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Digital Parenting | Meine Kinder sind online

Digital Parenting: Medienerziehung in der Familie | berlinmittemom.com

werbung | Digital Parenting? Was ist das nun wieder? Wozu braucht man Digital Parenting? Gibt’s da jetzt ne App, die Erziehungstipps gibt?

Nein, natürlich geht es in meinem heutigen Artikel nicht darum, wie man die Kindererziehung jetzt per App vom Handy aus regeln kann – obwohl die Vorstellung durchaus etwas Verlockendes hat. Vielmehr habe ich mich beim Thema Digital Parenting damit befasst, wie wir eigentlich als Eltern gefordert sind, wenn unsere Kinder im Netz unterwegs sind. Wenn sie Google, Youtube, Facebook und Co nutzen und an den Errungenschaften des Internets partizipieren wollen. Und wie wir als Eltern eigentlich richtig damit umgehen, unsere Kinder sinnvoll begleiten und sie zu medienkompetenten Nutzern dieser herrlichen Spielwiese Internet erziehen können. Digital Parenting eben!

Meine Kinder gehen alle drei zur Schule. Sie können lesen und schreiben, multiplizieren, Brüche kürzen oder Funktionsgleichungen lösen, sie wissen allerhand über die Evolutionstheorie, die Anziehungskraft der Erde oder den Aufbau einer Zelle. Sie können Texte schreiben, Vorträge halten und Powerpoint, Excel oder Word benutzen. Jeden Tag füllen sie ihre Köpfe mit Wissen und mit Lerntechniken und fast jeden Tag – sind sie online.

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Sie nutzen Suchmaschinen in der Schule und zu Hause, sie schauen Netflix oder Amazon Prime, bevor wir zu Abend essen und sie streamen ihre Lieblingshörspiele und die besten Playlisten via Spotify. Für meine Kinder gehört dieser Teil ihres Lebens, das online-Sein, zur absoluten Normalität. Und mit Eltern, die beide mehr oder weniger online arbeiten und ein Stück weit auch leben, ist das wahrscheinlich nur die logische Konsequenz aus dem, was sie täglich sehen und miterleben.

Dennoch erfordert der tägliche Umgang mit diesen Medien, den neuen, aufregenden Räumen, angefüllt mit Wissen und Möglichkeiten, die sich den Kindern dadurch erschließen, auch eine neue Art von „Erziehung“: Digital Parenting ist das Schlagwort, um das es heute gehen soll. Denn so wenig wir meiner Meinung nach heutzutage ohne digitale Medien und das Internet auskommen, so wenig können wir auf verlässliche Regeln im Umgang damit verzichten.

Begleitung und Beratung: Mein Kind ist im „Internetalter“

Wenn ein Kind einen neuen Raum, eine neue Umgebung erstmalig erkundet, ist es vor allem in den frühen Jahren selbstverständlich, dass zunächst die Eltern begleitend dabei sind. Wir gewöhnen sie in die Kita ein, an vielen Schulen gibt es vor der Einschulung eine Orientierungswoche und auch in Sportvereinen und in der Musikschule oder beim Tanzen gibt es Phasen, in denen den Kindern Zeit gelassen wird, sich einzufinden. Unter der sicheren Obhut der Eltern gehen sie begleitet in eine neue Phase, eine neue Umgebung, einen neuen Zusammenhang und lernen neue Dinge. Nie würden wir als Eltern auf die Idee kommen, unser Kind beim ersten Mal unbegleitet zum Beispiel in einer komplett fremden Umgebung auf einem Spielplatz abzusetzen und einfach zu gehen. Wir würden den Platz gemeinsam erkunden oder das Kind ihn erkunden lassen, während wir in der Nähe sind. Wir würden eine Orientierung geben und zum Beispiel einen Treffpunkt und eine Zeit verabreden, wo wir uns wiederfinden, bevor wir das Kind zum Spielen dort lassen. Wenn es zu einem neuen Freund nach Hause geht, kenne wir mindestens die Adresse oder haben mal mit den Eltern des Freundes gesprochen. Vielleicht bringen wir es hin und/oder holen es wieder ab, wechseln ein paar Worte mit den anderen Eltern und machen uns ein Bild davon, wo und wie der Freund wohnt. All das tun wir, damit wir wissen, wo unsere Kinder sind, mit wem sie sich umgeben und was das für ein Ort ist, an den sie sich alleine begeben und eine neue Welt für sich erschließen.

Nichts anderes sollte für uns als Eltern gelten, wenn unsere Kinder ins „Internetalter“ kommen. Auch hier brauchen sie unsere Begleitung. Und vielleicht wichtiger als die Frage, was und wie, wo und in welchem Umfang unsere Kinder online sind, ist jetzt unsere Kompetenz als Eltern. Wissen wir, wo sie sich im Internet bewegen? Kenne wir die Räume, die sie dort betreten? Und haben wir eine Ahnung davon, wem sie dort möglicherweise begegnen?

Digital Parenting: Kompetente Eltern, kompetente Kinder

Ich bin von Natur aus keine ängstliche oder überbehütende Mutter und genauso, wie ich meine Kinder im analogen Leben mehr und mehr in ihre Freiräume entlasse, je älter sie werden, halte ich es mit ihnen auch mit ihrer Onlinezeit und den Dingen, die sie hier tun dürfen. Aber wie im „echten“ Leben bin ich auch hier als Mutter gefordert. Ich muss mir darüber im Klaren sein, dass dieses Internet genauso „echt“ ist, wie das analoge Leben, wenn es um die Begegnung mit anderen Menschen geht. Ich muss wissen, wie all diese neuen Räume funktionieren, die mein Kind sich erschließen will. Und ich muss eine klare Haltung dazu haben, was mein Kind hier tun darf und was nicht, wie es sich hier bewegen darf, was für Seiten es besuchen und welche Dienste es nutzen darf.

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Nach wie vor sehe ich aber in meiner unmittelbaren Umgebung viele Eltern, die diese Situation komplett unterschätzen. Es ist nämlich natürlich nicht so, als würde unser Kind eines Tages vor uns stehen und sagen: „Mama, ich bin jetzt so weit. Ich möchte online gehen und folgende Seiten und Dienste nutzen… Bist du damit einverstanden? Zeigst du mir, wie das geht?“ Vielmehr ist es so, dass die Nutzung des Internets zu Hause längst da ist und die Kinder damit aufwachsen. Unsere Kinder sehen, wie wir Eltern Emails schreiben, Dinge im Netz ergoogeln, Streamingdienste nutzen, Sachen einkaufen und verkaufen, Bankgeschäfte erledigen, den Urlaub buchen und unsere Termine koordinieren. Apps auf den Smartphones werden ganz selbstverständlich genutzt und im heimischen Wlan werden die Social Media-Kanäle und Musikdienste bespielt, die Mama und Papa so frequentieren. Was also passiert ist, dass die Kinder das Online-Sein als etwas ganz Normales, Natürliches erleben – und das ist auch gut so. Nur ist es eben für uns Eltern dann viel schwieriger, den einen Moment auszumachen, in dem das Kind selbst im Internet unterwegs ist und Regeln für die Nutzung nötig werden. Tatsächlich haben wir als Eltern bestimmt auch unseren kleineren Kindern schon mal ab und zu ohne Bedenken kurz das Smartphone überlassen, damit ein Spiel gespielt oder ein Youtube-Video angeschaut werden kann – und schon sind die Kleinen online.

Ich bin die letzte, die in diesem Kontext irgend etwas problematisieren würde, denn ich bin absolut dafür, dass Kinder mit einem selbstverständlichen Umgang und Zugang zum Netz aufwachsen sollten. Aber ich bin auch der Ansicht, dass das möglichst bewusst passieren sollte. Dass wir als Eltern, die wir unsere Kinder medienkompetent und verantwortungsvoll erziehen wollen, vor allem selbst Medienkompetenz und Verantwortungsbewusstsein zeigen müssen. Digital Parenting heißt hier für mich, dass ich im Idealfall einen bewussten Umgang mit digitalen Medien vorlebe und das auch so an meine Kinder weitergebe. Dazu gehört ein geregelter Umgang mit den diversen Devices genauso wie ein gesundes Bewusstsein für die kritischen Aspekte und die Gefahren im Internet – für Erwachsene wie für Kinder.

Entdeckergeist vs. Sicherheit: Regeln für alle

Bei uns zu Hause gelten im Zusammenleben ein paar wichtige Regeln, die die Basis unserer Familie bilden, wenn man so will. Um den Umgang mit dem Netz und digitalen Devices zu regeln, haben wir zusätzliche Regeln zur Orientierung gebraucht und sie formuliert. Darin wird nicht nur die Onlinezeit festgelegt (jedes Kind hat hier je nach Alter zwischen 20 und 60 Minuten Onlinezeit am Tag, Recherchezeit für Schulaufgaben kommt obendrauf) oder das familiäre Miteinander an erste Stelle gesetzt (und damit Smartphones vom Essenstisch und aus den Schlaf- und Kinderzimmern verbannt), sondern sie betreffen auch den Umgang mit persönlichen Daten, Fotos und Informationen. Wenn ich im Netz unterwegs bin, muss ich wissen, was ich mit wem teile (Stichwort: Social Media und Privatsphäreeinstellungen!) und wer alles Zugriff auf meine Informationen bekommt. Und auch hier kommt es wieder vor allem auf unsere Vorbildfunktion an, auch das ist Digital Parenting. Sind wir uns immer bewusst darüber, was wir auf welchen Plattformen mit wem teilen? Achten wir selbst immer genau darauf, dass unsere Konten passwortgeschützt, der Virenscanner aktuell und die preisgegebenen Informationen nicht zu privat sind? Es macht aus meiner Sicht sehr viel Sinn, sich da auch selbst immer wieder zu überprüfen, nicht nur, um sicher zu sein, dass alles seine Richtigkeit hat, sondern auch, um den Kindern ein authentisches Beispiel zu geben, wie man sich sicher und entspannt im Netz bewegen kann.

Grundsätzlich regeln wir einiges auch über die Geräte, die die Kinder benutzen dürfen. Während unsere Handys und auch Laptops mit Passwörtern gesichert sind, gibt es beispielsweise ein Kinder-iPad, auf dem bestimmte Apps einfach gar nicht erst installiert sind. Das iPad ist frei von allen Apps der sozialen Netzwerke, kommt ohne Youtube-App aus und hat eine von uns definierte Altersfreigabe ab 12. Den Browser selbst kann man natürlich nicht deinstallieren, aber durch bestimmte Dienste bzw Apps können wir sehr gut regeln und auch tracken, was die Kinder wie lange auf dem iPad machen. Dadurch wird die Nutzung dieses Geräts weniger kritisch, weil sie bestimmte Dinge einfach grundsätzlich gar nicht machen können.

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Für uns funktioniert das so ganz gut, aber unsere Kinder sind natürlich auch nicht mehr ganz so klein. Denn natürlich sind die externen „Gefahren“ nicht wegzureden, denen man sich aussetzt, wenn man im Internet unterwegs ist. Und je jünger bzw. unbedarfter die Nutzer sind, umso mehr Angriffsfläche bietet sich diesen Gefahren. Ich denke da nicht nur an Viren, Malware und Trojaner, die man sich einfangen kann und die im schlimmsten Fall nachhaltige Schäden anrichten können, sondern auch an den Schutz der persönlichen Daten, die im Netz geteilt werden. Was Datensicherheit angeht, stehen wir heutzutage wahrscheinlich erst am Anfang einer Entwicklung, in der wir hoffentlich weiterhin lernen, wie sensibel wir mit unseren persönlichen Daten umgehen müssen und was wir alles tun sollten, um sie zu schützen, auch und gerade, wenn wir online unterwegs sind. Ein Punkt, der sich Kindern nicht immer so leicht vermitteln lässt – daher macht ein eingebauter Schutz, der diese Gefahren im Vorfeld zuverlässig abwehren kann, sehr viel Sinn.

Wer also seine Geräte und Konten von vorne herein nachhaltig sichern will, kann dabei auf Dienstleister wie F-Secure, dem Anbieter von IT-Sicherheitslösungen, zurückgreifen. Mit dem Produkt TOTAL ) können in einem Abonnement multiple Geräte vor Viren, Malware und Trojanern geschützt werden, Hackerangriffe und Phishing nach privaten Daten werden zuverlässig abgeblockt. Die integrierte Kindersicherung gibt Eltern die Möglichkeit, das Surferlebnis ihrer Kinder genau zu konfigurieren. Auf diese Weise kann sowohl die Online-Zeit beschränkt als auch vorher festgelegte unangebrachte Inhalte (Pornografie, Gewalt) nachhaltig gesperrt werden. Auf diese Weise werden die Ausflüge der Kinder ins Internet schon viel sicherer.

Auf der Seite von F-Secure findet man übrigens auch sinnvolle Tipps für „Safer Surfing“, die gerade für Eltern mit Kindern, die erstmalig online gehen, sehr informativ sind.

Ein bisschen mehr über die genauen Regeln zur Mediennutzung bei meinen Kindern könnt ihr beispielsweise in diesem Artikel über Smartphonenutzung nachlesen, außerdem habe ich hier grundsätzlich über die Haltung zu Medienkonsum in der Familie geschrieben. Ein Plädoyer für die Nutzung von digitalen Medien durch Kinder findet ihr hier und unsere Instagram-Regeln für Teenager habe ich hier aufgeschrieben.

Wie sieht Digital Parenting bei euch aus? Sind eure Kinder auch bereits online? Und wie regelt ihr die Medienzeiten und die Nutzung von digitalen Devices bzw. den Zugang zum Netz mit euren Kindern?

14 Kommentare

  1. Liebe Anna,
    ein ganz toller Artikel, vielen Dank dafür, vor allem das Timing ist ja genial!

    Gestern war ich auf einem Vortrag an der Grundschule, den ein sehr engagierter Polizist hielt, Thema war auch „Neue Medien für unsere Kinder“.
    Vieles von dem was er sagte machte mir auch ein bisschen Angst, was da mit Internet und Co so auf uns zukommt. (Meine Jungs sind mit 5 und 8 Jahren erst noch in den Startlöchern).
    Aber auch der Polizist meinte, dass wir die wir hier gekommen sind eigentlich schon mal alles richtig machen, wir interessieren uns für dieses Thema und so sollen wir uns auch bewusst sein, dass wir da rein wachsen werden.

    Das wichtigste sind faire Regeln, Vertrauen und Begleiten.

    Digital Parenting hatte ich zwar bis jetzt noch nicht gehört, aber es gefällt mir.

    Tanja

  2. Susi sagt

    Hmm… Also erst einmal bist du bzw. seid ihr sicherlich – in eurem „Online-Konsum“ – nicht die „Standard-Familie“. Sicherlich gehört das Internet für die meisten Menschen, Eltern und Familien heute dazu und ist Teil des Alltags, aber ich für meinen Teil bspw. streame weder Musik noch Serien, sondern lege bewusst CDs ein, wenn ich nicht sowieso Radio höre, schaue Fernsehen und habe die Serien, die mich interessieren und die ich mag, auf DVD. Unser Fernseher könnte zwar ein Smart-TV sein, ist aber nicht an unser WLAN angeschlossen. Und ganz sicher habe ich meinen Kindern noch nie mein Smartphone in die Hand gegeben und sie dort Videos auf YouTube schauen lassen. Ja, das Internet gehört zu unserem Leben natürlich dazu und ich möchte es ganz sicher nicht mehr missen. Das heißt aber nicht, dass meine Kinder von Anfang an und von klein auf damit in Berührung kommen (müssen). Nur weil ich etwas tue und regelmäßig nutze, heißt das ja noch nicht, dass es meinen Kindern ebenso zusteht. Bei uns gibt es klare Altersgrenzen – dafür, wer wann in’s Bett geht, wer wann von Verabredungen wieder zuhause zu erscheinen hat und eben auch, ab wann die Nutzung des Internets erlaubt ist oder es sogar ein eigenes mobiles Endgerät gibt. Ja, meine Kinder waren allesamt die letzten in ihrer Klasse, die ein eigenes Smartphone besaßen und selbst, als sie endlich eins hatten, waren die mobilen Daten gänzlich deaktiviert und WLAN war auf eine begrenzte Zeit und einen begrenzten Zeitraum am Tag begrenzt. Mir ist vor allem wichtig, dass meine Kinder einen sinnvollen Umgang mit dem Medium lernen. Wenn sie alt genug sind, können sie sich gerne ein Netflix-Abo selbst finanzieren – ich bezahle das nicht, denn ich brauche das nicht. Aber neben YouTube-Videos, Facebook, Instagram und WhatsApp möchte ich auch sicherstellen, dass meine Kinder in der Lage sind, Google sinnvoll zu benutzen und zu vernünftigen Suchergebnissen zu kommen. Dass sie – abseits des Internets – Programme wie Word und PowerPoint vernünftig beherrschen. Ihr scheint eine tolle Schule zu haben, an der die Kids das lernen – hier heißt es irgendwann in der 7. Klasse „macht mal eine Präsentation“, ohne dass vorher jemals gezeigt wird, wie das geht und wie eine gute Präsentation aufgebaut ist. Und noch wichtiger ist mir, meinen Kids vorzuleben, dass ich das Handy (leider nur das private) auch mal einen Tag (oder zwei oder drei) gar nicht in die Hand nehmen muss und trotzdem noch lebe. Dass das Internet zwar viele tolle Möglichkeiten bietet, es aber auch abseits noch ein Leben gibt, dass immer wichtiger sein sollte. So sähe wohl, einigermaßen kurz zusammengefasst, mein Verständnis von „digital parenting“ (braucht denn alles immer so einen trendigen Namen?) aus.

    • Gaby sagt

      Hallo Susi,
      wir machen das auch eher so wie ihr, ich kann mich Deinem Kommentar im Großen und Ganzen anschließen.
      Aber diese Präsentationen gibt es an der Grundschule meines Sohnes auch schon, seit die Kinder selber schreiben können. Die lernen powerpoint und müssen damit auch arbeiten, machen aber auch Präsentationen auf Plakaten und mündlich. Das ist Teil des Berliner Lehrplans, das gibt es nicht nur an Privatschulen wie der von Annas Kindern, sondern auch in unserer staatlichen Feld-,Wald-Wiesen-Grundschule.

  3. Nadine sagt

    Wirklich schöner Artikel. Ich selbst war letztens überrascht als du das insta Profil deiner Tochter verlinkt hast und da so einige Bikini Fotos öffentlich zu sehen waren. Da würde ich persönlich eine Grenze ziehen. Aber jeder hat ja unterschiedliche Grenzen. Vg

  4. Mensch Anna was für ein Text ! Ich schicke ihn gleich mal als Rundmail an alle Eltern weiter !
    Lieben Dank und einen schönen Tag,
    Rebecca

  5. Friederike Ursprung sagt

    Was mir auffällt, ist, dass Du Deine Kinder oft mit Gesicht online zeigst – viele Blogger*innen mit Familie und Kindern handhaben das ja anders, Bestimmt war das ja eine bewusste Entscheidung; und ich vermute, auch die Kinder hatten/haben da mitzureden (wobei es ja auch schon so war, als die Jüngste noch sehr klein war).
    Wie kam es dazu, dass Ihr es so macht?

    • Das ist ein sehr weites Feld, aber ich versuche mal eine „kurze“ Antwort. Kinder sind Teil des öffentlichen Lebens, jedenfalls sollten sie es sein und es sollte selbstverständlich sein, dass die „da“ und sichtbar sind. Da machen wir persönlich keinen Unterschied zwischen online und analoger Welt. Sie hier erkennbar abzubilden in einem Kontext, in dem wir die Kontrolle über die Art der Bilder haben, finden wir nicht kritisch. Ich zeige keine „peinlichen“ Situationen und alle Bilder sind mit den Kindern abgesprochen (nein, nicht von Anfang an, aber schon seit langer Zeit). Solange alle damit so einverstanden sind, gibt es keinen Grund für mich, das anders zu machen. Und wenn ein Kind dazu seine Meinung ändert, wird sich das hier bemerkbar machen. Insofern… ja, es ist bewusst so und nein, niemand wird dabei ungefragt abgebildet. Einen guten Artikel zum Umgang mit der Sichtbarkeit von Kindern im Netz hat übrigens Caspar Mierau geschrieben. Der ist sehr dicht an meiner Haltung dazu: https://www.leitmedium.de/2015/04/22/kinderfotos-im-netz-ja-bitte/
      Und auch meine Freundin Jette von Supermom hat schlau dazu geschrieben:
      http://supermom-berlin.de/2015/04/20/unser-privates-leben-im-interne/
      Da würde ich bei beiden unterschreiben. Liebe Grüße!

  6. Was für ein schöner und wichtiger Artikel, liebe Anna!
    Und vielen Dank für den Tipp mit F-secure – das schauen wir uns auf jeden Fall an!

    Ganz liebe Grüße,
    Renaade

  7. Nicole sagt

    Hallo Anna!
    Wirklich ein sehr guter Artikel (wie soviele von Dir 🙂 )
    Ich habe da mal eine Frage….wie handhabt ihr es mit Whatsapp? Zählt das auch zu dem Zeitlimit in dem Deine Kinder online sein dürfen? Ich habe eine 12jährige Tochter und sie hängt gefühlt ständig am Handy bzw bei Whatsapp. Ich weiss ich bin früher aus der Schule gekommen und habe direkt mit meinen Freundinnen telefoniert, von denen ich mich gerade erst verabschiedet hatte…da haben meine Eltern auch mit dem Kopf geschüttelt 😉
    Ansonsten handhabe ich das auch so mit ihr…keine Handy beim Essen, Hausaufgaben etc. Allerdings darf sie es mit auf ihr Zimmer nehmen. Um 19:30 soll es dann raus. Sie hält sich oft nicht an diese Absprachen und ich rede ständig.
    Finde das gerade echt schwierig…
    Ich versuche meine Handynutzung vor den Kindern gering zu halten und bin online abends oder wenn sie nicht da sind….klappt natürlich nicht immer
    LG Nick

    • Liebe Nick,
      das WhatsApp-Problem kennen wir hier auch. Und wir haben auch diese Regeln: keine Handys am Tisch, bei den Hausaufgaben und hier auch nicht auf den Zimmern. WhatsApp-Gruppen finde ich auch sehr problematisch, das bindet auch stundenlang die Aufmerksamkeit. Ansonsten sind wir da echt ziemlich streng. Wer sich nicht an die Regeln hält, büßt sein Telefon auch mal ein. Mein Sohn kann da ein Lied von singen. 🙂

  8. pit maier sagt

    ich bin ja zufällig auf ihren artikel gestossen.
    ich glaube, so lange ein blogger mit genügend klicks, likes und followern,
    selbst mit dem grössten sch…. bis zu 100 tsd€/monat verdienen kann,
    ist es schwer als erziehendes elternteil den sinn vieler dinge zu hinterfragen
    und an der zeit, nicht die symptome versuchen zu beeinflussen,
    sondern die wurzel. und das ist das echte leben.
    zugegebener maßen fällt das in einer großstadt schwerer.
    dort schaffen es viel nerds freaks und psychos erfolg zu haben.
    und efolg gibt meist recht.
    das internet war zu beginn kommunikationsplattform und ist durch die wachsenden up-/download-möglichkeiten dann schnell ein beeindruckender werkzeugkasten und eine endlose bibliothek von wissen, bilderbüchern, ideen und konzepten geworden.
    und mehr ist es bis heute nicht,
    auch wenn die social medias mit der erfindung des smartphones wieder ihre bedeutung ausgebaut haben.
    wenn man seinen kindern immer wieder vor augen führt
    das der sinn dieser ganzen medien ausschliesslich die generierung von geld ist
    und dafür stellvertretend berlin mit seinen jährlich tausenden startups,
    die zwar oft gut gemeint sind, aber am ende doch die geldgier siegt,
    einem einfach nur die zeit stehlen wollen und eben nicht sparen.
    so glaube ich verstehen es die kinder am besten dass es besser ist die dinge wirklich zu tun, wenn man es ihnen einfach vormacht.
    und nicht selbst alle 2min auf sein smartphone glotzt, bloss weils gebimmelt hat.
    man verpasst rein gar nichts.
    smartphone und i-net ist wie ein multi-werkzeug und eine tolle hilfe etwas nachzusehen um dinge selbst zu tun, mehr nicht.
    wie man den umgang seinen kindern erklärt und was man damit machen kann ist aufgabe der eltern,
    was aber letztendlich daraus gemacht wird, ist den kindern selbst überlassen
    und da schauen sie sehr wohl auf uns eltern und wie wir das so handhaben.
    sind wir selbst opfer der medien werden sie es auch.
    snd wir smart im umgang haben sie ne chance.
    sind wir gegner nehmen sie uns nicht für voll und es kann ins gegenteil kippen.
    tag einteilen, wenig i-net und nur wo nötig und hilfreich, viel wirklich machen. auch mal ohne live stream und pic zur selbstdarstellung.
    thats it

    grüsse

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