Monate: Juni 2014

Camp Reinsehlen_Hoehenweg

Mehr Mut zum Ich-Freizeit ::: Gewinnerinnen und ein Ausblick

Die Würfel sind gefallen! Es gibt ein glückliches Mutter-Tochter-Gewinnerinnen-Duo, das gemeinsam mit etwa 14 anderen Mutter-Tochter-Paaren Ende August die Mehr Mut zum Ich-Freizeit wird erleben dürfen. Ich will auch gar nicht lange drumherum schreiben, sondern freue mich sehr, dass ich dieses Sommerwochenende an Marion und ihre Tochter Margarita verschenken darf. Ich gratuliere euch von Herzen und bitte euch, euch per Mail bei mir zu melden, damit ihr erfahrt, wie es genau weitergeht. Ich hatte ja im letzten Post noch einen Ausblick auf das Wochenende in Camp Reinsehlen versprochen und zeige heute noch euch ein paar Bilder bzw. erzähle, worum es Ende August dort gehen wird. Das Hotel Camp Reinsehlen, wo das Wochenende stattfinden wird, liegt in der Lüneburger Heide, direkt am ältesten Naturpark Deutschlands. Für das Mutter-Tochter-Wochenende im August ist dieser Ort ideal: umgeben von Natur und weit ab vom Alltag stellt sich sicher schnell eine Stimmung ein, in der die üblichen Anforderungen und der Alltagsstress von den Teilnehmerinnen abfallen können – und damit auch die eingefahrenen Verhaltensmuster zwischen Mutter und Tochter. Ich erinnere mich gut …

die gute mutter

die gute mutter ::: abschied von einem klischee & start einer interviewreihe

Was ist das: die gute Mutter? Eine, die sich aufopfert? Eine, die immer alles richtig macht? Eine, die nur liebevoll mit ihren Kindern spricht? Die mit dem selbstgebackenen Biobrot? Oder die, die mit ihren Kindern eine Weltreise unternimmt? Welche ist die richtige? Ich sage: es gibt sie nicht die gute Mutter. Wir sind es nämlich entweder alle – oder keine von uns. Denn die gute Mutter ist in erster Linie ein Klischee und zwar eins, von dem ich mich jetzt und hier für immer verabschieden möchte. Die gute Mutter: Vorurteile und Klischees Wir Mütter kennen sie zur Genüge, die vielen Vorurteile, die es über uns gibt. Da werden alle Aspekte bedient: wer nicht stillt ist eine schlechte Mutter, wer nicht trägt ist eine schlechte Mutter (wer falsch trägt ist übrigens auch eine schlechte Mutter), wer nicht selbst fürs Baby kocht ist eine schlechte Mutter, wer kein Baby-led-weaning praktiziert ist eine schlechte Mutter, wer arbeitet ist eine schlechte Mutter („Wofür hat sie überhaupt Kinder gekriegt?“), wer zu Hause bleibt ist eine schlechte Mutter (Glucke!), wer seine Kinder in …

Herzensmädchen, Pre-Teen, Mehr Mut zum Ich

mutter-tochter-gewinnspiel ::: ein wochenende für mehr mut zum ich

Am Samstag schrieb ich über Body Shaming und darüber, was ich mir für einen Umgang damit wünsche: für alle Frauen, für mich, für meine Kinder. Speziell für meinen eigenen Umgang mit dem sich verändernden Körper meiner pubertären Tochter, ist es mir wichtig, nicht die Klischees zu wiederholen oder ihr mitzugeben – bewusst oder unbewusst. Eure Kommentare dazu brechen mir das Herz, denn darin erzählen viele von euch, was sie selbst für schmerzhafte Erfahrungen mit Body Shaming gemacht haben oder noch machen. Ein Grund mehr, für die Generation unserer Töchter etwas zu verändern.Denn wir sind immer angreifbar als Menschen, aber wenn wir uns mit Makeln behaftet fühlen, wenn wir das Gefühl haben, wir seien zu dick, zu dünn, zu groß, zu klein etc. und würden keiner Norm gerecht werden, ist es noch schwerer, stolz und selbstbewusst zu aufzutreten oder einen stolzen und selbstbewussten Blick auf uns selbst zu werfen. Schon im letzten Jahr habe ich hier mit dem Anstoßen einer Blogparade und der Verlosung von Workshopplätzen die gemeinsame Aktion von Rossmann und Dove, Mehr Mut zum Ich …

Body Shaming

bin ich schön? ::: über body shaming, märchenmütter und starke mädchen

„Das Äußere ist nicht so wichtig.“ „Schönheit liegt im Auge des Betrachters.“ „Wirklich schöne Menschen sind vor allem innerlich schön, nicht nur äußerlich. Darauf kommt es an.“ Diese und ähnliche Aussagen sind die Parolen und die Glaubenssätze, mit denen vor allem wir Frauen umgehen, die wir uns gegen gängige Schönheitsideale abgrenzen möchten: gegen Size-Zero und Heroin-Chic, gegen die genormten Looks in den Medien und den Druck, konform zu sein. Das Schizophrene ist dabei aber, dass wir uns während dessen permanent damit beschäftigen und das Gefühl haben, uns einsortieren zu müssen: auf die Seite der Konformen oder die derer, die sich abgrenzen möchten. Denn was viele von uns zerreibt, ist nicht die Zugehörigkeit zu einer der beiden Seiten von „Schönheit“, sondern das Spannungsfeld zwischen beidem. Wir wollen ja schön sein. Irgendwie. Und wenn nicht wie in den Hochglanzmagazinen und den Instagramprofilen der Hollywoodbeauties dieser Welt, dann eben im Gegenentwurf. Ich habe mich ja hier schon öfter mit Konstruktionen von Schönheit befasst. Heute geht’s mir um Body Shaming und meinen Umgang damit als Mutter. Body Shaming? Bitte nicht! Ich selbst bin …

sexleben als eltern

let’s talk about sex, baby ::: über das sexleben als eltern

Ich rede nicht gern über Sex und ich schreibe auch nie darüber. Dennoch wird es in diesem Artikel um Sex gehen. Keine Angst, ich werde ganz bestimmt keine intimen Details ausplaudern und euch auch nicht mit in mein Schlafzimmer nehmen. Aber ich werde mich heute mit dem Thema befassen, weil es uns schließlich alle beschäftigt. Und als Eltern beschäftigt uns ganz sicher ein Aspekt daran besonders: wie, zur Hölle, sollen wir überhaupt Sex haben mit diesen vielen KINDERN im Haus? Gibt es das überhaupt: ein Sexleben als Eltern? Sind wir mal ehrlich: unser Sexleben hat sich fundamental verändert, seit wir Eltern sind. Wenn wir früher einfach so Sex haben konnten, weil uns danach war oder es sich ergeben hat, braucht es jetzt besondere Umstände oder minuziöse Planung. Konnten wir vor den Kindern zu jeder Tageszeit Sex haben, einfach weil wir Lust aufeinander hatten und mussten höchstens die Jalousie vor den Blicken des neugierigen Nachbarn verschließen, sind wir, seit wir Eltern sind, Bedingungen unterworfen, von denen wir früher nicht mal etwas ahnten. Und selbst wenn es sich dann mal ergibt …

Tomatenquetsche, Quatschmacher, Partners in Crime

die geschichte von der tomatenquetsche ::: wie ich mal nicht mehr mama heißen wollte

Eigentlich sollte hier heute ein anderer Beitrag erscheinen. Einer, in dem es darum geht, wie wir als Eltern noch ein Paar bleiben und ein Sexleben haben können, obwohl wir unser Leben unseren Kindern geweiht haben. Was es für Möglichkeiten gibt, sich Momente, Augenblicke, ganze Phasen zu organisieren, in denen man einfach mal zu zweit ist. Aber dann. Kam dieser Tag. Heute. Und der Beitrag über das Sexleben als Eltern muss einen weiteren Tag warten, denn dieses HEUTE muss ich mir von der Seele schreiben. Ihr kennt das. Mal ehrlich, ihr Eltern alle: ihr wisst, was ich meine, wenn ich sage, die Kinder sind OMNIPRÄSENT und manchmal möchte man sich in eine stille Ecke flüchten und sich die Ohren und die Augen zuhalten. Und den Mund gleich mit, damit nichts Doofes und nachhaltig Böses rauskommt. Heute war so ein Tag. Einer an dem ich bereits um 14:30 nicht mehr ertrug, ständig ange-MAMA-t zu werden. Und er war noch lange nicht zu Ende. Aber von vorn. Sonntag ist eigentlich immer ein Lieblingstag in der Woche. Alle Erledigungen …

First grade love, Sandkastenliebe, Verliebtheit bei Kindern

first grade love ::: über s.o.s., eine kleine liebe und coole jungs

First grade love, Sandkastenliebe, childhood sweetheart – ich erinnere mich an nichts dieser Art aus meiner Kindheit. Und auch beim Herzensmädchen gab es das nicht wirklich. Aber bei meinem Herrn Sohn stelle ich gerade so etwas fest und bin ziemlich hingerissen von seinen kleinen großen Gefühlsäußerungen. Manchmal frage ich mich, wie sehr mein Sohn wohl davon profitiert, dass er als Sandwichkind zwischen zwei Schwestern aufwächst. Es ist jedenfalls offensichtlich, dass er sich mit Mädchen gut versteht und nicht diese nicht altersuntypische Mädchen-sind-doof-Attitüde an den Tag legt – jedenfalls noch nicht. Ganz im Gegenteil. Er hat’n Schlag bei den Mädchen, er spielt gerne auch mit Mädchen und der klischeebehaftete „Mädchenkram“ schreckt ihn nicht ab. Inzwischen hat er wohl auch heraus gefunden, dass er gut ankommt und mag das selbst. Es gefällt ihm, dass er auch mal ausweichen kann und nicht immer auf dem Schulhof mitbolzen oder -kloppen „muss“, wenn das unter seinen Kumpels grade angesagt ist. Er ist nämlich zwar sehr gerne mal wild, oft wird ihm das aber zuviel und er zieht sich zurück. Er …

12 von 12 im Juni, 12v12, Draußen nur Kännchen, schwarz-weiß

12 von 12 im Juni ::: es ist Sommer, baby!

Der Zwölfte, der Zwölfte, ein Sommertag, juhu! Hier war alles heute ziemlich fabelhaft und das Ganze wird jetzt. Von meinen 12 von 12 im Juni gekrönt. Bereit? Der Tag beginnt mit einer Brotbox im Bentostyle fürs Goldkind. Featuring Blaubeerkuchen, Minigürkchen und die ersten Kirschen.   Als die Kinder weg sind, genieße ich meinen ersten Kaffee auf dem Balkon. Und meinen „Containergarden“ – den wild blühenden Dschungel in meinem Stadtgarten. Ich liebe meinen Sommer vorm Balkon!   Zum Mittach blogge ich: es gibt Sommer-Panzanella mit Kapern. Wahnsinnig gut! Und neben meinem Steaksandwich die Entdeckung der Saison im Hause Berlinmittemom.   Mittagessen für mich gibt’s wieder auf dem Balkon. Mit einer Lieblingsnachbarin und Freundin genieße ich das besten vietnamesische Curry im Prenzlauer Berg.     In der Schule zu Abholen der Kids. Der Lieblingsbub hat was über „healthy habits“ geschrieben: heute in den 12 von 12 im Juni – drink water! Hihihi.   Das Goldkind flitzt besonders schnell Richtung Ausgang, denn heute nachmittag kommt ihre Freundin zum Spielen.     Dem Lieblingsbub wurden WM-Devotionalein geschenkt: „Ich seh …