Monate: Oktober 2012

baby, light my fire ::: kerzensaison mit kindern

Nachdem ich den spätsommerlichen September und das wunderbare Herbstlicht bis zur letzten Sekunde gefeiert habe, stelle ich heute verwundert fest, wie gern ich diese neu angekommene Jahreszeit mag: hallo, Winter! Es ist kalt und sonnig, die meisten Bäume in meinem Blickfeld sind so gut wie kahl geworden, es ist ordentlich windig und alle meine Kinder tragen nun Winterjacke, MützeSchalHandschuhe. Denn sind wir mitten drin in der Kerzen-, Laternen, Martinsfeuer-, Halloween-Kürbis-, Kaminfeuer-Saison. Und wir lieben es. Alle. Gestern Abend, als der Mann mit den zwei Großen die Schlittschuh-Saison eröffnet hat und ich mit der lädierten Kleinsten alleine zu Hause blieb, haben wir zwei uns überall Kerzen angemacht, die Kürbisse vor der Tür neu bestückt, Laternen auf der Terrasse angezündet und uns vor dem Kaminfeuer eingekuschelt. So sehr ich den Sommer liebe und mich, wie jedes Jahr im November frage, wie ich das aushalten soll, bis der Frühling und dann, irgendwann in weiter Ferne, der Sommer wieder kommt – ich genieße die Kerzen- und Feuer-Jahreszeit genauso. Meine Kleinen, wie vor ihnen die große Schwester, sind gerade fasziniert …

das brillenhämatom ::: die eule, die eule, die hat am kopf ne beule

Was mich in den letzten Tagen vom Bloggen, vom Arbeiten, vom Schreiben und von vielen anderen Dingen abgehalten hat ist ein Brillenhämatom. Um genau zu sein: das Goldkind hat den Sturz des Jahres hingelegt und dann noch einen draufgesetzt, indem es am nächsten Tag ein weiteres Mal auf genau dieselbe Stelle geknallt ist. Im Klartext war das eine hühnereigroße Beule mitten auf der Stirn, gefolgt von einem unfassbar deformierten Köpfchen nach dem zweiten Sturz. Heute kommentierte sie ihren Anblick im Spiegel mit den Worten: „Mann, Mama! Ich sehe ja furchtbar aus!“ Und dem kann ich nun wirklich nicht widersprechen. Der Lieblingsbub sagte gestern, seine kleine Schwester sähe aus, als habe sie mit einem Bären gekämpft. Mit ihrem Gesicht. Nach dem gaaaanz allmählichen Abschwellen der Beule ist nun das Hämatom nach unten gewandert. Sie kommentierte das so: „Guck mal schnell, Mama! Meine Beule ist mir über die Augen gerutscht!“ Ich sehe eine gewisse Ähnlichkeit mit Axel Schulz nach einem Kampf. Den er wahrscheinlich verloren hat. Der Anblick trifft mich mehrfach täglich mitten ins Herz und ich …

berlinmittemom empfiehlt: spielplatz nöldnerstraße in lichtenberg

Letzten Freitag waren wir mal wieder in der Nöldnerstraße in Lichtenberg, wo das Herzensmädchen seinen Freitagstermin hat. Es ist mit den zwei Kleinen immer eine Herausforderung, sich was Interessantes für die 50 Minuten Wartezeit einfallen zu lassen, und als das Wetter noch durchweg schön war, haben wir gerne auf der großen Kastanienwiesegegenüber gepicknickt, mit Schleichfiguren gespielt oder Lieblingsbub’s Fluggeräte von der Flitsche abgeschossen. Gleich neben der Kastanienwiese ist eine Schule, und erst letzte Woche habe ich entdeckt, dass der Spielplatz gleich daneben nicht zur Schule gehört sondern ein öffentlicher Spielplatz ist. Also bin ich mit den Zwergen gleich dorthin gegangen – und wir waren alle begeistert. Der Spielplatz ist ein Kletterparadies mit Hängebrücke und hohem Kletterturm, dazu gibt es eine Art Schiff, das in verschiedenen Eben beklettert werden kann, so dass sowohl der wagemutige Bub als auch das vorsichtigere Goldkind auf ihre Kosten kamen. Es gibt viel Grün auf der „Parkseite“ und an den Kletterteil schließt sich noch eine große Sandbox für kleinere Kinder an. Und gleich daneben fand das Goldkind seine Lieblingsstelle: dort liegt …

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bento-fever ::: pausenbrot gone wild

Seit einiger Zeit beschäftigt mich das Pausenbrot meiner Kinder. Nicht nur morgens beim Zubereiten, sondern auch nachmittags bzw. abends, wenn ich selbiges wieder treffe: ungegessen, ungeliebt, angematscht und oll. Und so sehr der Vater der Kinder und ich uns immer bemühen, es lecker und appetitlich zu belegen, es nützt alles nix. Äpfel, Karotten, Nüsse, Müsliriegel, Trauben, Joghurt… alles wird gegessen, nur die Stulle kommt retour. Auf der Suche nach Inspiration fand ich in Pinterest ein Board über Bento, die japanische Lunchbox – und war hingerissen. Und seit ich bei weiteren Recherchen auf die Formbrot-Werkstatt von Mama Miez gestoßen bin, ist bei uns alles anders. Ich bin vom Bento-Fieber gepackt. Und das bedeutet für die Snackboxen meiner Kinder: Dino-Brote, herz- und sternförmige Minisandwiches, bunte Spießchen mit Käse, Trauben, Tomaten und Minibuletten, Wurstpferdchen und Käsemiffys oder kleine Gurkenfische. Dank meiner vortrefflich geeigneten Linzer Ausstechformen und einem kleinen Bento-Zubehör-Kaufrausch in den entsprechenden Shops, bin ich jetzt bestens ausgestattet und hochmotiviert. Und der Effekt? Die Boxen kommen leer zurück, die Kinder sind happy mit ihren Snacks und der Mann …

goldkind-philosophisches ::: von prinzen&drachen. und vom heiraten.

Mein kleinstes Mädchen, mein Goldkind, beschäftigt sich seit Wochen intensiv mit Prinzessinnen. Sehr altersgemäß sind ihre aktuellen Heldinnen Aschenputtel bzw. Cinderella, Dornröschen, Schneewittchen & Co. Wie ich das aus feministischer Sicht beurteile, erspare ich ihr momentan noch. Schließlich ist sie erst drei und ihre rosa Phase (auch in wörtlicher Hinsicht: man könnte meinen, man zöge ein Bonbon groß!) sei ihr gegönnt. Alle relativierenden Aspekte bringt ihr das Leben höchstpersönlich noch früh genug bei. Und dann kann ich ja auch mal meinen Kommentar dazu abgeben. Außerdem weiß ich ja vom Herzensmädchen, dass diese Phase vorbei geht, einfach so. Auch ohne jeden korrigierenden Kommentar von mir. Jedenfalls sind Goldkindchens Welt und ihre Spiele bevölkert von Prinzessinnen, Einhörnern, Feen und selbstverständlich auch den dazugehörigen Prinzen. Eine wirkliche Rolle bekommen die Herren aber bei ihr nicht: sie retten nicht, sie kämpfen nicht, sie reiten nicht mit auf Abenteuer, sie tanzen nicht mit, sie sind nicht mit magischen Tieren befreundet, kurz: sie kommen überhaupt nicht vor, denn die Damen in den Spielen vom Goldkind erledigen das alles tatkräftig selbst.. Tatsächlich …

just an ordinary saturday

Samstagmorgen im Hause Berlinmittemom. Keine stressigen Termine, keine langwierigen Verabredungen, keine Hektik. Ich habe mich schon seit Anfang der Woche darauf gefreut, dass wir mal nichts vorhaben, sondern einfach nur locker ins Wochenende bummeln können. Wir haben (ein bisschen) länger geschlafen, spät gefrühstückt, Einkaufslisten geschrieben, und dann sind der Bub und der Vater der Kinder los gezogen, alles zu erledigen: „Mama, wir kümmern uns um alles. Das ist nämlich eine Jungs-Sache!“ Okay. Herzensmädchen, Goldkind und ich haben gemütlich aufgeräumt, die Mädchen haben ein bisschen gespielt, und ich konnte in aller Ruhe mit meinem Vater telefonieren. Dann kam der Klavierlehrer (den hatte ich Anfang der Woche noch gar nicht auf dem Schirm – noch im Ferienmodus). Und während das Herzensmädchen oben in meinem Arbeitszimmer ihre Klavierstunde hatte, erreichte Goldkinds Freundin Isa das Revier und die zwei verzogen sich in die Kinderetage. Soweit, so gut. Das allerdings ist sicherlich eine Frage der Perspektive, denn kurze Zeit später gellte Geschrei von oben, gefolgt von Goldkinds lautem Protestweinen. Kurzes Getümmel, während dessen ich am Fuße der Treppe stand und …

mixed pix ::: vermischtes aus der letzten woche

Ich habe endlich ein paar der Bilder bearbeitet, die ich in den letzten Tagen gemacht habe. Die gibt’s jetzt noch bevor ich ins Bett falle. – Der Lieblingsbub bei seiner neuen Leidenschaft, dem Kronkorkensammeln. Er sortiert und zählt sie und hebt sie in einem Marmeladenglas auf. Sein Schatz. – Das Goldkind beim Sammeln und Zerploppen von Schneebeeren. Sie hat sich eine halbe Stunde damit beschäftigt, sie zu pflücken, zu untersuchen und dann zu „zerknallen“, wie sie sagt. Knallerbsenstrauch! – Zwei Herbstarbeiten aus Kita und Preschool: ein Hände-Herbst-Baum vom Goldkind und ein bisschen Blätterkunst zu einer L-Meditation vom Lieblingsbub. Happy friday, everyone. Anna Luz de León on Google+

berlinmittemom empfiehlt: spielplatz drachenburg in mitte

Ich habe heute beschlossen, diesem Blog ein paar neue Kategorien zu verpassen. Nicht, dass ich nicht schon genug hätte – ein paar andere mussten dafür ihr Leben lassen. Aber schließlich bin ich eine Berliner Mutter und gehe mit meinen Kindern an Berliner Orte, drinnen wie draußen. Wir erleben da schöne oder nicht so schöne Dinge, und weil ich ein positiver Mensch bin, soll hier nur von den gelungenen Erlebnissen die Rede sein. (Die Barn Roastery wird also in diesen neue Kategorien keinen Platz finden, denn ich war inzwischen da und bin durch mit dem Thema. Aber so sei es, davon will ich hier nicht sprechen.) Die neuen Kategorien „besprechen“ also meine liebsten Berliner Orte, mit Kindern oder ohne. Es gibt Spielplätze, Parks, Cafés und Restaurants, Museen, Bauernhöfe, leere Flugfelder und natürlich die Zoos in Berlin. Ab jetzt werde ich in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder ein paar dieser Orte hier vorstellen und hoffe, es ist für andere Berliner Eltern oder Besuchsberliner von Interesse und von Nutzen. Heute beginne ich mit einem der Lieblingsspielplätze vom Lieblingsbub, …