ihr glücklichen augen, was je ihr gesehen... ::: brief übers vermissen | herz & seele

Monate: Juli 2014

Vermissen, Brief, Umgang mit Tod und Trauer
ihr glücklichen augen, was je ihr gesehen... ::: brief übers vermissen | herz & seele

ihr glücklichen augen, was je ihr gesehen… ::: brief übers vermissen

Heute schreibe ich einen Brief an dich, die mich mein Leben lang begleitet hat und die ich seit drei Jahren vermissen muss. Der 05. August ist dein Todestag und ich denke zur Zeit noch häufiger an dich als sonst. Es ist ein Sommer voller wunderbarer Erlebnisse und Ereignisse, die noch auf uns warten, und alles könnte einfach nur schön sein – aber du fehlst. Du fehlst immer. Ich war schon so oft hier. Seit Jahren ist der Darß ein Sehnsuchtsort und Lieblingsreiseziel und wie in den vergangenen Jahren, habe ich auch dieses Mal dieses freie, windig-wilde Darß-Gefühl, zu dem ich so gern zurückkehre. Auf dem Fahrrad durch Wald und Wind zu fahren und laut zu singen. Zu sehen, wie meine Kinder sich auf die Rücken ihrer Pferde oder die Sättel ihrer Räder schwingen und sich mit den Spuren reinen Glücks im Gesicht dem jeweiligen Tag überlassen. Nichts füllt mein Herz mit größerer Freude, als diesen Ort mit meinen Liebsten zu teilen. Ich weiß, ich bin dankbar. Ich bin es an jedem Abend und an jedem Morgen, und hier bin …

Sommerpause, Blogpause, Ostsee, Seebrücke
ihr glücklichen augen, was je ihr gesehen... ::: brief übers vermissen | herz & seele

see you soon! ::: sommerpause bei berlinmittemom

Ihr Lieben, ich habe jetzt Halbzeit an der Ostsee und ich muss es einsehen: ich schaffe es nicht, mich gegen die Sommerpause durchzusetzen und meine angefangen Texte hier zu verbloggen. Es ist nicht so, als würde ich nichts erleben oder als gäbe es nichts Schönes zu fotografieren, aber ich muss gestehen, ich genieße es im Augenblick sehr, nicht alles festzuhalten und zu teilen. Ich habe außerdem nur abends wirklich Netz und da habe ich dann doch tatsächlich zu viele Ansinnen meiner Ferienkinder zu erfüllen, zu viele Badehosen auszuwaschen und vom Sand zu befreien, zu viele Tomaten aufzuschneiden und mit Salz zu bestreuen, zu viele Sonnenuntergänge, zu denen wir mit den Fahrrädern dringend fahren müssen, zu viele ungelesene Kapitel in meinem Krimi, zu viele Geschichten im Strandkorb, die noch erzählt werden und zu viele Bälle, die noch geschossen werden müssen. Die Sommerpause hat mich fest im Griff und damit auch diesen Ort: Berlinmittemom. Und es ist schön! Ich werde bestimmt zwischendurch was posten, was ich mir gar nicht verkneifen kann (tihihi…!), aber es wird für die …

Ostsee, Darß, Reetdach, Photo Diary
ihr glücklichen augen, was je ihr gesehen... ::: brief übers vermissen | herz & seele

photo diary ::: geburtstag, ostsee und champagner

Wir sind an der Ostsee. Die WM ist vorbei. Mein Geburtstag ist vorbei. Und weil so viel in so wenig Zeit passiert ist, packe ich das Ganze rückblickend in einen Eintrag in mein Blog-Photo-Diary. Sozusagen anstelle der 12 von 12, die ich dieses Mal verpasst habe. Here we go… Endlich an der Ostsee angekommen und ein Zimmer mit Blick ins Grüne gefunden. Ausatmen. Die Kinder erobern den Garten sofort mit einem Minimatch. Der dreizehnte, mein Geburtstag. Und obwohl wir erst 12 Stunden hier sind, erwarten mich Lieblingsblumen, frisch gebackene Brownies und Geschenke. Der Mann, der mich kennt und liebt, schenkt mir Bücher! Und die Schwester, die mich liebt, hat selbstgebackenen Kuchen aus Berlin mitgebracht. Mit Kerzen. Ich Glückskind! Der Lieblingsbub schenkt mir Gutscheine, unter anderem für einen Kuschelabend mit ihm. Was könnte ich Schöneres bekommen? Ostseeimpressionen: die blaue Tür. Mehr Lieblingsblumen zu meinem Geburtstag. Und zum krönenden Abschluss des Tages wird der Schampus geköpft. Denn es gab die vier Sterne! Zu meinem Geburtstag! Das Photo Diary wird für heute geschlossen, ich steck die Zehen in …

Zingst, Ostsee, Herzensmädchen, Erinnerungen, Ostsee
ihr glücklichen augen, was je ihr gesehen... ::: brief übers vermissen | herz & seele

ostsee-nostalgie ::: darß erinnerungen through the years

Seit zehn Jahren fahren wir auf den Darß. In unserem ersten Jahr in Berlin fuhren wir nur für ein Wochenende nach Ahrenshoop, davon gibt nur wenige Fotos. Aber die zwei Tage hatten genügt, um uns zu Darß-Verliebten zu machen und jedes Jahr zurück zu kommen. Manchmal nur für ein paar Tage, manchmal als Jahresurlaub mit der ganzen Familie, aber es gibt kaum ein Jahr, in dem wir nicht dort waren. Und am Samstag geht es wieder los! Wir freuen uns alle schon unbändig auf unsere Ferienzeit auf dem Darß, auf Fahrradtouren durch den Wald, Reitstunden unter freiem Himmel, Strandspaziergänge und natürlich… die Ostsee. Vor lauter Vorfreude habe ich mir eine kleine Darß-Rückschau der letzten Jahre zusammengestellt, die ich heute mit euch teilen möchte: Ostsee-Nostalgie, Familienerinnerungen, Bilder von wunderschönen gemeinsam verbrachten Tagen auf dem Darß. Mit dem Mini-Herzensmädchen besuchten wir 2004 das erste Mal meine Schwiegereltern für ein Wochenende in Ahrenshoop, wo sie ihren Sommerurlaub verbrachten – und um mich war es geschehen. Darß-Liebe! Im Sommer 2007 war der Lieblingsbub ein Dreimonats-Schätzchen und wir glücklich zu viert …

Johannisbeer Sahne Baiser Torte, Backen, Rezept
ihr glücklichen augen, was je ihr gesehen... ::: brief übers vermissen | herz & seele

wie ich mal einen kuchen reparierte ::: ein johannisbeer-sahne-baiser-versuch

In meinem Garten steht ein Johannisbeerstrauch. Er ist riesig, er wuchert, er biegt sich unter der Last von roten Johannisbeeren – und ich hasse ihn. Nicht nur sind Johannisbeeren meine un-liebsten Beeren, dieser Strauch ärgert mich jedes Mal, wenn ich in den (sehr kleinen) Garten schaue. Er nimmt nämlich seinen Beetnachbarn rechts und links Platz und Licht weg und versperrt mir die Aussicht auf mein Eifler Basaltkreuz, das ich aus dem Garten meiner Mutter habe und das mich immer an zu Hause erinnert. Aber nun ist das dusselige Ding von Strauch der erklärte Liebling von Mann und Kindern, denn diese vier lieben Johannisbeeren und lieben es, sie zu pflücken und damit rumzusauen. Letztes Wochenende war also Johannisbeerenpfücken auf dem Zettel, denn wie gesagt: er biegt sich unter der Last und die Dinger sind dieses Jahr früh reif. Ich schaute also nach für mich erträglichen Rezepten zur Verarbeitung von Johannisbeeren, erinnerte mich an eine Torte aus Kindertagen, in der irgendwie Sahne, Johannisbeeren und Baiser vorkamen und entschied mich schließlich für ein Rezept. Eine Johannisbeer-Sahne-Baiser-Torte sollte es werden. …

lieblinks der Woche, Carol Rossetti
ihr glücklichen augen, was je ihr gesehen... ::: brief übers vermissen | herz & seele

lieblinks der woche ::: feminismus in high heels, lissabon & glückliche kids

Seit Ewigkeiten gab’s hier samstags schon keine Lieblinks der Woche mehr, deshalb ist es mehr als an der Zeit, das mal wieder zu ändern. Heute habe ich eine schöne Mischung aus Ferienvorfreude, schlauen Gedanken und schönen Fotos für euch. Nicht alles ist brandaktuell, aber dennoch so gut, dass ich es euch nicht vorenthalten möchte und deshalb definitiv Lieblinks-der-Woche-Stoff: 1. Die kluge und wunderbare Frau Journelle, deren Online-Essays ich schon so lange gierig konsumiere, hat vor kurzem mal wieder schlaue Sachen zusammen geschrieben. In ihrem Text über Gesprächsnebelbomben befasst sie sich mit Fragen rund um das Spannungsfeld zwischen Feminismus und dem, was allgemein unter „sexy Kleidung“ läuft – und damit automatisch als antifeministisch gilt.  Sie beansprucht für sich, Feministin zu sein und dennoch Highheels tragen zu dürfen. Recht hat sie. 2. Bei Luzia Pimpinella fand ich wunderschöne Lissabon-Fotos, die sie auf einem Kurztrip machen konnte und sofort war meine Sehnsucht nach Portugal wieder ganz laut. Gerade hatte ich mich noch so wild auf die Ostsee gefreut (und das tue ich auch noch), da kommen alle Bilder aus vergangenen Portugal-Urlauben hoch …

lernen in den Ferien, Scoyo, Blogparade
ihr glücklichen augen, was je ihr gesehen... ::: brief übers vermissen | herz & seele

einmaleins oder lagerfeuer am strand ::: lernen in den ferien?

Meine Kinder sind ferienreif. Sie gehen gern zur Schule, aber bereits seit einer guten Woche bemerke ich an ihnen die Anzeichen des End-of-year-Syndroms: sie sind überreizt, nach der Schule vor allem komplett erschöpft, und sie schleppen sich dort eher mühsam durch den Tag. Ein Schuljahresende-Event jagt das nächste und wir hatten hier auf drei Kinder verteilt in den letzten Wochen zwei Sportfeste, eine Musicalaufführung, ein Picknick, eine Kitaübernachtung, ein Elternfrühstück mit allen Kindern, eine Ausstellung und zwei Theaterbesuche. Und so schön das alles im Einzelnen ist, diese Ballung im Sommer macht das alles ab einem gewissen Punkt zu einem anstrengenden Pflichtprogramm, das in erster Linie dazu führt, dass wir den Ferienanfang herbei sehnen. Vor allem die Kinder freuen sich auf freie Zeit. Zeit, in der sie nichts vorhaben. Keine (noch so schönen) Termine. Keine Ansprüche, die an sie gestellt werden. Keine aufregenden und zum Teil auch aufwühlenden Situationen mit Zeugnis, Abschied, Ausblick auf Großes undsoweiter. Während ich sie mir in dieser Phase genauer betrachte, geht mir allerdings schon durch den Kopf, dass es vor allem bei der …