Alle Artikel mit dem Schlagwort: Pubertät

Mehr Mut zum Ich 2017 | Berlinmittmom.com

Über Selbstliebe und Selbstzweifel in der Pubertät ::: Mehr Mut zum Ich 2017

WERBUNG | Es ist mal wieder Zeit für einen Text für meine #teeniechronicles und was könnte als Anlass besser passen, als die diesjährige Mehr Mut zum Ich-Aktion, die ich seit Jahren begleite und unterstütze? Bereits zum siebten Mal gehen Dove & Rossmann mit der Aktion an den Start: im Spendenzeitraum vom 19. Juni bis zum 09. Juli 2017 spenden die Partner für jedes bei Rossmann gekaufte Dove Produkt zehn Cent an das Deutsche Kinderhilfswerk und fördern auf diese Weise ausgewählte Projekte – welche das im letzten Jahr waren, könnt ihr hier nachlesen. Und wie jedes Jahr fließen diese Spenden in die Förderprojekte, die Mädchen dabei unterstützen, ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln und Mütter in ihrer Vorbildfunktion stärken. Als Mütter von Teenagertöchtern wissen wir, dass diese Phase eine harte Zeit für unsere Mädchen ist. Mehr als je zuvor (und wahrscheinlich auch danach) fühlen sie sich angreifbar, verletzlich und unsicher, denn alles an und in ihnen verändert sich. Sie sind zwischen Selbstliebe und Selbstzweifel und ihre Welt steht Kopf. Und vielleicht brauchen sie uns jetzt auch mehr …

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welche art mutter will ich sein? ::: brief an meine teenie-tochter

Mein Mädchen, vor kurzem fragte mich jemand ein bisschen mitleidig: "Und? Ist es sehr schlimm? Jetzt, wo ihr einen Teenie im Haus habt? Voll in der Pubertät? Alle Maschinen auf "Stop" und stattdessen volle Hormonladung?" Und dann mit einem Stoßseufzer: "Warum nur sind Teenager so schwierig? Wie ausgewechselt!" Ich mochte diese Art Fragen nicht und winkte ab. Aber es ging mir doch noch im Kopf herum und ich fragte mich, ist das wirklich so "einfach"? Schwarz-weiß? Du der "schwierige Teenie" und ich die gestresste Mama? Bist du wirklich wie ausgewechselt? Gar nicht wie in den letzten Jahren, sondern ein ganz anderer Mensch? Und was, wenn es gar nicht so simpel ist? Wenn nicht nur DU es bist, die sich verändert, sondern auch ich? Mama eines Teenie? Meine Lebenserfahrung lehrt mich, dass die wenigsten Dinge im Leben so einfach sind: schwarz-weiß. Stattdessen gibt es in der Regel doch mindestens eine ziemlich ausführliche Palette an Grautönen. Mitunter kann es sogar richtig bunt werden. Und obwohl ich weiß, was die Hirnforschung über die "Großbaustelle Gehirn" in der Pubertät herausgefunden hat und dass in deinem …

Herzensmädchen, Pre-Teen, Mehr Mut zum Ich

mutter-tochter-gewinnspiel ::: ein wochenende für mehr mut zum ich

Am Samstag schrieb ich über Body Shaming und darüber, was ich mir für einen Umgang damit wünsche: für alle Frauen, für mich, für meine Kinder. Speziell für meinen eigenen Umgang mit dem sich verändernden Körper meiner pubertären Tochter, ist es mir wichtig, nicht die Klischees zu wiederholen oder ihr mitzugeben – bewusst oder unbewusst. Eure Kommentare dazu brechen mir das Herz, denn darin erzählen viele von euch, was sie selbst für schmerzhafte Erfahrungen mit Body Shaming gemacht haben oder noch machen. Ein Grund mehr, für die Generation unserer Töchter etwas zu verändern.Denn wir sind immer angreifbar als Menschen, aber wenn wir uns mit Makeln behaftet fühlen, wenn wir das Gefühl haben, wir seien zu dick, zu dünn, zu groß, zu klein etc. und würden keiner Norm gerecht werden, ist es noch schwerer, stolz und selbstbewusst zu aufzutreten oder einen stolzen und selbstbewussten Blick auf uns selbst zu werfen. Schon im letzten Jahr habe ich hier mit dem Anstoßen einer Blogparade und der Verlosung von Workshopplätzen die gemeinsame Aktion von Rossmann und Dove, Mehr Mut zum Ich …

Body Shaming

bin ich schön? ::: über body shaming, märchenmütter und starke mädchen

„Das Äußere ist nicht so wichtig.“ „Schönheit liegt im Auge des Betrachters.“ „Wirklich schöne Menschen sind vor allem innerlich schön, nicht nur äußerlich. Darauf kommt es an.“ Diese und ähnliche Aussagen sind die Parolen und die Glaubenssätze, mit denen vor allem wir Frauen umgehen, die wir uns gegen gängige Schönheitsideale abgrenzen möchten: gegen Size-Zero und Heroin-Chic, gegen die genormten Looks in den Medien und den Druck, konform zu sein. Das Schizophrene ist dabei aber, dass wir uns während dessen permanent damit beschäftigen und das Gefühl haben, uns einsortieren zu müssen: auf die Seite der Konformen oder die derer, die sich abgrenzen möchten. Denn was viele von uns zerreibt, ist nicht die Zugehörigkeit zu einer der beiden Seiten von „Schönheit“, sondern das Spannungsfeld zwischen beidem. Wir wollen ja schön sein. Irgendwie. Und wenn nicht wie in den Hochglanzmagazinen und den Instagramprofilen der Hollywoodbeauties dieser Welt, dann eben im Gegenentwurf. Ich habe mich ja hier schon öfter mit Konstruktionen von Schönheit befasst. Heute geht’s mir um Body Shaming und meinen Umgang damit als Mutter. Body Shaming? Bitte nicht! Ich selbst bin …

zu zweit stark gegen mobbing ::: interview mit einem mutter-tochter-duo

Seit einer guten Woche läuft hier die Blogparade „Gemeinsam für starke Mädchen“ und die Thematik zieht Kreise. Offensichtlich hat die Frage danach, wie wir Mütter unsere Töchter stark machen können während und auch schon vor dem, was landläufig unter „Pubertät“ zusammengefasst wird, einen Nerv getroffen. Welche Bloggerinnen das schon aufgegriffen haben und welche Gedanken sie sich dazu gemacht haben, findet ihr unter dem Ausgangsbeitrag zur Blogparade und ich kann nur sagen, da ist so einiges Lesenswertes dabei. Danke, meine Lieben, dafür, dass ihr so persönliche Überlegungen teilt und uns daran teilhaben lasst! Heute spanne ich den Bogen mal weiter: weg von der vordergründig körperlichen Anfechtbarkeit der Teenagerjahre, hin zu dem weiten Feld dessen, was grundsätzlich die schwierigen Themen dieser Lebensphase sind. Denn die Frage danach, wie wir Mütter unsere Töchter dabei unterstützen können, starke Mädchen und jungen Frauen zu sein und sich zu behaupten, umfasst ja noch viel mehr, als nur die Frage nach Schönheit oder sonstigen Normen, die sie meinen, erfüllen zu müssen. Heute geht es um die Möglichkeiten und Grenzen der konkreten Unterstützung …

the p-word ::: pickel, pein & protest

Es gibt Dinge und Phasen im Leben, für die fühlt man sich nie bereit. Und obwohl man sie, sofern man Kinder hat, mehrfach durchläuft, einmal höchstpersönlich und dann noch mal second-hand mit jedem Kind, macht es die Sache nicht besser. Aber es hilft nichts, den Tatsachen muss man sich stellen. Und in unserem Fall, ist es unsere Pubertät. Also nicht meine. Natürlich nicht. Sondern die, die vor unserer Tür steht, mit den Hufen scharrt und zum Herzensmädchen will. Unüberhörbar. Der am meisten frequentierte Satz vom Herzensmädchen zur Zeit ist: „Oh Mann, Mama…! Ich bin fast zehn!“ Dazu Augenrollen und genervtes Schnauben. Meine Antwort ist dann immer: „Und weiter? Selbst wenn du 13 wärst, würde das nichts ändern, denn…. (hier folgt die Erklärung zum jeweiligen Anlass der Auseinandersetzung, wie beispielsweise meine Absage an ihren Wunsch nach langen, lackierten Fingernägeln oder nach ausgedehnten IPad-Zeiten, nach Rumgehocke im Wohnzimmer bei den genervten Eltern nach 21h unter der Woche, nach im-Park-an-der-Reckstange-mit-dem-Kopf-nach-unten-hängen-obwohl-es-draußen-schon-dunkel-ist usw.) Herzensmädchens Reaktionen auf meine diversen Erklärungen reichen von schulterzuckendem „Pffff….“ und abschätzigen Blicken auf mich, die blöde …

Die Kinder von St. Georg

Ich habe vor Jahren mal einen Dokumentarfilm über 5 Erstklässler gesehen, deren Alltag im Hamburger Stadtteil St. Georg vom ersten Schultag bis zum Ende der Grundschulzeit mit der Kamera begleitet wurde: Die Kinder von St. Georg. Fasziniert davon, wie gekonnt und unaufdringlich die Filmemacher hier die Entwicklung der Kinder in ihren vielen kleinen Alltagssituationen ganz unmittelbar eingefangen haben, wartete ich gespannt auf den angekündigten zweiten Teil. Am 24.05. wurde er auf Arte ausgestrahlt, und ich habe ihn mir aufgezeichnet: „Die Jugendjahre„. Gestern abend hatte ich endlich die Zeit und die Ruhe, mir den Film anzusehen und ich muss zugeben, dass ich kaum ausdrücken kann, wie begeistert ich bin. Das hat, wenn ich genau in mich hinein horche, weniger damit zu tun, dass das Ganze ein überaus gelungenes Dokumentar-Filmprojekt ist und einfach gekonnt gemacht ist. Das, was mich wirklich umgehauen hat, sind diese fünf Kinder, die die Hauptdarsteller in ihren eigenen Leben sind, sowohl in Teil 1 als auch in Teil 2. Ich hatte die Geschichten der fünf Grundschüler noch gut im Kopf und auch deren Vorlieben, die …