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Ein Quasi-PS ::: Blog-Lieblinge #1 in 2013

Jetzt habe ich meinen Artikel über die Berliner Mama-Blogs gerade erst veröffentlicht, da lässt mir der Gedanke keine Ruhe, dass ich schon läääängst mal wieder eine eigene Blog-Lesesliste erstellen und hier teilen wollte. Mein letztes Mal ist schon zu lange her. Es wird Zeit.

Wie ich im vorhergegangenen Eintrag schrieb: ich liebe es, durch mein Blog vernetzt zu sein. Und es sind so viele verschiedene tolle Blogs da draußen! Menschen, die über Dinge schreiben, auf die ich nicht mal kommen würde. Menschen, die auf ihren Blogs zeigen, worin sie besonders gut sind (und wovon ich zum Teil keinen Schimmer habe). Menschen, die Einblicke gewähren, ihr Leben mitteilen, wunderschön erzählen. Da ist so viel, was mich inspiriert, dass es mir schwer fällt, eine Auswahl zu treffen, aber ich versuche es dennoch. Vorauswahlkriterium ist heute: keine Blogs aus meiner Blogroll und keine Blogs aus dem vorhergegangenen Post – wegen der Wiederholungen.

Hier also für Euch einige meiner liebsten Blogs. Die ich so gerne lese, die mich zum Lachen, zum Nachdenken, zum Schreiben bringen. Inspirationsfutter für Berlinmittemom!

1. Paul et Paula. Die cosmopolite Exil-Berlinerin Peggy (und Mit-Initiatorin von The Hive) lebt mit Mann und drei Kindern inzwischen in Amsterdam. Nach Berlin, Hamburg, Paris und London. Ich liebe die Mischung aus persönlichen Fotos und Geschichten aus ihrem Alltag, den Zusammenstellungen von guten und schönen Produkten für Kinder und den gelungenen Projekten wie Breakfast international, wo verschiedene Familien von überall auf der Welt zeigen, was und wie sie frühstücken.

Paul et Paula

2. Foodie in Berlin. Suzan, eine On-Off-Berlinerin, eigentlich Weltbürgerin (Kuweit, Bukarest, Athen, Paris, London) und ebenfalls Mutter von drei Kindern, schreibt ein wunderbares Blog über Essen in Berlin. Ich liebe es, ihre Spaziergänge anhand ihrer schönen Fotos nachzuvollziehen, lese gerne ihre ausführlichen und wahnsinnig gut geschriebenen Einträge, bin von ihren Rezepten beeindruckt und folge gerne ihren Berliner Empfehlungen für Cafés, Bars und Restaurants.

Suzan's Blog "Foodie in Berlin"

Suzan’s Blog „Foodie in Berlin“

3. Percanta. Friedrike schreibt hier aus ihrem Leben. Mit ihrem Sohn. Darüber, was er so sagt und fragt. Alleine das ist schon wunderbar zu lesen. Aber es gibt noch mehr: Nachdenkliches, sehr Persönliches, Erinnerungen und Ausblicke. Ich kenne Percanta noch nicht lange, aber ich bin schon ganz und gar eingetaucht in eine wunderbare Welt. Und da werde ich noch eine Weile bleiben.

Percanta

4. Mama arbeitet ist das Blog von Christine, einer berufstätigen und alleinerziehenden Mutter dreier Kinder. Christine schreibt sehr offen darüber, wie es ist, plötzlich alleinerziehend zu sein, plötzlich mit einer völlig anderen wirtschaftlichen Situation konfrontiert zu sein, plötzlich allein die Verantwortung zu haben für das Wohl und Wehe der Familie. Aber sie setzt ihre eigene Geschichte immer in einen gesellschaftlichen Zusammenhang. Das unterscheidet sie von vielen anderen Blogs, macht sie authentisch und unverwechselbar. Ich mag ihren Schreibstil und ihre Perspektive auf die Dinge und bleibe gewiss ihre Leserin.

Mama arbeitet

5. Mama hat jetzt keine Zeit. Katharina, eine Schweizerin unter den bloggenden Müttern, eine Soziologin und Journalistin noch dazu und die Mutter eines Sohnes ist die Mama ohne Zeit, die darüber schreibt, wie sie versucht, Arbeit, Kind, Partnerschaft und Alltag unter einen Hut zu bekommen. Ich mag und teile viele ihrer Ansichten, daher lese ich da wohl so regelmäßig. Ich finde es aber auch interessant, wie das alles aus Sicht der direkten Nachbarn in der Schweiz so ist. Die Vergleiche, gesellschaftlich, politisch und ganz alltäglich, sind schon spannend.

Mama hat jetzt keine Zeit

So, das wären fürs Erste meine aktuellen Blog-Lieblinge. Mir gefällt das sehr gut, das Jahr mit Lese-Empfehlungen zu beginnen, und diese Blogs hier kann ich vorbehaltlos und von Herzen „weiterreichen“. Irgend was für Euch dabei?

Liebe Caro, die Anregung, eine solche Liste zu verfassen, habe ich zum Teil von dir bzw. deiner Blogliste von heute. Vielleicht findest du hier noch etwas, das dir deine „Ich-lass-mich-gehen-Woche“ versüßt?

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