Alle Artikel mit dem Schlagwort: regretting motherhood

Brief an eine Mutter | Berlinmittemom.com

Bereust du, dass ich da bin? ::: Regretting Motherhood aus Sicht des Kindes

Dieser Artikel ist überfällig, schon lange. Nicht nur, weil mich das Thema damals sehr bewegt hat: Regretting Motherhood. Nicht nur, weil ich eine der Mütter bin, die immer wieder verbale Dresche dafür kriegt, dass sie in dieser (Mutter)Rolle grundglücklich ist, trotz aller Herausforderungen, Abgründe, der riesigen Aufgabe, die auch mich mitunter erdücken kann – wie uns alle. Nicht, weil es hier um mich ginge. Darum nicht.  Sondern weil es in dieser ganzen (wichtigen) Diskussion über #regrettingmotherhood eine Gruppe Menschen gibt, denen keiner zuhört, die keine Stimme und kaum eine Lobby haben: es sind die Kinder der Mütter, die ihre Mutterschaft nachhaltig bereuen. Und nein, ich meine nicht die Mütter, die manchmal ausbrechen wollen, die sich nach Ruhe und ungestörtem Nachtschlaf sehnen, die sich nach Pausen sehnen, nach Entlastung und nach Unterstützung. Die meine ich nicht. Es geht um die Mütter, die niemals, ihr ganzes Leben lang nicht mit ihrer Mutterrolle klar kommen und darum, wie sie damit umgehen. Denn so sehr ich auch verstehe, dass es wichtig für sie ist, das äußern zu dürfen, sich ausdrücken zu dürfen, …

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ambivalenz ist nicht bereuen ::: regretting motherhood vs. #diegutemutter

Als ich mit meiner großen Tochter schwanger war und keine Ahnung hatte, was mich erwartet (keine außergewöhnliche Erfahrung übrigens, sondern eine, die ich mit a l l e n Frauen teile, die zum ersten Mal Mutter werden), fragte mich meine jüngere Schwester etwa sechs Wochen vor dem errechneten Termin, ob ich Angst vor der Geburt hätte. Ich erinnere mich ganz genau an dieses Gespräch: "Fürchtest du dich nicht vor der Geburt? Hast du keine Angst vor dem Wehenschmerz oder davor, dass etwas schief gehen könnte?" Ich dachte kurz darüber nach und antwortete ihr: "Klar, habe ich Angst davor. Ich weiß ja gar nicht, was auf mich zukommt. Aber ich weiß, dass die Geburt nur eine Übergangssituation ist. Egal, wie lange sie dauert, sie geht vorbei. Das, wovor ich Höllenrespekt habe, kommt danach. Dann bin ich nämlich unwiderruflich Mutter. Für immer. Bis ich in die Kiste gehe." Lebenslange Verantwortung und ambivalente Gefühle Tatsächlich ist es genau diese lebenslange Aufgabe, die mich immer wieder straucheln und zweifeln und manchmal auch verzweifeln lässt – und ich bin überzeugt davon, …