Alle Artikel mit dem Schlagwort: Bildschirmmedien

Lernen in den Ferien, Blogparade, Scoyo, Medienerziehung in der Familie

medienerziehung in der familie ::: eine blogparade von berlinmittemom & scoyo

Es ist Elternabend-Saison in den Schulen und überall treffen sich Eltern und Lehrer*innen und besprechen die akademische Verfassung der Kinder. Sehr oft kommt auch das Thema „Digitale Medien“ zur Sprache und es wird dann kontrovers diskutiert über den Sinn und Unsinn von digitaler Mediennutzung in der Schule und die Frage der Medienerziehung in der Familie. Es gibt die Technophilen und die Technophoben, aber unterm Strich herrscht vor allem darüber Uneinigkeit, wie viel denn jetzt für die Kinder gut ist und ab wann der Medienkonsum schädlich sei. Die Besorgnis darüber, was der richtige Umgang mit digitalen Medien sei und wie Medienerziehung in der Familie eigentlich aussehen sollte, ist allen Eltern gemeinsam, ganz gleich, wie sie diese Frage für sich persönlich beantworten. Passend zur Saison hat Scoyo sich einem neuen Format verschrieben, dem Virtuellen Elternabend. Und beim ersten dieser Elternabende, zu dem ich als Expertin zusammen mit einigen sehr interessanten und kompetenten Menschen eingeladen war, haben wir uns genau diesem Themenkomplex gewidmet: wie geht eigentlich Medienkompetenz mit Kindern? Was sind die Sorgen und Ängste von Eltern? Und was sagen …

Medienkompetenz von Kindern fördern, raus aus dem digitalen Rapunzelturm, zehn einfache Regeln zum Umgang mit digitalen Medien

raus aus dem rapunzelturm, ran an die smartphones ::: medienkompetenz mit kindern

Heute geht es um die Medienkompetenz unserer Kinder und was wir dafür tun können. Ich schrieb ja schon einmal darüber, wie ich mich um einen vernünftigen Umgang mit Medien im Leben meiner Kinder bemühe. Heute gehe ich noch einen Schritt weiter. Dieser Tage sprang mich ein Artikel in der Huffington Post an, in dem jegliche mobilen Endgeräte für alle Kinder unter 12 Jahren verteufelt werden, ja, wo die Verfasserin sogar so weit geht, ein gesetzliches Verbot von Handys, Tablets und mobilen Spielkonsolen zu fordern. Am liebsten würde sie auch stationäre Geräte wie Fernseher und Computer grundsätzlich für Kinder unzugänglich machen. Sie führt auch jede Menge Argumente auf, zitiert Studien über Fettleibigkeit bei Kindern und macht sich um deren Gehirnentwicklung Sorgen. Sie stellt den Gebrauch jeglicher digitaler Medien durch Kinder und Jugendliche grundsätzlich in den Zusammenhang mit deren Verderben: bestimmte Gehirnregionen werden sich nie entwickeln, sie werden adipös und abgestumpft, sie werden unfähig sein, echte soziale Kontakte aufzubauen und zu pflegen, sie werden an ADHS und Diabetes erkranken und irgendwann werden sie Call of Duty spielen …

Samsung Galaxy Kids Tab 3, Android Kindertablet, Produkttest

was ist ein tablett, mama? ::: das samsung galaxy kids tab 3 im test

Meine Kinder haben ein neues Spielzeug, und zwar eins, das sie sicherlich (noch) nicht hätten, wenn sie nicht ab und zu den Produkttester-Job für Berlinmittemom machen würden: das Samsung Galaxy Kids Tab 3, ein Android Kindertablet mit vorinstallierter Lernsoftware und Spielen für Kinder ab drei Jahren. Und das obwohl wir sie eigentlich schon gänzlich anderweitig verdorben haben. Als Mitglieder einer vollkommen Apple-verseuchten Familie sind sie in ihren jungen Jahren nämlich schon gepolt auf die Bedienung von Geräten, die mit i- vorne anfangen, gibt es in diesem Haushalt doch iPhones und iPods verschiedener Generationen, Macbooks, ein iPad und einen iMac sowie, seit allerneuestem, mein höchstpersönliches Lieblingsspielzeug: ein iPad Mini, das ich mir zum bessern Arbeiten gegönnt habe. Da dürfen sie aber ü-ber-haupt nicht dran. Als mir im Dezember also das von Samsung zur Verfügung gestellte Samsung Galaxy Kids Tab 3 ins Haus flatterte, auf dass die Berlinmittekids ein Kids Tablet testen mögen, standen wir erstmal alle schön auf dem Android-Schlauch. Ist ja für Apfeljunkies nicht so einfach, sich (wieder) umzustellen. Zum Glück sind aber erstens die …

Kinderschutzsoftware, Mediennutzung, Medienerziehung mit Kindern, Fernsehen, Bildschirmzeit, Watchever, iPad

tv, spielkonsole & internet ::: über den versuch einer vernünftigen haltung

Kennt ihr das? Es ist Wochenende, die Kinder wachen früh auf und kommen ins Schlafzimmer gepoltert, sie möchten beschäftigt werden, sie möchten ins Bett und kuscheln, sie fangen an zu spielen und zu zanken, und irgendwann kommt die unausweichliche Frage: „Dürfen wir fernsehen?“ Oder wie bei den Berlinmittemomkids: „Dürfen wir was gucken?“ In 2 von 3 Fällen lautet unsere Antwort „nein“, aber natürlich gibt es auch die anderen Fälle, in denen wir nach zu kurzen Nächten einwilligen und dankbar noch eine halbe Stunde weiterschlafen, während Bibi, Heidi & Co den morgendlichen Sitter-Dienst übernehmen. Ich kann nicht behaupten, dass ich nicht jedes Mal hinterher ein schlechtes Gewissen hätte und mich fühle, als hätte ich den Kindern eine Familienportion Fastfood zum Frühstück gestattet. Mit Ketchup galore. Denn seit ich Kinder habe, beschäftigt mich die Frage nach dem „richtigen Umgang“ mit Fernsehen, Computer, Bildschirmmedien allgemein. Schon seit Wochen möchte ich darüber bloggen und habe immer wieder festgestellt, wie komplex das Thema ist und wie schwierig ich es finde, zusammen zu fassen, worum es mir persönlich im Alltag mit …