sammlung teilweise in die jeweiligen Kinderzimmer ausgelagert. Da werden sie doch zum Glück selber etwas kritischer, aber es reicht immer noch, um 4768 Museen mit Kunstwerken zu füllen!
    LG
    Katharina

  2. Ach Ihr Lieben,

    wie auch ich das kenne – aus lääääääängst vergangenen Tagen!

    Und ich kann Euch sagen, irgendwann kommt der Tag, da schnappt sich das Kind HEIMLICH all die übrig gebliebenen Kunstwerke und entsorgt sie während Eurer Abwensentheit. Kinderkram, weg damit, so lautet die jugendliche Devise.

    WEG!

    Einfach so.

    Für immer.

    Am Ende bleibt dem wehen Mutterherz nur die Erinnerung und der Gedanke, wie schön es doch wäre, wenn irgendwas von diesen Kunstschnipseln noch übrig wäre… ;-))

    Tja.

    Kind ist nun 21 und manchmal denke ich, er selbst würde sich auch wieder über ein paar alte Bilder freuen. Dumm gelaufen irgendwie.

    Und die Moral von der Geschicht… Manchmal kommt es anders als man denkt. 😉

    Herzlichst
    Evelyn

  3. Denkt an eure Altersvorsorge. Wer weiß, was draus wird… hat das @dasnuf auch schon gedacht, dass es was bringen könnte. Wir wechseln auch durch. Diese Wanderausstellungen sind ganz amüsant, aber die simplen Rahmen vom Möbelschweden sind dafür nicht gemacht. Immer auf – zu – auf – zu – Ende Gelände.
    Daher folgt bei uns auch Schritt zwei und drei. Zum Glück gibt es (noch) genügend Verwandtschaft, die sich über Überraschungspäckchen freuen 😉

  4. Autsch mein Bauch….ich musste so lachen weil genau ich und meine Frau uns da wiedererkennen. Haben so ziemlich die gleiche Strategie bei den Kinderkunstwerken. Bei den 3D Playmais Kinderkunstwerken hilft uns der Kumpel Kachelofen, was der schluckt kommt nicht wieder zum Vorschein.
    LG
    Chris

  5. Pingback: Nein wir haben auch keine Patentlösung für die Kinderkunstwerke | wohnen-mit-kind

  6. fraubhk sagt

    muharhar, glitzerregenbogenknetkackhaufen… wait for it… dary!
    meine kinder sind noch klein, ich kann da noch sehr schlampig sein. die guten an den kühlschrank, die „schlechten“ in die müllklappe. (müllklappe ftw!)
    danke für den lacher am abend. I love you!

  7. danke für diesen beitrag! du sprichst mir aus der seele: 3 kinder! das gleiche problem!
    bei uns stehen solche 3D-kunstwerke meist gut sichtbar und doch übersehen einige tage (oder wochen) in der küche herum (vor allem die etwas sperrigen schul-Kunstwerke)… wenn lange genug keiner mehr daran gedacht hat und den kindern das jeweilige Kunstwerk schon zum xten mal selbst heruntergefallen ist…. dann wird es ein bisschen weiter nach hinten gestellt. und irgendwann ist es dann weg. und aus einem ganz bestimmten und einleuchtendem grund geschieht das dann, wenn mutter alleine im hause ist und auf dem weg zur kinderabholung den bereits übervollen Müllsack entsorgt… da hüpft von ganz alleine noch dies und das mit hinein und verschwindet so nun endgültig in den weiten der Wohnung. ich weiß, gemein, aber wenn ein Kind dann nach WOCHEN doch noch irgendwann danach fragt, zucke ich die schultern und frage mich verwundert, wo es denn geblieben sein könnte…. meist hat es sich damit dann, – dürfte also nicht mehr sooo wichtig gewesen sein. das gleiche passiert mit dem 1000. ü-ei-geschenk oder sonstigen mitbringseln: am liebsten die gratis-Postkarten am schwimmbadeingang…. 🙂
    lg kathrin

  8. Sehr schön geschrieben 🙂
    Von 3 D Kunstwerken machen wir gemeinsam Fotos bevor sie auch sanft den Weg über die Regenbogenbrücke antreten dürfen. (Ähnliche strategie: aus den Augen, aus dem Sinn, in den Müll)

  9. Pingback: ist das Kunst oder kann das weg? | linsensicht

  10. Wir haben das bei uns so geregelt: Wir haben bei uns auch eine Gallerie für die Kinderkunst. Treppenwand zum 1. Stock. Bilder die gewechselt werden, wandern in eine grooooße Kiste. Die Kisten haben die Namen der Kinder. So sammelt man die Kunstwerke und die Kinder können später (wenn sie groß genug sind) selber aussortieren was sie als Erinnerung behalten möchten.

  11. Heike sagt

    Klasse geschrieben! Habe auch drei Kinder. Die Bilder aus der Galerie kommen danach bei uns in eine Sortiermappe Din A3. Gibt es zum Beispiel bei Jako-o. Als ich diese gekauft habe, hat sie noch 15 € gekostet – mittlerweile sinds fast 20 €. Aber diese Investition lohnt sich.

  12. Tanja sagt

    *Lach*
    Unser Dreijähriger malt momentan – olympiainspiriert – ständig deutsche Flaggen. Ein Außenstehender könnte meinen, wir hätten hier ein politisches Problem…

  13. Aaahh danke. Mir geht es genauso. Nur habe ich das mit dem unauffälligen entsorgen nicht so gut drauf – sie ist misstrauisch geworden, weil ich schon ein paar mal aufgeflogen bin. Aussortieren lassen, klappt bei uns nicht. Sie will tatsächlich auch die aufheben, auch die auf denen erst 4 Striche sind, weil sie später weitermalt – oder überhaupt, einfach weil sie sie erschaffen hat. AAAARgh. Mein Plan war ja, die schönsten in den Ordner zu heften, aber da ist nichts zu machen. Also werde auch ich mich im heimlich verschwinden lassen üben. Noch größeres Problem als die Bilder sind übrigens all diese Klo-rollen -Bastelpapier-Bonbonpapier-Kunstwerke, die dreidimensional sind. Pffff. Ich bin froh, dass ich nciht nur alleine dieses Problem habe.

  14. Ohhhh ja. Der Sohn ist derzeit extrem in der Kritzelphase, d.h. Blatt her, dreimal drübergerattert, „FERTIG!“. Uff. Beim Malen mit Pinseln ist er geduldiger, allerdings erzählt er dabei gerne mal Geschichten: „Und das ist der Geldspeicher, und da kommen die Panzerknacker (klecks, klecks, klecks), OH NEIN, schnell die Polizei (ab in die blaue Farbe, schmier schmier), und die Feuerwehr (rote Streifen überall), und am Ende hat man dann: Genau, eine graublaubraune Fläche, zu der ich dem Mann dann nur sagen kann: „Das ist, äh, also … man muss dabei gewesen sein.“

  15. Herrlich geschrieben! Ich überlege, ob meine Mutter früher Ähnliches gemacht hat 🙂

    Hab ein schönes Wochenende, crazy Pinguin-Lady!

  16. Ich habe so gelacht. Herrlich. Ich habe vor meinem Kind in der Kita gearbeitet. Ich musste täglich gefühlte 200 Bilder in meine Tasche stopfen bzw. Gaaaanz ordentlich verstauen. Dabei wurde mir ganz akribisch zugeguckt und wehe da kam ein Knick rein.zu Hause hätte ich beinahe eine sonder-Mülltonne beantragen müssen bei den Massen.

  17. Klara sagt

    Das beschäftigt mich auch gerade. Ich habe Tränen gelacht und keine Luft mehr bekommen! Danke!

  18. Warum kann man die nicht einfach abheften? Selbst wenn es einige Ordner sind. So viele sind es nun doch wieder nicht und es i s t das eigene Kind…. Als Kinderärztin oder so klar… aber als Mutter?

    • Liebe Edith, wie aus meine Artikel hervorgeht, hefte ich viel ab. Sehr viel. So gut wie alles. Weil es natürlich die Zeugnisse der Entwicklung und der Fantasie meiner drei Kinder sind. Aber nicht jedes Arielle-Ausmalbild ist gemacht, um noch die Urenkel zu beglücken. Und bei drei Kindern bleibt es einfach nicht bei ein paar Ordnern pro Kind. Die Liebe zu meinen Kinder misst sich zum Glück nicht daran, wie viele ihrer Bilder/Kunstwerke etc. ich aufgehoben habe und wie viele nicht. Das wissen sie. Liebe Grüße!

      • Ich hatte das eher so verstanden, dass nur sehr wenig aufgehoben wird und das meiste im Papiermüll landet.

        Meine Schwester hat das mit meiner kleinsten Schwester so gelöst, dass sie in ihrem Zimmer einen Platz für die Kunstwerke hat und jedes Mal wenn ein neues dazu kommt, wählt einer der beiden eins aus, das weg kommt. Bei mir hält sich das noch in Grenzen weil ich zu selten daheim bin und meine Mutter sich (wohl) weigert ständig Porto zu bezahlen.

        Das führt in beiden Fällen dazu, dass die investierte Zeit in jedes einzelne Kunstwerk steigt. Ob das immer die beste Strategie ist, weiß ich nicht, denn sie fördert ein wenig Perfektionismus, aber manchmal kann das ja ganz gut sein.

        Bei uns war früher auch Blumenstrauß pflücken sehr beliebt. Das waren immer wilde Sträuße mit Wildblumen, aber sie hatten ein natürliches Verfallsdatum und meine Mutter hatte sich immer darüber gefreut.

        Beste Grüße!

  19. So, erste zwei Wochen Grundschule im Doppelpack fast geschafft und es werden neue Basteldinge mitgebracht. Nachmittags wird am Schreibtisch weitergearbeitet. Nun denn. Ich sehe es wie Chris weiter oben – irgendwann freut sich der Ofen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.