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Lovely Lisboa ::: Lissabon mit Kindern Pt.1

Lissabon mit Kindern | berlinmittemom.com

Der Herbst hat uns hier in Berlin schon voll im Griff, dabei ist es gefühlt nur einen Augenblick her, dass wir bei strahlendem Sommerwetter mit der ganzen Familie durch Lissabon spaziert sind! Gerade habe ich die Bilder bearbeitet und alles war wieder ganz nah, alle Eindrücke sind noch taufrisch, daher lag es nah, mein Fernweh durch das Verbloggen unserer Tage in Lissabon zu bekämpfen. Hier kommt also für euch der erste Teil meiner Mini-Reiseserie, Lovely Lisboa: Lissabon mit Kindern.

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Es war nicht unser erster Besuch in Lissabon, aber seit wir zuletzt dort waren, sind neun Jahre vergangen: als wir das letzte Mal dort waren, war der Lieblingsbub ein Baby, etwas über ein Jahr alt. Und im Hotel in Lissabon war es, als ich den Schwangerschaftstest machte und wusste, das Goldkind ist auf dem Weg zu uns.

Diesen Sommer war alles anders. Wir wollten Lissabon mit Kindern dieses Mal anders erleben, kein ruhiges Hotel im Vorort, kein Kleinkindprogramm mit Lätzchen und Trinkflaschen im Gepäck, immer auf der Suche nach einem Restaurant, das Gemüsesuppe und Nudeln mit Tomatensoße auf der Kinderkarte hat, sondern stattdessen alles, was man mit großen Kindern schon unternehmen kann: die Stadt erleben, so viel wie möglich zu Fuß erobern, Orte entdecken, Dinge kosten, die wir noch nicht kennen und etwas Neues gemeinsam erleben. Das ist der Stoff, aus dem Familienhighlights gemacht sind – Reiserinnerungen für ein ganzes Leben.

Lissabon mit Kindern: zu Hause in der Ferne

Nicht im Hotel wohnen hieß für uns nicht zum ersten Mal: Airbnb. Schon auf unserer Reise nach London und auch an Ostern, als wir Paris mit Kindern erlebt haben, wählten wir diese Art der Unterkunft. Auch für einige nicht verbloggte Kurztrips haben wir schon Airbnb genutzt, denn für uns ist das einfach perfekt: zu fünft brauchen wir in jedem Hotel mindestens zwei Zimmer, damit wird das Ganze so gut wie an jedem Ort der Welt signifikant viel teurer für uns, als eine Ferienwohnung. Und Airbnb ist nach unserer persönlichen Erfahrung so viel mehr als nur eine Ferienwohnung! Hier teilen andere Menschen ihre Wohnungen mit ihren Gästen, die Räume sind also voll ausgestattet und es fehlt an nichts. So war es auch hier in Lissabon.

Nach einem Telefonat mit unserer Gastgeberin Andreia, holten wir die Schlüssel am vereinbarten Ort ab, brachten die Koffer in die Wohnung und waren – zu Hause. Mitten in Chiado.

Airbnb Appartment in Lissabon | berlinmittemom.comAirbnb Apartment in Lissabon | berlinmittemom.comAirbnb Apratment in Lissabon | berlinmittemom.com

Von hier starteten wir dann auch unsere erste Entdeckertour, denn wir hatten einen wunderbaren Ausgangspunkt, in unmittelbarer Nähe des Elevadors Santa Justa und der wunderschönen Ruine vom Karmeliterkloster, einen der Orte in Lissabon, die ich seit 2008 unbedingt wiedersehen wollte. Von unserer Wohnung in der Rua Nova do Almada machten wir uns auf zu unserem ersten Ziel: dem Convento do Carmo.

Convento do Carmo | berlinmittemom.comLittle tourists in Lisboa | berlinmittemom.comConvento do Carmo | berlinmittemom.com

Im Kloster gibt es auch ein kleines archäologisches Museum, das unter anderem die Geschichte des Ortes bis weit vor die Existenz des Klosters zeigt. Die Kinder fanden vor allem zwei echte Mumien interessant, die dort in Glaskästen ausgestellt sind. Ein bisschen gewöhnungsbedürftig und auch gruselig war das, aber auf jeden Fall faszinierend.

Von der Ruine aus spazierten wir weiter bergauf und erliefen uns die Straßen auf dem Weg nach oben. Eigentlich hatten wir kein festes Ziel, wir wollten so viel wie möglich sehen und vom Flair der Stadt aufschnappen.

Electrico in Lissabon | berlinmittemom.comChiado, Lissabon | berlinmittemom.comLissabon mit Kindern | berlinmittemom.comLissabon mit Kindern | berlinmittemom.com

Dabei passierten wir einen weiteren der Ascensores de Lisboa (übersetzt Aufzüge von Lissabon), die in der Stadt auf sieben Hügeln, Lissabon, die unten gelegenen mit den oben gelegenen Stadtteilen verbinden, den Elevador da Bica. Wenn man in Lissabon mit Kindern unterwegs ist, sollte man sich eine der drei alten Standseilbahnen unbedingt anschauen. Mit dieser sind wir nicht gefahren, aber alleine der Anblick der kleinen über hunder Jahre alten Bähnchen in den steilen Straßen ist schon für sich etwas Besonderes.

Elevador da Bica | berlinmittemom.comLissabon mit Kindern | berlinmittemom.com

Lissabon mit Kindern | berlinmittemom.comLissabon mit Kindern | berlinmittemom.com

Wir setzten unseren Weg nach oben fort und peilten eine Pause an einem der berühmtem Aussichtspunkte in Lissabon an, dem Miradouro de Santa Catarina. Als wir oben ankamen, war relativ wenig los und wir saßen ein wenig im Schatten, bis wir das Café Noobai entdeckten, zu dem man vom Miradouro aus Zugang hat: und zwar direkt auf die Dachterrasse. So viel sei gesagt: der Ausblick ist wundervoll und der Kaffee ok, alles andere kann man sich schenken.

Miradouro de Santa Catarina | berlinmittemom.comMiradouro de Santa Catarina | berlinmittemom.comLissabon mit Kindern | berlinmittemom.com

Nach der kleinen Pause ging es wieder bergab. Die Kinder entdeckten dabei eine ganz besondere Art und Weise, sich schnell abwärts zu bewegen…

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Unser erster Tag war damit noch lange nicht vorbei, aber mein erster Teil der Lovely Lisboy-Miniserie über Lissabon mit Kindern hier auf dem Blog ist damit komplett. Sind auch genug Bilder für den ersten Eindruck, oder?

Im zweiten Teil nehme ich euch mit zu einer Shopping Mall der besonderen Art und auf einen Spaziergang durchs Barrio Alto. Und zwei Restauranttipps gibt es auch noch. Hach, ich freue mich schon auf Teil zwei und könnte gleich wieder losfahren in diese zauberhafte Stadt – Lissabon.

 

 

 

 

2 Kommentare

  1. Elisabete ferreira sagt

    Oh ja wir sind auch Portugiesen und leben hier in Deutschland leider Portugal ist wunderschön und man kann Leben aber wir haben hier ein haus das wir anzahlen und 4kinder und 3enkelkinder aber versuchen jedes Jahr in Urlaub zu fahren aber heuer waren wir nur zwei Wochen zu kurz

  2. Ein schöner Beitrag! Ich habe mich bisher mit meinen Kids (2 und 4) noch auf keinen Städtetrip gewagt und hab die letzten beiden Jahre Wellnessurlaub im Familienhotel Feldhof in Südtirol gemacht. Allerdings würden mich Städte schon langsam mal wieder reizen. Und ich denke, man sollte die Kinder auch dran gewöhnen, denn früher war ich gerne und viel in Städten unterwegs und interessiere mich auch sehr für Kultur. Also Florenz, Paris und London – wir kommen! 😀

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