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Sommerdip mit Rohkost ::: Selbstgemachter Hummus

Homemade Hummus | Berlinmittemom.com

Ich liebe Hummus. Spätestens seit wir vor vier Jahren zur Hochzeit unserer Freunde mit Kindern in Israel waren und ich dort diverse Varianten kosten durfte, bin ich süchtig, und gerade in diesem Frühjahr habe ich den köstlichen Kichererbsendip für mich wieder entdeckt. Und wie isst man Hummus? Ich glaube, da gibt es keine Regel. Ich persönlich mag ihn als Dip zu Rohkost, mit gegrilltem Gemüse oder Fisch und Fleisch und auch mal nur mit Knäckebrot oder Cräckern. Selbstgemachter Hummus schmeckt übrigens wirklich unvergleichlich viel besser, als fertig gekaufter (auch wenn es in diversen Feinkostabteilungen inzwischen wirklich guten zu kaufen gibt), vor allem, wenn man gerne bestimmte Geschmacksnuancen betonen will. Ich habe diverse Rezepte ausprobiert, und auch, wenn mein Hummus-Rezept auf der Zunge nicht ganz dieselbe Wirkung hat, wie Hummus in Israel, teile ich heute mit euch meine leckerste Mischung.

Selbstgemachter Hummus mit Rohkost | Berlinmittemom.comHummus | Berlinmittemom.com

Selbstgemachter Hummus – Zutaten und Rezept

  • 1 Dose Kichererbsen oder 50g getrocknete Kichererbsen (über Nacht eingeweicht, gut abgespült und 1 Stunde weich gekocht)
  • 3 EL Tahini (Sesampaste) aus dem Glas
  • 2 Knoblauchzehen
  • Saft einer Zitrone
  • ca. 1/8 L Wasser
  • 1 TL Cumin oder mehr (Kreuzkümmel)
  • 1/2 TL gemahlener Koriander oder mehr
  • Ca. 50ml Olivenöl
  • Meersalz und frischer Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Prise gemahlener Chili oder Cayennepfeffer
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1 Hand voll frischer Korianderblätter

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Und so geht’s

1. Kichererbsen aus der Dose abgießen und abspülen oder Kichererbsen über Nacht mit Wasser bedeckt einweichen lassen und am nächsten Tag abspülen. Dann für ca. eine Stunde bei mittlerer Hitze weich kochen (gegebenenfalls aufsteigenden Schaum beim Kochen mit der Schaumkelle abschöpfen) und abkühlen lassen, bevor man sie weiterverarbeitet. Ein paar Kichererbsen zur Deko beiseite legen.

2. Knoblauch schälen und fein hacken, Petersilie und Korianderblätter waschen, trockenschütteln und die Blättchen abzupfen und ebenfalls fein hacken. Zitrone auspressen.

3. Die Kichererbsen, die Petersilie, die Korianderblätter und den Knoblauch portionsweise in den Mixbecher geben, dann das Tahini, das Olivenöl und den Zitronensaft dazu geben und alles mit dem Pürierstab zu einer Paste verarbeiten.

4. Den Hummus jetzt mit Salz, Pfeffer, Cumin, Chilipulver und gemahlenem Koriander würzen und durch die portionsweise Zugabe von Wasser geschmeidig machen. Die Paste nochmals mit dem Pürierstab bearbeiten, bis die gewünschte Konsistenz entsteht. Sie sollte sämig und relativ zäh sein, aber natürlich ist selbstgemachter Hummus auch jedes Mal anders, je nach dem, wie viel von was man in die Paste gibt.

5. Den Hummus jetzt in einer flachen Schüssel anrichten, mit einem Esslöfel verstreichen, mit Olivenöl beträufeln und die beiseite gelegten Kichererbsen zur Deko obenauf legen.

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Fertig ist unser selbstgemachter Hummus! Dazu passt knuspriges Fladenbrot, Rohkost, Salat, gebratener Fisch oder Garnelen, aber auch alles Gegrillte. Ich gebe ihn auch als Dip zu Rohkost und Cräckern oder Knäckebrot mit in die Snackbox oder kombiniere ihn als Brotaufstrich mit Gurke, Tomate, Salat und kräftigem Schnittkäse. Alles lecker!

Eine liebe Leserin schrieb mir übrigens vor kurzem, ob ich nicht mal ein paar Dips verbloggen könnte. Das hier wäre neben dem Feta-Kurkuma-Dip und dem Tomatenfrischkäse dann der dritte in der Reihe. Habt ihr Lust auf mehr? Ich hätte da noch ein paar Rezepte und Ideen auf Lager! Wenn euch das also interessiert, mache ich dazu noch ein paar Posts.

Bis dahin bleibe ich beim heißgeliebten Hummus und wünsche fröhliches Nachmachen!

9 Kommentare

  1. Das mache ich nach! Habe ich neulich bei unserer Flüchtlingsfamilie gegessen und hab das perfekte Rezept abgewartet. Ich denke: das isses! Merci Anna! 

  2. H.T. sagt

    Hört sich sehr lecker an, danke für das Rezept!

    Aber noch eine Frage hab ich: Kichererbsen in der Dose – ist das dann die 400g Dose?

    Danke 🙂

  3. Das ist echt eine Wissenschaft für sich. Ich glaube vor allem in Israel wird nichts so diskutiert wie der perfekte Hummus :). Bei uns zuhause gibt es ihn regelmäßig, wenn man einmal damit anfängt, kann man nie wieder aufhören…
    P.S.: den besten habe ich bisher ganz simpel für ein paar Schekel in Tel Aviv am Strand bekommen. 

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