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book-love, sommer edition ::: unser kunterboot – sommer der geheimnisse

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Unsere Ostseeferien sind vorbei und während wir nach und nach alles auspacken, kommen auch die Bücher, die wir dabei hatten, wieder aus den Taschen. Wir können unschwer erkennen, welche wir am liebsten gelesen haben, denn aus den Lieblingsexemplaren rieselt ein bisschen Darss-Sand. Wir haben sie nämlich überall hin mitgenommen, so natürlich auch an den Strand, wo wir die schönen Geschichten im Strandkorb laut und leise gelesen haben. Wie versprochen stelle ich euch jetzt nach und nach unsere besten Leseerlebnisse vor und fange mit einem Kinderbuch an: große Strandkorbleseliebe für den Kindersommerroman von Stephanie Schneider, "Unser Kunterboot. Sommer der Geheimnisse" !

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Das Kunterboot fuhr mit uns von Berlin nach Prerow und begleitete uns dort einige Vorlesetage lang in den Strandkorb. Wir versenkten uns zu dritt, das Goldkind, der Lieblingsbub und ich, in die Geschichte von Jonna und ihren Freunden, die am Stadtkanal in Hausbooten wohnen. Es sind Sommerferien, wie bei uns und mit den Kindern von den Hausbooten, ihren Eltern und Lehrerinnen, tauchen wir Tag für Tag tiefer in die Geschichte ein…

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Die Kinderbande von den Hausbooten mit den lustigen Namen Lorella, Faule Paula, Flitzpiepe und natürlich Kunterboot, erinnern uns beim Lesen an die Kinder von Bullerbü oder die verschworenen Freunde aus dem Möwenweg, auch wenn die Geschichten hier natürlich andere sind. Denn wer lebt schon mit Eltern und Geschwistern ständig auf einem Hausboot? Uns gefällt das Unorthodoxe daran, der Zusammenhalt, der hier beschrieben wird und die spezielle Gemeinschaft der Hausbootler, großen wie kleinen.

Aber wo ein gutes Ferienabenteuer entstehen soll, muss ein Problem her und genau das taucht auf, als die Lehrerin der Hausbootkinder bei einer Klassenfeier durch das morsche Geländer der Lorella bricht und über Bord geht. Damit wird der Verbleib von Karl und seinem Vater, die bisher auf der Lorella gewohnt haben, fraglich, denn es scheint klar, dass sie dort nicht mehr bleiben können. Als die anderen Kinder hören, dass Karl wegziehen soll, setzen sie alles daran, das zu verhindern und die Sommerabenteuer nehmen ihren Lauf…

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Das Lesealter für das Kunterboot ist vom Verlag mit 7 Jahren angegeben, das können wir bestätigen. Es passte perfekt für's Goldkind, aber auch der Lieblingsbub hat begeistert mitgelesen. Sie lasen abwechselnd vor, und weil das Goldkind ja noch nicht so schnell liest, habe ich mit vorgelesen. Zu dritt kamen wir gut in der Geschichte voran und haben das Kuscheln und Lesen im Strandkorb sehr genossen. Sehr schön fand ich persönlich, dass die Geschichte nicht so eindeutig auf eine bestimmte Gruppe zielt: Jungen oder Mädchen. Hier konnten sich beide Kinder gut mit den kleine Held*innen identifizieren und die Verteilung der interessanten Charaktere wurde von meinen Kindern als "gerecht" empfunden. Sie können es nämlich beide nicht leiden, wenn eine Gruppe, Jungs oder Mädchen, zu kurz kommen. So typische "Das ist eine Jungs-/Mädchen-Geschichte"-Bücher kommen hier nicht so gut an.

Überhaupt lebt die Geschichte von den Charakteren und der Art und Weise, wie sie sich entwickeln und miteinander umgehen: die typischen Geschwisterstreitigkeiten, die wir von zu Hause kennen, werden genauso thematisiert, wie die Eigenheiten der einzelnen Figuren, sei es die neue Lehrerin, der Tischler Matze oder die Eltern und kleinen Schwestern. Man bekam beim Lesen sofort den Bezug zu den Figuren und nachdem die Geschichte zu Ende war, hatten wir Lust, mehr von Jonna, Tomek und Greta, Mascha, Luzie und Karl zu hören. Ich persönlich mochte die singende, GItarre spielende Mutter besonders gerne. Die erinnerte mich an meine eigene Mutter und auch an mich. Ich spiele zwar Klavier und nicht Gitarre, aber das Singen spielte in meiner eigenen Kindheit und der meiner Kinder eine ebenso große Rolle, wie in der der Hausbootkinder.
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Natürlich geht die Geschichte um den drohenden Wegzug von Karl gut aus und natürlich sind die Sommerabenteuer der Hausbootkinder von der "harmlosen" Art und es tauchen keine gruseligen Einbrecher oder gefährliche zwielichtige Gestalten auf, wie beispielsweise in den aufregenden Kinderromanen über die 5 Freunde, bei Kalle Blomquist oder den Drei Fragezeichen. Wir verraten aber keine Details. Nur so viel: ein bisschen Magie ist auch im Spiel. Aber den schönsten Zauber in der Geschichte verbreitet die Freundschaft der Kinder untereinander, ihr Zusammenhalt und ihr verschworen Sein. Ein ganz und gar wundervolles Sommer- und Strandkorbbuch, ist das Kunterboot, und wir legen es euch ans Herz.

Und nächste Woche stellen wir die Hitliste der Sommerlektüre für Teenies vor, durch die sich mein größter Bücherwurm in den letzten drei Wochen schon "durchgefressen" hat. Habt ihr Lust?

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  1. Pingback: Stephanie Schneider: Kinderbuchautorin

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