sommerliebe und ihre grenzen ::: 10 gründe, warum ich freibäder hasse
das wilde leben
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sommerliebe und ihre grenzen ::: 10 gründe, warum ich freibäder hasse

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Die Hitzewelle ist da: mitten in der Stadt hat es 36°, wir leben von Smoothies, eisgekühlter Holunderlimonade und kühlschrankkalter Rohkost und die Kinder werfen sich in jedes Wasserloch, an dem sie vorbeikommen, sei es eine Pfütze, ein Brunnen oder eine der Planschen im Park. Und natürlich pilgern die Berliner*innen in jeder freien Minute und vor allem an den Wochenenden an die stadtnahen Seen und in die Strand- und Freibäder – alle, außer mir. Denn so sehr ich das Schwimmen liebe, so sehr hasse ich Freibäder. Und das ist nicht erst in meinem Erwachsenenalter so, ich erinnere mich auch nicht daran, das als Kind sehr geschätzt zu haben. Natürlich, das Planschen und Schwimmen war schön. Auch Baden in Seen und im Meer fand und finde ich noch immer toll. Aber alles, was ich mit dem Schlagwort "Freibad" verbinde, lässt mich schaudern. Da hat meine Sommerliebe definitiv ihre Grenzen.

Und hier sind die 10 Gründe warum ich Freibäder hasse

Ich hasse Freibäder wegen…

1. … der Umkleiden! Ganz ehrlich, Umkleiden sind nirgends und in keinem von mir je betretenen Zusammenhang schön. Angenehm. Oder auch nur erträglich. Aber in Freibädern sind sie am Schlimmsten. Alleine schon diese Kabinen mit den unten offenen Türen, unter denen schon von weitem sichtbar nasse Badekleidung, Handtücher, weißliche Pfützen von Sonnenmilch und keimig aussehende Badelatschen hervorquellen! Das ist schon die erste optische Herausforderung für mich. Dazu kommt dann noch die Aufgabe, mich selbst und mindestens zwei Kinder aus nassen Sachen heraus zu schälen und in trockene Kleidung zu verpacken. Alles ist viel zu eng und zu heiß und ich bin viel zu ungeduldig, weil ich will, dass diese Situation möglichst schnell VORBEI sein soll…!

2. … der Bademeister. Nichts gegen Rettungsschwimmer. Auf keinen Fall. Ich habe kein Thema mit gut ausgebildetetn Rettungsschwimmern, die die Augen offen halten und im Zweifel eingreifen können. Eine tiefe Verbeugung für diese Leute: ihr rettet Leben. Hut ab und so. Aber Bademeister, nä. Die, mit den zu kurzen, zu engen weißen Shorts, die am Beckenrand hin und her stolzieren, Anweisungen geben und vor lauter Selbstherrlichkeit kaum noch gerade laufen können, also die….! Sind die Pest. Sie sind eng verwandt mit den spießigen Nachbarn, die klingeln kommen, weil der Kinderwagen wieder unter der Treppe steht und deshalb "Fluchtwege blockiert" werden. Und mit dem BSR-Fahrer, der den Schneeschieber nicht zur Seite stellt, um die Tonne leeren zu können – "ditt muss ick nämlisch nisch machn, vertraglich!" – und der die Tonne dann einfach gar nicht leert, für die Beweisführung aber schnell ein Foto vom Schneeschieber macht. Und mit den Damen vom Amt, die demonstrativ um 11:55 vor den Augen der Wartenden, das Telefon auf lautlos schalten und die Jalousie am Schalter runterlassen: "Ick mach jetz Mittach!" Der Bademeister ist auch so. Die Willkür, mit der er Kinder anpfeift, Jugendliche herum scheucht und Erwachsenen demonstriert, wer hier das Sagen hat, ist anstrengend, anmaßend und versaut einem den Spaß. Nicht schön.

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3. … des Schlangestehens am Sprungturm/Kiosk/Klo. Schlangestehen ist ein Riesending im Freibad, denn dort sind ja alle. Man ist ja nicht alleine, nein, außer mir haben ja ungefähr 300000 andere Berliner*innen dieselbe Bombenidee gehabt und sind mit Sack und Pack und Badelatschen und Campingstühlen angerückt. Mit denen stehe ich dann Schlange: wenn ein Kind Pipi muss, wenn ein Kind ein Eis will, wenn ein Kind sich weh getan hat und man Eisspray/ein Pflaster etc. vom Bademeister braucht, wenn ein Kind Hunger hat und unbedingt Pommes-Schranke braucht, wenn ein Kind vom 1er, 3er oder 5er springen will, aber auf keinen Fall alleine anstehen kann… Und in der Schlange werde ich, entgegen meiner sonstigen Veranlagung, ziemlich oft zur Menschenhasserin. 

4. … der Angeberarschbomber und seine kreischende Opfer. Definitiv einer der 10 Gründe, warum ich Freibäder hasse. Das ist ein Freibad-Evergreen, so alt wie die Freibadidee selbst und in jeder Generation vertreten: der Angeberarschbomber. Meistens tritt er in kleinen Gruppen auf und hockt am Beckenrand, von wo aus er schon eine ganze Weile das Geschehen kommentiert und sich potentielle Opfer aussucht, bevor er in Aktion tritt. Und dann kommt es: vom Beckenrand wird die Arschbombe platziert, genau wenn der Bademeister gerade an irgend einer anderen Stelle in seine Trillerpfeife bläst. Eine beachtliche Menge Badegäste wird von der Welle erfasst oder bekommt ordentlich Gischt ins Gesicht. Das Ganze wird mehrfach wiederholt, wobei sich die Protagonisten abwechseln oder ergänzen. Und dann, auf der zweiten Stufe, wird nicht mehr selbst ins Wasser gesprungen, nein, dann werden willige Opfer geworfen. Dabei handelt es sich in der Regel um Bikinimädchen, die vorher schon beifällig und lachend die Arschbombensituation sekundiert und die Angeberarschbomber selbst gebührend bewundert haben. Dabei wird natürlich laut gekreischt, und es wird auch ein bisschen gegrabscht und gekitzelt und dann fliegen sie, die Bikinimädchen, geworfen von den Arschbombenangebern, seit Generationen und Generationen und Generationen… Und wenn sie nicht vom Bademeister erwischt werden, arschbomben und fliegen sie immer noch.

5. …der Tretminen. Natürlich liegen keine Hundehaufen in Freibädern herum – zum Glück! Ansonsten wäre das Punkt 1 auf der Liste und ich mit Sicherheit nicht mal in der Theorie noch die Zielgruppe für solche Angebote. Nein, ich denke an  spezielle Freibad-Tretminen bestehend aus einigen besonderen Zutaten, die sich nur hier auf diese Weise mischen: große, warm gewordene Kleckse Sonnemilch auf heißen Betonplatten zum Beispiel. Ebenso aufgewärmte, bereits angematschte Pommes Schranke, die sich zwischen die nackten Zehen drücken, wenn man drauf tritt. Reste von Eis noch mit dem Stiel dran – und wenn man Pech hat, auch mit einer Wespe darauf. Feuchtkalte Badekleidung. Angeweichte Kekse und Kuchenkrümel, die sich unter dem nackten Fuß ähnlich verhalten wie die Pommes. Und mein Highlight: vollgesogene Schwimmwindeln, die aus überfüllten Mülleimern fallen. Es ist die reine Freude.

6. …fremde nackte Menschen. Ich mag Menschen, wirklich. In großen Ansammlungen ist das allerdings schon schwieriger für mich und ganz ehrlich, wenn sie fast oder gänzlich nackt sind, komme ich in arge Schwierigkeiten mit meiner Menschenliebe. Das hat keine ästhetischen Gründe und hat nichts mit Schönheitsempfinden zu tun. Viel mehr verletzen zu viele String-Tangas auf einem Haufen mein Schamgefühl, um es mal runter zu kürzen. Ich möchte nicht die nackten Arschbacken so vieler mir völlig fremder Menschen sehen. Und auch nicht ihre Krampfadern, ihre Arschgeweihe und ihre Intimpiercings. Und ich möchte umgekehrt ehrlich gesagt auch nicht selbst in dieser Ansammlung von Halbnackten sitzen und meine Quasi-Nacktheit präsentieren. Ich bin dafür offenbar irgendwie nicht geschaffen und meide deshalb auch tunlichst öffentliche Saunen. Aus denselben Gründen.

7. …der verlorengegangenen Kleinkinder. Kein Freibadbesuch ohne heulende Kinder, die ihre Eltern nicht wieder finden und die dann gefährlich nah am Beckenrand entlang tapern, auf der Suche nach der richtigen Picknickdecke. Das Problem dabei sind nicht die Kinder sondern ich selbst. Ich fühle mich nämlich immer zuständig und bin immer diejenige, die sich mit dem verlorenen Kindchen an der Hand auf die Suche nach der jeweiligen Mama macht. Und weil ich das nicht abschalten kann in meinem Kopf, dieses Zuständig-Sein, bleibe ich selten unbeteiligt und entspannt, wenn in meiner Umgebung ein kleines Kind anfängt zu weinen.

8. …der Baby- und Kleinkindbecken mit Pipitemperatur. Inzwischen ist es ja nicht mehr nötig, aber ich habe gefühlt Jahre an Planschen und Baby- bzw Kleinkindbecken verbracht, wo bereits bei 26° Außentemperatur das Wasser eher an das Badewasser eines Säuglings erinnert und immer gediegene, keimfreudige 37,5° aufweist. Pipitemperatur also. Ich hasse das! Da saß ich also, angepflockt am Pipibecken, über meine planschenden Kinderchen wachend, andere Kinder ihren Eltern zurück bringend und weit davon entfernt, mich selbst zu entspannen oder abzukühlen. Bah!

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9. …des einzigartigen Freibadgeruchs. D A S, meine Lieben, ist mein persönliches Sahnehäubchen auf meinem Freibadhass. Nichts triggert diese Gefühle der Abscheu verlässlicher als der unverwechselbare Geruch nach Freibad: dieses unerträgliche Gemisch aus Chlor, heißer Mayo, Frittenfett, feuchter Badekleidung, Babypipi und Nivea Soleil ist die Hölle für mein olfaktorisches Empfinden. Und er ist überall, sobald man durch eine dieser unsäglichen Drehtüren den Ort des Geschehens betreten hat, umfängt er einen und lässt nicht mehr los. In der Kombination mit dem Schlangestehen ist das die größte Herausforderung für mich. Und während ich in so einer Situation gefangen bin, weil ich beispielsweise mal wieder für eins meiner Kinder um einen Flutschfinger anstehe, hüllt der Freibadgeruch mich ganz ein, und ich wünsche mir mehr als in jeder anderen Situation in meinem Leben, der Boden unter meinen Füßen täte sich auf und würde mich verschlingen!

10 … des enthemmten Verhaltens ausgezogener Großstädter zur Sommerzeit. Ganz ehrlich, es ist für mich ein Rätsel, wie viele Menschen offenbar alle möglichen Hemmungen verlieren, wenn sie erst mal halb nackt im Freibad sitzen. Das ist wie an der roten Ampel, wo die Leute wie unter Zwang in ihren Autos anfangen, zu popeln, als seien sie unsichtbar. Im Freibad sieht man analog dazu, wie sich Pärchen vergnügt gegenseitig die Mitesser auf dem Rücken ausdrücken, ihre Zehennägel schneiden und ihren Nagelpilz fröhlich auslüften. Ich. Möchte. Das. Nicht. Sehen. Und ich bin mir ziemlich sicher: auch sonst niemand.

Nee, liebe Leute, Freibad is nix für mich, das macht ihr mal schön ohne mich. Ich warte, bis ich an die Ostsee kann. Und so lange müssen meine Kinder leider weiter mit den Berliner Planschen, dem großen Planschbecken zu Hause und den diversen Rasensprengern und Gartenschläuchen zur Abkühlung auskommen.

Und wie haltet ihr das so? Freibad oder See? Planschbecken oder Rasensprenger? Haltet euch in jedem Fall kühl bei der Hitze. Und esst jede Menge Eis!

signatur

 

 

 

36 Kommentare

  1. Sonja sagt

    Haha, sehr geil! Da bin ich ganz Deiner Meinung!
    Leider sind die Berliner Seen im Süden keine wirkliche Alternative mit Kindern. Es ist fast unmöglich, nicht zum Passiv-Kiffer zu werden oder in Glasscherben von zertrümmerten Flaschen (die von bekifften und besoffenen Teenies weggeworfen wurden) zu treten…. sehr schade! 🙁 Da bleibt vorerst nur das Plantschbecken im Garten.

    Liebe Grüße
    Sonja

  2. 10 mal genickt! vor allem überfüllte freibäder sind gruselig und fordern höchste (selbst)disziplin, damit die kinder meine unlust nicht so stark spüren. wir vermeiden freibäder zur hochsaison, was dank auseigenem "gewässerchen" mittlerweile gott sei dank (!) leicht möglich ist. 

    glg

    stefanie

  3. Anna sagt

    Oh ja!!! Ich hasse das Freibad auch so sehr, so, so sehr!

    Aber: Meine 3 Kinder lieben es leider. So, so sehr und es ist direkt in 250m Fusslaufnähe, wuähh…!

    Und weil ich meine Kinder liebe, gehe ich hin und wenn man dabei ist, dann ist es, kurz vor dem Nachhausegehen, plötzlich doch nicht mehr so schlimm… Bis ich das nächste Mal wieder hin muss, bei der Hitze also nach 12 Stunden..

  4. Miss Volt sagt

    Ich finde das ja auch nicht so super…vor allem die massen an Menschen. Da ist von allem immer zu viel..
    Und zu den Tretminen…genau das ist uns beim letzten Seebad Besuch passiert. Meine Tochter ist barfuß in so nette frische Hundek**** getreten. Obwohl da keine erlaubt sind… naja zum Glück fand ich es schlimmer als sie. Weil ein sich vor ekel windendes Kind bekommste ja nicht so leicht sauber.

    Alles liebe Miss Volt

  5. Seit ich selber Kinder habe, war ich noch nicht ein Mal im Freibad, aus o.g. Gründen… Wie du sie rhetorisch umgesetzt hast – großartig!

     

  6. Nadine sagt

    Danke, du spricht mir aus der Seele und nach dem heutigem Freibadbesuch ist dieser Post zugleich Balsam für diese…
    Aber was soll man machen, wenn der 4jährige völlig erschöpft auf der Treppe sitzt, seelig lächelt u sagt: Das war ein schöner Tag heute im Planschbecken!
    2-3x pro Saison lass ich das über mich ergehen, ansonsten müssen Geheimtipp-See u Gartenplanscherei reichen :o)

    Alles Liebe,
    Nadine

  7. Ich bin auch kein großer Fan vom Freibad, aber das liegt bei mir hauptsächlich an den Menschenmassen.

    Wenn wir ins Freibad gehen, dann meistens relativ früh (sobald das Bad aufmacht). Dann ist es oft noch nicht ganz so voll und meine Tochter kann ein paar Stunden in Ruhe planschen.

    Eine Freibad-Umkleide hab ich ehrlich gesagt noch nie von innen gesehen – meine Tochter ziehe ich auf der Decke um und ich selbst warte meistens einfach bis ich trocken bin und lass dann den Bikini drunter.

    Was ich ganz besondern schlimm finde, sind die Leute, die ihre Kippen überall hinschmeißen. Da kann ich mein Kind keine 30 Sekunden aus den Augen lassen, ohne dass sie einen Zigarettenstummel in der Hand hat, den sie gefunden hat 🙁

    Liebe Grüße, Biene

  8. Antje sagt

    Ach Quark – Freibäder sind toll und gehörten für mich in meiner Kindheit und auch für meine Kinder dazu!

  9. Christine sagt

    Oh Anna, ich versteh dich. Auch ich habe in meinem ganzen Leben erst ein einziges mal einen Fuß in ein Freibad gesetzt. Seit dem bin ich traumatisiert. Ich hasse Alles außer das Meer. Du bekommst mich in kein Freibad, an keinen See mehr (balaton-erfahrung in Ungarn Gruselig) und auch in kein Schwimmbad. Ich hasse es einfach und deine 10 Gründe sind nur die Hälfte von meinen. Aber du hast es auf den Kopf getroffen. Artig warte ich, Bis wir ans Meer kommen, da stören mich aber auch nicht die fremden nackten Abschmecken. Ich hab hä eine schöne Aussicht, die ich genießen kann soweit das Auge reicht. Liebe Grüße Christine

  10. *hahahaha* ich musste so lachen als ich deinen post gelesen hab…. jedes einzelne wort unterstreiche ich mal ganz fett. aber sowas von 😀

    allerdings lass ich uns auch trocknen und entschwinde nach einem seltenem tag im freibad (immer diese mutterliebe ^^ na gut, 1 – 2x tue ich mir das an) ohne eine umkleide betreten zu haben. eben aus o.g. gründen 😉

    liebe grüße und einen hübschen sonntag

    tina

  11. Katharina K. sagt

    Jaaaaa, endlich jemand, der mich versteht! Danke, danke, danje!

    Ich bin eh kein Fan von Menschenmassen und wenn sie dann auch noch schwitzen schon gar nicht! Freibad ist für mich auch alles andere als Entspannung und vor Deinem Punkt 1 fehlt noch die „glorreiche Eröffnung“: Suche eines Parkplatzes (gefühlt ewig, weil ja alle ins Freibad wollen) und dann der „kilometerlange“ Marsch durch die Hitze zum Eingang, bepackt mit tausend Taschen, Decken, Tüten, … die man mit drei Kindern für einen Nachmittag eben so braucht.
    Ich lass mich jedes Jahr einmal breit schlagen, um dann wieder genau zu wissen, warum ich das nie wieder machen will!

  12. Ich nenne Freibad ab 25 Grad auch gerne „Vaginalpilzsammelstation“. Aber es geht auch nett (halt nicht, wenn es heiß ist): Wir haben ein Freibad mit angeschlossenem Hallenbad. Das ist ganz herrlich, wenn es so bis zwanzig Grad hat. Dann ist nämlich außer mir niemand da und es ist einfach toll. Wenn es zu kühl wird, dann geht man einfach nach drinnen zum Aufwärmen. Und wenn es dann auch noch regnet, ist es toll. Bisschen blöd nur für den Bademeister, der dann auch mit mir rauskommen musste …

    Noch ein Punkt für deine Liste: Ganz angenehm finde ich in (überfüllten) Freibädern immer den Gang aufs Klo. Nach meiner Erfahrung ist es da immer leer und sauber. Keine weiteren Fragen …
    😉

  13. Endlich mal meine Freibadaneigung in Worte gefasst ! jeden dieser Punkte würde ich sofort unterschreiben. Wir haben hier in Bonn mit knapp 40 Grad zu kämpfen, trotzdem ziehe ich den Gartenschlauch vor. Nächstes Wochenende fahre ich mit der Tochter nach Berlin und trotz Eurer schönen Seen, weiß ich heute schon sicher was wir nicht tun 😉
    liebste Sonntagsgrüße und eine kühle Brise sende ich Dir virtuell
    P.S. Übrigens: Lunchboxdiary – ich LIEBE Eure Ideen sehr ! Super, dass Ihr dieses Projekt gestartet habt.

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  16. Vivi sagt

    Also, das muss an den Großstadt-Freibädern liegen. In unserem gemütlichen Kleinstadt-Schwimmbad kann ich keinen der zehn Punkte finden. Außer vielleicht der Geruch nach Pommes. Aber es ist sauber, in einem sauberen Schwimmbad riecht es auch nicht nach Chlor, der Bademeister ist auch nett, keiner macht Fußpflege auf der Liegewiese, verlorene Kleinkinder hab ich auch noch nicht erlebt und Tretminen gibt es auch nicht. Selbst wenn es voll ist, gestern 2500 Besucher,lässt es sich dort also sehr gut aushalten.

  17. Daniela sagt

    Unterschiedliche Meinungen gibt es ja glücklicherweise bei allem und das ist auch gut so! Ich bräuchte jedenfalls kein Bad See oder ähnliches, meine beiden Kinder aber schon, nicht nur zur sommerlichen Abkühlung sondern auch um dort Dinge zu tun die sie sonst nicht können nicht so wie im Freibad eben. Sie haben die Möglichkeit sich mit Sand so einzusauen das der Sand in jeder ritze klebt sie können sich im kleinkindbereich bewegen wie und wo sie möchten im NichtSchwimmer schwimmen tauchen springen sich Vergnügen und das wichtigste finde ich mit anderen Kindern spielen außerhalb des kiga oder schule. Wir haben tatsächlich auch einen Pool in dem wir planschen können aber das ist kein Vergleich zu dem spass den sie haben wenn wir im Freibad sind und es gibt nichts schöneres für mich als dem treiben der beiden zuzusehen da sind für mich die 10 Gründe hinfällig

  18. helen sagt

    Ich war nie in den Umkleiden als Kind. Wußte gar nicht, dass es da welche gibt 🙂 als Erwachsene war ich noch nicht im Freibad und mit Kindern auch nicht. Aber ich mag Menschen grundsätzlich nicht so, deshalb bleibe ich von vornherein lieber im Hof oder im Garten meiner Eltern 😉

  19. Zu 100% unterschrieben. Gerade bei der Hitze ist es mir völlig rätselhaft, wie man ins Freibad gehen kann. Menschmassen auf der Wiese und vorm Untergehen braucht man sicherlich auch keine Angst haben. Der Abkühlungseffekt kann aufgrund Massen-Körperwärme auch kein Argument mehr sein! Ich genieße einfach noch, solange meine noch zu klein ist, um das einzufordern. Wird wahrscheinlich irgendwann vorbei sein!
    Außerdem muss ich zugeben, dass ich als Kind das Freibad natürlich auch toll fand. Naja, schauen wir mal. Vielleicht muss das dann auf unter die Woche begrenzt werden. Bis dahin genießen wir die – leider auch ziemlich überfüllten, aber nicht ganz so nackten – Wasserspielplätze in der Stadt. Die machen auch Spaß!

  20. Ginger sagt

    Haaaahahahaha…..sowas von wahr! Ich fühlte mich gerade beim Lesen in meine Kindheit zurück versetzt, meine Erinnerungen decken sich 1:1 mit Deinen Schilderungen 😀
    Ich war auch ewig nicht im Freibad – mittlerweile haben wir (nicht nur) für die Kinder ein 3,00-m-Durchmesser Heimpool auf dem Rasen stehen und erfreuen uns mit unseren Kindern lieber am heimischen „Nass“, ganz privat und nur für uns (naja und Freunde 🙂 )

  21. Es hat einen Grund, warum ich seit 20 Jahren kein Freibad mehr betreten habe ;)! Oder sogar mehrere. Ich habe mich gleich zwei Jahrzehnte zurückversetzt gefühlt… Und ich fand das schon als Teenie alles furchtbar!

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  24. Ich hasse es nur, wenn die Freibäder voll sind. Zum Glück ist das Freibad in unserem Nachbarort immer relativ leer. Selbst an heißen Ferientagen ist es vermutlich nur ungefähr so voll wie in Berlin bei 22°C unter der Woche.
    Aber ja, See und Meer ist 1000 mal besser. Davon gibt’s bei uns dann leider zu wenig.

  25. Hallo Anna,

    teile Deine Meinung über Freibäder. Und es erstaunt mich, dass soviele Leute es nicht mögen, hatte ich doch bisher bei den Heerscharen den Eindruck ein Aussenseiter zu sein.
    Punkt 4 hat mich echt an meine Pubertät erinnert, da fand ich Freibäder noch toll. Seen sind auch nicht meins. Ich liebe das Meer!
    Und mein Mann findet Schwimmbäder toll, also geht er mit unserer Tochter. Perfekt! Und ich finde meinen Mann noch ein Stück toller 😉
    LG, Gordana

  26. Bi sagt

    Ich finde Freibäder toll. Und am besten finde ich den Prolo-Faktor. Wie sich da alle Schichten treffen und einige ganz besonders, hach…
    Aber ich scheine auch Glück zu haben mit dem Provinzbad. Die Bademeister sind unauffällig (an die hier beschriebene Sorte erinner ich mich nur aus meiner Kindheit), Arschbomben werden größtenteils vom Sprungturm absolviert, die Liegewiese ist riesig, Sauberkeit ist ok.

    Aber bleibt ihr alle nur gerne zu Hause, denn voll genug ist es meist ohnehin.

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  28. Liebe Anna,

    wunderbar auf den Punkt gebracht! Ich bin da voll und ganz und 100% bei Dir.

    Ich finde es alleine schon ekelig mit einem Haufen fremder Menschen, die ich nicht kenne und die mir vielleicht noch nicht einmal sympathisch sind, in einem Becken zu schwimmen, in dem gleichen Wasser. 

    Danke für für den tollen Beitrag. Ich dachte schon, ich sei prüde, spießig oder sonstwie irgendwie nicht ganz normal 😀 

    Liebe Grüße

    Katharina 

  29. Denise Bella sagt

    Nun muß ich den ganzen Tag : Paule Bademeister von den Ärzten singen, und Du bist schuld! Früher hab ichs geliebt, mit Kindern ists mir zu voll. Besonders wenns so Ölsadinenmäßig ist. Allerdings komme ich aus einem Ort, der damals ein unverhältnismäßig riesiges Bad hatte. Naja, und Düsseldorf hat halt nicht soo tolle, dafür aber mehr Leute. Rechnet sich nicht auf 🙂

  30. Also früher, "musste" ich immer an den Orankesee. Oder die große Plansche in Plänterwald. 
    Später auch an den Müggelsee, weil mir das Strandbad Wannsee einfach zu voll war. Aber Freibad mit Chlorwasser?! Ich wüsste auf die schnelle gar nicht, wo man die findet. 

    Als ich groß war, bin ich übrigens weggezogen und hatte immer Ozeane, Seen, die Nordsee oder wenigstens condoeigene Pools um mich rum, bzw auf Fahrradabstand. 
    Das hilft bei Hitze ungemein. Berlinbesuche passieren im Sommer mit kleinen Kindern nicht. 

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