Alle Artikel mit dem Schlagwort: Barbie

barbie goes hooker

Ich kann nicht widerstehen, mich über dieses Thema auszulassen, auch wenn es kein brandneues Phänomen mehr ist: die Monster-High-Puppen aus dem Hause Mattel. Das Grauen auf zwei anorektischen Beinchen. Barbie, meiner Mutter Sexismus-Alptraum als meine Geschwister und ich Kinder waren, ist dagegen eine Art Märchenfee aus den Zeitenn, als alles noch besser war. Als ich ein kleines Mädchen war, war mein Lieblingsspielzeug Playmobil. Damit konnte ich tagelang Szenarien aufbauen, die ich dann wiederum tagelang gegen die Abbau- und Wegräum-Ansagen meiner Eltern verteidigt habe, die Sachen gingen mit in die Wanne, in den Garten, in den Schnee und ins Bett, wenn’s sein musste. Meine feministische Mutter hat mir lange Jahre Barbies untersagt und mir auch damals schon erklärt warum. Ich habe mit 8 Jahren natürlich nicht verstanden, warum großbusige, anatomisch inkorrekte Blondinen mit Miniaturnasen schwierig für meine Entwicklung sein sollten, aber ich durfte sie nunmal nicht haben. Das hat mein Begehren nach Barbies in einem gewissen Alter natürlich nur gesteigert und irgendwann hat meine Mutter nachgegeben und ich bekam sie: die spitzfüßigen, großbusigen, blonden Weiber, die die …

in der kammer des schreckens

Es war mal wieder soweit: das Zimmer meiner Großen, das zugleich das unordentlichste Zimmer im Haus ist, musste ausgemistet werden. Und um den ganz großen Diskussionen darüber zu entgehen, was aus welchen Gründen aussortiert oder weggeworfen wird, habe ich den ersten Schwung in Abwesenheit der Zimmer-Bewohnerin heute morgen alleine erledigt. Und ich hab’s geschafft: ein Müllsack voller Plunder ist weg, eine Kiste voller potentiellem Flohmarktkram ist gepackt. Es ist unfassbar, was eine 9jährige alles an Zeugs anhäufen kann! Ich weiß nicht, ob das einfach alterstypisch ist oder ob meine Tochter tatsächlich ein speziell chaotisches Kind mit Messie-Neigung ist, aber der Hang, alles zu behalten, nichts jemals wegzuwerfen oder wenigstens darüber nachzudenken, dass man es weggeben könnte, macht mich irre! Ich bin wahrlich keine übermäßig ordentliche Person, und ich habe sehr großes Verständnis dafür, dass man seine Chaosecken haben muss, schon allein aus Gründen der Kreativität. Aber das, was sich in den Schubladen meiner Tochter immer wieder sammelt ist einfach… unfassbar. Es ist eine Art URSUPPE aus Puppenkleidung, Playmobil-Teilen, schrecklichen Miniaturfetzchen von Polly Pocket-Zubehör (verflucht seist …