Alle Artikel mit dem Schlagwort: Berlin

Frühstücksei

bratwursthimmel & blumenorgien ::: mein insta-wochenende

Endlich ist die Sonne wieder da: über Berlin spannt sich ein sommerblauer Bratwursthimmel und ich habe mich an all die Dinge erinnert, die ich früher, vor den Kindern, an einem solchen Wochenende getan hätte: in der Sonne rumgelegen, im Mauerpark über den Flohmarkt geschlendert, irgendwo draußen was gegessen, später auch getrunken, in den Abend gebummelt und montags morgens gemerkt, dass der Sonntag eigentlich gerade erst vorbei ist… Aber meine Wochenenden sehen anders aus, seit ich Kinder habe und so haben wir den frühen Morgen mit mehreren Füßen im Gesicht in unserem Bett verbracht, tagsüber den Verzehr von zu viel Eis verboten, mehrere turbulente Mahlzeiten auf dem Balkon eingenommen und Mensch-ärgere-dich-nicht gespielt, obwohl wir viel lieber Zeitung gelesen hätten. Dennoch: das Wochenende war außergewöhnlich, weil der Mann und ich, dank Babysitter, gleich an zwei Abenden ausgehen konnten: eine Seltenheit und ein Grund zum Freuen! Wir hatten ein Konzert und einen Grillabend auf dem Kalender, der Rest meines Wochenendes war dem (Raus-)Putzen des Balkons gewidmet: Pflanze kaufen, alles Saubermachen vor dem ersten Draußen-Frühstück, pflanzen – ich liebe …

Rykestraße, Straßenansicht mit Bäumen, blauer Sonnenschirm vor der Kleinen Gesellschaft

buntes kinderparadies ::: die kleine gesellschaft im kollwitzkiez

Der Kollwitzkiez hat jede Menge schöner Läden. Und weil eins der Prenzlauer-Berg-Klischees ja das des überbordenden Kinderreichtums in diesem Bezirk ist und weil ja an Klischees ja bekanntlich immer was dran ist, gibt es tatsächlich einen deutlich spürbaren Schwerpunkt auf Kindergeschäften. Wie schön für mich und meine Berlinmittekids, die wir gar nicht weit weg davon wohnen und uns das jederzeit zu Gemüte führen können, wenn wir Lust haben: es gibt Kinderkleidung, Kinderschuhe, Babyausstatter und Kindercafés. Und es gibt in einer meiner Lieblingsstraßen, der Rykestraße, Die kleine Gesellschaft, einen meiner hoch frequentierten Läden in Sachen Spielzeug. Außenansicht der Kleinen Gesellschaft in der Rykestraße: bunt und fröhlich im Kollwitzkiez. Nicht, dass das der einzige Spielzeugladen im Kiez wäre, es gibt auch tatsächlich noch welche, die näher an mir dran sind und die in Aspekten durchaus auch das außergewöhnlichere Angebot haben. Aber Die kleine Gesellschaft hat mir schon so manches mal das Leben gerettet – und zwar in Dingen Kindergeburtstag. Da nun der Goldkind-Geburtstag gerade hinter und der Lieblingsbub-Geburtstag knapp vor mir liegen, bin ich also tatsächlich gerade dort …

12 von 12 im märz ::: my day in pictures

Es ist der 12. März. Draußen liegen Massen von Schnee, es ist grauenhaft kalt und morgens ist man so müde, dass man eher an Winterschlaf als an Frühlingserwachen denkt. Aber der Kalender lügt nicht, also gibt es heute 12 von 12 im März. Mit Schnee. Eben beim Sortieren der Bilder ist mir aufgefallen, dass meine heutigen 12v12 sehr essenslastig sind, aber das ist nun mal eben so. Ich bin nämlich mit dicker Erkältung und verrotztem Herzensmädchen mehr oder weniger den ganzen Tag zu Hause gewesen. Und meine Wäscheberge haben mich fotomäßig einfach weniger angemacht, als die Mahlzeiten, die wir zwischendurch hatten. Also heute: viel Essen in meinen 12 von 12. Werdet damit fertig. 😉 Der Blick nach draußen hat mir eigentlich schon den Rest gegeben, bevor der Tag überhaupt los ging. Und ich will nix hören von wegen jammern-auf-hohem-Nivea. Schnee ist ein Drecksack. So. Anna Luz de León on Google+

shop-till-you-drop-tuesday ::: mia mohnstreusel

Heute beginne ich, wie angekündigt, mit der neue Berlinmittemom-Shopping-Serie , der Vorstellung meiner persönlichen Lieblingsläden. Juhu, darauf freue ich mich schon seit Tagen! Vor allem, als die Kinder noch kleiner waren, konnte ich mich stundenlang in Onlineshops für Kinder- und Babyklamotten aufhalten und hatte schnell meine Lieblinge gefunden. Mit dem stetigen Wachstum meiner drei hat sich der Schwerpunkt ein bisschen verschoben, weg von den Babyshops hin zu denen, die auch coole Sachen für große Kinder anbieten. Immerhin trägt mein Herzensmädchen inzwischen Größe 152/158, da fällt es mitunter schwer, etwas Cooles, Schönes, Außergewöhnliches zu finden, was sich gut mit dem üblichen Basics von H&M oder Zara kombinieren lässt. Deshalb stelle ich euch auch als Erstes einen Shop aus der Kategorie Kinderklamotten vor – was sonst? Und weil ich schließlich offline genauso gerne einkaufe, wie im Netz, habe ich einen kleinen Berliner Laden ausgesucht, den ich gerne aufsuche und der, hurra!, auch einen Onlineshop hat: Mia Mohnstreusel. Mia Mohnstreusel Onlineshop Berlin führt zum Beispiel Molo und Smallfolk Das Ladengeschäft ist in der Pappelallee, ein kleiner, auf den ersten …

shop-till-you-drop-tuesday ::: lieblingsläden am dienstag

Wie ich ja voller Freude vor gut zwei Wochen hier berichtete, war Berlinmittemom Blog der Woche bei der Liliput Lounge. Und wie ihr natürlich (!) alle dort im Interview gelesen habt, wurde mir unter anderem die Frage gestellt, was ich online am liebsten tue.  Ich schrieb: bloggen. Dann dachte ich: und Blogs lesen! Und dann dachte ich: shoppen! Ich bin tatsächlich eine unverbesserliche online-Shopperin von Büchern, Kosmetik, Bastelkram und vor allem Kinderklamotten und sicherlich eine der dankbarsten Benutzerinnen von Paypal und Kreditkarte im Internet. Während ich also, ein wenig schuldbewusst, diesen Punkt in die Antwort mit aufnahm, kam mir die Idee, aus dieser wenig rühmlichen Leidenschaft eine Tugend zu machen, nämlich eine Blog-Serie! Nachdem ich das Ganze mit meinem persönlichen Blog- und Technikberater (aka: der beste, liebste, MEIN Mann!) durchgesprochen und überlegt habe, ob eine solche Serie überhaupt zu Berlinmittemom passt, habe ich mich entschieden, einen Versuch zu starten. Schließlich sagte ich ja gerade im Liliput-Interview, dass das Vielseitige meiner Meinung nach das unverwechselbare Merkmal meines Blogs ist. Wenn ich Lust habe zu backen, blogge …

12 von 12 im februar

Es ist wieder soweit: Zeit für meine 12 von 12! Eigentlich ist das eins meiner monatlichen Blog-Highlights und ich freue mich immer schon, wenn der 12. näher rückt. Heute allerdings, das muss ich gestehen, bin ich von der gestrigen Rosenmontags-Festivität hier im Haus noch ein bisschen angeschlagen. Als Exil-Rheinländer haben der Mann und ich nämlich seit Jahren die Tradition, den Gleichgesinnten hier in der Berliner Fastelovend-Diaspora wenigstens an Rosenmontag eine karnevalistische Heimstatt zu bieten. Und so feiern wir jedes Jahr bei uns eine rheinische Karnevalsparty, mit Kölsch vom Fass, Kostümen und kölschem Liedgut, Höhner, Bläck Föös und Brings inklusive. Isch sach üch, et wor widder herrlisch! Weil ich aber deshalb heute hauptsächlich mit Bude renovieren, Reste beseitigen und mich selbst langsam in Gang bringen beschäftigt war (von den Wäschebergen aus den Skiferien gar nicht zu sprechen!), fließen ein, zwei Bildchen von gestern in die „12 von 12“ mit ein. Mit einem müden, aber nicht minder glücklichen „Alaaf!“ kommen hier also meine Februar-Bilder, die 12 von 12. Enjoy!   Mein Tag beginnt (noch ohne die rettende …

mama blog berlin ::: google, eine leseliste und 8 mamablogs aus der hauptstadt

Sophie von Berlin Freckles hat letzte Woche in einer Leseliste  7 Blogs vorgestellt, die Google ausspuckt, wenn das Such-Log „Mama Blog Berlin“ lautet. Herausgekommen ist eine Zusammenstellung von Mütterblogs, unter anderem Berlinmittemom, die vor allem zwei Kriterien erfüllen: wir sind Mütter und wir leben in der Hauptstadt. Witziger Weise kenne (und lese) ich alle diese Blogs (bis auf einen, aber das hole ich jetzt nach), und als ich Sophies Frage unter las: „Sind das nun typische Mütterblogs aus der Hauptstadt?“, fragte ich mich meinerseits, was unsere Blogs denn, neben dem Google-relevanten, noch gemeinsam haben. Denn genau betrachtet sind sie sehr verschieden und jede von uns Bloggerinnen pflegt ihren eigenen Stil bei der Auswahl der Themen, Gestaltung der Artikel und natürlich ihren eigenen Ton. Ich finde, wir sind unverwechselbar! Anna Luz de León on Google+

ein kind, kein kind ::: babyflaute in deutschland

Die Süddeutsche verkündete es an diesem Montag, in den Nachrichten wird es erwähnt, und da ich zu Hause hocke und meine zwei kranken Kleinen sowie die allererste eigene Mittelohrentzündung meines Lebens pflege, hörte ich es auch zu jeder vollen Stunde in den Radio-Nachrichten: die Geburtenzahlen in Deutschland sinken weiter, die Deutschen sterben aus. Das an sich ist ja keine Neuigkeit. Das kennen wir ja hierzulande schon seit Jahren (außer hier im Prenzlauer Berg, da wachsen die Babybäuche wie gedüngt). Aber während in anderen europäischen Ländern die Geburtenzahlen leicht angestiegen sind, hat es in Deutschland die durchschnittliche Frau nur noch auf 1,39 Kinder gebracht. Neu an dieser Nachricht ist, dass das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung erstmals untersucht hat, was die Gründe für die Babyflaute in Deutschland sind. Und wenn ich die lese, weiß ich gar nicht, wo ich mit dem aufregen anfangen soll. Anna Luz de León on Google+